DE446607C - Schaltungsanordnung fuer Verbindungsglieder in Fernsprechvermittlungen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Verbindungsglieder in Fernsprechvermittlungen

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DE446607C
DE446607C DES68347D DES0068347D DE446607C DE 446607 C DE446607 C DE 446607C DE S68347 D DES68347 D DE S68347D DE S0068347 D DES0068347 D DE S0068347D DE 446607 C DE446607 C DE 446607C
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DE
Germany
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circuit arrangement
arrangement according
battery
line
voltage test
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Expired
Application number
DES68347D
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English (en)
Inventor
August A Hettich
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S Siedle and Sohne
Original Assignee
S Siedle and Sohne
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M5/00Manual exchanges
    • H04M5/08Manual exchanges using connecting means other than cords

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

Die selbsttätige Schlußzeichengabe in Durchgangsleitungen (die von einer Vermittlung zur anderen führen) ist wohl möglich durch Unterbrechen eines Gleichstromes, es erhebt sich aber die zweite Frage, wie dieser Gleichstrom eingeschaltet werden kann. Denn wenn die Schlußzeichen- oder Zentralbatterien geerdet sind, was meistens der Fall ist und sein soll, kommt Erde in Brücke
ίο zwischen die Batterien der beiden Vermittlungen zufliegen, und es können Erdströme entstehen. Diese Schwierigkeit wurde in vorliegender Erfindung durch eine selbsttätig wirkende Spannungsprüfung der Leitung überwunden.
Steht die verbundene Leitung schon unter Gleichspannung (die Vermittlung des anderen Endes hat im gleichen Augenblick ebenfalls angerufen), so wird nur das Schlußzeichenrelais in Brücke zu den Leitungsadern gelegt, ist die Leitung aber spannungslos, so wird beim Anruf über dieselbe gleichzeitig Batterie eingeschaltet. Es kommt somit nie mehr als eine Batterie in die Leitung, anderseits diese aber auch immer, denn jede zu verbindende Leitung muß (abgehend) angerufen werden (wodurch die Batterieeinschaltung erfolgt); und hat die Leitung selbst (ankommend) angerufen, dann hat sie stets auch schon Batterie.
Um nun auch den Fällen zu begegnen, daß die Batterieeinschaltung versagen und somit eine ankommend rufende Leitung also spannungslos sein sollte, ist die Schaltung derart, daß bei einem aus einem Verbindungsglied (z. B. Stöpselpaar) abgehenden Rufe auch alle übrigen mit diesem Verbindungsglied zusammenhängenden Leitungen mitgeprüft werden. Ist also eine »ankommende« Leitung stromlos, so wird sie rückwärts von der nächsten Zentrale unter Strom gesetzt und damit auch diesmal die Schlußzeichengabe gesichert.
Sollten mit denselben Stöpseln aber auch Endleitungen verbunden werden (d. s. Leitungen, die auf Sprechstellen endigen), so muß die Batterie stets schon vor dem Entsenden des Rufes nach dem zweiten Teilnehmer eingeschaltet sein, namentlich wenn die Batterie zur Speisung des Teilnehmermikrophones benutzt werden soll, weil sonst ein Abfragen unmöglich wäre. Da eine Endleitung vom Teilnehmer aus niemals unter Gleichspannung stehen kann, muß also bei solchen Verbindungen die Zentrale ohne jede Prüfung stets Batterie anschalten.
In der Zeichnung ist unter Beschränkung auf das Wesentliche ein diesem genügendes Verbindungsglied als Schnurpaar in Abb. 1 dargestellt. In Abb. 2 ist die Klinke einer Durchgangsleitung, die auf der anderen Seite in der gleichen Kl.inke endigt, in Abb. 3 die einer Endleitung gezeigt. Q und R sind die Schlußzeichenrelais, die in üblicher Weise
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
August A. Hettich in Furtwangen.
eine Glühlampe ο. dgl. steuern. BQ und Bi? sind die Batterieeinschalterelais, die zwei Wicklungen I und II besitzen. ZQ und Zi? sind die zu den beiden Stöpseln gehörigen Stöpselsitzsöhalter und LR der Ruf schalter für beide Stöpsel, α und b sind die beiden Zweige der Leitung.
