DE3703414A1 - Hebelfaellkarre - Google Patents

Hebelfaellkarre

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DE3703414A1 DE19873703414 DE3703414A DE3703414A1 DE 3703414 A1 DE3703414 A1 DE 3703414A1 DE 19873703414 DE19873703414 DE 19873703414 DE 3703414 A DE3703414 A DE 3703414A DE 3703414 A1 DE3703414 A1 DE 3703414A1
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G23/00Forestry
    • A01G23/02Transplanting, uprooting, felling or delimbing trees
    • A01G23/099Auxiliary devices, e.g. felling wedges

Description

Die Erfindung geht aus von einer Hebelfällkarre mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
In dichten Holzbeständen sind häufig die Bäume mit ihren Ästen im Wipfelbereich mit den Ästen der be­ nachbarten Bäume verhakt. Beim Einschneiden von solchen in dichten Beständen stehenden Bäumen ge­ schieht es deswegen häufig, daß der Baum nach dem Fällschnitt aufrecht stehen bleibt und nicht umfällt. Aus der Praxis sind deswegen Hebelfällkarren bekannt, die dazu dienen, solche Bäume zum Fallen zu bringen.
Die aus der Praxis bekannten Hebelfällkarren enthalten einen Rahmen, der im wesentlichen von einem Rohr ge­ bildet ist, das an seinen beiden Enden die drehbar gelagerten Räder trägt. In der Mitte zwischen den beiden Rädern ist an dem Rahmenrohr eine Deichsel angeschweißt, deren freies Ende einen Handgriff trägt. Die Deichsel ist über das Rahmenrohr hinaus verlängert und bildet in dem verlängerten Bereich den Fällhebel.
Der Einsatz der bekannten Hebelfällkarre erfolgt in­ dem der Forstarbeiter den Fällhebel durch entsprechen­ des Rangieren der Fällhebelkarre in den Spalt, der durch den Fällschnitt entstanden ist, eingeführt wird. Nach eingeführtem Fällhebel wird die Deichsel niedergedrückt, um den Baum einseitig anzuheben, damit er in eine Schieflage gerät, die ihn zum Umfallen bringt. Die hierfür notwendige Kraft bringt der Forstarbeiter durch Niederdrücken der Deichsel auf, wobei der Fällhebel an seinem vor­ deren Ende angehoben wird. Die gesamte Karre schwenkt hierbei um die Radachsen.
Die an der Deichsel aufzubringende Kraft ist er­ heblich, weil der Fällhebel eine Länge aufweisen muß, die in der Größenordnung zwischen 30 und 50 cm liegt, während die Deichsellänge ca. 1.60/1.70 m beträgt.
Zwar ist der benötigte Hub nicht allzu groß, um den Baum zum Umfallen zu bringen, doch wird die große Fällhebellänge benötigt, damit bei dieser Konstruktion der Fällhebel auch angesetzt werden kann, wenn sich der Fällschnitt relativ dicht über dem Boden befindet oder die Räder wegen un­ günstiger Bodenverhältnisse in der Umgebung des Baumes hoch stehen. Wäre der Fällhebel kürzer, dann wäre die Anwendung der bekannten Hebelfäll­ karre zwangsläufig auf solche Einsätze beschränkt, bei denen der Fällschnitt etwa in Achshöhe verläuft.
Eine demgegenüber vorteilhaftere Konstruktion ist aus der älteren Anmeldung entsprechend der DE-OS 35 04 087 bekannt. Hierbei sitzt der Fällhebel an einem Stiel, der pendelnd an dem Rahmen der Fällhebelkarre oberhalb der Radachsen aufgehängt ist. Hierdurch werden auch bei langem Fällhebel wesentlich günstigere Hebelverhältnisse erreicht, weil sich die zum Fällen wirksame Hebellänge als Abstand des Aufhängepunktes des Stieles von den Radachsen, gemessen in einer horizontalen Ebene, ergibt. Es leuchtet sofort ein, daß sich hierbei die wirksame Hebellänge beim Niederdrücken der Deichsel zunehmend verkürzt und der Forstarbeiter immer weniger Kraft braucht, um die Deichsel nieder­ zudrücken. Der dabei auftretende Vertikalhub des Fällhebels genügt völlig.
