DE371345C - Maschine zum UEberziehen von Perlen mit Lack o. dgl. - Google Patents
Maschine zum UEberziehen von Perlen mit Lack o. dgl.Info
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- DE371345C DE371345C DEP43075D DEP0043075D DE371345C DE 371345 C DE371345 C DE 371345C DE P43075 D DEP43075 D DE P43075D DE P0043075 D DEP0043075 D DE P0043075D DE 371345 C DE371345 C DE 371345C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B13/00—Machines or plants for applying liquids or other fluent materials to surfaces of objects or other work by spraying, not covered by groups B05B1/00 - B05B11/00
- B05B13/02—Means for supporting work; Arrangement or mounting of spray heads; Adaptation or arrangement of means for feeding work
- B05B13/04—Means for supporting work; Arrangement or mounting of spray heads; Adaptation or arrangement of means for feeding work the spray heads being moved during spraying operation
Landscapes
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 14. MÄRZ 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
. - JKi 371345-KLASSE 75 a GRUPPE 22
Jean Paisseau in Paris.
Maschine zum Überziehen von Perlen mit Lack ο. dgl. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Oktober 1921 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund
der Anmeldung in Frankreich vom 4. November 1920 beansprucht.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Anbringen eines aus Lack ο. dgl. bestehenden Überzuges
auf Glas oder Emailperlen, und zwar in einfacher, schneller und vollkommen gleichmäßiger
Weise.
Gemäß der Erfindung ist die Maschine ausgerüstet mit zur Aufnahme der Perlen dienenden
Fäden o. dgl., die mit ihren Enden an, die Fäden parallel nebeneinander horizontal ausgespannt
haltenden und um sich selbst drehenden Haltern abnehmbar angeordnet sind, und mit einem oder mehreren neben den Fäden
befindlichen, zum Auftragen der Überzugsmasse auf die mit den Fäden sich drehenden Perlen
dienenden Zerstäuber oder Pinsel, die entweder in Längsrichtung der Fäden und gegebenenfalls
in Querrichtung dazu hin und her beweglich oder aber ortsfest sind, in welchem Falle der
bzw. die Zerstäuber gegebenenfalls um eine senkrechte Achse schwingbar angeordnet sind.
Die Zeichnungen stellen die Maschine in drei
ίο beispielsweisen Ausführungsformen dar.
Abb. ι ist eine Seitenansicht der Maschine gemäß der ersten Ausführung.
Abb. 2 ist eine Endansicht. Abb. 3 zeigt im größeren Maßstab einen
Rahmen mit den darin gelagerten Haltern für die Fäden in Längsschnitt und Seitenansicht.
Abb. 4 ist eine Endansicht dieses Rahmens. Abb. 5 ist ein Querschnitt nach Linie A-A
in Abb. 1 in größerem Maßstab. Abb. 6 ist eine teilweise Seitenansicht der
Maschine gemäß der zweiten Ausführung.
Abb. 7 und 8 stellen einen Querschnitt bzw. eine Seitenansicht mit teilweisem Längsschnitt
der Maschine gemäß der dritten Ausführung dar.
Ausführung nach Abb. 1 bis 5: Die Maschine besteht aus einem Gestell mit
zwei Säulen 1 und 2, welche durch Querbalken 3 und 4 verbunden sind, ferner aus einem Tisches,
auf welchem ein Rahmen 6 ruht.
Zwischen den Säulen 1 und 2 ist ein Schlitten 7 auf einer Führung F horizontal hin und
her verschiebbar. Diese Führung enthält zwei Stangen 8 und 9, auf denen der Schlitten mit
einer Hülse 10 und einer Gabel 11 gleitet.
Die Führungsstangen 8 und 9 sind durch Querstücke 12 und 13 verbunden, von denen
das letztere 13 hohl ausgebildet und auf der Säule ι verschiebbar ist. Die Führungsstange 8
ist außerdem an der Säule 2 geführt. Die Führung F mit dem Schlitten 7 kann sonach
auf den Säulen 1 und 2 auf und ab verschoben werden. Zum Festhalten der Führung F in
der jeweiligen Höhenlage ist das Querstück 13 mit einem federnden Arm (Blattfeder) 41 versehen,
der am oberen Ende einen Haken 42 trägt, der in an der Säule 1 angeordnete Kerben
43 eingreift. Beim Anheben der Führung gleitet der Arm 41 mit seinem Haken 42 über die
Kerben.
