DE371935C - Vorrichtung zur Rueckholung der Einstellhebel bzw. Kurvenscheiben an Rechenmaschinenmit Antriebraedern von einstellbarer Zaehnezahl - Google Patents

Vorrichtung zur Rueckholung der Einstellhebel bzw. Kurvenscheiben an Rechenmaschinenmit Antriebraedern von einstellbarer Zaehnezahl

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DE371935C
DE371935C DEG56112D DEG0056112D DE371935C DE 371935 C DE371935 C DE 371935C DE G56112 D DEG56112 D DE G56112D DE G0056112 D DEG0056112 D DE G0056112D DE 371935 C DE371935 C DE 371935C
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Natalis & Co Akt Ges
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Description

  • Vorrichtung zur Rückholung der Einstellhebel bzw. Kurvenscheiben an Rechenmaschinen mit Antriebrädern von einstellbarer Zähnezahl. Die Erfindung bezieht sich auf solche Rechenmaschinen, bei denen mit einem Einstellwerk und einem Resultatzählwerk mehr als eine - meist zwei - Rechnungen gleichzeitig ausgeführt werden können, indem man z. B. für die eine Rechnung den rechts liegenden Teil, für eine andere Rechnung den links liegenden Teil des Einstell- und des Resultatzählwerkes benutzt.
  • Wenn diese Maschinen mit einer Vorrichtung zur gemeinsamen Rückführung der Einstellhebel bzw. Einstellscheiben in die Nulllage versehen sind, so ist es nötig, diese derart anzuordnen, daB durch die Handhabung der Rückstellvorrichtung (Drehung eines Flügelgriffes) nach Bedarf die sämtlichen Einstellhebel oder nur die zu einer der beiden Gruppen gehörigen, in die Nullstellung zurückgeholt werden können.
  • Den Gegenstand der Erfindung bildet eine hierfür dienende Einrichtung, .die in der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt ist, und die den Vorzug hat, daB die erforderliche Umstellung an der linken Seite der Maschine, an der auch die Rückstellbewegung (Drehung des Flügelgriffes) selbst geschieht, stattfindet, also in bequemster, keinen Zeitaufwand erfordernder Weise, vorgenommen werden kann, und bei der in Abb. 2 dargestellten Ausführungsform sogar kein besonderer Handgriff für die Umstellung erforderlich ist.
  • Die die Rückholung bewirkenden Treiber sind in zwei Gruppen a1 und a2 geteilt, von denen die Gruppe a1 auf einer Vollwelle b und die andere, a2, auf einer die Welle b umschließenden Hohlwelle c angeordnet ist. Damit die Gruppe a2 getrennt von der Gruppe a1 oder auch mit dieser gleichzeitig wirken kann, ist an dem einen Ende der Wellen eine Kupplung angebracht, mittels der die beiden Wellen b, c vereinigt oder getrennt werden können.
  • Diese Kupplung besteht bei der Anordnung nach Abb. i aus einem Riegel d, der auf der Vollwelle b derart schwenkbar angeordnet ist, daß sich sein wagerechter Schenkel in einen Einschnitt h der Hohlwelle c einlegen, die beiden Wellen b, c also kuppeln kann. Eine um die Schwenkachse des Riegels d gewickelte Feder hält ihn in dieser Lage. Um den Riegel in die Entkupplungslage bringen zu können, ist in der Gehäusewand m eine Handhabe f verschiebbar angeordnet, deren winkelförmig nach unten gebogenes Ende den nach oben ragenden Schenkel des Riegels d bei einer Verschiebung in Richtung des Pfeiles erfaßt und den Riegel d, entgegengesetzt der Federwirkung, aus dem Einschnitt h der Hohlwelle herausschwenkt.
  • Ein an dem nach oben ragenden Schenkel des Riegels d angebrachter Sperrstift i legt sich dabei in eine Rast il in der Gehäusewand in und sichert die Vollwelle in dieser entkuppelten Lage gegen willkürliche Verdrehung.
  • Die Rückstellung der Einstellhebel oder Kurvenscheiben selbst geschieht in bekannter `'eise mittels eines Flügelgriffes g, der mit einem Zahnrad o auf einer Welle l angeordnet ist, das mit einem auf der Hohlwelle c angeordneten Zahnrade o1 in Eingriff steht.
  • Die Abb. 2 zeigt eine andere Ausführungsform. Ein Riegel e ist in einer mit der Vollwelle b fest verbundenen Scheibe x derart verschiebbar gelagert, daß er bei genügender Verschiebung in den Ausschnitt h der Hohlwelle c geschoben werden kann. Eine an seinem nach oben ragenden Schenkel wirkende Feder p hält ihn in der Kupplungslage. Um den Riegel e in die entgegengesetzte Lage bringen zu können, ist die den Flügelgriff g tragende Welle l derart verschiebbar angeordnet, daß sich das ebenfalls auf ihr angeordnete Zahnrad o mit seiner Stirnwand gegen den nach oben ragenden Schenkel des Riegels c legt und diesen bei einer Verschiebung der Welle l in Richtung des Pfeiles durch Ziehen an dem Flügelgriff g in die Entkupplungslage mitnimmt. Gleichzeitig schiebt sich dabei zur Sicherung der Vollwelle b gegen willkürliche Drehung das vordere Ende k des Riegels e in eine Rast k1 in der Gehäusewand m.
  • ,Die in der Nabe des Flügelgriffes g angegebene Kerbe g1, in die der Flügelgriff in an sich bekannter Weise hineinfedert, dient zur Kennzeichnung und Sicherung der Ruhelage, in der das Entkuppeln und Kuppeln der Wellen b und c stattfinden kann.

Claims (4)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE:-i. Vorrichtung zur Rückholung der Einstellhebel bzw. Kurvenscheiben an Rechenmaschinen mit Antriebrädern von einstellbarer Zähnezahl, bei der die die Rückholung bewirkenden Treiber in zwei (oder mehr) Gruppen geteilt sind, von denen die eine auf einer Vollwelle, die anderen auf diese umschließenden Hohlwellen befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Vollwelle (b) und die Hohlwellen (c) an einem Ende durch eine Umlaufkupplung derart miteinander vereinigt oder voneinander getrennt werden können, daß bei der Rückholung der Einstellhebel oder der Kurvenscheiben entweder die Vollwelle und die Hohlwellen oder nur eine oder mehrere Hohlwellen in Umdrehung versetzt werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der aus der Hohlwelle (c) herausragenden Vollwelle (b) ein dreh- oder verschiebbarer Riegel (d, e) angeordnet ist, der mittels einer aus der Maschine herausragenden Handhabe (f, g) aus einem Einschnitt (1z) der hohlen Welle (c) herausgeschwenktwerden kann.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Riegel (d, e) ein Sperrglied (i, k) verbunden ist, das sich bei Entkupplung der Wellen in eine Rast (il, k1) des Gestelles oder Gehäuses einlegt und dadurch die Vollwelle (b) gegen willkürliche Drehung sichert. .
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (e) mit dem zur Rückholung der Einstellhebel dienenden Griff (Flügelgriff g) in solchem Bewegungszusammenhang steht, daß durch entsprechendes Herausziehen der Flügelgriffwelle (l) vor ihrer Drehung der Riegel in die Entkupplungslage gebracht wird.
DEG56112D 1922-03-21 1922-03-21 Vorrichtung zur Rueckholung der Einstellhebel bzw. Kurvenscheiben an Rechenmaschinenmit Antriebraedern von einstellbarer Zaehnezahl Expired DE371935C (de)

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