Außerdem kann der pendelnd aufgehängte Fällhebel nach rückwärts ausweichen, falls der umfallende Baum nach hinten zu schieben beginnt. Hierdurch vermindert sich erheblich die Unfallgefahr.
Allerdings ergibt sich infolge der Art der Be­ festigung des Fällhebels nur ein verhältnismäßig geringer Hub, innerhalb dessen der Fällhebel zu verstellen ist.
Aufgabe der Erfindung ist es deswegen, eine Fäll­ hebelkarre zu schaffen, die sich durch kleinen Kraftaufwand bei der Anwendung auszeichnet, wobei sie in einem weiten Bereich unterschiedlicher Höhen des Fällschnitts über dem Boden verwendbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Hebel­ fällkarre mit den Merkmalen des Hauptanspruches gelöst.
Infolge der mit Hilfe des Spiels pendelnden Auf­ hängung des Fällhebels an dem Rahmen der Karre ergeben sich sehr günstige Hebelverhältnisse, die nur verhältnismäßig kleine Kräfte an der Deichsel beim Anheben des Baumes erfordern. Durch die Ver­ stellbarkeit des Fällhebels an der Hebelfällkarre kann darüber hinaus der Fällhebel in die jeweils günstigste Lage gebracht werden, in der unabhängig von der Höhe des Fällschnitts über dem Boden die Deichsel jeweils in der optimalen Lage steht.
Eine für den rauhen Forstbetrieb sehr robuste Ausführungsform für die Höhenverstellbarkeit besteht darin, an dem Rahmen oberhalb der Dreh­ achsen der Räder Hakenmittel vorzusehen und den Stiel mit in dessen Längsrichtung verteilt ange­ ordneten Ausnehmungen oder Vorsprüngen auszubilden, so daß der Stiel in unterschiedlichen Höhen ein­ hängbar ist. Wenn der Stiel von einem starren, geraden Rohrstück gebildet ist und die Ausnehmungen Öffnungen sind, entsteht ein nach außen weitgehend glattes Gebilde, das eine Verletzungsgefahr weit­ gehend ausschließt.
Wenn der Rahmen portalartig ausgebildet ist, ver­ bessert sich die Manövrierfähigkeit der Hebelfäll­ karre erheblich, weil zwischen den Rädern in Boden­ nähe keine Teile vorhanden sind, die an Bodenun­ ebenheiten oder Baumstümpfe anstoßen können. Dabei werden sehr steife Verhältnisse für den Rahmen erzielt, wenn die Seitenstreben von der Querstrebe in Richtung auf die Räder divergieren.
Außerdem ermöglicht die portalartige Ausgestaltung des Rahmens, die eingeschnittenen Bäume in Bankhöhe auf der Hebelfällkarre aufzulegen, um sie in einer ergonomisch günstigen Arbeitshöhe entasten zu können. Ein Abrutschen der Baumstämme verhindern Zacken und Vorsprünge, die an der oberen Querstrebe vorhanden sind.
Das Anheben des zu entastenden Baumstammes und das Auflegen auf die Hebelfällkarre wird erleichtert, wenn der Rahmen eine Aufnahmevorrichtung für den Stiel des Fällhebels aufweist, die so ausgelegt ist, daß der Stiel im eingeschobenen Zustand etwa in Verlängerung der Deichsel sich erstreckt. Die Hebelfällkarre kann dann mit dem Fällhebel voraus unter den am Boden liegenden Baum untergeschoben werden. Durch Niederdrücken der Deichsel wird der auf dem zugespitzten Fällhebel aufliegende Baum angehoben. Wenn jetzt die Fällhebelkarre auf ihren Rädern gedreht wird, bis die Deichsel mit dem Hand­ griff unter den angehobenen Baum kommt, bleibt der Baum in Bankhöhe liegen, wenn sich der Handgriff von unten am Baumstamm anlegt.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Gegen­ standes der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Hebelfällkarre gemäß der Erfindung, in einer perspektivischen Darstellung,
Fig. 2 den Fällhebel der Hebelfällkarre nach Fig. 1, in einer vergrößerten, teilweise geschnittenen Darstellung, zusammen mit Teilen des Rahmens der Hebelfällkarre, in einer Seitenansicht,
Fig. 3 und 4 die Fällhebelkarre nach Fig. 1, mit in dem Fällschnitt eingeführtem Fällhebel, in unter­ schiedlichen Stellungen, jeweils in einer Seiten­ ansicht, und
Fig. 5 die Fällhebelkarre nach Fig. 1, mit auf Bankhöhe daraufgelegtem Baumstamm, in einer Seitenansicht.