Der Schlitten 7 trägt eine Stütze 14, an welcher ein Zerstäuber 15 für die Überzugsmasse
befestigt ist, dessen Zerstäubröhre mit 16 bezeichnet ist. Die zu überziehenden Perlen«
sind auf Metallfäden b angeordnet, die an den Enden von Haken m im gespannten Zustande [
horizontal gehalten werden. Die Haken m sind an Wellen 17, 18 angeordnet, die in den Seitenwänden
24 des Rahmens 6 drehbar gelagert j sind. Die Wellen 17, i8, von denen die auf derselben
Seite befindlichen unter sich durch Zahn- \ I räder 19 verbunden sind, werden durch eine
j Welle 20 angetrieben, die ihren Antrieb mittels , Riemen 21 von der Welle 22 erhält.
Die Wellen 18 sind der Länge nach in den Zahnrädern 19 verschiebbar, jedoch an einer
I Drehung gegenüber denselben verhindert und : stehen unter der Einwirkung von Federn 23,
: um die Spannung der Fäden zu bewirken.
Zur Verschiebung des Schlittens 7 auf den Führungsstangen 8 und 9 dient folgende Eini
richtung: Die Führung F trägt Leitrollen 25, \ 26, 27, über die ein Riemen 28 läuft. Dieser
Riemen läuft außerdem über Leitrollen 29 und 30. Letztere werden durch eine passende Transi
missionseinrichtung angetrieben, und zwar so, I daß der Riemen 28 in ununterbrochener Bewei
gung in unveränderlicher Richtung in Gang l gehalten wird.
Auf dem Schlitten 7 sind oberhalb und unter-1 halb der Horizontaltrume des Riemens 28
[ Blattfedern 31 und 32 befestigt. Zwischen I diesen Federn, in dem Räume, der sich zwischen
; den beiden Riementrumen befindet, ist ein ; am Schlitten 7 auf einer Achse 34 auf und
nieder schwingbar gelagerter Daumen 33 angeordnet. Auf der Achse 34 ist noch ein Hebel 35
gelagert. Dieser Hebel ist mit einem durch eine Druckfedern belasteten längsverschiebbaren
Bolzen 36 versehen, welcher in der Mittelstellung und in den beiden Endstellungen des
Hebels in eine am Schlitten befindliche Kerbe 2,7 bzw. 38 eingreift, wodurch der Hebel festgehalten
wird. Außerdem trägt der Hebel 35 eine Blattfeder 39, welche zwischen zwei auf
dem Daumen 33 befestigte Stifte 40 ragt.
Je nach der Richtung, in der der Hebel 35 ausgeschwungen wird, drückt die Feder 39 auf
den einen oder den anderen Stift 40 am Daumen 33, wodurch dieser gegen das eine der beiden
Horizontaltrume des Riemens 28 und mit diesem gegen die zugehörige Feder 31 oder 32 gedruckt
und so der Schlitten 7 am Riemen festgeklemmt wird. Je nachdem der Schlitten am oberen oder
unteren Riementrum festgeklemmt wird, wird er entweder in der einen oder in der anderen
Richtung verschoben. Auf diese Weise wird die Verschiebung des Zerstäubers 15 in der ganzen
Länge dei die Perlen tragenden Fäden b bewirkt.
Bei der in Abb. 1 dargestellten Mittelstellung des Hebels 35 und Daumens 33, wobei der Bolzen
36 in die Kerbe 37 eingreift, erfolgt kein Mitnehmen des Schlittens 7 durch den Riemen
28.
Nach jeder Verschiebung des Schlittens 7 muß der Hebel 35 umgestellt werden. Dieses
Umstellen kann entweder von Hand bewiikt werden, wie bei der auf der Zeichnung dargestellten
Ausführung der Maschine, oder selbsttätig mit Hilfe einer geeigneten Vorrichtung,
wie solche Anwendung findet an Drehbänken
und anderen Maschinen mit hin -und her gehenden Teilen, die durch einen umzustellenden
Hebel gesteuert werden.
