DE372640C - Flugzeugtragflaeche, bestehend aus einem kastenfoermigen Mittelstueck und einem vorderen und einem hinteren taschenfoermigen Ansatzstueck - Google Patents
Flugzeugtragflaeche, bestehend aus einem kastenfoermigen Mittelstueck und einem vorderen und einem hinteren taschenfoermigen AnsatzstueckInfo
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- DE372640C DE372640C DEZ10472D DEZ0010472D DE372640C DE 372640 C DE372640 C DE 372640C DE Z10472 D DEZ10472 D DE Z10472D DE Z0010472 D DEZ0010472 D DE Z0010472D DE 372640 C DE372640 C DE 372640C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C3/00—Wings
Landscapes
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- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 31. MÄRZ 1923
AM 31. MÄRZ 1923
REICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77h GRUPPE
. (Z low* XIl77Ii')
- Claudius Dornier
Dornier-Metallbauten G. m. b. H. und
in Friedrichshafen a. B.
Flugzeugtragfläche, bestehend aus einem kastenförmigen Mittelstück und einem vorderen
und einem hinteren taschenförmigen Ansatzstück.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Juni 1918 ab.
Die Erfindung bezieht sieh auf eine besondere Ausbildung von Flugzeugtragflächen,
die aus einem mittleren, als Kostenträger ausgebildeten Hohlkörper und je 'einem tasdhenartigen
Vonderstück «und -Hinterstüdk 'bestellt
Brfinduinigsgemäß wenden die aus Blech foergiesifteHten
Ansatzstücke durch Aussparungen versteift, deren Ränder «nigielbördelt sind uind
die in !bekannter Weise durch dünnen Stoff, Papier uisw. überdeckt werden. Bierduirclh
werden die Ansatzstücke in den- meisten Fällen
schon genügend versteift, im Bedarfs falle können jedoch auch noch innere Aussteifungen
vorgesehen werden. Diese 'werden zweckmäßig' als Spierenenden ausgebildet, wobei
sidh dann eine besonders günstige Befestigung an dem Tragdeckmittelstück ergibt, indem
an diesem ebenfalls Spierenenden vorgesehen sind, auf welche 'die Ansatzstücke aufgeschoben
werden.
Diese Spierenenden dienen daran zur weiteren Versteifung-(der Ansatzstücke. Neben denn
geringen Gewicht der erfmdungsgeinäß ausgebildeten
Tragdecken zeichnen sie sidh diurch einfache Bauweise aus, da das Mittelstück
sowohl wie die Ansatzstücke für sidh !hergestellt und auf einfachste Weise aneinander
befestigt wenden können. Auch, bei· Beschädigungen
eines Ansatzstückes bietet die Bauart Vorteile, da diie als Ersatzstücke fertig vorrätigen
Ansatzstücke oihnie weiteres schnell gegen das beschädigte Stück ausgewechselt
werden können.
Auf der Zeichnung ist ein diie verschiedenen Bauweisen erkenneralasserades Ausführumigsbeispiel
des Ernndungsgagenstandes veransdhaulicht, und zwar zeigt in scbematiseher
Darstellung:
Abb. ι einen senkrechten Schnitt nach 1-1
der Abb. 2,
Abb. 2 einen zugehörigen Horizontalscbnitt
nach 2-2 der Abb. i,.umd
Abb. 3 bis 5 je einen nach den Linien 3-3, .
4-4 und 5-5 der Abb. 1 geführten senkrechten j
Schnitt durch den vorderen, mittleren und , hinteren Tragflädbenteil.
