DE3708680C2 - Krankentransportvorrichtung - Google Patents

Krankentransportvorrichtung

Info

Publication number
DE3708680C2
DE3708680C2 DE3708680A DE3708680A DE3708680C2 DE 3708680 C2 DE3708680 C2 DE 3708680C2 DE 3708680 A DE3708680 A DE 3708680A DE 3708680 A DE3708680 A DE 3708680A DE 3708680 C2 DE3708680 C2 DE 3708680C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mattress
belt
transport device
patient transport
straps
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE3708680A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3708680A1 (de
Inventor
Alois Schnitzler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE3708680A priority Critical patent/DE3708680C2/de
Publication of DE3708680A1 publication Critical patent/DE3708680A1/de
Priority to US07/168,654 priority patent/US4945583A/en
Application granted granted Critical
Publication of DE3708680C2 publication Critical patent/DE3708680C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G1/00Stretchers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G1/00Stretchers
    • A61G1/02Stretchers with wheels
    • A61G1/0206Stretchers with wheels characterised by the number of supporting wheels if stretcher is extended
    • A61G1/02122 pairs having wheels within a pair on the same position in longitudinal direction, e.g. on the same axis
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G1/00Stretchers
    • A61G1/02Stretchers with wheels
    • A61G1/0231Stretchers with wheels having only fixed wheels
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G1/00Stretchers
    • A61G1/02Stretchers with wheels
    • A61G1/0293Stretchers with wheels stretcher supports with wheels, e.g. used for stretchers without wheels