Nach einer passenden Anzahl Verschiebungen des Schlittens vor einer Perlenreihe wird von
Hand die Schlittenführung-F um ein in der
Entfernung von zwei übereinander befindlichen Fäden entsprechendes Stück angehoben.
Die Wellen 17 und 18 werden zweckmäßig
gegeneinander versetzt in zwei parallelen Vertikalreihen angeordnet, so daß die feinen Tröpfchen
der Überzugsmasse, welche nicht von den sich in nächster Nähe des Zerstäubeis befindlichen
Perlen aufgefangen werden, auf die in der zweiten Reihe untergebrachten Perlen gelangen
(Abb. 2 und 4).
Um das Aufbringen des Lackes o. dgl. auf alle Perlen möglichst gleichmäßig auszuführen,
kann der Zerstäuber 15 auf seinem Träger einstellbar angeordnet werden, so daß die Zerstäubung
in verschiedener Richtung erfolgen kann.
Um jeden Verlust von Lack u. dgl. zu vermeiden, ist zum Auffangen des überschüssigen
Lackes hinter dem Rahmen 6 ein Behälter 44 angebracht, von dem nur ein kleines Stück in
Abb. 2 dargestellt ist. Dieser Behälter steht mit einem auf der Zeichnung nicht dargestellten
Ventilatoi in Verbindung, welcher alle Dämpfe ansaugt und deren Sammeln ermöglicht. Die
Seitenwände dieses Behälters 44 werden innen mit abnehmbaren Platten, zweckmäßig aus
Zellulosemasse, versehen, auf welchen sich die nicht flüchtigen Teile des Lackes absetzen.
Diese Platten kann man von Zeit zu Zeit leicht herausnehmen, um die angesammelte Masse
wiederzugewinnen.
Ausführung nach Abb. 6:
Bei dieser Ausführung wird das Umsteuern des Schlittens 7 und das Anheben der Führung
F nach jeder Verschiebung des Schlittens selbsttätig bewirkt.
Der Schlitten 7 trägt eine Welle 45, auf der
ein Doppelhebel 46 und ein Daumen 49 festsitzen. Der Hebel 46 trägt an seinen beiden
Enden einen Zapfen 47 und an seinem mittleren Teil einen dreikantigen Block 48. Der
Daumen 49 ist mit einer Verzahnung υ versehen, die mit der Verzahnung v1 eines gleichartigen
Daumens 50 in Eingriff steht. Der letztere ist auf einer ebenfalls am Schlitten 7 angeordneten
Achse 51 drehbar gelagert.
' Mittels der Daumen 49, 50 und der über bzw. unter denselben am Schlitten 7 angeordneten Blattfedern 311, 321 kann der Schlitten wie bei der vorbeschriebenen Ausführung abwechselnd am oberen und unteren Trume des Riemens 28 festgeklemmt werden. ,
' Mittels der Daumen 49, 50 und der über bzw. unter denselben am Schlitten 7 angeordneten Blattfedern 311, 321 kann der Schlitten wie bei der vorbeschriebenen Ausführung abwechselnd am oberen und unteren Trume des Riemens 28 festgeklemmt werden. ,
Gegen den Block 48 legt sich ein durch eine Druckfeder y belasteter längsverschiebbarer Bolzen
52, welcher in einer am Schlitten 7 befestigten Hülse geführt ist. Das äußere Ende dieses
Bolzens ist abgerundet und in der Mitte mit einem Einschnitte 53 versehen.
Dieser Bolzen im Verein mit dem Block 48 dient dazu, den Doppelhebel in seinen Endstellungen
und gegebenenfalls in seiner Mittelstellung festzuhalten. Zu letzterem Zwecke wird der Block 48 durch Drehen des Hebels 46
von Hand mit dem Einschnitt 53 des Bolzens 52 in Eingriff gebracht. Es findet dann keine Mitnahme
des Schlittens 7 durch den Riemen 28 statt. Beim Überführen des Doppelhebels 46 aus der einen Endstellung in die andere gleitet
der Block 48 über den Einschnitt 53 des Bolzens weg.
