DE48142C - Uhr mit springenden Zahlen - Google Patents
Uhr mit springenden ZahlenInfo
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- DE48142C DE48142C DENDAT48142D DE48142DA DE48142C DE 48142 C DE48142 C DE 48142C DE NDAT48142 D DENDAT48142 D DE NDAT48142D DE 48142D A DE48142D A DE 48142DA DE 48142 C DE48142 C DE 48142C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B11/00—Click devices; Stop clicks; Clutches
- G04B11/02—Devices allowing the motion of a rotatable part in only one direction
- G04B11/04—Pawl constructions therefor, e.g. pawl secured to an oscillating member actuating a ratchet
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Surgical Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Auf beiliegender Zeichnung zeigen:
Fig. ι die Ansicht des Mechanismus,
Fig. 2 die Stellung des hochgehobenen Hebels,
Fig. 3 die Stellung des Hebels im Eingriff mit dem Einheitsrad,
Fig. 4 das Einheitsrad,
Fig. 5 das Zehnerrad,
Fig. 6 das Stundenrad,
Fig. 7 die Anordnung des Hebels.
Wie aus der Zeichnung, Fig. ι, welche die
Anordnung für eine Uhr mit jede Minute wechselnden Zahlen zeigt, ersichtlich wird, besteht
der an der Platine e angeordnete Mechanismus aus den beiden Wellenlagern ff, der
Welle g, den auf letzterer angebrachten drei Rädern h (Minuten-Einerrad), i (Zehnerrad) und
k (Stundenrad), den auf der an der Platine befestigten Welle / drehbar angebrachten Sperrplättchen
m η und o, welche die Räder h i und
k während der Zwischenzeit in Ruhe halten, und dem aus der Brücke b, der Sperrplatte c
und dem Ausgleichungsgewicht d bestehenden Hebel, Fig. 7, welcher durch Draht p, Fig. 1
bis 3, mit dem Gehwerk der Uhr verbunden ist, und in Verbindung mit den drei Rädern h,
i und k, welche mit verschiedenartigen Einschnitten versehen sind, den wesentlichen Theil
der Erfindung bildet.
Dieser Hebel, Fig. 7, wird durch den Draht p, welcher mit dem Gehwerk durch einen gewöhnlichen
Hebel verbunden ist, derart in die Höhe gezogen, Fig. 2, dafs dessen Sperrplatte
c selbsttätig in einen Einschnitt des Einerrades h einfallen kann, worauf der Draht ρ
abfällt und das Rad h, nachdem es durch den infolge seines Eigengewichtes wieder zurückfallenden
Hebel um ein Zehntel fortbewegt wurde, von der Sperrplatte c und dem Sperrplättchen
m in der in Fig. 3 gezeigten Lage festgehalten wird. Dabei legt sich die konisch
geformte Biegung der Sperrplatte c gegen die Platine e und verhindert, in Verbindung mit
dem Plättchen e, ein Weitergehen des Einerrades h, Fig. 3.
Um zu vermeiden, dafs die Sperrplatte c beim Anprallen an die Platine e zurückgeschleudert
werde, wodurch das Rad h bezw. die drei Räder h i und k mehr als einen Einschnitt
passiren könnten, ist an der Platine e ein Tuchstückchen χ oder ein sonstiger elastischer
Gegenstand angebracht, welcher durch seine Federung ein Weitergehen der Räder
unmöglich macht.
Diese Federung bewirkt aufserdem ein fast geräuschloses Stillstehen und Weiterbewegen
der Räder.
Nach Ablauf von ι ο Minuten tritt das zwölftheilige
Zehnerrad i, Fig. 5, in Thätigkeit; die Sperrplatte c fällt nämlich dann in den am
Einheitsrad h angebrachten tieferen Einschnitt q, Fig. 2 bis 4, und nimmt, nachdem sich die
Platte c und das Rad h um ein entsprechendes Stück bewegt haben und die Platte in den
Einschnitt des Zehnerrades i eingefallen ist, auch dieses, und zwar um einen Zahn, mithin um
Y12 Theil des Umfanges mit sich, bis es
wiederum zugleich mit dem Rade h festgehalten wird.
Damit auch das Stundenrad k, Fig. 6, in derselben Weise wie h und i bewegt werden
kann, sind im zwölftheiligen Zehnerradei, Fig. 5,
zwei sich gegenüberstehende tiefere Einschnitte r derart angebracht, dafs die Sperrplatte c, wenn
sie in einen dieser Einschnitte r und zugleich bezw. gleichzeitig in den tieferen Einschnitt q
des Rades h einfällt, auch in einen Einschnitt des dritten Rades k (das Stundenrad) nach Ablauf
jeder Stunde einfallen und dasselbe um Y12 mitnehmen mufs.
Der vorstehend beschriebene Mechanismus bewerkstelligt die Bewegung mehrerer Räder
schon mit ι g Uebergewicht des Hebels, so dafs sich diese Schaltung für Uhren oder andere
Zählwerke, bei denen die Zugkraft an sich eine sehr kleine ist und nicht allzu sehr in
Anspruch genommen werden kann, besonders gut eignet. In der praktisch erprobten Einfachheit
und dem zuverlässigen Gang der beschriebenen Anordnung, in ihrer Wirkungsweise, sowie in der bisher nicht angewendeten
Construction des Hebels Fig. 7 und der mit verschieden tiefen Einschnitten versehenen Räder
h i und k liegt gegenüber den bisher bekannten Einrichtungen an Uhren mit springenden
Zahlen das Eigenthümliche der Erfindung.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Uhr mit springenden Zahlen, bei welcher die nächst höhere Nummerscheibe, deren Durchmesser etwas kleiner ist als der der nächst niedrigeren, dadurch mit letzterer gekuppelt wird, dafs der treibende Sperrkegel zu gewissen Zeiten in einen tieferen Einschnitt der gröfseren Scheibe einfällt, so dafs er gleichzeitig in einen Einschnitt der kleineren Scheibe greift.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE48142C true DE48142C (de) |
Family
ID=323136
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT48142D Expired - Lifetime DE48142C (de) | Uhr mit springenden Zahlen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE48142C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4566826A (en) * | 1984-02-17 | 1986-01-28 | Dickinson Lawrence C | Adjustable insert support |
-
0
- DE DENDAT48142D patent/DE48142C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4566826A (en) * | 1984-02-17 | 1986-01-28 | Dickinson Lawrence C | Adjustable insert support |
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