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Krankentransportvorrichtung nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Eine Krankentransportvorrichtung dieser Art ist Gegenstand der US 4485504. Dabei sind zwei am Kopfende der Matratze an ihrer Oberseite befestigte, über die Schultern des Patienten laufende Gurtbänder mittels eines zentralen Gurtschlosses zu einer V-förmigen Gurtschleife verbunden, welche mittels dieses zentralen Gurtschlosses mit einer über die Beine des Patienten laufenden Gurtschleife verbindbar ist.
Bei dieser bekannten Krankentransportvorrichtung ist der Patient ausschließlich in Richtung des Kopfendes der Matratze gegen Verrutschen während des Transportes gesichert. Trotzdem ist es erforderlich, das gesamte Gurtsystem zu lösen, um den Thorax des Patienten für eine Behandlung durch den Arzt oder Krankenpfleger zugänglich zu machen oder die Bettlaken zu wechseln.
Eine aus rucksackartigen Tragegestellen zusammengesetzte Tragbahre mit von der Mitte der Oberseite ausgehenden, unter der Tragbahre hindurchgeführten Haltegurten für den Patienten ist Gegenstand der US 3088128. Diese Haltegurte sind jedoch weder mit ihren jeweils freien Enden an der Tragbahre befestigt, noch umfassen sie bevorzugt die Schultern des Patienten. Es ist daher auch nicht möglich, durch kurzzeitiges Lösen einzelner Gurte den Thorax des Patienten zur Behandlung durch den Arzt oder Krankenpfleger zugänglich zu machen oder die Bettlaken zu wechseln.
Gemäß der CH 255835 sind an der Oberseite der Bespannung einer als Tragbahre, Rollbahre, Schleifbahre oder Schlitten verwendbaren Krankentransportvorrichtung schlaufenartige Tragriemen für die Transportvorrichtung vorgesehen. Zum Anschnallen des Verwundeten dienen quer über eine Tuchbespannung geführte Riemen.
Keine der vorstehenden Druckschriften zeigt eine Krankentransportvorrichtung, bei welcher die Matratze an ihrer Oberseite beiderseits mit nach oben ragenden Randwulsten versehen ist, wobei diese Randwulste von einem im wesentlichen keilförmigen Polster gebildet werden, das ausschließlich im Bereich seiner dem äußeren Rand der Matratze fernliegenden spitzen Kante mit der Matratze verbunden ist. Bei keiner dieser zum bekannten Stand der Technik zählenden Krankentransportvorrichtungen ist es daher möglich, das Bettlaken zu wechseln, ohne wenigstens einen Teil der an der Matratze befestigten Haltegurte zu lösen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Krankentransportvorrichtung der eingangs genannten Art in der Weise weiter zu entwickeln, daß der u. U. mehrmals am Tage erforderliche Wechsel des Bettlakens möglich ist, ohne daß hierzu alle Befestigungsgurte für den Patienten gelöst werden müssen. Außerdem soll der Patient in einfacher und schneller Weise gegen Verschiebungen während des Transports in allen Richtungen gesichert werden können, wobei er trotzdem dem Zugriff des behandelnden Arztes oder Sanitäters leicht zugänglich bleibt.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch die im Kennzeichen des Patentanspruches 1 aufgeführten Merkmale gelöst. Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der Beschreibung, in der anhand der Zeichnungen einige Ausführungsbeispiele erläutert sind.
Im Rahmen dieser Anmeldung wird mit der Bezeichnung "Kopfende" der Matratze ein Bereich derselben verstanden, der von der Stirnseite derselben ausgeht und bis etwa 25% der Gesamtlänge der Matratze in Richtung auf deren Inneres reicht. Dieser Bereich ist in Fig. 1 mit I bezeichnet. In entsprechender Weise wird unter der Bezeichnung "Fußende" ein Bereich der Matratze verstanden, der sich von der fußseitigen Stirnfläche bis etwa 25% in Richtung auf die Mitte der Matratze erstreckt und der in Fig. 2 mit II bezeichnet ist. Der dazwischenliegende Bereich der Matratze wird als "Mittelbereich" bezeichnet, wobei in Fig. 2 der kopfseitig von der Mittelquerebene B-B gelegene Bereich mit III und der fußseits davon gelegene Bereich mit IV bezeichnet ist.
Als "Transportunterlage" kann ein Tragegestell dienen oder jegliche hierzu vorbereitete oder geeignete Auflagefläche an einem Transportfahrzeug jeglicher Art.
Zur Sicherung des Patienten während des Transports wird entweder je eines der von der Oberseite der Matratze im Nackenbereich des Patienten ausgehenden ersten Gurtbänder über die Schulter des Patienten geführt und mit dem freien Ende des auf der entsprechenden Seite gelegenen Gurtbandes verbunden, wodurch der Patient während des Transports gut gesichert ist. Andererseits steht dem behandelnden Arzt der gesamte Thoraxbereich für die Anlage von Elektroden, Stethoskopen oder dergleichen oder zur Durchführung einer künstlichen Beatmung zur Verfügung. Bei Weglassen eines der Gurtbänder ergibt sich eine Möglichkeit zur Sicherung in Seitenlage. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, hierzu lediglich die beiden weiteren seitlich unter oder neben der Matratze austretenden Gurtbänder zu verwenden.
Letzteres gestaltet sich besonders einfach, wenn die weiteren Gurtbänder von einem Aufwickelmechanismus gegen Federkraft abziehbar sind. Die Verwendung selbstarretierender Aufwickelmechanismen von Automatik-Sicherheitsgurten, die im Falle einer plötzlichen Beschleunigung die Gurttrommel arretieren, ist hierfür besonders geeignet, da zum einen dem Patienten im Normalfall viel Bewegungsfreiheit verbleibt und da zum anderen dann, wenn es notwendig ist, der erwünschte sichere Halt gewährleistet wird.
In der Regel werden die vorstehend beschriebenen Gurtsysteme gemeinsam mit an dem Tragegestell oder unter Umständen zusätzlich an der Matratze angebrachten Halterungsgurten verwendet, die von der Seite quer über den Patienten zur anderen Seite der Transportunterlage reichen. Da diese Art von Gurtsystemen hinreichend bekannt ist, wird auf sie im Rahmen dieser Anmeldung jedoch nicht näher eingegangen.
