DE173641C - - Google Patents

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DE173641C
DE173641C DE1905173641D DE173641DA DE173641C DE 173641 C DE173641 C DE 173641C DE 1905173641 D DE1905173641 D DE 1905173641D DE 173641D A DE173641D A DE 173641DA DE 173641 C DE173641 C DE 173641C
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DE1905173641D
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M5/00Manual exchanges
    • H04M5/12Calling substations, e.g. by ringing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 173641 -KLASSE 21 a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Januar 1905 ab.
Die Neuerung bezieht sich auf eine Schaltung für Dreigruppenanruf in Fernsprechvermittelungsämtern. Die Anordnung weicht von Schaltungen mit Zweigruppenanruf dadurch ab, daß ein Differentialrelais vorgesehen ist, dessen Windungen an je einen Zweig der Teilnehmerleitung über je ein Anrufrelais und den Anker des anderen Anrufrelais nebst dessen Abschalteruhekontakte
ίο angeschlossen und dessen beide Ruhekontakte parallel zu den Abschalteruhekontakten der Anrufrelais gelegt werden, so daß bei Stromführung beider Zweige das Differentialrelais die gegenseitige Abschaltung der beiden Anrufrelais aufhebt und dieselben an die Zweige der Teilnehmerleitung angeschaltet hält, und man nun imstande ist, über beide Leitungen der Teilnehmerdoppelleitung eine dritte Gruppe anzurufen. Das Differentialrelais hat hierbei erstens die Wirkung eines Anrufrelais für die dritte Gruppe, und zweitens bewirkt es, daß ein. Aufleuchten der Lampen in der ersten und zweiten Gruppe nicht möglich ist.
In der Zeichnung ist die neue Schaltung veranschaulicht, und zwar ist bei A die Teilnehmerstelle in der üblichen Weise dargestellt mit drei Druckknöpfen G1, G2, G3 zum Anrufe je einer Gruppe vermittels Erdung eines oder des anderen oder beider Zweige der Teilnehmerdoppelleitung; bei B ist die Schaltung der Teilnehmerleitung im Amte, bei C die Schaltung der Stöpselleitung dargestellt. Der Zweig 1 der Teilnehmerleitung 1, 2 läuft von der Teilnehmerstelie über einen Ruhekontakt d des Trennrelais M zu dem Abschalteruhekontakt b.2 des im anderen Zweige 2 liegenden Anruf relais H2, von dort über dessen Anker oder über den rechtsseitigen Anker des Differentialrelais' K, über die Wicklung des an den Leitungszweig 1 angeschlossenen Anrufrelais H1 und die eine Wicklung des Differentialrelais K zur Batterie L. In Abzweigung von dem einen Leitungszweig 1 und dem Trennrelais M, dessen Wicklung nach Erregung an den anderen Leitungszweig 2 angeschlossen ist, liegt in bekannter. Weise die Abfrage- bezw. Vielfachklinke N. Die Anruf lampen- O1, O2 liegen, wie veranschaulicht, parallel zu den Anrufrelais H1, H2 und je einer Wicklung des Differentialrelais K, während die Anruflampe O3 der dritten Gruppe normal durch die Ruhekontakte av a2 der Anrufrelais kurzgeschlossen wird. ' Die Abschalteruhekontakte bv b2 der Anrufrelais'liegen in Parallelschaltung zu den Ruhekontakten C1, C2 des Differentialrelais K.'
Das Stöpselpaar hat eine bekannte Schaltung', es besteht aus den Stöpseln P1, P0 und ■ den dazwischen geschalteten Kondensatoren Q1, Q_., mit den in Brücke liegenden Ü.berwachungsrelais R1, R.2 und den Schalterelais S1 und S2, welche bei gestecktem Stöpsel die Stromkreise der Lampen T1, T2 schließen.
Der Teilnehmer drückt beim Anruf der
ίο einen Gruppe die Taste G1, beim Anruf der zweiten Gruppe die Taste G2, beim Anruf der dritten Gruppe die Taste G3. Beim Drücken der Taste G1 fließt über den Zweig ι der Strom: Erde, L, linksseitige Wicklung von K, Hx, Anker von H2, b2, d, 1, G1, Erde. Das Anrufrelais H1 schließt seinen Arbeitskontakt e und legt eine Abzweigung 3 von der Ader 1 über die Leitung 4 und den Ruhekontakt a.2 an Erde. Hierdurch bleibt das Relais H1 dauernd stromführend bis zum Abfragen durch die Gehilfin, weil der vorstehend erwähnte, über Leitung ι fließende Strom von d über 3, e, 4, 5, a2 und Erde zur Batterie L zurückkehrt. Das Relais H1 öffnet ferner den Ruhekontakt bv und schaltet damit das Anruf relais If2 von dem Zweige 2 der Leitung 1, 2 ab, während das Differentialrelais K die Ruhekontakte C1 und C2 öffnet, so daß der Teilnehmer nun nicht in der Lage ist, durch Drücken eines anderen Knopfes eine andere. Gruppe anzurufen. . Steckt man den Stöpsel P1 zwecks Abfragens in die Klinke N, so wird der Ruhekontakt d des Relais M geöffnet, hierdurch wird das RelaisH1 stromlos und läßt seinen Anker fallen, worauf die Anruflampe O1 erlischt, die bis jetzt durch den Strom: Erde, L, O1, Anker