Fig. 1 zeigt eine Hebelfällkarre 1, die einen Rahmen 2 mit daran gelagerten Rädern 3 und 4 sowie einer daran befestigte Deichsel 5 aufweist. Der Rahmen 2 besteht aus einer oberen aus einem Vierkantrohr hergestellten Querstrebe 6, an deren Unterseite nahe der Mitte der Querstrebe 6 mit Abstand voneinander zwei nach unten verlaufende Seitenstreben 7 und 8 angebracht sind, die an ihrem unteren Ende jeweils zwei zu der Querstre­ be 6 parallellaufende Achsstummel 9 tragen, auf denen die beiden Räder 3 und 4 gelagert sind. Die beiden Seitenstreben 7 und 8 divergieren von der Querstrebe 6 in Richtung auf die beiden Räder 3 und 4, wie dies die Figur zeigt; die Räder 3 und 4 sind koaxial zueinander.
Zwei weitere Stützstreben 11 und 12 sind an den über die Seitenstreben 7 und 8 überkragenden freien Enden der Querstrebe 6 angebracht und stützen diese gegen die beiden Seitenstreben 7 und 8 ab, wozu die Stütz­ streben 11 und 12 etwa in der Mitte der beiden Sei­ tenstreben 7 und 8 befestigt sind. Eine weitere Ver­ steifungsstrebe 13 verläuft knapp unterhalb der Quer­ strebe 6 zu dieser parallel und ist an den beiden Seitenstreben 7 und 8 befestigt. Schließlich verbin­ det noch eine Strebe 14 die Mitte der Querstrebe 6 mit der Mitte der Versteifungsstrebe 13. Seitliche Stre­ ben 6 bis 14 sowie die beiden Achsstummel 9 liegen in derselben Ebene.
Die Deichsel 5 ist an der Strebe 13 angebracht und verläuft in einer Ebene, die die Querstrebe 6 mittig und rechtwinklig schneidet. An ihrem freien Ende trägt die Deichsel 5 einen etwa parallel zur Quer­ strebe 6 verlaufenden Handgriff 15. Die Abstützung der Deichsel 6 gegenüber dem Rahmen geschieht mit Hilfe zweier Streben 16 und 17, die mit Abstand parallel zueinander verlaufen und einenends an der Oberseite der Querstrebe 6 angebracht sind und anderenends mit der Deichsel 5 im Abstand von deren Befestigungsstel­ le an der Strebe 13 verbunden sind.
An der von der Deichsel 5 abliegenden Vorderseite der Querstrebe 6 befindet sich ein nach oben weisender Haken 18, an dem ein aus einem Vierkantrohr bestehen­ der Stiel 19 pendelfähig einzuhängen ist. Der Stiel 19 enthält dazu in seiner Rückseite mehrere an den Querschnitt des Hakens 18 angepaßte Öffnungen 21, die jeweils mit Abstand voneinander in Längsrichtung des Stiels 19 verteilt sind. An dem unteren Ende des Stiels 19 ist ein Fällhebel 22 verankert, der etwa rechtwinklig zu dem Stiel 19 wegsteht und mittels eines Einsatzstückes 23 ausgesteift ist, das in dem Winkelbereich zwischen dem Fällhebel und dem Stiel 19 eingesetzt ist. Der Fällhebel 22 selbst besteht aus einem Stück Rundstahl und er ist bei 24 zugespitzt, wobei die Spitze 24 auf der anderen Seite des Stieles 19 liegt wie die Öffnungen 21, so daß der Fällhebel 22 in die gleiche Richtung zeigt wie der Haken 18.