Die vorliegende Erfindung ist nicht darauf beschränkt, das erfindungsgemäße Gurtsystem lediglich am Kopfende und an dem dem Kopfende benachbarten Teil des Mittelbereiches der Krankentrage vorzusehen. Vielmehr ist es auch möglich, eine entsprechende Anordnung zusätzlich am Fußende und an dem entsprechenden Teil des Mittelbereichs vorzusehen. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß bei der Aufnahme des Patienten nicht erst geprüft werden muß, ob die Krankentrage richtig zum Patienten ausgerichtet ist. Dies bringt im Katastropheneinsatz, wo es unter Umständen auf jede Sekunde ankommt, einen zusätzlichen Zeitgewinn. Auch für den Transport des Patienten auf der Matratze bis zum Tragegestell oder einem Transportfahrzeug ergeben sich hierdurch zusätzliche vorläufige Sicherungsmöglichkeiten für den Patienten sowie Tragehilfen für das Sanitätspersonal. Die Matratze wird zweckmäßigerweise aus einem derartigen Material gefertigt, daß sie im Endzustand biegsam und eigensteif ist. Das heißt, daß die Matratze sich gegen einen Widerstand verformen läßt, um beispielsweise in leicht tragbarem Zustand aufgewickelt zu werden. Umgekehrt soll sie jedoch so eigensteif sein, daß sie beim Transport von Patienten in engen Treppenhäusern oder in unwegsamem, zerklüfteten Gelände einen ausreichenden Halt für den Patienten bietet, wie es für einen schonungsvollen Transport unerläßlich ist, um z. B. zusätzliche Verschiebungen von Knochenbrüchen zu vermeiden. Auch die Anbringung von Tragschlaufen an der Matratze fördert diese Verwendungsart, sowie die Anbringung von beiderseitigen, nach oben abstehenden Randwulsten, da diese die Steifigkeit in Längsrichtung erhöhen und ein unbeabsichtigtes Herunterrollen des Patienten verhindern. Diese Randwulste können auch zur Aufnahme einer Aufwickelvorrichtung für die Gurtbänder dienen.
Wie vorstehend schon ausgeführt, ist die Matratze an ihrer Oberseite beiderseits mit nach oben ragenden Randwulsten versehen, welche von einem im wesentlichen keilförmigen Polster gebildet werden, das ausschließlich im Bereich seiner dem äußeren Rand der Matratze fernliegenden spitzen Kante mit der Matratze verbunden ist. Dadurch ist es möglich, das auf der Matratze anzubringende Bettlaken um die Matratze zu schlagen, ohne die um den unteren Rand der Matratze laufenden oder an der Seitenwand der Matratze festgelegten Gurtteile zu lösen. Die Matratze wird in diesem Falle lediglich um das den Randwulst bildende Polster geschlagen und zwischen dem Polster und der Matratze eingeklemmt. Da das Wechseln der Bettlaken bei Krankentransporteinrichtungen üblicherweise mehrere Male am Tag erfolgen muß, wird mit der zuletzt genannten Anordnung eine beträchtliche Arbeitser­ sparnis erzielt.
Die beiliegenden Zeichnungen bevorzugter Ausführungs­ beispiele dienen der weiteren Erläuterung der Erfin­ dung.
Fig. 1 zeigt ein mit Rädern versehenes Tragengestell zur Aufnahme einer Krankentragenmatratze, bei der zum einen die Möglichkeit dargestellt ist, die zusätzlichen Gurte am Tragenge­ stell zu befestigen, zum anderen zwei Varianten für die Arretierung der Matratze gegenüber dem Tragengestell.
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf eine erste Aus­ führungsform einer Krankentragenmatratze, wie sie mit dem Tragengestell von Fig. 1 verwendbar ist, wobei die einzelnen Gurt­ bänder lose sind.
Fig. 3 zeigt eine entsprechende Draufsicht wie diejenige von Fig. 2, bei der jedoch die Gurtbänder in einer ersten Verwendungsart miteinander verbunden sind.
Fig. 4 zeigt eine entsprechende Darstellung wie Fig. 2, bei der jedoch eine im Vergleich zu Fig. 3 andere Verbindung der Gurtenden vorgenommen ist.
Fig. 5 zeigt eine Draufsicht von einer Variante der in den Fig. 2 bis 4 dargestellten Krankentragematratze.
Fig. 6 zeigt die Seitenansicht einer mit einer Versteifung versehenen erfindungsgemäßen Matratze.
Fig. 7 zeigt die Matratze gemäß Fig. 6 nach Auflage auf ein Tragengestell.
Fig. 8 zeigt die Matratze gemäß den Fig. 6 und 7 in zum Transport eines Patienten in engen Räumen abgewinkeltem Zustand.
Fig. 9 zeigt einen Schnitt durch die Matratze gemäß den Fig. 6 bis 8 entlang der Linie IX-IX in Fig. 7.
Fig. 1 zeigt in vereinfachter perspektivischer Darstellung ein Tragengestell 1, das aus zwei Längs­ holmen 2 und 3 besteht, welche Befestigungen 4 für Räder 5 enthalten, sowie an jedem ihrer Enden je einen ausziehbaren Tragegriff 6. An dem in Fahrt­ richtung F weisenden Ende des Tragegestells 1 ist über Gelenkplatten 7 eine bügelförmige Rückenlehne 8 schwenkbar angelenkt, welche von Gelenkscheren 9 unterstützt und in unterschiedlichen Höhen arretier­ bar ist. Die Räder 5 sind durch eine Achse 10 mitein­ ander verbunden. Am fußseitigen Ende des Traggestells 1 befindet sich des weiteren eine Querstrebe 11, welche die Längsholme 2 und 3 starr in den gewünsch­ ten Abständen miteinander verbindet. An der Innenseite des Längsholmes 2 ist ein Gurtaufwickelmechanismus 12 angebracht, von dem ein freies Gurtstück 13 unter dem Längsholm 2 herumgeführt ist, das in einer Schloßzunge 14 mündet, die auf der Oberseite eines bügelförmigen Führungselementes 15 gehalten wird, während das Gurtband 13 zwischen dem Führungs­ element 15 und dem Längsholm 2 frei verschiebbar ist. Durch Ziehen an der Schloßzunge 14 läßt sich das Gurtband 13 soweit von der Gurtaufwickeltrommel abziehen, daß das Gurtband über eine auf das Tragen­ gestell 1 gelegte, in Fig. 1 nicht dargestellte Matratze und die Beine des darauf befindlichen Patienten bewegt und in einem an der Außenseite des Längsholmes 3 befestigten Schloß 16 eingesteckt werden kann. Zwischen den Gelenkplatten 7 für die Anlenkung der Rückenlehne 8 und der Mittelquerebene B-B des Tragengestells sind innen an den Längsholmen 2 und 3 zwei weitere Gurtaufwickelmechanismen 17 und 18 derart angebracht, daß ihre Oberkanten mit den Oberkanten der Längsholme 2 und 3 fluchten. Von den Gurtaufwickelmechanismen 17, 18 sind Gurtbän­ der abziehbar, deren freie Enden 19 und 20 ein Schloß 21 bzw. eine Schloßzunge 22 lose tragen, wobei das Schloß 21 und die Schloßzunge 22 durch Führungs­ elemente 15 daran gehindert werden, durch den Zug auf die Gurtbänder 19, 20 unter das Tragengestell 1 hineingezogen zu werden.