. von H2, Kontakt b.2, d, 3, e, 4, a.2, Erde leuchtete.
Beim Anruf der zweiten Gruppe durch Drücken der Taste G2 leuchtet die Lampe O2 auf. Die Stromläufe sind den zuvor erwähnten analog.
Beim Anruf der dritten Gruppe drückt der Teilnehmer die Taste G3; hierdurch fließt durch den Zweig 1 der Strom: L, linke Wicklung von K, H1, C2, b2, d, 1, G3, Erde, L, und durch den Zweig 2 der Strom: L, rechte Wicklung von K, H2, C1, O1, f, 2, G3, Erde, L, so daß beide Zweige der Teilnehmerleitung 1, 2 stromführend und beide Anrufrelais H1 und H2 erregt werden. Das Differentialrelais K, dessen Wicklungen nunmehr Strom in entgegengesetzter Richtung führen, wird unter diesen Umständen nicht erregt und läßt seine Ruhekontakte C1 und c2 geschlossen. Infolgedessen bleiben die Anrufrelais H1 und H2 über die Anker und Ruhekontakte C2, C1 des Differentialrelais K an die Zweige 1 und 2 der Teilnehmerleitung angeschlossen, obwohl jedes Anrufrelais seine Abschalteruhekontakte bt und Z>2 geöffnet hat. Durch Schließen des Ärbeitskontaktes der Relais H1 und H2 wird die Leitung 4 an den Zweig 1, die Leitung 5 an den Zweig 2 gelegt. . Das Anrufrelais H1 empfängt nunmehr dauernd Strom von der Batterie L über die linksseitige Wicklung des Relais K, den geschlossenen Ruhekontakt C2, Kontakte b2, d, Leitung 3, geschlossenen Kontakt e, Leitung 4 zur Zweigstelle 6 über die Lampe O3 zur Erde. Das Relais H2 findet in ähnlicher Weise über die rechtsseitige, entgegengesetzte Wicklung des Relais K und die Kontakte C1, blt f und den Arbeitskontakt von H2, Leitung 5 Strom zur Zweigstelle 6, über die Lampe O3 zur Erde. Es liegen somit die Anrufrelais H1 und H2,.sowie die mit diesen parallel geschalteten Anruflampen O1 und O2 in Reihe mit der Anruflampe. O3. Die Widerstände der Relais H1, H2 und der Lampen O1, O2 sind derart bemessen, daß die Anruflampe O3 aufleuchtet, während die Lampen O1 und O2 nicht leuchten. Steckt man den Stöpsel P1 in die JSlinke JV, so werden die Ruhekontakte d und / geöffnet und dadurch auch die Stromkreise der Wicklungen der Anrufrelais H1 und H2 unterbrochen. Die Relais lassen ihre Anker fallen, worauf die Lampe O3 selbsttätig erlischt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Schaltung für Dreigruppenanruf in Fernsprechvermittelungsämtern mit zwei sich gegenseitig abschaltenden Anrufrelais in der Teilnehmerdoppelleitung, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklungen eines Differentialrelais (K) an je einen Zweig (1,2) der Teilnehmerleitung (1,2) über je ein Anrufrelais (H1, H2) und den Anker des anderen Anrufrelais nebst dessen Abschalteruhekontakt- (b2, b1) angeschlossen und die beiden Ruhekontakte (C1, C2J des Differentialrelais parallel zu den Abschalteruhekontakten der Anrufrelais gelegt werden, so daß bei Stromführung beider Zweige (1, 2) das unerregte Differentialrelais über seine Anker beide Anruf relais (H1 , H2) mit den Zweigen der Teilnehmerleitung verbunden hält, um den Anruf der dritten Gruppe zu ermöglichen.
2. Ausführungsform der Schaltung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anruflampe (O3) der dritten Gruppe einerseits dauernd geerdet Und andererseits an zwei Leitungen (4, 5) angeschlossen ist, welche zu je einem Anker der Anrufrelais (H1, H2) führen, deren
Ruhekontakte (av a2) an Erde liegen und deren Arbeitskontakte mit je. einer der Teilnehmerleitungeri (1,2) verbunden sind, so daß beim Anruf der ersten oder zweiten Gruppe die Anruflampe (O3) der dritten Gruppe kurzgeschlossen bleibt, also nicht aufleuchten kann.
3. Ausführungsform der Schaltung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Anruf der dritten Gruppe die entsprechende Anruflampe (O3) in Reihe zu den beiden parallel geschalteten anderen Anruf lampen (O1, O2) gelegt wird und dadurch allein aufleuchtet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1905173641D 1905-01-14 1905-01-14 Expired - Lifetime DE173641C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT28785D AT28785B (de) 1905-01-14 1906-06-27 Schaltung für Dreigruppenanruf in Fernsprechvermittlungsämtern.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE173641C true DE173641C (de)

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ID=438435

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DE1905173641D Expired - Lifetime DE173641C (de) 1905-01-14 1905-01-14

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