DE119097C - - Google Patents

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DE119097C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F11/00Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
    • E05F11/02Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights
    • E05F11/04Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights with cords, chains or cables

Landscapes

  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Verschlufs für Oberfenster, der durch Feststellung der die Schnur für das Oeffnen und Schliefsen des Fensters tragenden Rolle eine Feststellung des Flügels unter beliebigem Winkel gestattet; er ist überall leicht anzubringen, ohne die unteren Flügel in ihrer Bewegung zu hindern.
In beiliegender Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Vorderansicht der Stellschiene für die Rolle nebst Zubehör, Fig. 2 eine Seitenansicht derselben, zum Theil Schnitt nach A-B der Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt nach C-D der Fig. 2 mit dem Schiebetheile in Oberansicht, Fig. 4 eine Vorderansicht des Fensters mit Verschlufs, endlich Fig. 5 eine Seitenansicht desselben bei geöffnetem Oberflügel.
An der oberen Leiste des um die Unterkante beweglichen Oberfensters α sind in bekannter Weise je nach der Breite desselben eine oder mehrere Fallen (Fig. 4 und 5) angebracht, welche im Wesentlichen aus einem zweiarmigen Hebel d bestehen. Dieser Hebel d schnappt unter der Einwirkung einer Feder beim Schliefsen des Flügels hinter einen am Fensterfutter vorgesehenen Haken, wodurch der feste Verschlufs des Flügels gesichert ist.
Um den Schnäpper d zwecks Oeffnens des Flügels von seinem Haken zu lösen, ist- eine Schnur g an seinem unteren Ende befestigt, welche bei Flügeln mit zwei oder mehr Verschlüssen särrimfliche Fallen in gleicher Weise verbindet, um eine gleichzeitige Oeffnung aller Fallen durch denselben Zug an der Schnur zu erreichen. Von den Fallen wird die Schnur über eine am Rahmen des Oberfensters befestigte Rolle h nach unten geführt und passirt alsdann eine am Futter befestigte langgestielte Oese i (Fig. 6 und 7), um hierdurch mit Hülfe der vom Rahmen abstehenden Schnur, nach Lösung der Schnäpper d aus ihren Haken, das Oberfenster von dem Fensterfutter abziehen, d. h. öffnen zu können.
Andererseits ist das obere Ende \ jedes Hebels d mit einer Schnur verbunden, welche über eine Rolle am Fensterrahmen läuft, die so angeordnet ist, dafs sie bei zugeklapptem Oberfenster sich in unmittelbarer Nähe des oberen Endes des Schnäppers d befindet. In Fig. 4 sind diese Rollen mit ν und w bezeichnet. Von ihnen aus gehen die von jeder Falle kommenden Schnüre s und t über Rollen u an der Ecke des Fensterfutters und von hier nach unten. Nachdem sie sich zu einer Schnur r vereinigt haben, greifen sie an einer Kette / an, deren anderes Ende mit der von der Oese i kommenden Schnur g· verbunden ist.
Die Kette / läuft nun über eine Rolle m, die in einem,, in der Schiene η verschiebbaren Böckcheny gelagert ist. Je nach der Stellung des Oberfensters wird das Böckchen wegen der Verkürzung bezw. Verlängerung des Schnurzuges in der Schiene verstellt, so zwar, dafs bei geöffnetem Fenster das Böckchen y hoch, bei geschlossenem dagegen tief steht. Die jedesmalige Stellung des Böckchens wird durch den Eingriff der an ihm vorgesehenen Sperr-
klinke ρ in die mit der Schiene η verbundene Zahnstange gesichert. Zum bequemeren Handhaben der Schnüre g und r sind dieselben mit Handgriffen k und q versehen.
Der Vorgang beim Oeffnen und Schliefsen des Oberfensters ist folgender: Zieht, man an dem Handgriff k der Schnur g, so werden zunächst die Schnäpper d ausgelöst, und sobald das Oberfenster frei wird, kann die Rolle/2 und mit. ihr das Oberfenster dem Zuge der' Schnur g folgen, welche, wie bereits erwähnt, infolge der langgestielten Oese i vom Rahmen des Fensters absteht. Beim Schliefsen des Fensters zieht man an dem Handgriffe q der Schnur r, bis die Schnäpper d hinter ihre Haken am Fensterfutter einschnappen.
Da beim Bewegen des Fensterflügels die eine Schnur vom Fenster mitgenommen wird, die andere aber nicht nachgeben bezw. sich nicht verlängern kann, so ist durch die verschiedene Höhenstellung der die verschiedenen Schnurenlängen ausgleichenden Rollen m die Möglichkeit gegeben, den Fensterflügel in seinen verschiedenen Stellungen durch Einstellung der Rollern bezw. ihrer Sperrklinke ρ festzuhalten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Feststellvorrichtung für Zugseile, die einerseits mit dem Oberlichtfenster, andererseits mit dem am Blendrahmen angeordneten Verschlufshaken verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dafs die beiden freien Schnurenden g und r durch eine über eine Rolle m laufende Kette / verbunden sind, wobei die Rolle m in einer mit Verzahnung 0 versehenen Schiene η festgestellt werden kann, zu dem Zwecke, die durch verschiedene Einstellung des Oberfensters bedingten verschiedenen Längen der Schnüre auszugleichen und dadurch zugleich eine Feststellung des Fensters in den verschiedenen Stellungen zu ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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