DE480791C - Einholmige Fluegelbauart fuer Flugzeuge - Google Patents

Einholmige Fluegelbauart fuer Flugzeuge

Info

Publication number
DE480791C
DE480791C DET35830D DET0035830D DE480791C DE 480791 C DE480791 C DE 480791C DE T35830 D DET35830 D DE T35830D DE T0035830 D DET0035830 D DE T0035830D DE 480791 C DE480791 C DE 480791C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wing
aircraft
spar
wing design
discs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET35830D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CARL TOEPFER DIPL ING
FRIEDRICH TOELKE DR ING
Original Assignee
CARL TOEPFER DIPL ING
FRIEDRICH TOELKE DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CARL TOEPFER DIPL ING, FRIEDRICH TOELKE DR ING filed Critical CARL TOEPFER DIPL ING
Priority to DET35830D priority Critical patent/DE480791C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE480791C publication Critical patent/DE480791C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C3/00Wings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description

  • Einholmige Flügelbauart für Flugzeuge Die Erfindung bezieht sich auf Flugzeugflügel und bezweckt, diese in einfachster Weise zugleich fest und leicht auszubilden.
  • Die Zeichnung bringt zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt Abb. = einen Querschnitt durch einen Flügel der bisherigen Bauart, während Abb. 2, 3 und ,4 in derselben Darstellung Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes -zeigen.
  • Die bisherigen mit der Erfindung vergleichbaren Flügelbauarten der Flugzeuge haben zwei in der Längsrichtung des Flügels durchlaufende Holme i und 2 (Abb. i), deren Abstand durch Pfosten gesichert ist. Zur Versteifung der Flügel in Richtung der Flügelebene sind entweder die einzelnen Felder durch gekreuzte Drähte verspannt, oder es wird die obere und untere Außenhaut dazu herangezogen, wobei die Pfosten als Flügelrippen in der Form des Flügelquerschnittes durchgebildet sind. In den letzteren Fällen bilden also die beiden Holme i und 2 (Abb. i) mit den Pfosten und der Blechhaut einen drehungsfesten Kastenträger. In der Ebene der Pfosten liegen gewöhnlich fachwerkartig ausgebildete Verbände, die die verschiedenen durchlaufenden Tragwände zusammenhalten und die Lasten der Außenhaut in diese hineinleiten. Die für die Bemessung der Tragflügel übliche Rechnung wird vor allem für zwei Grenzfälle durchgeführt, nämlich für die-- Belastung beim Abfangen und beim Sturzflug. Die Gesamtkraft A für den ersten Fall kann etwa auf i/3 der Flügeltiefe von der Profilnase aus (s. Abb. i) angenommen werden. Der andere Belastungsfall wird durch ein Kräftepaar C-C und - eine verhältnismäßig kleine Einzelkraft entgegen der Flugrichtung (hier vernachlässigt) dargestellt. Diesen Belastungen entspricht in besonderem Maße der drehungsfeste Kastenträger nach Abb. i. Die ältere zweiholmige Bauart mit gekreuzten Feldern ist zur Aufnahme der beiden genannten Belastungsfälle deshalb weniger gut geeignet, weil für Belastung A eine große Höhe der beiden Holme x und 2 in Abb. _, für Belastung C ein möglichst großer Abstand der beiden Holme z und 2 erwünscht ist. Bei der Eigenart der Flügelprofile kann beiden Anforderungen zugleich nur in beschränktem Maße Rechnung getragen werden. Ein Nachteil jeder zweiholmigen Bauart bei ihrer Anwendung auf Großflugzeuge besteht darin, daß der vordere Holm 2 (Abb. i) aus statischen Gründen ziemlich weit nach vorn gelegt werden muß. Dadurch wird der zwischen Holm 2 und Profilnase befindliche freie Raum sehr beengt. Dieser Raum ist aber außerordentlich wertvoll für Unterbringung der Motoren, Kabinen usw.
  • Ferner sind auch Flugzeugflügel mit nur einem Holm bekannt.
