DE190933C - - Google Patents

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DE190933C
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Germany
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shaft
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locking
rod
sash
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F9/00Means for operating wings by hand rods not guided in or on the frame, including those which also operate the fastening

Landscapes

  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 190933 KLASSE 68 ö. GRUPPE
EDUARD KLOTZSCH in DORTMUND.
Oberlichtfensterverschluß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Januar 1906 ab.
Bei den bekannten Oberlichtfensterverschlüssen mit gleichlaufend zur Drehachse des Fensters an dem Fensterrahmen gelagerter Welle, die in ösen am Blendrahmen eingreifende Riegelhaken trägt, wird durch Druck oder Zug mittels einer an einem Kurbelarm der Welle eingreifenden Stange die Verriegelung gelöst oder hergestellt, wobei die Stange gleichzeitig das Aus- und Einschwenken des Fensterflügels gestattet. Da durch das Verziehen und Quellen der Fenster oft ein Zwängen, außerdem durch Verschmutzen und Verrosten schwerer Gang eintritt, so genügt das mittels der Zug- und Druckstange an dem kleinen zur Verfügung stehenden Hebelarm auf die Riegelwelle auszuübende Drehmoment bisweilen nicht, um die Verriegelung herzustellen oder auszulösen.
Gegenstand der Erfindung ist ein derartiger Oberlichtfensterverschluß, bei der die das Ein- und Ausschwenken des Flügels vermittelnde Stange nicht durch Zug oder Druck auf einen Kurbelarm an der Riegelwelle wirkt, sondern derart mit ihr verbunden ist, daß sie beim öffnen oder Schließen des Fensters eine hebelartige Wirkung auf die Riegelwelle ausübt. Die in der Ruhelage am zweckmäßigsten an der Seite untergebrachte Stange kann auf der Riegelwelle in bekannter Weise von der Seite bis in die Mitte verschoben werden, ohne daß sie sich von der Riegelstange abhebt. Dies ist besonders bei mehreren an der Riegelwelle angebrachten Schließhaken wertvoll, da so ein symmetrischer Kraftangriff vorhanden ist und außerdem die Verdrehungen der nur dünnen Welle in sich am geringsten werden.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der gekennzeichneten Neuerung mit drei Drehriegeln, bei der die Handstange sowohl die Riegelwelle als auch eine auf ungefähr die Hälfte der Fensterbreite zu dieser gleichlaufend geführte und mit ihr starr verbundene Querstange umfaßt.
Fig. ι ist eine schaubildliche Darstellung des geschlossenen und verriegelten Fensterflügels,
Fig. 2 eine solche des ausgeschwenkten Flügels.
Fig. 3 und 4 zeigen im Seitenriß den geschlossenen und geöffneten Fensterflügel.
Die in Laschen α an dem oberen Rahmenteil b des um eine wagerechte Achse schwingenden Fensterflügels c gelagerte Welle d trägt die Riegelhaken e, die in Ösen f am Blendrahmen g eingreifen. Zu der Riegelwelle d ist gleichlaufend auf ihre halbe Länge im Abstande von einigen Zentimetern die Querstange h angeordnet, die mit d irgendwie starr verbunden ist. Die Handstange i um-. greift unter geringem Spiel mit ihrem Kopf k ösenartig die Stange h und klauenförmig die Welle d, derart, daß beim Ausschwenken der Stange die Welle gedreht wird. Hierbei läßt sich die Stange auf der Welle leicht quer verschieben, ohne daran durch die Riegelhaken verhindert zu werden.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Die in der Ruhelage seitwärts
dicht an dem Blendrahmen g hängende Stange i, die dort noch geeignet festgelegt werden kann, wird auf der Welle d und der Querstange h bis in die Mitte verschoben.
Wird sie nun in dieser Stellung vom Fenster abbewegt, so findet eine Drehung der Riegelwelle d und damit das Heraustreten der Haken e aus den ösen f statt, wobei mit dem langen Hebelarm auch größere Widerstände
ίο leicht überwunden werden können. Nach erfolgter Entriegelung wird der Fensterflügel c mittels der Handstange i in die gewünschte Lage ausgeschwenkt. In dieser Stellung kann die wieder seitwärts verschobene Stange in in geeigneten Abständen untereinander angebrachte Rasten eingestellt werden, worin sie durch Gewicht des Flügels c gehalten wird. Das Einschwenken des Flügels c und seine Verriegelung geschieht in entsprechender Weise in umgekehrter Reihenfolge.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Oberlichtfensterverschluß mit gleichlaufend zur wagerechten Drehachse des Fensterflügels an diesem gelagerter, die Riegelhaken tragender Welle, die von einer mit ihr verbundenen, seitlich verschiebbaren Handstange bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Handstange (i) mit einer öse und einem offenen Einschnitt versehen ist, wobei der Einschnitt die Riegelwelle (d) klauenartig umfaßt, während die öse eine zur Riegelwelle in entsprechendem Abstande gleichlaufend geführte und mit ihr starr verbundene Querstange (h) mit geringem Spiel umfaßt, so daß beim öffnen und Schließen des Fensters von der Handstange eine hebelartige Wirkung auf die Riegelwelle ausgeübt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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