Wird z. B. beim Abfragen der rechte Stöpsel des Paares in die Klinken einer schon ίο unter Spannung stehenden Durchgangsleitung gesteckt, so zieht sofort das Schlußzeichenrelais i? an und bringt in bekannter Weise das Schlußzeichen zum Verschwinden. Beim nun folgenden Verbinden wird der linke Stöpsel in die entsprechende Klinke einer andern Durchgangsleitung gesteckt und über diese durch Umlegen von LR gerufen. Dieser Schalter LR hat aber einen Kontakt LR1, der früher als die andern geschlossen wird und die nun zu beschreibende Spannungsprüfung einschaltet. Schließt also dieser Kontakt LR1, so legt er + an die Anker q und r, und da das Relais/? erregt ist, fließt Strom über die Haltewicklung i?// Und läßt dieses Relais erregt, wenn auch durch den sich etwas später öffnenden Kontakt LR die Hauptwicklung i?, abgetrennt wird. Q hingegen hat nicht gezogen, weil die Leitung spannungslos ist, und sein Anker ist in Ruhe. Es wird also bei diesem Stöpsel nicht die Haltewicklung unter Strom gesetzt, sondern die Wicklung II des zugehörigen Batterieeinschaltrelais BQ. Dieses zieht an und hält sich über die Wicklung BQ, und den geschlossenen Stöpselsitzschalter ZQ. Gleichzeitig legt BQ aber auch die Wicklungen Q/ an den Sprechadern a, b an Batterie, so daß nach vollendetem Ruf diese Leitung unter Spannung steht. Es wurden also während des Rufes nicht nur eine, sondern beide Leitungen auf Spannung geprüft und auf der spannungslosen Seite Batterie eingeschaltet. Ein Unterschied zwischen Abfrage- und Verbindungsstöpsel besteht somit nicht. Wird die Durchgangsleitung an einem Ende z. B. durch Stöpselziehen unterbrochen, so erscheint durch Abfallen von Q oder i? beiderseits das Schlußzeichen. Ein in der Rufleitung liegender Kontakt von Q und i? verhindert gleichzeitig, daß in eine Leitung a, b, in der das Schlußzeichenrelais schon erregt ist, die gestöpselte Gegenstelle sich also schon gemeldet hat, Rufstrom gelangen kann. Auf diese Weise ist eine selbsttätige Rufunterdrückung erreicht, die schon insofern wertvoll ist, als die zum Rufen in lange Fernleitungen nötigen starken Rufstromquellen nicht nach den Endstellen rufen können.
Die Forderung des Endstellenverkehrs nach unbedingter und sofortiger Einschaltung der Batterie wird dadurch erfüllt, daß die Endstellen eine dritte und geerdete Stöpselleitung c besitzen, die über einen dritten (c) Stöpselpol nach der Wicklung I der Batterieeinschaltrelais BQ oder BR führt, und daß dieses Relais beim Verbinden einer Endleitung also stets erregt wird.
Wird hierfür statt der schon vorhandenen Wicklung I von BQ und BR ein neues Relais benutzt, so können mit demselben, wenn der Endverkehr vielleicht in Rücksicht auf die Speisestromstärke der Endstellen es erfordern sollte, gleichzeitig auch die Widerstandsverhältnisse der Schlußzeichenrelais Q und i? geändert werden, sei es durch Umschalten von Wicklungsteilen desselben oder Einschalten neuer und anders gewickelter Relais Q und i?.
Selbstverständlich kann das Verbindungsglied statt nur zweiseitig (Q, R) auch mehrseitig sein und sich zur Verbindung ganzer Gruppen eignen.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für Verbindungsglieder in Fernsprechvermittlungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschaltung der Schlußzeichenbatterie erst auf Grund einer vorangehenden, mit dem abgehenden Ruf eingeleiteten,, selbsttätigen Spannungsprüfung der Durchgangsleitungen stattfindet.
2. Schaltungsanordnung nach An-■ spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungsprüfung durch das Schlußzeichenrelais (Q, i?) erfolgt.
3., Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungsprüfung nach allen Anschlußseiten des Verbindungsgliedes erfolgt, nicht nur nach einer.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichen Verbindungsglieder auch für den Verkehr mit Endleitungen verwendbar sind.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß beim Verkehr mit Endstellen die Batterie ohne jede Spannungsprüfung und sofort auf die Endleitung geschaltet wird.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig eine Widerstandsveränderung der am Verbindungsglied liegenden Schlußzeichenrelais (Q, i?) bewirkt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES68347D 1925-01-09 1925-01-09 Schaltungsanordnung fuer Verbindungsglieder in Fernsprechvermittlungen Expired DE446607C (de)

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DE446607C true DE446607C (de) 1927-08-01

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