Das Querstück 13 ist mit einer Achse 54 versehen, auf welcher ein zweiter Doppelhebel 55
.gelagert ist, welcher ein Gewicht 56 trägt.
Dieser Doppelhebel 55 ist durch einen Zapfen 57 mit einem Ring 58 gelenkig verbunden,
welcher auf einer .Stange 59 zwischen zwei Federn 60 und 61 verschiebbar angeordnet ist.
Diese Federn stützen sich andererseits gegen die Steüringe62 und 63. Die Stange 59, die
noch einen Stellring 97 trägt, ist in zwei Armen 77 und 78' am Querstück 13 bzw. an der Führungsstange
8 längsverschiebbar gelagert und durch eine Büchse 76 am Schütten 7 hindurchgesteckt.
Das untere Ende des Doppelhebels 55 trägt seitlich einen Ansatz 64 und einen. Bolzen 65.
Letzterer greift in ein Auge 66 an einer Stange 67 ein.
Xn der Führungsstange 8 sitzen Achsen 68, 69, auf welchen Winkelhebel 70 und 71 angeordnet
sind.
Die längeren Arme dieser Winkelhebel tragen Bolzen 72 und 73, durch welche sie mit Augen
74 und 75 an der Stange 67 in Eingriff stehen.
Die kürzeren Schenkel 70', 71' der Winkelhebel 70, 71 sind so angeordnet, daß sie in den
Endstellungen des Schlittens 7 auf die Zapfen 47 des Doppelhebels 46 einwirken können.
Eine Welle 79 ist in zwei auf der Führungsstange 9 befestigten Stützen 80 und 81 drehbar
gelagert. Auf dieser Welle sind Arme 82 und 83 befestigt, welche durch einen Nocken 85
auf einem nach unten ragenden Arm 84 des Schlittens 7 zur Seite geschwungen werden
können, wodurch die Welle 79 um einen bestimmten Winkel gedreht wird. Das Zurückdrehen
der ^WeIIe 79 beim Außereingriffkommen
des Nockens 85 mit den Armen 82, 83 wird durch eine nicht dargestellte Feder oder Gewicht
bewirkt.
Die Welle 79 trägt noch einen Anschlag 86, gegen welchen sich der Ansatz 64 des Doppelhebels
55 abwechselnd rechts oder links stützt.
Das Querstück 13 ist mit Führungen 87 und 88 versehen, in denen unter der Wirkung von
Federn f stehende Stangen 89 und 90 in Längs-
richtung verschiebbar sind, die am oberen Ende die federnden Arme 41 (Blattfedern) mit den in
die Rillen 43 der Stange 1 eingreifenden Haken 42 tragen, zum Festhalten der Führung in der
jeweiligen Höhenlage. Die Federn f haben das Bestreben, die Stangen 89, 90 anzuheben.
An ihrem unteren Ende sind die Stangen 89, 90 mit einem Ansatz 93 bzw. 94 versehen, auf
welchen sich der Doppelhebel 55 beim Ausschwingen abwechselnd mit einem an demselben
angeordneten Zahn 95 bzw. 96 stützt. Die Wirkung der Vorrichtung ist folgende: Ist die Stellung der Teile die in Abb. 6 dargestellte,
so ist der· Riemen 28 zwischen den Daumen 49 und die Feder 31' eingeklemmt,
und der Schlitten 7 verschiebt sich nach rechts. Bevor der Schlitten rechts am Ende seines
Weges ankommt, trifft seine Büchse 76 auf den Stellring 97 und nimmt die Stange 59 mit, wodurch
die Feder 60 gegen den mit dem Hebel 55 verbundenen Ring 58 gepreßt und gespannt
wird.