Auf der Oberseite der Querstrebe 6 sind noch mit Ab­ stand voneinander vereinzelt mehrere zacken- oder dornartig zugespitzte Fortsätze 25 mit Abstand voneinan­ der befestigt, die der Verankerung von Baumstämmen dienen, die zum Zweck des Rückens auf der Querstrebe 6 aufgelegt sind.
Die Handhabung der Hebelfällkarre 1 zeigen die Fig. 3, 4 und 5. Wenn nach dem Ausführen des Fällschnitts der Baum 26, wie Fig. 3 schematisiert zeigt, nicht umfällt, sondern stehen bleibt, wird die Hebelfällkarre 1, wie dargestellt, an dem Fällschnitt 27 angesetzt. Dazu wird der Stiel 19 mit einer entsprechenden Öffnung 21 so an dem Haken 18 eingehängt, daß sich bei ange­ hobener Deichsel 5 der Fällhebel 22 auf der Höhe des Fällschnitts 27 befindet. Da der Stiel 19 auf dem Haken 18 frei pendeln kann, stellt er sich, wenn keine äußere Kraft eingreift, etwa senkrecht verlaufend ein, d.h. beim Anheben der Deichsel 5 pendelt der Stiel 19 von der Vorderseite des Rahmens 2 weg. Beim Anhe­ ben der Deichsel 5 vollführt der Fällhebel 22 des­ wegen eine nach abwärts gerichtete Bewegung, während der ihn tragende Stiel 19 immer nahezu in der Senk­ rechten bleibt. In dieser Stellung wird die Hebelfäll­ karre 1 in Richtung auf den Baum 26 vorgeschoben, bis die Spitze 24 des Fällhebels 22 in den Fällschnitt 27 gelangt. Wird jetzt die Deichsel 5 an ihrem Hand­ griff 15 niedergedrückt, dann verhakt sich die Spitze 24 in dem Baumstamm 26 und gleichzeitig rollt die Hebelfällkarre 1 auf ihren beiden Rädern 3 und 4 auf den Baum 26 zu. Durch das Niederdrücken der Deich­ sel 5 wird der Rahmen 2 aufgerichtet, d.h. er bewegt sich aus der in Fig. 3 dargestellten Position in die nach Fig. 5, wobei der Haken 18 eine Kreisbewegung um die Drehachsen der beiden Räder 3 und 4 beschreibt. Dadurch erhält der Haken 18 gegenüber dem Waldboden eine höhere Lage, die zu einem Anheben des Fällhebels 22 gegenüber dem Waldboden führt. Durch Rückwärtsfahren mit der Hebelfällkarre 1 wird der Baum 26, wie die Fig. 4 zeigt, in eine Schräglage gezogen und fällt um.
Eine weitere Anwendung der Hebelfällkarre 1 zeigt die Fig. 5, wozu der Stiel 19 zusammen mit dem Fällhebel 22 in die in Fig. 1 gestrichelte Lage gebracht wird. Der Stiel 19 wird mit seinem oberen Ende voraus zwi­ schen die beiden Streben 16 und 17 oberhalb der Quer­ strebe 6 eingeschoben, bis eine seiner Öffnungen 21 über die Spitze des Hakens 18 greift. Das obere freie Ende des Stiels 19 untergreift einen Anschlag 28, der an der Oberseite der beiden Streben 16 und 17 ange­ bracht ist. In dieser Lage kann der Fällhebel 22 zwar angehoben, jedoch nicht niedergedrückt werden, weil der Anschlag 28 und die Querstrebe 6 auf entgegenge­ setzten Seiten des Stiels 19 mit Abstand voneinander angreifen, wobei die Querstrebe 6 den Stiel 19 unter­ stützt. Auch ein Herausziehen des Stiels 19 ist nicht möglich, weil der über die Oberseite der Querstrebe 6 überstehende Haken 18 in eine entsprechende Öffnung 21 eingreift. Aus der Hebelfällkarre 1 steht jetzt der Fällhebel 22 mit seiner Spitze 24 nach oben über die Vorderseite vor, und zwar befindet sich die Spitze 24 über den beiden Rädern 3 und 4.
