DE676459C - Flugzeugrumpf - Google Patents

Flugzeugrumpf

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DE676459C
DE676459C DED76204D DED0076204D DE676459C DE 676459 C DE676459 C DE 676459C DE D76204 D DED76204 D DE D76204D DE D0076204 D DED0076204 D DE D0076204D DE 676459 C DE676459 C DE 676459C
Authority
DE
Germany
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shell
fuselage
ribs
cladding
partial
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Expired
Application number
DED76204D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Kahlisch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dornier Werke GmbH
Original Assignee
Dornier Werke GmbH
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Filing date
Publication date
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Priority to DED76204D priority Critical patent/DE676459C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE676459C publication Critical patent/DE676459C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C1/00Fuselages; Constructional features common to fuselages, wings, stabilising surfaces or the like
    • B64C1/06Frames; Stringers; Longerons ; Fuselage sections
    • B64C1/061Frames
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C1/00Fuselages; Constructional features common to fuselages, wings, stabilising surfaces or the like
    • B64C1/06Frames; Stringers; Longerons ; Fuselage sections
    • B64C1/065Spars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Flugzeugrümpfe mit einem auf der ganzen Rumpflänge durchlaufenden senkrechten Gitterlängsträger, welcher von einer Schalenverkleidung umgeben ist. Der Rumpf hat mindestens zwei Hauptspanten. Der Gitterlängsträger kann, da er über die ganze Rumpflänge durchläuft, die bei Kopfstand beanspruchten Teile am Bug sowie Tragwerk, Sporn und Leitwerk am Heck unmittelbar aufnehmen. Er muß senkrecht angeordnet sein, damit er einen Ausgleich der angreifenden Kräfte bewirken kann.
Es sind bereits Bauformen bekannt, bei denen ein Schalenrumpf streckenweise von einer als Längssteg anzusprechenden Zwischenwand durchzogen ist. Da jedoch die Zwischenwand nicht über die ganze Rumpflänge durchläuft und zudem abwechselnd in senkrechten und
waagerechten
Stücken ausgeführt ist, kann sie niemals die gleichen Eigenschaften haben wie ein senkrechter, mittlerer Längsträger.
Es sind auch Flugzeugrümpfe mit einem mittleren Gitterlängsträger und mit einer diesen umgebenden Schalenverkleidung bekannt. Bei den bekannten Ausführungen läuft die Schale über die ganze Länge des Rumpfes als volle, ringsum in sich geschlossene Schale durch. Im Gegensatz dazu ist die Schale bei einem Rumpf nach der vorliegenden Erfindung nur im Rumpfmittelteil zwischen zwei Hauptspanten und an ihren beiden Enden als ganze Schale, dazwischen aber mit seitlichen Längsschlitzen als obere und untere Teilschalen ausgebildet. Dort, wo die Schale als ganze Schale ringsum läuft, sind Hauptspanten anzubringen. Auf die übrige Länge verteilt, befinden sich Teilspanten zur Stützung der oberen und der unteren Teil-
schalen. Wenn man die freien Enden der Teilspanten untereinander durch druck- und biegesteife Längsbauteile·, beispielsweise durch Profile, verbindet, welche mit ihr^f Enden an solchen Teilen der Schale befestig sind, welche als ringsum laufende Vollschäle ausgeführt sind, so kann man Ober- und Untergurt des mittleren Längsträgers in der Rumpfmittelebene weglassen und die Teilschalen· mit Durchbrüchen für Fenster oder Schußwaffen versehen.
Der Gitterlängsträger kann beliebiger, an sich bekannter Bauart sein. Er kann als Vierendeelträger oder als Fachwerkträger für Diagonalverband ausgeführt sein. Der Vorteil einer Ausführung nach der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß der Flugzeugrumpf mit langen seitlichen öffnungen für ungehinderte Sicht nach beiden Seiten oder auch zum Einbringen langer, sperriger Gegenstände versehen werden kann. In dem einen Fall wird man die langen Seitenöffnungen durch Glas, Zellon o·. dgl. verschließen, in dem anderen Falle kann der Verschluß durch undurchsichtige, leicht abnehmbare oder abklappbare Teile geschehen.
Die Herstellung des Rumpfes wird vereinfacht durch Aufteilung in Längsträger sowie obere und untere Teilschalen. Der einzige Biegeträger im Rumpf ermöglicht, wie oben gesagt, gute Einführung und unmittelbare Übertragung von Flügel-, Leitwerk- und Spornlasten. · Das gleiche gilt für die Einführung von Kräften im Kopfstand. Die konstruktive Durchbildung des ganzen Flugzeuges bezüglich der Ausbildung des Rumpfes und der Anschlüsse der verschiedenen Bauteile an dem Rumpf bereitet keinerlei Schwierigkeiten, wie dies in den nachfolgend gezeigtenÄusf ührungsbeispielen ersichtlich ist. In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele dargestellt.