Wenn der Schlitten auf seinem Wege nach rechts sich dem Ende seiner Bahn nähert, wobei
der Doppelhebel 46 mit seinem rechten Zapfen 47 über den kürzeren Arm 71' des Winkelhebels
71 gelangt, tiifft der Nocken 85 auf den Arm 83. Dadurch wird die Welle 79 gedreht, was zur
Folge hat, daß der Anschlag 86 den mit seinem Ansatz 64 daran anliegenden Doppelhebel 55
freigibt, der nun unter der Einwirkung der gespannten Feder 60 und des Gewichtes 56 in die
andere Endlage schwingt. Hierdurch wird die Stange 67 nach links verschoben und die Hebel
70, 71 werden im Uhrzeigersinne gedreht. Dabei trifft der Winkelhebel 71 mit seinem kürzeren
Arm 71' gegen den Zapfen 47 des Doppelhebels 46 und dreht diesen in die andere Endlage, wobei
der Block 48 an dem Bolzen 52 vorbeigleitet, und mit seiner anderen Seite gegen den Bolzen
52 zu liegen kommt. Gleichzeitig wird das obere Riementrum vom Daumen 49 freigegeben und
das untere Riementrum durch den Daumen 50 gegen die Feder 32 gepreßt, so daß der Schlitten
7 nunmehr vom unteren Riementrum nach links mitgenommen wird.
Wenn sich der Schlitten 7 nach links verschiebt, entfernt sich der Nocken 85 von dem
Arm 83, wobei durch die vorerwähnte Feder oder Gewicht die Welle 79 mit den Armen 82, 83
und dem Anschlag 86 in die Anfangsstellung zurückgedreht wird. Der Ansatz 64 des Doppelhebels
55 befindet sich nunmehr links von dem Anschlag 86.
Bevor der Schlitten links am Ende seines Weges ankommt, trifft seine Büchse 76 gegen
den Stellring 63 und nimmt die Stange 59 mit, wodurch die Feder 61 gegen den Ring 58 gepreßt
und gespannt wird. Wenn der Schlitten auf seinem Wege nach links sich dem Ende seiner
Bahn nähert, wobei der Doppelhebel 46 mit seinem linken Zapfen 47 über den kürzeren
Arm 70' des Winkelhebels 70 gelangt, trifft der Nocken 85 gegen den Arm 82. Dieses hat entsprechend
dem oben geschilderten Vorgang das Umstellen des Doppelhebels 55 und damit durch
den Winkelhebel 70, der sich mit seinem kürzeren Arm 70' gegen den linken Zapfen 47 des
Doppelhebels 46 legt, auch das Umstellen des letzteren zur Folge, wodurch das untere Riementrum
vom Daumen 50 freigegeben und das obere Riementrum durch den Daumen 49 festgeklemmt
wird. Der Schlitten 7 wird nunmehr nach rechts bewegt.
Beim jedesmaligen Herumschwenken des Doppelhebels 55 aus der einen Endlage in die
andere stützt sich derselbe abwechselnd mit einem seiner Zähne 95, 96 auf einen der Ansätze
93, 94 an den Stangen 89, 90, wodurch die ', Führung F um ein der Höhe einer Kerbe 43
entsprechendes Stück angehoben wird. Hierbei wird die zu derjenigen Stange 89, auf deren
Ansatz 93 sich der Doppelhebel 55 mit seinem Zahn 95 stützt, gehörige Feder f gespannt,
wählend die vom Doppelhebel freigegebene Stange 90 unter dem Einfluß ihrer beim vorherigen
Umstellen des Doppelhebels gespannten Feder sich nach oben bewegt, wobei der zugehörige
Haken 42 in die nächste Kerbe 43 eintritt. Ausführung nach Abb. 7 und 8:
Bei dieser Ausführung sind die mit den Haken η versehenen Wellen 109, 110, an denen
die zur Aufnahme der Perlen 108 dienenden Fäden 105 mit ihren Enden befestigt werden,
an zwei in vertikaler Ebene absatzweise drehbaren Scheiben 106, 107 gelagert. Die Wellen
no sind in Längsrichtung verschiebbar und stehen unter der Wirkung von Federn 114 zum
Spannen der Fäden.
Die Scheiben 106 und 107 sitzen auf Wellen
103, die in Lagern 101, 102 ruhen. Die Wellen
109 und no tragen zu ihrem Antrieb dienende Ritzel in und 112. Die Ritzel 112 werden
durch die gegen dieselben und gegen auf den Wellen 110 sitzende Schraubenmuttern 113 sich
stützenden Federn 114 in ständiger Berührung mit der Scheibe 107 gehalten. Die Wellen 110
sind in den Ritzeln 112 in Längsrichtung verschiebbar,
jedoch an einer Drehung gegenüber denselben verhindert.