Die so hergerichtete Hebelfällkarre 1 wird zu dem vorher gefällten Baum rangiert und der Fällhebel 22 wird durch Anheben der Deichsel 5 unter den Stamm des Baumes 26 gebracht. Durch Niederdrücken der Deichsel 5 wird der Baum 26 angehoben. Sobald der Baum 26 höher angehoben ist als es der Lage des Handgriffes 15 entspricht, kann der Handgriff 15 unter den Stamm des Baumes 26 gedrückt werden, wobei sich die Hebel­ fällkarre 1 auf ihren beiden Rädern 3 und 4 dreht. Wird nach dem Unterschieben des Handgriffes 15 unter den Baum 26 der Handgriff 15 losgelassen, bleibt der Baum 26 in erhöhter Lage auf dem Fällhebel 22 und an dem Handgriff 15 liegen. Je nach Ansatzpunkt der Hebelfäll­ karre 1 wird dabei entweder der Wipfel des Baumes 26 oder das der Wurzel zugekehrte Ende auf dem Waldboden liegen bleiben. In jedem Falle befindet sich ein großer Teil des Stammes des Baumes 26 in einer nennenswerten Höhe, ca. 80 cm über dem Waldboden, so daß der gefäll­ te Baum in ergonomisch günstiger Höhe entastet werden kann.
Ähnlich wie beim Anheben des Baumstammes zum Entasten kann der schließlich entastete Baumstamm mit Hilfe des Fällhebels 22, der sich nach wie vor in der Po­ sition nach Fig. 1 befindet, auf die seitlichen Teile der Querstrebe 6 gehebelt werden, um den ent­ asteten Baumstamm mit Hilfe der Hebelfällkarre 1 im Wald rücken zu können.
Da der Fällhebel 22 mit seinem Stiel 19 völlig von der Hebelfällkarre 1 gelöst werden kann, ist es zweckmäßig, an der dem Fällhebel 2 gegenüberliegenden Seite des Stieles 19 noch eine Fällhebelplatte 29 anzubringen, die in den Fällschnitt eingesetzt werden kann, um durch Anheben des Stiels ebenfalls kleinere Bäume zum Fallen zu bringen.

Claims (16)

1. Hebelfällkarre mit einem Rahmen, an dem mit Abstand nebeneinander zwei Räder drehbar gelagert sind, deren Drehachsen in einer gemeinsamen Ebene liegen und dem ein Fällhebel zugeordnet ist, der sich zwi­ schen den beiden Rädern befindet, sowie mit einer einen Handgriff tragenden Deichsel, die an dem Rah­ men starr befestigt ist und sich in einer Mittel­ ebene zwischen den Rädern in eine dem Fällhebel entgegengesetzte Richtung erstreckt, dadurch gekenn­ zeichnet, daß ein Stiel (19) vorgesehen ist, an des­ sen unterem Ende der Fällhebel (22) etwa rechtwinklig wegstehend befestigt ist, daß der Stiel (19) an dem Rahmen (2) oberhalb der Drehachsen (9) derart aufge­ hängt ist, daß er zumindest in einem Bereich von Stellungen der Deichsel (5) um einer auf der Mittel­ ebene senkrecht stehende Pendelachse (18) wenigstens begrenzt pendelfähig ist, und daß der Abstand zwi­ schen dem Fällhebel (22) und der Pendelachse (18) einstellbar ist.
2. Hebelfällkarre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß der Rahmen (2) oberhalb der Drehachsen (9) der Räder (3, 4) Hakenmittel (18) trägt, und daß an dem Stiel (19) in dessen Längsrichtung verteilt eine Vielzahl von mit den Hakenmitteln (18) zusammenwir­ kenden Ausnehmungen oder Vorsprüngen (21) angeord­ net sind, mit denen der Stiel (19) in unterschied­ lichen Höhen, bezogen auf seine Längserstreckung, in die Hakenmittel (18) einhängbar ist.
3. Hebelfällkarre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich­ net, daß der Stiel (19) von einem starren geraden vorzugsweise vierkantigen Rohrstück gebildet ist, und daß die Ausnehmungen Öffnungen (21) sind, die mit Abstand voneinander längs dem Rohr auf dersel­ ben Seite angeordnet sind, und daß der Fällhebel (22) an dem Rohr auf der den Öffnungen gegenüberliegen­ den Seite befestigt ist.
