DE65874C - Selbsttätiger Verschlufs für Oberlichtfenster - Google Patents

Selbsttätiger Verschlufs für Oberlichtfenster

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Publication number
DE65874C
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DE
Germany
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pawl
chain
window
bolt
lever
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT65874D
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English (en)
Original Assignee
M. kiefer in München, Karlstrafse 61
Publication of DE65874C publication Critical patent/DE65874C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F11/00Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
    • E05F11/02Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights
    • E05F11/04Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights with cords, chains or cables

Landscapes

  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 68: Schlosserei.
Vorliegender Oberlichtfensterverschlufs bezweckt ein selbstthätiges Verschliefsen des Fensters beim Zuklappen desselben und beim Oeffnen des Verschlusses ein ruhiges Herausklappen des Fensters ebenfalls in selbsttätiger Weise.
In der Zeichnung zeigt Fig. 4 die Einrichtung in Ansicht, Fig. 5 im Längsschnitt an einem Fensterstock angeordnet. Fig. 1, 2 und 3 zeigen den eigentlichen Verschlufs, und zwar ist Fig. ι eine Stirnansicht, Fig. 2 eine Oberansicht und Fig. 3 eine Unteransicht des Schlosses, letztere bei hinweggenommenem unteren Schlofsblech.
Das Oeffnen und Schliefsen des Fensters wird mittelst einer Kette (Schnur oder dergleichen) a2 bethätigt, welche von unten leicht zu erreichen ist und über Rollen u des Fensterstockes nach dem am Fenster angebrachten Schlofs läuft. Die Einrichtung ist derart getroffen, dafs, wenn bei geschlossenem Fenster an der Kette gezogen wird, der Verschlufs sich öffnet und das Fenster infolge seiner eigenen Schwere selbstthätig herausklappt. Hierbei wird die Kette etwas aufwärts gezogen. Soll das Fenster wieder geschlossen werden, so wird wieder an der Kette gezogen, und zwar so lange, bis ' das Fenster wieder in seinem Falz liegt, worauf ein selbstthätiger Verschlufs, wie weiter unten näher beschrieben werden wird, erfolgt.
Das Schlofs besteht im wesentlichen aus einer durch Feder g beeinflufsten Klinke e, welche beim Oeffnen des Fensters durch den Zug der Kette gehoben wird, beim Schliefsen jedoch selbstthätig unbeeinflufst vom Zug der Kette in einen am Fensterstock angebrachten Schliefskloben f einschnappt.
Die Kette a1 wird in einen Haken α eingehängt, der den einen. Arm eines durch Feder c beeinflufsten, aufserhalb des Schlosses in Lagern A1 drehbaren Winkelhebels bildet. Sein anderer Arm greift in das Innere des Schlosses, hinter einen durch Feder d beeinflufsten, entsprechend geführten Riegel I1. Dieser ist mit einem Ansatz Z versehen, der bei der Verschiebung des Riegels Z1 in der Pfeilrichtung (Fig. 3) einen um Stift i der federnden Klinke e drehbaren Hebel k, auf welchen die Feder h wirkt, mitnimmt und denselben in die in Fig. 3 punktirte Lage bringt. Hierdurch wird die Klinke e in die punktirte Stellung gehoben und kann, wie weiter unten erläutert wird, aus dem Falz des Schliefsklobens treten, d. h. das Fenster kann sich öffnen. In der erhobenen Stellung (punktirt) bleibt die Klinke so lange, bis entweder sie aus dem Schliefskloben getreten ist, worauf die Federn d h und g wirken, und den Riegel und die Klinke zurückführen, oder bis Hebel k am Anschlag 0 des Schlosses ansteht, der Riegel aber bei anhaltendem Zug an Kette dl weiter in der Pfeilrichtung verschoben' wird. Hierbei läfst der Ansatz Z den Hebel k frei, worauf die Feder h zur Wirkung gelangt, die den letzteren wieder in die mit vollen Linien gezeichnete Stellung zurückschnellen läfst. Dadurch kann auch die Feder g der Klinke e wieder zur Wirkung kommen und die Klinke ebenfalls in die Ursprungslage zurückführen. Die Mitnehmeinrichtung wird hierbei zweckmäfsig so getroffen, wie in Fig. 3 gezeigt, in-
