DE370427C - Elektrisches Sicherheitsschloss - Google Patents
Elektrisches SicherheitsschlossInfo
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- DE370427C DE370427C DEH88129D DEH0088129D DE370427C DE 370427 C DE370427 C DE 370427C DE H88129 D DEH88129 D DE H88129D DE H0088129 D DEH0088129 D DE H0088129D DE 370427 C DE370427 C DE 370427C
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- security lock
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- Expired
Links
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 6
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- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07C—TIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
- G07C9/00—Individual registration on entry or exit
- G07C9/00174—Electronically operated locks; Circuits therefor; Nonmechanical keys therefor, e.g. passive or active electrical keys or other data carriers without mechanical keys
- G07C9/00658—Electronically operated locks; Circuits therefor; Nonmechanical keys therefor, e.g. passive or active electrical keys or other data carriers without mechanical keys operated by passive electrical keys
- G07C9/00706—Electronically operated locks; Circuits therefor; Nonmechanical keys therefor, e.g. passive or active electrical keys or other data carriers without mechanical keys operated by passive electrical keys with conductive components, e.g. pins, wires, metallic strips
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 2. MÄRZ 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 370427 KLASSE 68 a GRUPPE
(H 88129 III\68 a)
Martin Hamel in Radeberg i. Sa.
Elektrisches Sicherheitsschloß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Dezember 192f ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen elektrischen Türverschluß mit Kombinationsschaltung.
Es sind sthon auf elektrischem Wege zu öffnende Schlösser bekannt, bei denen durch
eine Reihe von Kontaktschließern oder durch Verbindung von Metallteilen an der Außenseite
der Tür die Schließung eines Stromkreises bewirkt wird. Diese unterscheiden sich
im wesentlichen dadurch, daß entweder das
Wählen falscher oder das Herstellen der richtigen Verbindungen eine Alarmglocke in
Tätigkeit setzt. Diese Einrichtungen bieten indes keine Sicherheit bei Abwesenheit des
Eigentümers, das der Dieb durch Herstellung aller Verbindungen, die möglich sind, die Tür
in kurzer Zeit öffnen und evtl. die Alarmglocke abstellen kann.
Beim Erfindungsgegenstande, welcher ebenfalls die Verbindung von Metallteilen an der
Außenseite der Tür zur Stromschließung benutzt, wird eine Schaltung angewendet, die
bei nur einer einzigen falschen Verbindung das Türöffnen unmöglich macht; Alarmeinrichtungen
werden hierbei vollständig entbehrlich.
In der Zeichnung zeigt: s
Abb. ι die Rückansicht (Türaußenseite), Abb. 2 die Vorderansicht (Türaußenseite)
und
Abb. 3 die Seitenansicht eines solchen elektrischen Sicherheitsschlosses,
Abb. 4 ein Kontaktblech, Abb. 5 ein Schaltungsschema. An das Klingelelement ζ sind nach dem
Schaltungsschema zwei parallele Stromkreise A und B angelegt. Kreis A wird geschlossen,
wenn mittels kleiner Kontaktbleche α bestimmte Paare von den auf der
Außenseite der Tür angeordneten Schraubenköpfen b, die als Leitungsstöpsel dienen, miteinander
verbunden werden. Der Riegel c wird dann durch die Spule d angezogen und
gibt die Feder e frei, die ihrerseits die Kraft der in ihr liegenden Zugfeder / überwindet
und den Türriegel g zurückschiebt. Der letztere bleibt in seiner neuen Lage, bis er an dem
in h eingeschraubten Griff von Hand in seine alte zurückgebracht wird. Hierbei wird die
Feder e wieder gespannt und durch den Riegel c zurückgehalten, so daß der Türriegel nur
noch unter dem Einfluß der Feder / steht. Von außen läßt sich die Tür jetzt zuschlagen und |
dann nur wieder auf die oben beschriebene Weise öffnen. Von innen dagegen ist sie am
Griff durch Überwindung des Zuges der Feder / ohne weiteres zu öffnen, wobei die
Feder e in ihrer Stellung verweilt. ■ |
Der Stromkreis B wird dagegen geschlos- j sen, wenn nur eine falsche Verbindung auf der
Außenseite der Tür angebracht wird. Dabei öffnet die Spule i bei k den Stromkreis A, wodurch
ein Öffnen des Schlosses ausgeschlossen ist. Da der Einbrecher einmal die Zahl der
gewählten Kontaktstücke und außerdem die gewählten Schrauben nicht kennt, hätte er
beim Ausprobieren so viel Proben zu machen, daß eine Türöffnung praktisch als ausgeschlossen
anzusehen ist.
Auf der Zeichnung ist folgendes Beispiel veranschaulicht:
Der Eigentümer will die Tür mit fünf Blechen öffnen können, und zwar hat er die
Kontakte 6, 17, 22, 19, 34 gewählt. Dann sind auf der Rückseite durch Drahtbügel zu
verbinden (Drahtösen unter Muttern 1 schrauben) : Spule d mit 19', 19 mit 22', 22 mit 17',
17 mit 6', 6 mit Klemme zum Element. Von der anderen Klemme zum Element zu 34' von
34 über k zu ei. Durch Unterschrauben von
Blechen 0 sind noch sämtliche übrigen Zahlen i, 2, 3, 4, 5, 7 usw. miteinander zu verbinden
und an die eine Klemme zum Element zu legen. Das gleiche gilt für die übriggebliebenen
Zahlen i', 2', 3' usw., die dann unter Zwischenschaltung
von Spule i an die andere Klemme zum Element anzuschließen sind. Werden also z. B. außen die Schrauben 11
verbunden, so ist der Stromkreis B mit Spule i geschlossen.
Wird die Wohnung nur auf kurze Zeit verlassen, so können nach dem Schaltungsschema
durch Einlegen eines kleinen Hebels η die Unterbrechungen des Stromkreises A überbrückt
werden, und die Tür öffnet sich sofort bei Berührung von den beiden Schrauben 34
mit einem Metallstück.
Claims (3)
1. Elektrisches Sicherheitsschloß mit Stromschließung durch Verbindung von
Metallteilen an der Außenseite der Tür, gekennzeichnet durch eine Schaltung, die
bei nur einer falschen Verbindung das Türöffnen unmöglich macht.
2. Elektrisches Sicherheitsschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kontakte selbst an der Außenseite der Tür dicht beieinander liegen, wobei sie als
solche offensichtlich zu erkennen sind.
3. Elektrisches Sicherheitsschloß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Zahl der zum Öffnen erforderlichen Verbindungen durch Einlegen eines Schalters verringern läßt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH88129D DE370427C (de) | 1921-12-16 | 1921-12-16 | Elektrisches Sicherheitsschloss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH88129D DE370427C (de) | 1921-12-16 | 1921-12-16 | Elektrisches Sicherheitsschloss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE370427C true DE370427C (de) | 1923-03-02 |
Family
ID=7165193
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH88129D Expired DE370427C (de) | 1921-12-16 | 1921-12-16 | Elektrisches Sicherheitsschloss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE370427C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2208772A1 (de) * | 1971-02-25 | 1972-08-31 | Sony Corp | Magnetische Prüfeinrichtung |
-
1921
- 1921-12-16 DE DEH88129D patent/DE370427C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2208772A1 (de) * | 1971-02-25 | 1972-08-31 | Sony Corp | Magnetische Prüfeinrichtung |
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