DE37248C - Weckvorrichtung an Uhren - Google Patents

Weckvorrichtung an Uhren

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DE37248C
DE37248C DENDAT37248D DE37248DA DE37248C DE 37248 C DE37248 C DE 37248C DE NDAT37248 D DENDAT37248 D DE NDAT37248D DE 37248D A DE37248D A DE 37248DA DE 37248 C DE37248 C DE 37248C
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Germany
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clocks
bell
disk
cord
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT37248D
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English (en)
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W. TH. ASCHERFELD in Steele a. d. Ruhr, Chausseestr. 4
Publication of DE37248C publication Critical patent/DE37248C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B23/00Arrangements producing acoustic signals at preselected times
    • G04B23/02Alarm clocks

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 83: Uhren.
Weckvorrichtung an Uhren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. April 1886 ab.
. Bei den jetzigen Weckern an Wanduhren versagt der Hammer, wenn er unvorsichtigerweise etwas verbogen wird, entweder ganz, oder er erzeugt nur einen schwachen Ton, oder er liegt so fest an der Glocke an, dafs er kaum einen Ton hervorbringt. Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Weckvorrich-· tung bezweckt, diesem Uebelstand abzuhelfen.
Fig. ι ist das Werk der Uhr mit Weckvorrichtung von vorn gesehen und mit abgenommenem Zifferblatt.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht des Werkes.
A ist das Zahnrad des Stundenzeigers oder Stundenkreises, welches in das Getriebe B des Zahnrades C eingreift, das mit gleicher Geschwindigkeit wie A das an der Weckerscheibe D mit seinem Einschnitt D1 festsitzende Zahnrad E in Drehung versetzt. Der Wecker wird, wie bei den schon 'bekannten Uhren, auf irgend eine Zeit gestellt, zu welcher der Wecker ertönen soll. Im dargestellten Falle würde die kleine, über den Scheibenrand D gleitende Führungsrolle F des mehrfach gekröpften Winkelhebels G nach . ca. 2 Stunden in den Einschnitt D1 der in der eingezeichneten Pfeilrichtung sich drehenden Scheibe D einfallen. Hebel G würde hierbei die punktirte Lage einnehmen und damit einen an der Schnurscheibe H festsitzenden Stift H1 freigeben.
Diese Schnurscheibe steht mittelst der nachfolgend beschriebenen Schnurscheibe und des mit der letzteren verbundenen Räderwerkes unter dem Einflufs eines Gewichtes, durch welches dieselbe zum Drehen gebracht wird.
Die Kette J ist bei a mit einem geeigneten Gewicht belastet, welches das Stiftrad K in der Pfeilrichtung zu drehen sucht. Auf der Achse dieses Stiftrades sitzt fest das Zahnrad L, welches mit dem auf der Achse der Schnurscheibe M festsitzenden Getriebe JV in Eingriff steht. M setzt bei seiner Drehung die Schnurscheibe H und mit dieser die auf ihr festgekeilte Doppelscheibe O O1 in Bewegung. Zwischen den beiden Scheiben O und O1 sind in Stiften PP1 die Hämmerchen Q. Q.1, hier als Stiele mit Metallkugeln dargestellt, gelagert. Aufserdem befinden sich noch zwischen den beiden Scheiben O und O1 die Stifte RR* eingeklemmt, welche den Hämmerchen als Auflager dienen und verhindern, dafs die Hämmerchen vor der Glocke U sich klemmen, sowie dafs sich dieselben im Laufe fangen, wodurch ein Gegenstofs entstehen und der Anschlag und Ton nicht gleichmäfsig sein würde. Bei der Geschwindigkeit, mit welcher sich die Schnurscheibe H, sobald der Stift H1 vom Winkelhebel G freigegeben wird, dreht, werden diese Hämmerchen abwechselnd gegen die Glocke U geschleudert und lassen dieselbe kräftig ertönen.
Um den Ton der Weckerglocke U voller zu machen, ist dieselbe nicht in der bekannten Weise mittelst einer Schraube S auf den Tragstift T festgeklemmt, sondern es ist unterhalb der Glocke und als Zwischenträger eine Feder V eingesetzt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    An Weckern bei Wanduhren und anderen Uhren:
    i. Die Verbindung der mit Einschnitt D1 versehenen Weckerstundenscheibe D mittelst
    JVt
    des mehrfach, gekröpften Winkelhebels G und des an der Schnurscheibe H sitzenden Stiftes mit dem eigentlichen Weckertriebwerk, bestehend in Schnurscheibe G, Schnurscheibe M, Getriebe N, Zahnrad L, Stiftrad K mit der darauf laufenden Kette und daran hängendem Gewicht einerseits, andererseits aus der auf der Achse der Schnurscheibe G befestigten ausgeschnittenen Doppelscheibe O O1 mit den auf zwischengeklemmten Stiften P P1 sich theilweise drehenden Hämmerchen Q. Q.1 und den Stellstiften RR1.
    Die Anwendung einer Feder F, welche zwischen dem Tragstift T der Glocke und der unteren inneren Oberfläche der GlockeU eingesetzt ist, durch welche beiden eine Verlängerung T1 des Tragstiftes Γ reicht, welche oberhalb der Glocke von einer Schraubenmutter S gefafst wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT37248D Weckvorrichtung an Uhren Expired - Lifetime DE37248C (de)

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