Auf den Wellen 103 sitzen lose/irehbar Trommeln
115, 116, die mit Zahnkränzen 117 und 118
versehen sind. Letztere greifen in Zahnräder 119 und 120 ein, die fest auf einer Welle 121 sitzen,
welche durch die Riemenscheibe 122 angetrieben wird. Außerdem sind die Trommeln 115, 116
noch mit Verzahnungen 123 und 124 versehen, welche in die Zahnräder in bzw. 112 eingreifen.
Auf diese Weise werden die Trommeln 115
und 116, wenn die Riemenscheibe 122 auge-
trieben wird, gedreht und übertragen ihre Bewegung auf die Wellen 109, 110 und damit auf
die Fäden 105.
Am Gestell 100 ist eine Führung G mit zwei Stangen 125 und 126 angeordnet, auf welchen
sich ein Schlitten 127 hin- und her verschieben kann, der einen Zerstäuber 128 für die Uberzugmasse
trägt.
Dieser Zerstäuber sitzt auf einer Zahnstange 129, welche von Hand mittels eines Triebes 130
gehoben- und gesenkt werden kann.
Der Schlitten 127 besitzt eine Nut 131, in
welche ein Bolzen 132 eingreift, der an einer endlosen Kette 134 sitzt.
Diese Kette läuft über zwei Zahnräder 135 und 136. Das Zahnrad 135 wird mittels Kegelräder
137 durch eine Welle 138 mit einer Riemenscheibe 139 angetrieben.
Durch diese Einrichtung wird der Schlitten
Durch diese Einrichtung wird der Schlitten
ao 127, in Längsrichtung der Fäden 105, in ständige
Hin- und Herbewegung versetzt. Beim Vorbeibewegen des Schlittens an den Zahnrädern
135 und 136 verschiebt sich der Bolzen 132 in der Nut 131.
Der Schlitten 127 trägt einen Nocken 140,
welcher dazu dient, bei der Ankunft des Schlittens am rechten Ende seines Weges einen Finger
141 anzuheben, der bei 142 am Gestell drehbar
gelagert ist. Dieser Finger ist mit einer Klinke 143 versehen, welche auf ein Schaltrad 144 einwirkt.
Letzteres sitzt auf einer Welle P, die außerdem zwei Zahnräder 145 trägt. Diese
Zahnräder greifen in Zahnkränze 146 an den Scheiben 106, 107 ein und bewirken deren absatzweise
Drehung bei jedesmaliger Ankunft ■ des Schlittens 127 am rechten Ende seiner Bahn.
Der Finger 141 ist mit einem Verlängerungsstück 147 versehen, um ihn auch von Hand
bewegen zu können.
Die Scheiben 106, 107 sind von einem Gehäuse
104 umgeben, welches einen Schlitz 148 zum Einblasen der Überzugsmasse durch den
Zerstäuber 128 enthält.
An der entgegengesetzten Seite geht das Gehäuse in einen Kanal 149 über, durch welchen das Absaugen der Dämpfe erfolgt.
An der entgegengesetzten Seite geht das Gehäuse in einen Kanal 149 über, durch welchen das Absaugen der Dämpfe erfolgt.
Um zu vermeiden, daß die aus dem Zerstäuber austretende Masse auf die sich auf der
entgegengesetzten Seite schon auf dem Wege der Trocknung befindlichen Perlen trifft, ist
zwischen den Scheiben 106, 107 ein Schutzblech 150 angebracht.
Um die Unbeweglichkeit der Scheiben 106, 107 in ihren Ruhestellungen zu sichern, ist im
Gestell ein unter Wirkung einer Feder ζ stehender Stift 151 auf und ab verschiebbar angeordnet,
der in passende Kerben 152 an der Scheibe 106 einschnappt.