dem hier der Ansatz / sowohl als auch der Hebel k je eine Kerbe erhält, welche beiden Kerben beim Vorschieben des Riegels in einander greifen. Selbstredend kann hierfür auch eine andere zweckentsprechende Anordnung getroffen werden.
Der Vorgang beim Oeffnen und Schliefsen des Fensters ist nun folgender:
Ist das Fenster geschlossen, so befindet sich die Klinke e in der Stellung wie in Fig. 3 bezw. Fig. 6 (Grundrifs des Schliefsklobens /). Soll nun das Fenster geöffnet werden, so zieht man an Kette a'2. Hierdurch wird mittelst des Winkelhebels aa{ der Riegel /' in der Pfeilrichtung Fig. 3 verschoben. Der Ansatz / des letzteren nimmt den Hebel k mit, wobei die Klinke e in die in Fig. 3 und 6 punktirt gezeichnete Stellung gehoben wird. Das Fenster kann nun infolge seiner eigenen Schwere herausklappen, da, wie aus Fig. 6 ersichtlich, der Schliefskloben / ein Hindernifs nicht mehr bietet, indem die Klinke aus dessen Schlitz /' austreten kann. Sobald die Klinke den letzteren verlassen hat, schnappt sie in die Ursprungslage zurück, indem entweder, wenn man das Fenster fallen, d. h. die Kette frei läfst, die Federn dh und g den ganzen Mechanismus in die Ruhelage bringen, oder, wenn man das Fenster langsam niederlässt, also beständig Zug auf die Kette ausübt, selbsttätige Auslösung, wie oben beschrieben, durch Anschlag des Hebels k an 0 stattfindet. Durch das Oeffnen des Fensters wird, wie eingangs erwähnt, die Kette etwas in die Höhe gezogen.
Soll nun das Fenster wieder geschlossen werden, so zieht man wiederum an Kette α2, wobei die Klinke gehoben und sofort wieder ausgelöst wird, indem, wie oben beschrieben, der Hebel k durch den Anschlag ο zurückgehalten, der Riegel jedoch weiter vorgeschoben wird. Hebel k und Klinke e schnellen nun in die Ursprungslage zurück, während der Riegel in vorgeschobener Stellung bleibt, so lange der Zug an der Kette anhält, d. h. bis das Fenster seinen Falz erreicht hat. Mittlerweile gleitet Klinke e an der Schrägung f2 des Schliefsklobens entlang und fällt in den Schlitz/1 desselben ein, wobei die Feder g gespannt wird. Wenn die Klinke die punktirte Stellung Fig. 6 erreicht hat, ist das Fenster vollständig in seinen Falz eingetreten, geschlossen; die gespannte Feder g läfst die Klinke e in die mit vollen Linien gezeichnete Lage (Fig. 6) einfallen. Nun läfst man auch den Zug an Kette a2 nach, wodurch der Riegel ll ebenfalls zurückschnellt.
Sind die Winterfenster eingehängt, so können mit dem Oeffnen und Schliefsen der Oberlichter der Sommerfenster auch gleichzeitig die Winteroberlichtfenster geöffnet und geschlossen werden, indem man letztere mit den ersteren durch einen Gelenkhebel r kuppelt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Selbstthätiger Verschlufs für Oberlichtfenster u. dergl., bestehend in einer federnden Klinke (e), welche beim Anziehen einer Kette 2) durch einen Schlofsmechanismus gehoben wird, aus dem Schliefskloben austritt und ein selbsttätiges Oeffnen des Fensters gestattet, während beim Schliefsen desselben durch Anziehen der Kette die Klinke gehoben wird und sofort wieder zurückschnappt, worauf sie, eine Schrägung (f2) des Schliefsklobens entlang gleitend, selbsttätig in denselben einfällt, sobald das Fenster ganz in seinen Falz eingetreten ist.
  2. 2. Zur Bethä'tigung der unter 1. gekennzeichneten Klinke (e) ein Schlofsmechanismus, bestehend aus einem Riegel (I1J, welcher beim Anziehen der Kette (a2) durch einen Winkelhebel (α αλ) verschoben wird und einen an der Klinke (e) drehbaren, federnden Zwischenhebel (k) mitnimmt, der hierbei die Klinke hebt, worauf dieselbe entweder durch Zurückgehen des Riegels, oder beim weiteren, durch anhaltenden Zug an der Kette bedingten Vorschieben desselben dadurch in die ursprüngliche Lage zurückkehrt, dafs der Zwischenhebel (k), durch Anschlag (0) zurückgehalten, in die Anfangsstellung zurückschnellt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT65874D Selbsttätiger Verschlufs für Oberlichtfenster Expired - Lifetime DE65874C (de)

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