DE76835C - Elektrische Weckeruhr mit verstellbarem Stundenzeiger - Google Patents

Elektrische Weckeruhr mit verstellbarem Stundenzeiger

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DE76835C
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DE
Germany
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shaft
hand
hour hand
hour
clockwork
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Application number
DENDAT76835D
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F. FRITZ in Berlin, Leipzigerstrafse 115/116
Publication of DE76835C publication Critical patent/DE76835C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C23/00Clocks with attached or built-in means operating any device at preselected times or after preselected time-intervals
    • G04C23/14Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day
    • G04C23/18Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day for operating one device at a number of different times
    • G04C23/20Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day for operating one device at a number of different times with contacts operated, or formed by clock hands or elements of similar form

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die neue Einrichtung der Ühr, welche sich durch eine volle, innerhalb der Minutenzeiger-Hohlwelle hindurchgeführte Stundenzeigerwelle kennzeichnet, soll .ermöglichen, dafs eine Einstellung sowohl an dem Minutenzeiger (wie gewöhnlich) als auch an dem Stundenzeiger vorgenommen werden kann und dafs in Uebereinstimmung mit der Bewegung des letzteren ein Stromschlufsarm über einer besonderen, jenseits des Uhrwerks festgelegten Zeigerplatte fortzuschreiten veranlafst wird.
1 Der Stromschlufsarm berührt dabei Stromschlufsstücke, deren einzeln angeschlossene Stromkreise mithin zu ■ bestimmten Zeiten geschlossen werden. Eine solche zeitweise Schliefsung von Strömkreisen ist beispielsweise bei Weckeranlagen in Hotels u. dergl. erforderlich; eine andere Anwendung bietet sich in dem Falle dar, wenn in einer elektrischen Beleuchtungsanlage Lampen oder Lampengruppen nur während bestimmter Tages- oder Nachtzeit eingeschaltet gehalten werden sollen.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι die schaubildliche Ansicht der neuen Uhr,
Fig. 2 die Seitenansicht derselben,
Fig. 3 die Ansicht der hinteren Uhrwerksplatte und des oberen Pendelstangentheiles mit Schnitt durch die Stundenzeigerwelle und Fortlassung der Zeigerscheibe, sowie des zugehörigen Stromschlufsarmes, der zum Stromleiter mittelst eines mitdargestellten abklappbaren Stromschlufsbügels gemacht wird.
Fig. 4 ist ein Schnitt, welcher die Wellenanordnung des Stunden- und Minutenzeigers veranschaulicht.
Während bei den gewöhnlichen Uhren sich der Stundenzeiger auf einer Hülse oder Hohlwelle (in Verbindung mit dem mittelbar angetriebenen Stundenrade) befindet, wird derselbe gemäfs der neuen Einrichtung auf dem freien äufseren Ende einer Vollspindel befestigt.
Diese in der Zeichnung mit α bezeichnete Spindel oder Welle geht durch die hohle Triebwelle b des Minutenzeigers j, Fig. 2 und 4, hindurch und trägt am inneren, hinter dem Uhrwerk verlängerten freien Ende den Stromschlufsarm c in einer Lage oder Richtung, die der Stellung des am vorderen Wellenende festgelegten Stundenzeigers i entspricht. Der mit einem federnden Röllchenträger c1 ausgerüstete Stromschlufsarm c wird demgemäfs an der ihm zugehörigen, mit Stromschlufsstücken χ ' versehenen Zeigerscheibe d stets dieselbe Bewegung ausführen wie der Stundenzeiger i an dem Zifferblatt, weil beide Theile Arme derselben Welle α sind. '
Die als Stundenwelle zu bezeichnende Welle α erhält ihren Antrieb mittelst eines mit der Federhaustrommel f in Eingriff stehenden Getrieberades e, welches indessen nicht fest auf der Welle α angeordnet ist, sondern nur durch Reibung mitnehmend wirkt.
Zu diesem Zwecke stützt sich das genannte Getrieberad e, mit welchem ein dem Hemmungsräderwerk zugehöriges Zahnrad g unmittelbar verbunden ist, gegen eine konische Zapfenfläche oder einen Schulterabsatz der Welle a, während von der anderen Seite eine Scheibe h das Rad in Eingriff hält. Insofern der Federhausantrieb an dem Getrieberad e nur in dem Mafse wirksam werden kann, wie