Abb. ι zeigt in der Seitenansicht einen Flugzeugrumpf nach der vorliegenden Erfindung. An dem Rumpf I sind in an sich bekannter Weise der Tragflügel 2 und das Leitwerk 3, 4 angeschlossen. Der Rumpf hat in seinem Innern bei 5 und 6 Hauptspanten, desgleichen bei 7 und 8. Im Innern des Rumpfes befindet sich ein Gitterlängsträger, von dem nur die senkrechten Pfosten 9 sichtbar sind. Die den Längsträger umgebende Hülle ist zwischen den Hauptspanten 5 und 6 im Rumpfmittelteil sowie in der Nähe der Hauptspanten 7 und 8 als Vollschale ausgebildet. Dazwischen bestehen nur die oberen Teilschalen 10 und 11 und die unteren Teilschalen 12 und 13, so daß der Rumpf sowohl in seinem Vorderteil als auch in seinem Hinterteil große seitliche Öffnungen zeigt. Außer diesen können in an sich bekannter Weise in dem mittleren, als Vollschäle ausgebildeten Rumpfteil Öffnungen 14 angebracht ■werden.
'.,Abb. 2 zeigt in Perspektive ein Beispiel für . fdife Ausbildung des Längsträgers mit oberer "und unterer Teilschale. In Abb. 3 ist perspektivisch das Schema dieser Anordnung gezeigt. Der mittlere Träger ist als Vierendeelträger mit senkrechten Pfosten 15, Obergurt 16 und Untergurt 17 ausgeführt. An dem Mittelträger befestigt sind Teilspanten 18 und 19, mit denen die obere Teilschale 20 oder die untereTeilschale2i fest verbunden ist.
Abb. 4 zeigt in Perspektive ein Schema für eine Ausführung,*bei welcher der Gitterlängsträger einen rautenförmigen Verband hat. Der Träger hat senkrechte Pfosten 22, Obergurt 23 und Untergurt 24. Außerdem sind Streben 25 vorhanden, welche einen rautenförmigen Verband bilden. An dem Gitterträger sind die oberen Teilspanten 26 und die unteren Teilspanten 27 befestigt.
Abb. S zeigt in Perspektive ein Schema für einen Träger ohne Ober- und Untergurt in der Diagonal- oder Rumpfmittelebene. Die Pfosten 30 sind unter sich durch Diagonalen 31 verbunden. Sie tragen an ihrem, oberen Ende die Teilspanten 32 und an ihrem unteren Ende die Teilspanten 33. Die freien Enden sämtlicher Teilspanten sind untereinander durch die vier Profile 34 verbunden, die die Trägergurte darstellen.
Abb. 6 zeigt in Perspektive einen Rumpfteil, welcher nach dem in der vorigen Abbildung gezeigten Schema ausgeführt ist. Wie man sieht, ermöglicht das Fehlen von Ober- und Untergurt in der Rumpf mittel ebene das Anbringen von Öffnungen in der oberen und unteren Teilschale.
Abb. 7 zeigt in Perspektive einen Rumpfmittelteil mit angeschlossenen Flügelholmen. Im Innern des" Rumpfes befindet sich ein Gitterlängsträger 40, dessen Untergurt bei 41 sichtbar ist. Die Hülle 42 ist teilweise fortgelassen. Sie hat zwischen zwei Hauptspanten 47 und 48 einen Teil 43, welcher als Vollschale ausgebildet ist und in an sich bekannter Weise Durchbrüche 44 hat. Dahinter ist die Hülle als obere Teilschale 45 und als untere Teilschale 46 ausgebildet. Die Hauptspanten 47 und 48 haben bei 49 Anschlußstellen für die Flügelholme 50. (Eine Anschlußstelle 49 des Spantes 48 ist nicht sichtbar.) Außerdem ist an dem Untergurt des Mittelträgers je eine Anschlußstelle'51 vorhanden, welche die unteren Anschlüsse der vorderen und hinteren Flügelholme aufnimmt.
Abb. 8 zeigt perspektivisch das vordere Ende eines Mittelholmes 5 5 mit hornförmigem, schlittenkufenartigem Steven 56, welcher den
Aufbau einer Vollsichtkanzel ermöglicht und der Aufnahme von Kräften beim Kopfstand dient.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Flugzeugrumpf mit einem mittleren, senkrechten, auf der ganzen Rumpflänge durchlaufenden Gitterlängsträger, mit einer diesen umgebenden Schalenverkleidung und mit mindestens zwei Hauptspanten, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalenverkleidung im Rumpfmittelteil zwischen zwei Hauptspanten sowie an seinen beiden Enden in an sich bekannter Weise als ganze Schale, dazwischen aber mit seitlichen Längsschlitzen als obere und untere Teilschalen ausgebildet ist.
2. Flugzeugrumpf nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Teilspanten vorhanden sind, welche mit dem mittleren Längsträger und mit den Teilschalen der Verkleidung fest verbunden sind.
3. Flugzeugrumpf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der Teilspanten untereinander durch druck- und biegesteife Längsbauteile verbunden sind, welche an ihren Enden mit dem Teil der Verkleidung, welcher als volle Schale ausgebildet ist, verbunden sind.
4. Flugzeugrumpf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die freien Enden der Teilspante verbindenden druck- und biegesteifen Längsbauteile hinreichend stark sind, um bei Fortfall der mit dem Diagonal- und Pfostenzug in einer Ebene liegenden Gurte deren Aufgaben zu erfüllen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DED76204D 1937-09-24 1937-09-24 Flugzeugrumpf Expired DE676459C (de)

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DED76204D DE676459C (de) 1937-09-24 1937-09-24 Flugzeugrumpf

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DED76204D DE676459C (de) 1937-09-24 1937-09-24 Flugzeugrumpf

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DE676459C true DE676459C (de) 1939-06-12

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DED76204D Expired DE676459C (de) 1937-09-24 1937-09-24 Flugzeugrumpf

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