Am Fußende des Tragengestells 1 sind zwei Varianten für eine Befestigung einer Krankentragenmatratze dargestellt. Die erste dieser Varianten besteht aus einem an der Querstrebe 11 befestigten Gurtstück 23, das an seinem Ende ein Schloß 24 trägt, welches in einer später noch näher darzustellenden Weise mit einer Schloßzunge zusammenwirkt, die an einem von der Unterseite der Matratze herabhängenden Gurtteil befestigt ist. Die zweite Variante besteht aus einem Gurtband 25, das an seinen freien Enden ein Schloß 26 und eine Schloßplatte 27 trägt, welche es ermöglichen, das Gurtstück 23 in der dargestellten Weise um die Längsholme 2 und 3 herumzulegen und durch Ineinanderstecken von Schloß und Schloßplatte zu befestigen. In der Mitte des Gurtstückes 23 ist ein davon senkrecht abstehendes Gurtstück 28 aufgenäht, das an seinem freien Ende ein Schloß 29 trägt.
Auf das Tragengestell 1 ist die in den Fig. 2 bis 5 dargestellte Krankentragematratze 30 auflegbar, die jedoch auch ohne ein derartiges Tragengestell direkt auf einer Transportunterlage eines Kranken­ transportfahrzeuges befestigt werden kann, in ent­ sprechender Weise, wie dies im Zusammenhang mit dem Tragengestell 1 beschrieben ist.
Die Matratze 30 hat eine im wesentlichen ebene Oberseite 31 und eine Unterseite 32 und ist im dargestellten Falle komfortabel gepolstert, so daß sich eine gewisse Dicke d ergibt, die je nach Bedarf und Aufwand größer oder kleiner wählbar ist. An beiden Seiten der Matratze 30 ist je ein Randwulst 33, 34 angebracht, der zu den Außenseiten 35, 36 der Matratze keilförmig ansteigt. Die kopfsei­ tige Stirnfläche ist mit 37, die am Fußende belegene Stirnfläche mit 38 bezeichnet. Die Matratze ist am Kopfende durch zwei schräg verlaufende Bereiche verjüngt und enthält des weiteren am vorderen und rückwärtigen Ende Tragschlaufen 39.
Im Bereich der Längsmittelachse L-L ist am Kopfende I der Matratze 30 eine die Oberseite 31 durchsetzende randverstärkte Öffnung 40 angebracht, aus der zwei Gurtbänder 41 und 42 austreten, von denen das Gurtband 41 am Ende ein Schloß 43 und das Gurtband 42 am freien Ende eine Schloßplatte 44 trägt. Das Gurtband 42 geht im Inneren der Matratze 30 in ein zusätzliches Gurtband 45 über oder ist an diesem im Inneren der Matratze 30 benachbart zur Öffnung 40 befestigt, wie dies für das innere Ende 46 des Gurtbandes 41 gezeigt ist. Das freie Ende des im Inneren der Matratze 30 verlaufenden Gurtbands 45, welches der Längsmitelachse L-L folgend, geradlinig durch die Mitte der Matratze 30 verläuft, verläßt diese am Fußende der Matratze 30, durch eine Öffnung 47 an der Unterseite 32. Dieses freie Ende ist mit dem Bezugszeichen 48 versehen und trägt eine Schloßplatte 49, die in das Schloß 24 oder das Schloß 29 von Fig. 1 einsteckbar ist und auf diese Weise eine feste Verbindung zum Tragengestell 1 herstellt.
Die derart mit einem aus den Gurtbändern 41, 42 und 45 bestehenden Gurtsystem versehene Matratze 30 kann, ohne daß die weiteren in Fig. 2 gezeigten Bauelemente notwendig wären, auf das Tragengestell 1 gelegt und in der vorstehend beschriebenen Weise dort befestigt werden. Die Halterung des Patienten kann dann in entsprechender Weise wie in Fig. 3 und Fig. 4 dargestellt, unter Verwendung der Gurtbän­ der 19, 20 und 41, 42 bewerkstelligt werden, wobei im einen Falle die Schloßzunge 44 in das Schloß 21 und die Schloßzunge 22 in das Schloß 43 eingesteckt werden, und im anderen Falle, bei einer Form der Seiten­ lagerung die Schloßzunge 22 in das Schloß 21 einge­ steckt wird, nachdem die Gurtbänder 19, 20 eine über eine Schulter den Brustkern umfassende Schlau­ fe gebildet haben.
Bei der in Fig. 2 dargestellten speziellen Ausgestal­ tung ist es jedoch nicht notwendig, daß am Tragenge­ stell 1 die Gurtaufwickelmechanismen 17 und 18 angebracht sind, da die Matratze 30 selbst mit Gurtaufwickelmechanismen 50 und 51 versehen ist, welche im Bereich der Randwulste 33, 34 auf einer brettförmigen, an der Unterseite der Matratze von der Seitenfläche 35 zur Seitenfläche 36 verlaufenden Querversteifung 52 montiert sind, und zwar derart, daß die freien Enden weiterer Gurtbänder 53, 54 durch verstärkte Öffnungen 55 in den Außenseiten der Matratze 30 nach außen treten. Das Gurtband 53 trägt an seinem freien Ende eine Schloßzunge 56, das Gurtband 54 ein Schloß 57. Die Gurtaufwickel­ mechanismen 50, 51 sind des weiteren über schräg in Richtung auf das freie Ende 48 des Gurtbands 45 verlaufende Verbindungsgurte 58, 59 an dem Gurtband 45 befestigt, so daß ein auf die Aufwickelmecha­ nismen 50, 51 in Richtung F wirkende Kraft auf das Gurtband 45 und von dort über die Schloßplatte 49 auf das Schloß 24 oder 29 und damit auf das Tragengestell 1 bzw. die Transportunterlage im Transportfahrzeug übertragen wird.
Fig. 3 zeigt die Krankenmatratze 30 in dem Betriebs­ zustand, bei dem sie eine in Rückenlage befindliche Person sichert, wobei hier die Schloßplatte 44 in das Schloß 57 und die Schloßplatte 56 in das Schloß 43 eingesteckt sind.
Fig. 4 zeigt die andere Möglichkeit, bei der die Schloßplatte 56 in das Schloß 57 eingesteckt ist, und die Bänder 41 und 42 lose verbleiben.