die bei k angeordnete, mittelst Pendels ο geregelte Hemmung zuläl'st, wird sich die Stundenwelle unter Voraussetzung eines geeigneten Hemmungsrä'derwerkes mit der ihr eigenthümlichen Geschwindigkeit fortdrehen.
Durch ein Uebertragungsräderwerk ρ q r s wird eine Antriebsdrehung von der Stundenwelle α auf die hohle Minutenradwelle b übertragen, so dafs letztere mit zwölffach vergröfserter Geschwindigkeit umläuft.
Vermöge der angegebenen Einrichtung kann nun die Zeigerstellung auch durch unmittelbaren Angriff des Stundenzeigers i (oder des Stromschlufsarmes c) bewerkstelligt werden, wobei während der Drehung dieses Zeigers sich auch der Minutenzeiger j selbstständig drehen müfs. Auf diese' Weise ist nicht nur eine schnellere Einstellung als wie bei gewöhnlichen Uhren, bei denen allein der Minutenzeiger zu drehen ist, ermöglicht, sondern die Einstellung ist auch sicherer, weil die durch zufällige Berührung des Stundenzeigers der gewöhnlichen Einrichtung leicht vorkommende Unrichtigkeit der Einstellung oder ein todter Gang des Zeigers vermieden ist, welch letzterer seine Ursache darin hat, dafs das Uebertragungsräderwerk nicht spielfrei wirkt.
Hieraus ergiebt sich der Vortheil, den die neue Einrichtung gerade in Verbindung mit einem Stromschlufsarm c hat, der in derselben Weise wie der Stundenzeiger bewegt wird und auch unmittelbar zur Uhreinstellung benutzt werden kann.
Das metallene Röllchen c2, welches an dem federnden Träger c1 des Stromschliefsers c gelagert ist (Fig. 2), überläuft nach einander die ■ am Umfange der Scheibe d angebrachten Stromschlufsstücke x, welche entsprechend der Stundentheilung wie dargestellt oder beliebig anders angeordnet sein können und welche je den einzelnen Stromkreisen angehören, die zu bestimmten Zeiten geschlossen werden sollen. Die gemeinsame, eine Batterie einschliefsende Rückleitung aller Stromkreise wird an das als Klemmschraube ausgebildete Fassungsstück / eines aus starkem Draht bestehenden Bügels m angeschlossen, welcher vom Uhrwerk zweckmäfsig isolirt ist und mittelst dessen der Stromschlufsarm c zum Stromleiter gemacht wird. Zu diesem Zwecke liegt das freie Ende des Bügels an einer mit dem Stromschlufsarm c verbundenen metallenen Nabenrolle n, Fig. 2, auf.
Auch diese Nabenrolle kann von dem Uhrwerk bezw. von der Welle α isolirt angeordnet sein. Da das Fassungsstück / in- drehbarer Verbindung mit dem Uhrgestell ist, kann es mit dem Bügel in eine wirkungslose Lage zurückgeklappt oder umgelegt werden, wobei eine am drehbaren Fassungsstück angreifende Schleppfeder ν die federnde Feststellung in der einen oder anderen Lage einrichtet.
Die umgelegte Lage des Fassungsstückes, bei welcher sich also das Ueberleitungsstromschlufsstück zwischen m und η unterbrochen vorfindet, ist in Fig. 3 punktirt dargestellt.
Es ist übrigens noch zu bemerken, dafs der obere Theil des Pendels 0, wenn er in der Mitte des Uhrwerkes gerade über der Welle α angeordnet sein soll, einen Ausschnitt o1, wie dargestellt (Fig. 3), erhalten mufs, durch welchen die den jenseitigen Stromschlufsarm c tragende Welle α hindurchreicht. Eine Erweiterung des Ausschnittes o1 auf der einen und anderen Seite ermöglicht die Hin- und Herschwingung des Pendels. Diese Einrichtung ist nicht nöthig bei Uhrwerken mit seitlich verlegtem Pendel oder bei Unruhuhren.

Claims (1)

Patent-Ansprüche:
1. Uhr mit stellbarem, auf einer vollen Welle . befestigten Stundenzeiger und mit Zeitstromschlufseinrichtung an besonderer Zeigerscheibe (d), gekennzeichnet durch die innerhalb der mittelbar angetriebenen Minutenzeigerhülse hindurchgeführte und von einem Uhrwerkrade (e) durch Reibungseingriff angetriebene Stundenzeigerwelle (a), welche an dem jenseits des Uhrwerkes heraustretenden Ende einen Stromschlufsarm (c) trägt, der mit am Umfange der besonderen Zeigerscheibe angeordneten Stromschlufsstücken zusammenzuwirken bestimmt ist.
2, Eine Ausführungsform der in Anspruch 1. gekennzeichneten Uhr, bei welcher ein diesseits vor der Mitte der besonderen Zeigerscheibe (d) schwingendes Pendel (0) mit einem" Ausschnitt (οΛ) versehen ist, um die Stundenwelle (a) hindurchgehen zu lassen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT76835D Elektrische Weckeruhr mit verstellbarem Stundenzeiger Expired - Lifetime DE76835C (de)

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