Das Mittelistück der Tragfläche besteht aus zwei äußeren je als Bolbkabrnen ausgebildeten
Bl echlängs trägern α1 und a, die durch als
40. Spierenteile dienende Blechwände α2 und als Gurtung dienende Außenbledhe A zu einem j
freitragenden Kasten träger zusammengesetzt I
sind1. Die Längsträger a1 und d sowie 'die '
Teilspieren α2 weisen kreisartige, zum Teil an ,
den Rändern umngebördelte Aussparungen auf. ;
Die Teilspieren besitzen in ihrem mittleren ! Teil oben undi unten je eine Aussparung,
durch welche die Gurtstäbe Ü' eines den Kastenträger gewissermaßen in eine vordere 1
und eine hintere Kammer teilenden Gitter- ; werksträgers. hindurchgefübrt sind. Jenseits
des Längisträgers α1 finden die Teilspieren a~
eine Fortsetzung in vorderen Spierena4, die ,
am Längsträger α1 angenietet s»i i
Das Vorderstück der Tragfläche besteht
aus einem aus Blech gepreßten Rahmen B, der j
nach dem Mittelstück zu taschenartig offen I ist und an der Ober- und Unterseite je durch
I Umbördelungen ausgesteifte Aussparungen &1
\ besitzt. In gewissen Abständen sind Bleche bz
eingesetzt, die im .wesentlichen den Spieren- ! enden α4 gleichen und zur Formhalfcumg bzw.
Versteifung des noch selbständigen Vordierstückes dienen. Das Vorderstück wird beim
Zusammensetzen der Tragfläche so auf die am Mittelstück befestigten Spierenenden σ4
gesahoben, daß letztere und die Bleche b2 in
regelmäßigem Wechsel aufeinanderfolgen. Die Befestigung geschieht dadurch, daß man
die 'dem Mittelstück zugekehrten Ränder der Bleche b~ mit dem vorderen Längsträger α1
bzw. die oberen und unteren Ränder der Spierenenden a* mit der Rahmenhaut B vernietet
oder verscbrauibt.
Das Hioterstück der Tragfläche wird von
einem Blechrahmen C gebildet, dier ebenfalls
nach dem Mittelstück taschenartig offen ist ' und: an der Ober- und Unterseite größere Aussparungen
c1 besitzt. Gewissermaßen als ! Spierenenden anzusprechende Versteifungsbleche
c- dienen !einerseits der Formhaltung, anderseits der Befestigung des Hinterstückes
am Längsträger α des Mittelstückes.
Nachdem die .drei zunächst für sich fertiggestellten
Einzelteile zur ganzen Tragfläche zusammengesetzt sind, überzieht man den vorderen und 'den hinteren Teil bziw. deren
Aussparungen mit einem der Luftalbleitung dienenden glatten Überzuig aus Stoff, Papier
usw. Abgesehen von diesem überzug kann die ganze Tragfläche aus Metall bestehen, ohne
schwerer zu werden als die bisher üblichen Tragflächen ,aus Holz und aus Gitterwerk mit
durchlaufenden Spieren und· Holmen.
Claims (2)
- P ATENT-AN SPRÜCHE:I. Flugzeugtragfläche, bestehend aus einem kastenförmigen Mittelstück und einem vorderen und einem hinteren tasdhenförmigen Ansatzstück, dadurch ge- io< kennzeichnet, diaß 'die aus Blech bestehenden Ansatzstücke durch Umbördelungen ausgesteifte Aussparungen besitzen, die in an sich: bekannter Weise mit einem dünnen überzug aus Stoff, Papier usw. versehen sind.
- 2. Flugzeugtragfläche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, 'daß 'das taschenartige, in gewissen Abständen durch selbständige Spierenenden abgesteifte vor- in dere Ansatzstück und das hintere Ansatzstück scheidenartig auf freie, am mittleren Kastenträger vorgesehene Spierenenden aufgeschoben werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ10472D DE372640C (de) | 1918-06-18 | 1918-06-18 | Flugzeugtragflaeche, bestehend aus einem kastenfoermigen Mittelstueck und einem vorderen und einem hinteren taschenfoermigen Ansatzstueck |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ10472D DE372640C (de) | 1918-06-18 | 1918-06-18 | Flugzeugtragflaeche, bestehend aus einem kastenfoermigen Mittelstueck und einem vorderen und einem hinteren taschenfoermigen Ansatzstueck |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE372640C true DE372640C (de) | 1923-03-31 |
Family
ID=7621407
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ10472D Expired DE372640C (de) | 1918-06-18 | 1918-06-18 | Flugzeugtragflaeche, bestehend aus einem kastenfoermigen Mittelstueck und einem vorderen und einem hinteren taschenfoermigen Ansatzstueck |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE372640C (de) |
-
1918
- 1918-06-18 DE DEZ10472D patent/DE372640C/de not_active Expired
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