In Fig. 5 ist eine weitere Ausführungsform dargestellt, die sich von derjenigen von Fig. 2 im wesentlichen dadurch unterscheidet, daß hier die Matratze 30 spiegelbildlich zur Mittelquerebene B-B ausgebildet ist, so daß es nicht darauf ankommt, ob das aus der Fig. 5 rechte oder linke Ende der Matratze 30 den Kopf des Patienten aufnimmt und anschließend in Fahrtrichtung weist. Die gegenüber der Ausgestal­ tung von Fig. 2 neu hinzugekommenen Teile sind mit dem gleichen Bezugszeichen, jedoch zusätzlich mit einem Apostroph versehen, so daß hierauf im einzelnen nicht eingegangen werden muß. Lediglich die Verbindungsgurte 58 und 59 sind aus Gründen der Übersichtlichkeit für das im rechten Bereich der Fig. 5 dargestellte Gurtsystem nicht eingezeich­ net. Wenn die in Fig. 5 gezeigte Ausführungsform in einer Weise verwendet wird, bei der die Fahrtrich­ tung des Transportfahrzeuges in Richtung des Pfeiles F weist, können die Gurte 53' und 54' dazu verwendet werden, das Becken des zu transportierenden Patienten zusätzlich zu haltern, wozu die Schloßzunge 56' in das Schloß 57' eingesteckt wird. Die Gurtbänder 41' und 42' können in entsprechender Weise die Beine des Patienten festlegen, falls dies erwünscht ist, oder man benutzt das eine dieser Gurtbänder- im dargestellten Falle das mit dem Bezugszeichen 42' - um mit dessen Hilfe und über die Schloßzunge 44' die Matratze 30 an einem Schloß 60 zu arretieren, das im Transportfahrzeug ortfest angeordnet ist, wie dies in Fig. 5 durch die Strichpunktierung dargestellt ist. Der Pfeil fl soll dabei andeuten, daß hierzu das Gurtband 42' Richtung der Längsmittelachse geschwenkt wird. Es ist selbstverständlich auch möglich, bei dieser Ausgestaltung die Gurtbänder 41' und 42' und die an ihren Enden befestigten Beschlagselemente, d. h. die Schloßzunge 44' und das Schloß 43' für die Befestigung der Matratze 30 zu verwenden, wozu es lediglich notwendig ist, korrespondierende Beschlagselemente am Tragengestell und/oder dem Transportfahrzeug anzubringen.
Gemäß den Fig. 6 bis 9 ist an der Unterseite der Matratze 30 eine Versteifung 70 angebracht, welche aus zwei Versteifungsteilen 71, 72 besteht, die gelenkig miteinander verbunden sind. Die Versteifungsteile 71, 72 werden von je einem Brett, beispielsweise einem Sperrholzbrett, gebildet, das in geeigneter Weise an der Matratze befestigt ist. Stattdessen können auch von Vierkantrohren oder dergleichen gebildete, geschlossene Versteifungsrahmen an der Unterseite der Matratze angeordnet sein. Die Teilung der Versteifung ist in einer etwa ein Drittel bis ein Halb der Matratzenlänge vom Kopfende 37 der Matratze entfernt vorgesehen.
Wie insbesondere aus Fig. 8 ersichtlich ist, sind an den Versteifungsteilen 71 und 72 Bügel 76 angeordnet, an welchen eine aus zwei gegeneinander verschiebbaren Teleskopstangen 77 und 78 bestehende Feststelleinrichtung 79 gelagert ist. Die an Achsen 87 und 88 gelagerten Teleskopstangen 77, 78 sind mittels einer Verriegelungseinrichtung 81 bekannter Art gegeneinander festlegbar, die mittels eines Betätigungsknopfes 82 gelöst werden kann. Der untere Abschnitt 76a der Bügel 76 dient als Führung beim Aufschieben der Matratze 30 auf ihr Tragengestell 1 (siehe Fig. 9).
In der in Fig. 8 dargestellten, angewinkelten Stellung der Matratze 30 bzw. ihrer Versteifung 70 können Patienten in engen Räumen transportiert werden, ohne daß die Matratze in der Mitte in einer den Patienten belastenden Weise durchhängt. Die Matratze 30 wird dabei an ihren Trageschlaufen 39 erfaßt.
Die im Falle der eingangs der Beschreibung genannten Ausführungsbeispiele am Tragengestell 1 angebrachten weiteren Gurtbänder 53, 54, 53', 54' sind im vorliegenden Falle an der Versteifung 70 der Matratze 30 angeordnet, wobei die dazugehörigen selbst­ arretierenden Aufwickelvorrichtungen 50, 51, 50', 51' unterhalb der Matratze angeordnet und an der Versteifung 70 befestigt sind. Zusätzlich ist, etwa in der Mitte der Matratze 30, noch ein Beckengurt 177 angeordnet, für den eine weitere, an der Versteifung 70 befestigte, selbstarretierende Aufwickelvorrichtung 178 vorgesehen ist (Fig. 9). Das die Aufwickel­ vorrichtung 178 aufnehmende Gehäuse 90 ist in einer Ausnehmung 91 der Matratze 30 untergebracht.
An der Unterseite der Versteifung 70 ist ferner, wie insbesondere aus den Fig. 6, 8 und 9 hervorgeht, ein in Fahrtrichtung F des Transportfahrzeugs offener Haken 80 angebracht, der in Transportstellung der Matratze 30 mit einer Verstrebung des Tragegestells 1 in Eingriff steht, die von einem Vierkantrohr 181 gebildet wird. An der Versteifung 70 ist das in Längsrichtung der Matratze 30 verlaufende Gurtband 45, welches aus den Fig. 2 bis 5 ersichtlich ist, befestigt, so daß es nicht erforderlich ist, nach dem Aufschieben der Matratze auf das Tragengestell 1 ein eigenes Verbindungsteil, wie das bei anderen Ausführungsformen vorgesehene Verbindungsteil 49, an dem Tragengestell 1 festzulegen. Vielmehr greift der Haken 80 beim Verschieben der Matratze 30 auf ihrer Unterlage in Fahrtrichtung F selbsttätig unter die Verstrebung 181 des Tragengestells 1. Natürlich könnte ein entsprechendes Gegenstück für den Haken 80 auch am Transportfahrzeug selbst vorgesehen sein.
Wie ebenfalls aus Fig. 9 hervorgeht, sind an der Oberseite 31 der Matratze 30 keilförmige Polster 182 befestigt, die einen Randwulst für die Matratze 30 bilden. Diese Polster sind lediglich im Bereich ihrer spitzen Kante 182a an der Matratze 30 befestigt. Unter die Polster 182 kann das Ende eines über die Matratze gelegten Bettlakens 89 in Pfeilrichtung A eingeschoben und unter dem Polster eingeklemmt werden. Hierfür ist nicht erforderlich, die am unteren Teil der Matratze angebrachten bzw. festgelegten Gurte zu lockern oder zu entfernen.
Vorteilhaft sind schließlich noch an oder in der Matratze selbsttätige Aufwickelvorrichtungen für die Gurte eines den Patienten auf der Matratze festhaltenden Gurtsystems angeordnet, das von beliebiger Art sein kann und nicht mit dem speziellen Rückhaltesystem gemäß dem Hauptanspruch der vorliegenden Patentanmeldung übereinstimmen muß.