Statt eines einzigen in Längsrichtung der Fäden verschiebbaren Zerstäubers, wie bei der beschriebenen Ausführung der Maschine, kann man auch mehrere ortsfeste Zerstäuber nebeneinander anordnen. Diese Zerstäuber können entweder unbeweglich oder um eine vertikale Achse schwingbar sein. Man könnte sogar einen einzigen Zerstäuber verwenden, welcher um eine vertikale Achse schwingbar ist, doch müßte dieser in genügender Entfernung von den Fäden angeordnet werden.
Statt eines einzigen in Längsrichtung der Fäden verschiebbaren Zerstäubers, wie bei der beschriebenen Ausführung der Maschine, kann man auch mehrere ortsfeste Zerstäuber nebeneinander anordnen. Diese Zerstäuber können entweder unbeweglich oder um eine vertikale Achse schwingbar sein. Man könnte sogar einen einzigen Zerstäuber verwenden, welcher um eine vertikale Achse schwingbar ist, doch müßte dieser in genügender Entfernung von den Fäden angeordnet werden.
Bei der dargestellten Ausführungsform der Maschine sind die Scheiben 106 und 107 vollwandig
ausgeführt und die Absaugung der Dämpfe erfolgt nur durch den Kanal 149.
Diese Scheiben 106, 107 können auch durchbrochen
sein und es kann das Absaugen der Dämpfe durch dieselben hindurch erfolgen, mittels daneben, an den Stirnseiten des Gehäuses
104 angebrachter Absaugkanäle, um die Dämpfe aus dem Innern des durch das
Schutzblech 150 gebildeten Raumes abzusaugen.
Bei Anordnung von durchbrochen ausgeführten Scheiben 106, 107 und von Absaugkanälen
an den Stirnseiten des Gehäuses 104 könnte man auch die Dämpfe nur durch die an den
Stirnseiten des Gehäuses angeordneten Absaugkanäle absaugen und gleichzeitig durch den
Kanal 149 und den Schlitz 148 Außenluft in das Gehäuse einsaugen. Der so entstehende Luftstrom
würde zunächst an den Perlen vorbeistreichen, ehe er in das Innere des vom Schutzblech
150 umschlossenen Raumes kommt. Im Bedarfsfalle könnte die eingesaugte Außenluft
erwärmt werden mit Hilfe einer Heizvorrichtung 153, z. B. aus elektrischen Lampen, oder
einer Dampfleitung, welche im Gehäuse 104 angeordnet wird, um die Perlen schneller zu
trocknen.
Claims (17)
1. Maschine zum Überziehen von Perlen mit Lack o. dgl., gekennzeichnet durch zur
Aufnahme der Perlen dienende Fäden (δ, 105) ο. dgl., die mit ihren Enden an, die Fäden
parallel nebeneinander horizontal ausgespannt haltenden und um sich selbst drehenden
Haltern abnehmbar angeordnet sind, und durch einen oder mehrere neben den Fäden befindliche, zum Auftragen der Überzugsmasse
auf die mit den Fäden sich drehenden Perlen dienenden Zerstäuber (15;
128) oder Pinsel, die entweder in Längsrichtung der Fäden und gegebenenfalls in
Querrichtung dazu hin und her beweglich oder aber ortsfest sind, in welchem Falle
der bzw. die Zerstäuber gegebenenfalls um eine senkrechte Achse schwingbar angeordnet
sind.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halter aus einer
mit einem Haken (m; n) zum Befestigen der Fädenenden versehenen Welle (17, 18; 109,
no) bestehen, wobei die auf derselben Seite
befindlichen Wellen unter sich durch Zahnräder (19; in, 123 bzw. 112, 124) verbunden
sind.
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf einer
Seite befindlichen Wellen (18; HO) in ihrem Zahnrad (19; X12) in Längsrichtung verschiebbar
sind und unter der Einwirkung einer Feder (23; 114) stehen, welche die
Spannung des Fadens bewirkt.
4. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fäden (b) gegeneinander
versetzt in zwei parallelen Vertikalreihen angeordnet sind.
5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dai3 der Zerstäuber (15 ; 128)
oder Pinsel auf seinem Träger einstellbar angeordnet ist.
6. Maschine nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zerstäuber
(15; 128) oder der Pinsel von einem Schlitten
(7; 127) getragen wird, welcher auf einer Führung (F, G) längs der Fäden hin
und her verschiebbar ist.
