DE37036C - Einstell- und Verschlufs-Vorrichtung für Dachfenster. -~ - Google Patents

Einstell- und Verschlufs-Vorrichtung für Dachfenster. -~

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DE37036C
DE37036C DENDAT37036D DE37036DA DE37036C DE 37036 C DE37036 C DE 37036C DE NDAT37036 D DENDAT37036 D DE NDAT37036D DE 37036D A DE37036D A DE 37036DA DE 37036 C DE37036 C DE 37036C
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DE
Germany
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window
lever
adjustment
locking device
roof windows
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT37036D
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English (en)
Original Assignee
ED. ZIMMERMANN in Altona, Gr. Gärtnerstr. 118
Publication of DE37036C publication Critical patent/DE37036C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F11/00Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
    • E05F11/02Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights
    • E05F11/08Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights with longitudinally-moving bars guided, e.g. by pivoted links, in or on the frame
    • E05F11/12Mechanisms by which the bar shifts the wing

Landscapes

  • Window Of Vehicle (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 37: Hochbauwesen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. März 1886 ab.
Diese Erfindung, welche in der Zeichnung dargestellt ist, bezieht sich auf eine neue Einrichtung, um Dachfenster durch einen einzigen Hebel einstellen und schliefsen zu können.
Der Hebel H ist um eine Stange m, welche an Armen b des Rahmens oder an Theilen des Gebäudes befestigt ist, drehbar gelagert und steht durch die Schiene c, welche bei ο drehbar an dem Untertheil des Fensters jFund bei o1 drehbar an H gelagert ist, mit dem Fenster in Verbindung.
Zieht man den Griff G des Hebels H abwärts, so öffnet sich das Fenster, läfst man den Griff wieder aufwärts gehen, so schliefst es sich.
Die Vorrichtung zum Einstellen und Schliefsen ist folgende: Von einem oberen Theil der Schiene c geht der unten sperrkegelförmig zugeschärfte Arm d auf den Hebel H nieder. Dieser Arm ist unten gabelförmig gestaltet, wie Fig. 5 im Grundrifs zeigt, und umfafst dort den Hebel H. An der Gabel sind ferner die beiden nach innen vorspringenden Zapfen r und r1 angebracht, welche den Zweck haben, eine Falle e an jeder Seite des Hebels H in der später erläuterten Weise zu beeinflussen. Diese Fallen e e drehen sich zwischen der Gabel um einen Bolzen ^, der durch H hindurchgeht; am unteren Ende sind die beiden Fallen durch einen Stift i verbunden, welcher in einem Schlitz g des Hebels H geführt ist. Oben und unten sind die Fallenenden zugeschärft, wie die Zeichnung erkennen läfst. Fig. 6 zeigt die Verbindung der Fallen mit dem Hebel H im Grundrifs.
Die Wirkung dieser Construction ist nun folgende:
Wird G niedergezogen in die Stellung der Fig. 2, so öffnet sich das Fenster und die Sperrklinke des Armes d fafst in einen Ausschnitt am Rücken des Hebels H ein, wodurch das Fenster in seiner Stellung arretirt wird. Diese Stellung ist aus den vollen Linien der Fig. 2 erkennbar.
Soll das Fenster wieder geschlossen werden, so zieht man zunächst Griff G tiefer herunter, bis die Spitzen der auf den beiden Zapfen r r1 aufliegenden Fallen e von diesen Zapfen frei werden und so weit niedersinken können, bis der Stift i am Grunde des Schlitzes g aufliegt (Die punktirte Stellung in Fig. 2 giebt den Augenblick an, wo die Fallen von dem Zapfen frei werden.)
Die Fallen gerathen nun mit der Abschrägung am unteren Ende unter die Zapfen rr1, welche beim Niederlassen des Fensters auf die Fallen hinaufgleiten und dadurch den Klinkenarm d heben, so dafs. er nicht mit den Einschnitten von H bei seinem Rückwärtsgange in Eingriff kommen kann. Es mufs sich also das Fenster schliefsen. Dicht vor vollständigem Schlufs, Fig. 4, trennen sich die Zapfen r r1 wieder von den Fallen e, und es gelangen die ersteren wieder unter die Fallen, wie in Fig. i, wodurch der Klinkenarm d wieder in Function treten kann.
Um gleichzeitig noch einen Riegelverschlufs mit dem Fenster automatisch in Verbindung zu bringen, benutzt der Erfinder die in Fig. 7 und 8 dargestellte Einrichtung. Es ist in diesem Falle die Schiene c nicht direct am Fenster gelagert, sondern an einem Riegel P befestigt, welcher in Führungen ν ν gleitet. Beim Niederziehen des Hebels H wird zunächst der Riegel gehoben, so dafs das Fenster sich öffnen kann, wie im Falle der Fig. 1.
Beim Niederlassen des Fensters befindet sich der Riegel in der tiefsten Lage, da er durch das Eigengewicht und die Last der Schiene c, sowie des Armes d heruntergedrückt wird; er stöfst beim Schlufs des Fensters gegen die Rahmenkante, wird durch die schräge Nase so
weit gehoben, dafs er über die Rahmenkante weggleitet und dann dahinter fafst, wie Fig. 7 zeigt. '

Claims (2)

Pa te nt-Ansprüche:
1. Ein Fensterverschlufs mit Einstellvorrichtung, bestehend aus dem drehbar gelagerten Hebel H mit seitlichen Falleil e, sowie dem mit Gabel und Zapfen r r1 versehenen Klinkenarm d, welcher an der Verbindungsschiene c drehbar gelagert ist und in Ausschnitte am Rücken von H einfafst.
2. In Verbindung mit der unter 1. beschriebenen Einrichtung den am Fenster verschiebbar gelagerten Riegel P, an welchen die Schiene c angreift.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT37036D Einstell- und Verschlufs-Vorrichtung für Dachfenster. -~ Expired - Lifetime DE37036C (de)

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