Claims (21)

1. Krankentransportvorrichtung enthaltend
eine Krankentragematratze mit einer zur Lagerung eines Patienten vorgesehenen, flächenhaften Oberseite und einer zur Auflage auf eine Transportunterlage dienenden Unterseite,
zumindest am Fußende (32) der Matratze (30) angebrachte Mittel (49) zur lösbaren Befestigung derselben an einem Tragegestell (1) bzw. an einem Transportfahrzeug, und
zwei mit einem Ende am Kopfende der Matratze (30) an ihrer Oberseite befestigte, die Schultern des Patienten umfassende Gurtbänder (41, 42), deren jeweils anderes Ende lösbar mit der Matratze (30) verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Matratze (30) an ihrer Oberseite (31) beiderseits mit nach oben ragenden Randwulsten versehen ist, und daß diese Randwulste von einem im wesentlichen keilförmigen Polster (82) gebildet werden, das ausschließlich im Bereich seiner dem äußeren Rand der Matratze fernliegenden spitzen Kante (82a) mit der Matratze (30) verbunden ist.
2. Krankentransportvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Kopfende (I) der Matratze (30) von deren Oberseite (31) nahe der Mittellängsachse (L-L) derselben zwei Gurtbänder (41, 42) ausgehen, die jeweils mit ihrem freien Ende mit je einem freien Ende zweier weiterer an der Matratze (30) befestigten Gurtbänder (53, 54) verbindbar sind, von denen je eines über den linken bzw. rechten seitlichen Randbereich (36, 35) der Matratze (30) an einer Stelle (55) vorsteht, die bezogen auf den Ausgangspunkt des entsprechenden ersten Gurtbandes (41; 42) von der Oberseite (31) der Matratze (30) in Richtung der Längsmittelachse zu der Mitte der Matratze hin verschoben ist, und wobei die weiteren Gurtbänder (53, 54) unter der Matratze (30) bzw. aus deren Seitenwand (35, 36) herausführen.
3. Krankentransportvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der weiteren Gurtbänder (53, 54) von einer Aufwickelvorrichtung (50, 51) gegen Federkraft abziehbar ist.
4. Krankentransportvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufwickelmechanismus (50, 51) nach Art von Automatik-Sicherheitsgurten selbstarretierend ist.
5. Krankentransportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsstellen (40) der ersten Gurtbänder (41, 42) an der Oberseite (31) der Matratze (30) in einem Abstand (a) von der kopfseitigen Stirnfläche (37) der Matratze (30) belegen sind, der höchstens ein Viertel der Gesamtlänge (1) der Matratze (30) beträgt.
6. Krankentransportvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (a) 10 bis 20%, vorzugsweise etwa 15%, von der Gesamtlänge (1) der Matratze (30) beträgt.
7. Krankentransportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem freien Ende des einen der ersten (41) und des einen der zweiten (54) Gurtbänder je ein Gurtschloß (43, 57) und an dem freien Ende des anderen (42) der ersten und des anderen (53) der weiteren Gurtbänder eine Schloßzunge (44, 56) befestigt sind, wobei diese derart ausgebildet sind, daß die Schloßzunge (44) an dem ersten Gurtband (42) in dem Gurtschloß (57) an dem weiteren Gurtband (54) und das Gurtschloß (43) an dem ersten Gurtband (41) in dem Gurtschloß (56) an dem weiteren Gurtband (53) lösbar einsteckbar ausgebildet sind.
8. Krankentransportvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß alle Gurtschlösser (43, 57) und Schloßzungen (44, 56) gleich ausgebildet sind.
9. Krankentransportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Gurtbänder (41, 42) mit zumindest einem zusätzlichen, im wesentlichen in Längsrichtung der Matratze (30) verlaufenden Gurtband (45) verbunden sind, das zumindest im Fußbereich (II) der Matratze mittels eines Befestigungsmittels (49) an dem Tragengestell (1) der Matratze bzw. an dem Transportfahrzeug befestigbar ausgestaltet ist.
10. Krankentransportvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung mit dem zusätzlichen Gurtband (45) über zumindest eine vom Randbereich der Matratze zu deren Mitte schräg bezüglich der Längsmittelachse (L-L) verlaufende Gurtverstrebung (58, 59) gebildet ist.
11. Krankentransportvorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche Gurtband (45) unter der Matratze (30) angeordnet ist.
12. Krankentransportvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche Gurtband (45) im Inneren der Matratze (30) angeordnet ist und lediglich im Fußbereich (II) derselben mit seinem freien Ende (48) aus diesem austritt.
13. Krankentransportvorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das kopfseitige Ende des zusätzlichen Gurtbandes (45) nach oben durch die Matratzenoberseite (31) hinausgeführt ist (40) und das eine (41) der beiden ersten Gurtbänder bildet und daß das andere (42) der ersten Gurtbänder an ihm vor dem Austritt (40) aus der Oberfläche (31) der Matratze (30) befestigt ist.
14. Krankentransportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Mittel zur lösbaren Befestigung der Matratze (30) auf dem Tragengestell (1) und/oder dem Transportfahrzeug zumindest ein Gurtschloß bzw. eine Schloßzunge (49) dient, die mit der Matratze (30) verbunden sind und mit zumindest einer Schloßzunge bzw. zumindest einem Gurtschloß (24, 29) in Wirkverbindung bringbar sind, die mit dem Tragengestell (1) und/oder dem Transportfahrzeug verbunden sind.
15. Krankentransportvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Fußende des Tragengestells (1) mittels eines um dessen Längsholme (2, 3) herumlegbaren Gurtsystems (25, 28) ein Befestigungspunkt (29) anbringbar ist, mit welchem die am Fußende der Matratze angebrachten Befestigungsmittel (49) in Wirkverbindung bringbar sind.
16. Krankentransportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, daß am Fußende (II) der Matratze (30) von deren Oberseite (31) nahe der Mittellängsachse (L-L) derselben zwei Gurtbänder (41',42') ausgehen, die jeweils mit ihrem freien Ende mit je einem freien Ende zweier weiterer Gurtbänder (53',54') verbindbar sind, von denen je eines über den linken bzw. rechten seitlichen Randbereich (36, 35) der Matratze (30) an einer Stelle (55') vorsteht, die bezogen auf den Ausgangspunkt des entsprechenden ersten Gurtbandes (41'; 42') von der Oberseite (31) der Matratze (30) in Richtung der Längsmittelachse zu der Mitte der Matratze hin verschoben ist, und wobei die weiteren Gurtbänder (53, 54) unter der Matratze (30) oder aus deren Seitenwand (35, 36) herausführen.
17. Krankentransportvorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß für die am Kopfende (I) und am Fußende (II) von der Oberseite ausgehenden zwei Gurtbänder (41, 42; 41',42') nur ein Paar von zweiten Gurtbändern (53, 54) im Bereich der Mittelebene (B-B) vorgesehen ist.
18. Krankentransportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Matratze (30) biegsam und gleichzeitig eigensteif elastisch ausgebildet ist.
19. Krankentransportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Matratze (30) an ihrer Oberseite (31) beiderseits mit einem nach oben abstehenden Randwulst (33, 34) versehen ist, in welchem die Aufwickelvorrichtungen (50,51; 50',51') untergebracht sind.
20. Krankentransportvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an einer unter der Matratze angebrachten Versteifung (70) ein in Transportstellung der Matratze in Fahrtrichtung (F) des Krankentransportfahrzeuges offener Haken (80) angebracht ist, der in dieser Transportstellung mit einem quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Bauteil des Tragegestells (1) oder des Transportfahrzeuges, beispielsweise einer quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Verstrebung (81), in Eingriff steht.
21. Krankentransportfahrzeug nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die den Haken (80) tragende Versteifung (70) mit einem Teil des Sicherheitsgurtsystems, beispielsweise einem unter der Matratze in Längsrichtung derselben verlaufenden Gurtband (45), verbunden ist.
DE3708680A 1986-04-21 1987-03-17 Krankentransportvorrichtung Expired - Fee Related DE3708680C2 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3708680A DE3708680C2 (de) 1986-04-21 1987-03-17 Krankentransportvorrichtung
US07/168,654 US4945583A (en) 1987-03-17 1988-03-16 Device for transporting disabled or sick persons