  • Von den bekannten Bauarten für Flugzeugflügel. unterscheidet sich die neue Flügelbauart dadurch, daß das Tragwerk nach Abb. 2, 3 und 4 aus den Scheiben 3, 4, 5 oder 6, 7, 8 besteht, die im allgemeinen aus Fachwerk gebildet und in die die auf die Außenhaut kommenden Lasten eingeleitet werden. Der Holm 3 (Abb. 2) liegt in der Angriffslinie der Kraft A und überträgt somit sämtliche Kräfte des ersten Lastfalles. Das Moment M des Lastfalles C zerlegt sich In zwei entgegengesetzt gerichtete, gleich große wagerechte Kräfte C (in der Flügelebene), von denen die eine unmittelbar durch die Scheibe 4, die andere in der Größe von C: cos u. durch die geneigte Scheibe 5 und in der Größe von C #tgoc durch die lotrechte Scheibe 3 weitergeleitet wird. Der Kraftverlauf ist einwandfrei und statisch klar. Da die hintere Gurtung der Tragscheiben 4 und 5 mit Rücksicht auf eine möglichst große Bautiefe zweckmäßig am Ansatz der Querruder liegt, so kann der sonst dafür erforderliche Hilfsholm wegfallen. Die Vergitterung für die Scheiben 4 und 5 besteht zweckmäßig aus Druckpfosten in Flugrichtung, die gleichzeitig als Rippen für die Außenhaut dienen können, und Diagonalstäbe. die so gelegt sind, daß sie vorwiegend nur Zug erhalten, da das Moment des Lastfalles C in bezug auf die Scheibe 3 stets im gleichen Sinne wirkt.
  • Bei einmotorigen Flugzeugen wird die lotrechte Scheibe 6 (Abb. 3 und 4) so weit nach vorn gelegt, wie es die Höhe des Profils gestattet. Dadurch wird einerseits eine größere Tiefe der Scheiben 7 und 8 erzielt, andererseits wird es hierdurch ermöglicht, ein sogenanntes _ Keulenprofil zu verwenden, bei dem die größte Profilhöhe nur etwa auf 1/5 bis '/s der Tiefe von der Flügelnase entfernt liegt. Diese aerodynamisch besonders günstigen Keulenprofile sind bisher wenig verwendet worden, da bei der Vierscheibenanordnung (Abb. z) oder auch der älteren Flügelbauart das Tragwerk viel zu schwer werden würde. Die Scheibe 7 braucht nicht winkelrecht zur Scheibe 6 zu stehen. Nimmt die Flügeltiefe von außen nach innen zu, so kann sich auch die Breite der Scheiben 4 und 5 oder 7 und 8 entsprechend ändern. Ebenso kann die Breite dieser Scheiben zunehmen, wenn die Flügeltiefe gleichbleibt, aber die Querruder außenhegen. Die Befestigung der Scheiben 4 und 5 oder 7 und 8 am Rumpf bietet keine Schwierigkeiten. Die beschriebene Bauart braucht sich nicht über die ganze Flügelbreite zu erstrecken. Die aufrecht stehenden Scheiben 3 oder 6 brauchen nicht genau lotrecht zu stehen, sondern können z. B. so gelegt werden, daß die drei Scheiben 3, 4, 5 oder 6, 7, 8 ein gleichschenkliges Trapez oder Dreieck bilden, dessen Grundlinie die aufrechte Scheibe 3 oder 6 bildet. Ln übrigen kann die Neigung der in der Flugrichtung liegenden Scheiben 4, oder 7, 8 den Umständen entsprechend gewählt werden. Die Scheiben 4 und 5 oder 7 und 8 können bei geeignetem Flügelquerschnitt so weit nach hinten verlängert werden, daß ihre hinteren Gurtungen zusammenfallen. Ein Querschnitt durch die beiden Scheiben 4 und 5 oder 7 und 8 und den Hohn 3 oder 6 würde dann als Dreieck erscheinen (Abb. 4). Die hinteren Gurtungen können sowohl in diesem Falle als auch in den durch Abb. 2 und 3 dargestellten Bauarten zu einem Profil zusammengezogen werden.
  • Der Gegenstand der Erfindung gestattet im Gegensatz zu den bisher bekannten Bauarten i. durch klaren statischen Aufbau jede Überbemessung des Tragwerkes zu vermeiden, 2. durch Ausnutzung der Flügeltiefe für die Aufnahme des Momentes beim Sturzflug das Tragwerksgewicht zu vermindern, 3. die größte Profilhöhe, die bei den üblichen Profilen annähernd mit der Lage der Kraft A zusammenfällt, für die Aufnahme der senkrechten Last auszunutzen, 4. im vorderen Flügelteil die so wichtigen freien Räume zu schaffen, um gegebenenfalls Motoren und Fluggäste unterzubringen, 5. einen besonderen Bauteil für die Anbxingung der- Querruder oder Steuerklappen zu sparen, 6. die aerodynamisch günstigen Keulenprofile für kleinere Flugzeuge, bei denen es nicht auf einen freien Raum im vorderen Flügelteil ankommt, ohne statische Nachteile zu verwenden (Abb. 3).