7. Maschine nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (7)
durch einen Riemen (28) angetrieben wird, welcher mit zwei im entgegengesetzten Sinne sich bewegenden, den Schlitten abwechselnd
mitnehmenden Trumen an der Schlittenführung (.F) entlang geführt ist.
S. Maschine nach Anspruch 1 und 7, da- !
durch gekennzeichnet, daß der Schlitten (7) ■ zum Festklemmen an den Riementrumen
eingerichtet ist.
g. Maschine nach Anspruch 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (7) \
mit zwei gegen die äußeren Seiten der Rie- ; mentrume sich legenden Blattfedern (31, 32)
und mit einem zwischen den Riementrumen ; schwingbar gelagerten, in den Endlagen und 1
in der Mittellage feststellbaren Daumen (33) ; zum Anpressen der Riementrume an die j
Blattfedern versehen ist. ;
10. Maschine nach Anspruch 1 und 6, j dadurch gekennzeichnet, daß die Schlittenführung
(F) in der Höhe verschiebbar und mittels eines federnden Armes (41), der mit i
einem Haken (42) in eine mit Kerben (43) ; versehene vertikale Stange (l) eingreift, fest- '
stellbar ist. ]
11. Maschine nach Anspruch 1 und 8, i dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (7) |
zum Festklemmen an den Riementiumen j mit zwei gegen die äußere Seite der Riementrume
sich legenden Blattfedern (31', 32') und mit zwei zwischen den Riementrumen
schwingbar gelagerten, durch Verzahnung miteinander verbundenen Daumen (49, 50)
zum Anpressen der Riementrume an die Blattfedern versehen ist.
12. Maschine nach Anspruch 1 und 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Daumen (49, 50) durch einen mit dem einen (49) der
selben verbundenen Doppelhebel (46) angetrieben werden, der in den Endlagen und in der Mittellage mittels eines unter Federwirkung
stehenden Bolzens (52) feststellbar ist und seinen Antrieb durch zwei an den Enden der Schlittenführung (F) befindliche
Winkelhebel (70, 71) erhält, die durch eine Stange (67) miteinander und mit einem
zweiten Doppelhebel (55) verbunden sind, der mittels zweier durch den Schlitten (7)
abwechselnd gespannter Federn (60, 61) hin und her bewegt wild.
13. Maschine nach Anspruch i, 10 und 12,
gekennzeichnet durch zwei mit einem Haken (42) versehene federnde Arme (41) an Stangen
(89, 9Ό), die entgegen der Wirkung von dieselben nach oben drückenden Federn (/")
an der Schlittenführung (F) in Längsrichtung auf und ab verschiebbar und mit einem
Ansatz (93, 94) versehen sind, auf den unter Anheben der Schlittenführung der zweite
Doppelhebel (55) beim Ausschwingen sich mit einem Zahn (95, 96) stützt.
14. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Aufnahme
der Fäden dienenden Wellen (109, 110) an zwei in vertikaler Ebene absatzweise
drehbaren Scheiben (106, 107) im Kreise angeordnet sind.
15. Maschine nach Anspruch 1, 6 und 14,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (127) durch eine Kette (134) ohne Ende angetrieben
wird, welche auf zwei Zahnrädern angeordnet ist, von denen eines angetrieben wird.
16. Maschine nach Anspruch 1 und 15,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kette (134) mit einem Zapfen (132) versehen ist, der
mit einer Nut (131) am Schlitten (127) in
Eingriff steht.
17. Maschine nach Anspruch 1 und i6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (127) einen Nocken (140) trägt, welcher bei
Beendigung des Arbeitsganges des Schlittens auf einen Finger (141) einwirkt, der
durch eine Klinke (143) und ein Schaltrad (144) die Drehung der Scheiben (106, 107)
bewirkt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR371345X | 1920-11-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE371345C true DE371345C (de) | 1923-03-14 |
Family
ID=8894693
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP43075D Expired DE371345C (de) | 1920-11-04 | 1921-10-27 | Maschine zum UEberziehen von Perlen mit Lack o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE371345C (de) |
-
1921
- 1921-10-27 DE DEP43075D patent/DE371345C/de not_active Expired
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