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3613375 1986-04-21
DE3708680A DE3708680C2 (de) 1986-04-21 1987-03-17 Krankentransportvorrichtung

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3708680A1 DE3708680A1 (de) 1987-10-22
DE3708680C2 true DE3708680C2 (de) 2000-02-17

Family

ID=6299134

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3708680A Expired - Fee Related DE3708680C2 (de) 1986-04-21 1987-03-17 Krankentransportvorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3708680C2 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011115097A1 (de) * 2011-10-07 2013-04-11 Gharieni Gmbh Behandlungsliege

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4026843A1 (de) * 1990-01-31 1991-08-01 Alois Schnitzler Vorrichtung zum transport von patienten
DE10030161C1 (de) * 2000-06-20 2003-07-17 Alois Schnitzler Vakuum-Matratze
DE102010005619B4 (de) * 2010-01-25 2021-01-28 Marion Mohr Krankentragenauflage mit integriertem Kinder-Rückhaltesystem
CN116650232B (zh) * 2023-05-08 2025-07-18 中国人民解放军空军军医大学 便携式战场现场急救转运装备

Citations (16)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2309464A (en) * 1941-09-02 1943-01-26 Joseph P Lucci Safety carrier
CH255835A (de) * 1947-06-02 1948-07-15 Ernst Jun Dr Markwalder Als Tragbahre, Rollbahre, Schleifbahre und Schlitten verwendbare Transportvorrichtung.
CH258980A (de) * 1947-01-29 1948-12-31 Hauser Hans Rettungsschlitten.
US3046982A (en) * 1960-09-20 1962-07-31 Frank L Davis Safety belt and harness for confining patient to a litter
US3088128A (en) * 1961-01-06 1963-05-07 Waddington David Convertible pack board and stretcher construction
DE1876131U (de) * 1962-12-20 1963-07-25 Hans Stollenwerk Verzurrungsgurt zum festschnallen von personen auf einer trage fuer den transport in fahrzeugen, insbesondere fuer den flugzeugtransport.
DE1456187A1 (de) * 1964-06-11 1969-06-26 Teleflex Prod Ltd Sicherheitsgurt fuer einen Sitz
DE2425741A1 (de) * 1974-05-28 1975-12-18 Volkswagenwerk Ag Sicherheitseinrichtung fuer fahrzeuge
US3954280A (en) * 1974-10-15 1976-05-04 Roberts Verne L Child auto restraint harness
DE2647186A1 (de) * 1976-10-19 1978-04-20 Alois Schnitzler Halterung zum festlegen von gliedmassen
DE2650182A1 (de) * 1976-02-13 1978-05-11 Erich Wegner Kinder - autositz
GB2030047A (en) * 1978-09-14 1980-04-02 Anglia Safety Devices Ltd Rescue apparatus
DE3039598A1 (de) * 1980-10-21 1982-05-19 Werner Horst 5000 Köln Salchow Sicherheitsgurt fuer kraftfahrzeuge o.dgl.
FR2511959A1 (fr) * 1981-08-27 1983-03-04 Peugeot Dispositif de fixation d'un enrouleur de ceinture de securite sur un siege de vehicule
US4485504A (en) * 1981-08-29 1984-12-04 Binz Gmbh U Co Device for carrying disabled or sick persons
US4621382A (en) * 1984-07-18 1986-11-11 Burriss Richard R Rescue support member