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einholmige Flügelbauart für Flugzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß sich an die obere und untere Gurtung des Hohnes (3, 6) nach hinten je eine wagerechte oder flachgeneigte Scheibe (4, 5, 7, 8) anschließt.
  2. 2. Flügelbauart nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die wagerechten oder flachgeneigten Scheiben bis zum Ansatz der Querruder oder Steuerklappen reichen, die an die hinteren Gurtungen der Scheiben unmittelbar angeschlossen sind.
  3. 3. Flügelbauart nach Anspruch i, insbesondere für Großflugzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß der senkrechte Hohn etwa auf % der Flügeltiefe von vorn aus gerechnet angeordnet ist.
DET35830D 1928-10-19 1928-10-19 Einholmige Fluegelbauart fuer Flugzeuge Expired DE480791C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET35830D DE480791C (de) 1928-10-19 1928-10-19 Einholmige Fluegelbauart fuer Flugzeuge

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET35830D DE480791C (de) 1928-10-19 1928-10-19 Einholmige Fluegelbauart fuer Flugzeuge

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE480791C true DE480791C (de) 1929-08-09

Family

ID=7559433

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET35830D Expired DE480791C (de) 1928-10-19 1928-10-19 Einholmige Fluegelbauart fuer Flugzeuge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE480791C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE718322C (de) Sturzflugbremse
DE480791C (de) Einholmige Fluegelbauart fuer Flugzeuge
DE676459C (de) Flugzeugrumpf
DE639598C (de) Flugzeugfluegel
DE687456C (de) Schalenrumpf fuer Flugzeuge
AT120886B (de) Tragdeck mit Rohrfachwerkgerippe für Luftfahrzeuge.
DE470361C (de) Hohlkoerper aus Metall, insbesondere fuer Flugzeuge
DE722434C (de) Teleskoprohrfederstrebe fuer Landegestelle von Flugzeugen
DE592480C (de) Triebwerkanordnung fuer Ein- oder Mehrdeckerflugzeuge
AT299718B (de) Wassersport-Flugdrachen
DE671453C (de) Luftkraeften unterworfener Hohlkoerper, insbesondere Tragflaeche fuer Flugzeuge
DE595700C (de) Mehrholmiger Tragfluegel
DE681864C (de) Tragfluegel, Flossen oder Ruder fuer Luftfahrzeuge
DE461239C (de) Kastenfoermiger Traeger fuer Metallflugzeugfluegel
DE887773C (de) Dreigurtiger Stauverschluss
DE587732C (de) Foerderkorb fuer Bergwerksfoerderanlagen
DE474955C (de) Flugzeug mit hintereinanderliegenden Tragflaechen
AT166084B (de) Zusammenklappbarer Schlitten
DE1927702A1 (de) Tuer
DE688863C (de) Flugzeugfluegel
AT101715B (de) Hohles Metalltragdeck für Flugzeuge.
DE515646C (de) Flugzeug, dessen Rumpf im Querschnitt ein auf einer Ecke stehendes Quadrat bildet
DE687138C (de) Loesbare Verbindung von Flugzeugfluegel und Rumpf
DE744665C (de) Tragfluegel fuer Flugzeuge mit I-foermigen Holmen, zwischen denen Kraftstoffbehaelter eingesetzt sind
DE452238C (de) Bildschirm