4. Hebelfällkarre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß der Rahmen (2) portalartig ausgebildet ist und eine obere horizontal verlaufende Querstrebe (6) sowie zwei von der Querstrebe nach unten verlaufende Seitenstreben (7, 8) aufweist, die an der Querstrebe 6, bezogen auf deren Längsrichtung, mit Abstand voneinander angebracht sind und die an ihrem unteren Ende nach außen weisende Achsstummel (9) tragen, auf denen die beiden Räder (3, 4) gelagert sind.
5. Hebelfällkarre nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich­ net, daß die Seitenstreben (7, 8) von der Querstrebe (6) in Richtung auf die Räder (3, 4) divergieren.
6. Hebelfällkarre nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich­ net, daß die Querstrebe (6) eine Länge aufweist, die etwa dem Abstand der beiden Räder (3, 4) voneinander entspricht.
7. Hebelfällkarre nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich­ net, daß auf der Querstrebe (6) mit Abstand voneinan­ der und in deren Längsrichtung verteilt mehrere Zacken oder Fortsätze (25) befestigt sind.
8. Hebelfällkarre nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich­ net, daß die Querstrebe (6) an ihren äußeren Enden mit zwei Stützstreben (11, 12) verbunden ist, deren unteres Ende an den nach unten verlaufenden Seiten­ streben (7, 8) angebracht ist.
9. Hebelfällkarre nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich­ net, daß die beiden nach unten verlaufenden Seiten­ streben (7, 8) unterhalb der Querstrebe (6) durch eine zu der Querstrebe (6) parallel verlaufende Strebe (13) miteinander verbunden sind.
10. Hebelfällkarre nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich­ net, daß die Hakenmittel (18) in der Mitte der Quer­ strebe (6) vorgesehen sind und in einer von der Deichsel (5) wegweisenden Richtung zeigen.
11. Hebelfällkarre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß der Rahmen (2) eine Aufnahmevorrichtung (6, 16, 17, 28) für den Stiel (19) aufweist, in die der Stiel (19) in seiner Längsrichtung einführbar ist, derart, daß der darin eingesteckte Stiel (19) ober­ halb der Drehachsen (9) der Räder (3, 4), bezogen auf die die Drehachsen (9) enthaltende Ebene mit dem den Fällhebel (22) tragenden Ende zu der ent­ gegengesetzten Seite zeigt wie die Deichsel (5).
12. Hebelfällkarre nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich­ net, daß der in die Aufnahmeeinrichtung (6, 16, 17, 28) eingeschobene Stiel (19) gegenüber der Längsrich­ tung der Deichsel (5) unter einem Winkel zwischen 0° und 45° verläuft.
13. Hebelfällkarre nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich­ net, daß die Deichsel (5) mit ihrem rahmenseitigen Ende an der zu der oberen Querstrebe (6) parallel verlaufenden weiteren Querstrebe (13) angebracht ist, und daß von der oberen Querstrebe (6) zwei mit Abstand zueinander parallel verlaufende Stützstre­ ben (16, 17) zu der Deichsel (5) führen, an der sie befestigt sind.
14. Hebelfällkarre nach den Ansprüchen 11 und 13, da­ durch gekennzeichnet, daß die Aufnahmevorrichtung für den Stiel (19) von der Querstrebe (6) sowie den beiden Stützstreben (16, 17) für die Deichsel (5) gebildet ist, von denen wenigstens eine auf ihrer Oberseite einen Anschlag (28) für den Stiel (19) trägt.
15. Hebelfällkarre nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich­ net, daß die Hakenmittel (18) an der oberen Quer­ strebe (6) derart angebracht sind, daß sie in die in dem Stiel (19) vorgesehenen Öffnungen (21) eingrei­ fen, der zwischen die Stützstreben (16, 17) der Deich­ sel (5) eingeschoben ist und auf der oberen Querstrebe (6) aufliegt.
16. Hebelfällkarre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß der Fällhebel (22) an seinem freien Ende (24) zugespitzt ist.
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