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3096982A (en) * 1961-11-24 1963-07-09 Charles S Bassin Adjustable golf club

Patent Citations (16)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2309464A (en) * 1941-09-02 1943-01-26 Joseph P Lucci Safety carrier
CH258980A (de) * 1947-01-29 1948-12-31 Hauser Hans Rettungsschlitten.
CH255835A (de) * 1947-06-02 1948-07-15 Ernst Jun Dr Markwalder Als Tragbahre, Rollbahre, Schleifbahre und Schlitten verwendbare Transportvorrichtung.
US3046982A (en) * 1960-09-20 1962-07-31 Frank L Davis Safety belt and harness for confining patient to a litter
US3088128A (en) * 1961-01-06 1963-05-07 Waddington David Convertible pack board and stretcher construction
DE1876131U (de) * 1962-12-20 1963-07-25 Hans Stollenwerk Verzurrungsgurt zum festschnallen von personen auf einer trage fuer den transport in fahrzeugen, insbesondere fuer den flugzeugtransport.
DE1456187A1 (de) * 1964-06-11 1969-06-26 Teleflex Prod Ltd Sicherheitsgurt fuer einen Sitz
DE2425741A1 (de) * 1974-05-28 1975-12-18 Volkswagenwerk Ag Sicherheitseinrichtung fuer fahrzeuge
US3954280A (en) * 1974-10-15 1976-05-04 Roberts Verne L Child auto restraint harness
DE2650182A1 (de) * 1976-02-13 1978-05-11 Erich Wegner Kinder - autositz
DE2647186A1 (de) * 1976-10-19 1978-04-20 Alois Schnitzler Halterung zum festlegen von gliedmassen
GB2030047A (en) * 1978-09-14 1980-04-02 Anglia Safety Devices Ltd Rescue apparatus
DE3039598A1 (de) * 1980-10-21 1982-05-19 Werner Horst 5000 Köln Salchow Sicherheitsgurt fuer kraftfahrzeuge o.dgl.
FR2511959A1 (fr) * 1981-08-27 1983-03-04 Peugeot Dispositif de fixation d'un enrouleur de ceinture de securite sur un siege de vehicule
US4485504A (en) * 1981-08-29 1984-12-04 Binz Gmbh U Co Device for carrying disabled or sick persons
US4621382A (en) * 1984-07-18 1986-11-11 Burriss Richard R Rescue support member

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011115097A1 (de) * 2011-10-07 2013-04-11 Gharieni Gmbh Behandlungsliege
US8499387B2 (en) 2011-10-07 2013-08-06 Gharieni Gmbh Treatment couch

Also Published As

Publication number Publication date
DE3708680A1 (de) 1987-10-22

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69212987T2 (de) Kindertrageschultergeschirr
DE2812961A1 (de) Matratze fuer krankenbetten, krankentragen und krankenfahrzeuge
DE69701113T2 (de) Kindersitz
DE3708680C2 (de) Krankentransportvorrichtung
EP4169416B1 (de) Vorrichtung zur unterstützung beim tragen von lasten
EP3143971A1 (de) Orthese zur beckenstabilisation
EP0439808B1 (de) Vorrichtung zum Transport von Patienten
EP2452656B1 (de) Fixierbandage zur Fixierung eines Patientes
DE102004063444C5 (de) Fixiergurt
DE102006032863B4 (de) Verlagerungssystem
DE2928629C2 (de) Luftmatratze
DE102018111654B4 (de) Krankentransportvorrichtung, insbesondere für einen Kranken- oder Rettungstransportwagen
DE69118166T2 (de) Evakuier- oder rettungsvorrichtung für eine nicht-ambulante person
DE102019108336B4 (de) Rettungssystem
DE69013111T2 (de) Rückenstütze mit integrierter Tragtasche.
DE3524279C2 (de)
DE9419975U1 (de) Kindertragevorrichtung
EP2026721A1 (de) Sicherheitsbandage mit einem haltegurt und einem fest damit verbundenen leibgurt
EP2068788B1 (de) Sicherheitsbandage mit einer sicherheitsschlaufe
AT405131B (de) Bergetuch
WO2002000301A9 (de) Rettungssystem und fahrzeugsitz mit einem solchen rettungssystem
DE10151409A1 (de) Krankentrage
DE3243297A1 (de) Auf dem ruecken einer person tragbarer kindersitz
DE102009022853A1 (de) Personen-Transportvorrichtung
DE102020113331A1 (de) Vorrichtung zur transportsicherung von früh- und neugeborenen

Legal Events

Date Code Title Description
OR8 Request for search as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8105 Search report available
8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee