DE3826633C1 - - Google Patents

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DE3826633C1
DE3826633C1 DE19883826633 DE3826633A DE3826633C1 DE 3826633 C1 DE3826633 C1 DE 3826633C1 DE 19883826633 DE19883826633 DE 19883826633 DE 3826633 A DE3826633 A DE 3826633A DE 3826633 C1 DE3826633 C1 DE 3826633C1
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DE19883826633
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Friedhelm Dipl.-Ing. 5912 Hilchenbach De Weidt
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Friedhelm Dipl.-Ing. 5912 Hilchenbach De Weidt
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G7/00Devices for assisting manual moving or tilting heavy loads
    • B65G7/12Load carriers, e.g. hooks, slings, harness, gloves, modified for load carrying

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum manuellen Greifen und Transportieren von schweren, unhandlichen Gegenständen, mit zwei über ein Gelenk scherenartig miteinander verbundenen, zweiarmig wirkenden Hebeln, die an ihrem einen Ende je ein Greiforgan zum form- und/oder kraftschlüssigen Erfassen des Gegenstandes und an ihrem anderen Ende je ein Griffelement zum Halten der Vorrichtung aufweisen, wobei sich die Hebel bzw. deren wirksame Hebellänge und die Griffelemente im Betriebszustand der Vorrichtung auf gegenüberliegenden Seiten des Gegenstandes etwa horizontal bzw. etwa parallel zum Boden erstrecken und die über die Griffelemente auf die Hebel wirkenden Haltekräfte etwa senkrecht zum Boden angreifen.
Zum Transport von schweren, unhandlichen Gegenständen, wie z. B. von Dekorationssteinen für den Landschafts- und Gartenbau, werden maschinengetriebene Fahrzeuge bzw. zum Be- und Entladen maschinelle Hebe- und Greifvorrichtungen verwendet. Wenn derartige Maschinen nicht zur Verfügung stehen bzw. nicht eingesetzt werden können, da ihr Einsatz etwa bei einem Zierrasen den Untergrund zerstören würde, ist der manuelle Transport solcher meist abgerundeten, schweren Steine äußerst mühevoll und nur von mehreren Personen zu bewältigen. Die Ausgestaltung etwa einer Parklandschaft mit derar­ tigen Dekorationssteinen ist daher für die Landschafts- und Gartenbaubetriebe personalintensiv und zeitraubend, wenn keine maschinellen, motorgetriebenen Einrichtungen zum Transport oder genauen Einsetzen solcher Steine eingesetzt werden können.
Aus der CH-PS 1 70 264 ist eine gattungsgemäße Vorrich­ tung bekannt, die zum Transportieren von Fässern eingesetzt wird. Mit der bekannten Vorrichtung können jedoch unregelmäßige Gegenstände nur schwer transpor­ tiert werden, außerdem ist ein Auseinandernehmen der Hebel ohne manuelle Manipulation am Gelenk nicht möglich und es besteht die Gefahr, daß sich im Gelenkbereich die Hebel verkanten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gat­ tungsgemäße Vorrichtung zu schaffen, bei der die Hebel der Transporteinrichtung ohne Manipulationen am Gelenk frei auseinandernehmbar sind, bei der ein Verkanten der Hebel im Bereich des Gelenks verhindert wird und die ein sicheres Ergreifen und Transportieren von unregel­ mäßigen schweren Gegenständen ermöglicht.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß einer der Hebel doppelstegig ausgebildet ist und der andere Hebel in den durch die Stege gebildeten Zwischenraum einsetzbar ist, wobei die Stege die Führung zum Verschwenken der Hebel sind, daß das Gelenk durch mindestens eine auf der Oberseite des Hebels angeordnete, sich quer zur Längsrichtung der Hebel erstreckende Achse und min­ destens eine auf der Oberseite des anderen Hebels angeordnete, die Achse teilweise umgreifende, hakenför­ mig geöffnete Achshalterung gebildet wird, wobei die Achse aus der Öffnung der Achshalterung frei heraus­ nehmbar ist, daß das Greiforgan des doppelstegigen Hebels als den Gegenstand zumindest teilweise umfassen­ de Greifgabel ausgebildet ist und daß die Griffelemente beider Hebel mit zwei Schenkeln etwa U-förmig ausgebil­ det sind.
Durch die Anordnung der Hebel bzw. der Griffelemente befindet sich der zu transportierende bzw. anzuhebende Gegenstand etwa in der Mitte der erfindungsgemäßen Vorrichtung, so daß die Tragkraft für die Personen, die die Vorrichtung mit dem Gegenstand auf gegenüber­ liegenden Seiten tragen können, etwa gleich ist. Dadurch wird eine optimale Lastverteilung erreicht. Durch die etwa parallel zum Boden verlaufenden Hebel bzw. Griffelemente ist darüber hinaus gewährleistet, daß die Griffelemente vom Tragpersonal optimal im aufrechten Gang gehalten und die gesamte Vorrichtung mit dem Gegenstand auf diese Weise transportiert werden kann, ohne daß die Gefahr besteht, daß eins der Griffelemente aus der Hand des Trägers rutscht.
Durch die Ausbildung eines doppelstegigen Hebels, in den der andere Hebel eingesetzt werden kann, wirken die Stege des einen Hebels als Führung zum Verschwenken der Hebel, so daß ein Verkanten im Gelenkbereich bei unsymmetrischen und ungleichmäßigen Gegenständen ver­ hindert wird.
Durch die quer zur Längsrichtung der Hebel verlaufende Achse, die aus einer Achshalterung frei herausnehmbar ist, ist es möglich, die Vorrichtung durch Nieder­ drücken eines Hebels bzw. Anheben des anderen Hebels voneinander zu lösen, ohne daß hierzu irgendwelche Manipulationen am Gelenk notwendig sind.
Gleichzeitig ruht die Achse, wenn die Vorrichtung mit einem Transportgegenstand beaufschlagt ist, sicher in der hakenförmigen Achshalterung.
Die Ausbildung eines Greiforganes als Greifgabel sowie die U-förmige Ausbildung der Griffelemente ermöglicht die Kompensation von Momenten bzw. Kräften, die durch den unregelmäßig geformten Transportgegenstand auftre­ ten.
Das Ineinanderführen der Hebel kann zum Transport des Gegenstandes derart erfolgen, daß der doppelstegige Hebel mit seinem Greiforgan über den zu transportieren­ den Gegenstand gelegt wird und der andere Hebel mit seinem Greiforgan durch den Zwischenraum zwischen den Stegen durchgesteckt und die Achse mit der Achshalte­ rung verbunden wird.
Die Achshalterungen auf der Oberseite der Stege des einen Hebels können miteinander etwa fluchtend angeord­ net sein, so daß ein genaues Erfassen der Achse des anderen Hebels ermöglicht wird.
Die offene Seite der als Haken ausgebildeten Achshalte­ rungen zeigt vorzugsweise zum Griffelement des anderen Hebels. Dadurch ist es lediglich durch ein Ineinander­ schieben von Achse und Haken möglich, ein gegenseitiges Zusammenwirken der beiden Hebel mit ihren Griffelemen­ ten und Greiforganen sowie des zu transportierenden Gegenstandes derart zu erreichen, daß die Hebel und ihre Griffelemente in etwa parallel zum Boden verlau­ fen.
Nach Beendigung des Transportes kann die so ausgebilde­ te Vorrichtung durch einfaches Gegeneinanderschieben gelöst werden und ihre beiden Bestandteile zerlegt werden. Die in der Praxis zu transportierenden Gegen­ stände können völlig unterschiedliche Formen aufweisen. Daher ist es von großer Bedeutung, daß die Greifweite der Greiforgane dem Umfang bzw. der äußeren Form der zu transportierenden Gegenstände angepaßt werden kann. Dies kann dadurch erreicht werden, daß mehrere Haken zur Aufnahme der Achse hintereinander vorgesehen sind, wobei etwa noch bestehende Ungenauigkeiten durch ein geringfügiges Verschwenken der Hebel aus der zum Boden parallelen Lage korrigiert werden können, ohne daß eine Beeinträchtigung der Griffsicherheit erfolgt.
Der Radius der Achse und der innere Krümmungsradius der Haken stimmen vorzugsweise in etwa überein, so daß die Haken die Achse formschlüssig umfassen können.
Während eines der Greiforgane z. B. als zweizinkige Gabel ausgebildet ist, weist das andere Greiforgan vorzugsweise eine den Gegenstand teilweise umfassende einzinkige Fingerform auf. Das gabelförmige Greiforgan ist dabei vorzugsweise mit dem doppelstegigen Hebel verbunden, während das fingerförmige einzinkige Greif­ organ an dem einstegigen Hebel angeordnet ist. Durch diese Anordnung ist es möglich, das fingerförmige einzinkige Greiforgan durch den Zwischenraum zwischen den Stegen zu führen, die Achse mit den als Achshalte­ rungen wirkenden Haken zu verbinden, die Hebel bzw. Griffelemente parallel zum Boden auszurichten und den Gegenstand anzuheben und zu transportieren.
Um ein geringes Gewicht der Vorrichtung zu erreichen, sind die Hebel und die Greiforgane vorzugsweise aus verwindungssteifem Vierkantrohr zusammengeschweißt, wobei sich die Gabel bzw. das fingerförmige Teil der Greiforgane jeweils in Längsrichtung der Hebel er­ strecken. Durch die Ausbildung der Hebel als Vier­ kantrohr kann auch eine genaue Führung des einstegigen Hebels im zweistegigen Hebel erreicht werden.
Die Griffelemente, die an beiden Hebeln angeordnet sind, sind U-förmig ausgebildet, wobei die gegenüber­ liegenden Schenkel in einem Abstand voneinander liegen, der es ermöglicht, daß eine Transportperson zum Ergreifen der Enden der Griffelemente zwischen die Schenkel treten kann und die Schenkel mit seitlich am Oberkörper herabhängenden Armen bzw. Händen ergreifen kann. Die U-förmigen Griffelemente bestehen vorzugswei­ se aus verwindungssteifem Rohr, wobei jedes Griffele­ ment einstückig mit den entsprechenden Hebeln durch Verschweißen verbunden sein kann. Durch die Ausbildung der Griffelemente als Hohlrohr erhält die gesamte Vorrichtung ein niedriges Gewicht, wobei das Rundprofil von einer menschlichen Hand leicht ergriffen werden kann. Um die Bequemlichkeit für die Trägerweite zu erhöhen, ist es möglich, daß die Griffelemente ergono­ misch ausgebildete Handgriffe aufweisen. Die Handgriffe können etwa aus Holz bestehen und in die Öffnungen des Hohlrohres eingesteckt werden, es ist jedoch auch möglich, z. B. Gummigriffe über die Enden zu ziehen.
Die Vorrichtung wird vorzugsweise durch zwei Personen, die sich gegenüberstehen, bedingen. Es ist bei sehr schweren Gegenständen jedoch auch möglich, etwa vier oder mehr Personen an den U-förmigen Griffelementen aufzustellen und den Transport auf diese Weise durchzu­ führen. Andererseits ist es bei leichteren Gegenständen möglich, eines der Griffelemente mit einem Stützgestell zu versehen, das über eine oder mehrere untere Laufrollen auf dem Untergrund rollen kann. Eine solche Anordnung wird vorzugsweise dann gewählt, wenn der Untergrund eben oder leicht abschüssig ist. Auf diese Weise ist es möglich, daß nur eine Person die Vorrichtung bedient.
Das Stützgestell wird vorzugsweise in eine Öffnung des Rohrprofiles mittels eines Anschlußteiles eingesteckt, so daß eine sichere Verbindung zwischen Stützgestell und dem Griffelement gegeben ist. Zur Bewältigung größerer Entfernungen ist es auch möglich, die andere Seite der Vorrichtung mit einem derartigen Stützgestell zu verbinden, so daß eine Person die zu transportieren­ de Last durch einfaches Schieben oder Ziehen bewegen kann.
Um die Vorrichtung auf der Seite des Stützgestelles und damit den zu transportierenden Gegenstand anheben zu können, können die Stützgestelle höhenveränderlich ausgebildet sein, wobei die Höhenverstellbarkeit etwa durch eine von einer Kurbel drehbare Gewindestange oder sonst auf bekannte Weise erfolgen kann.
Zur Erhöhung der Formschlüssigkeit der Greiforgane können diese gelenkig angeordnete Halteorgane aufwei­ sen, die sich beim Betrieb der Zange selbsttätig der Form des zu transportierenden Gegenstandes anpassen. Diese Halteorgane können zur Erhöhung der Reibungskräf­ te mit diesem Zweck dienenden Oberflächenstrukturen, etwa einer Riffelung, versehen sein.
Die Vorrichtung kann aus Korrosionsschutzgründen feuer­ verzinkt oder mit einer entsprechenden Beschichtung versehen sein.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist neben dem Transport von Steinen, Balken, Rohren und dergleichen auch der Transport von schweren Pflanzkübeln und Fässern dadurch möglich, daß die Weite der Greiforgane der äußeren Form des zu transportierenden Gegenstandes angepaßt werden kann. Darüber hinaus können mit der Vorrichtung schwere umgestürzte Blumenkübel umgriffen und wieder aufgerichtet werden. Dazu wird die Vorrich­ tung ähnlich wie etwa bei einem Stein über den umgestürzten Kübel gelegt, die Hebel werden etwa fluchtend ausgerichtet und der Blumenkübel durch Druck und Zug auf die U-förmigen Griffelemente unter Aus­ nutzung der Hebelkraft wieder aufgerichtet.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann, z. B. im Bereich der Griffelemente, auch z. B. an Ketten, Seilen, Haken oder dergleichen angehängt und angehoben werden. Dadurch ist die Vorrichtung nicht nur zum manuellen Transport geeignet, sie kann z. B. dadurch auch an den Auslegerarm eines Kranes oder eines sonstigen Hebezeu­ ges angehängt werden, so daß z. B. das Abladen der schweren Gegenstände von einem LKW oder der Transport mit Hilfe von maschinellen Hebezeugen erfolgen kann.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht und wird im nachfolgenden anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung mit einem zu transportierenden Stein,
Fig. 2 eine Seitenansicht des einen rechten Hebels mit Greiforgan und Griffelement aus Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Hebel aus Fig. 2,
Fig. 4 eine Seitenansicht des anderen linken dop­ pelstegigen Hebels mit Achshaken aus Fig. 1,
Fig. 5 eine Draufsicht auf den Hebel aus Fig. 4.
Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung besteht aus einem rechten, einstegigen Hebel 1 und einem linken, doppelstegigen Hebel 2. Der Hebel 1 weist an einem einen Ende ein Griffelement 3 und an seinem anderen Ende ein fingerförmiges Greiforgan 4 auf, das einen Transportgegenstand 5 teilweise umgibt. Der einstegige Hebel 1 ist zwischen zwei Stegen 16, 17 des Hebels 2 angeordnet. Der doppelstegige Hebel 2 weist an seinem einen Ende wiederum ein Griffelement 3 und an seinem anderen Ende eine Greifgabel 6 auf. Die Greifgabel 6 umgibt teilweise den Transportgegenstand 5. Das Gelenk zum scherenförmigen, lösbaren Verbinden der Hebel 1, 2 wird durch eine Achse 7 gebildet, die auf der Oberseite 8 des Hebels 1 quer zu seiner Längsrichtung angeordnet ist und durch Haken 9, die auf der Oberseite 10 des doppelstegigen Hebels 2 angeordnet sind und die Achse 7 teilweise umgreifen.
Die Griffelemente 3 weisen an ihren Enden Handgriffe 11 auf, an denen die Haltekraft des Transportpersonals etwa senkrecht zum Boden angreift. Die Richtung der Haltekraft wird in Fig. 1 durch zwei nach oben weisende Pfeile gekennzeichnet.
In Fig. 2 und 3 wird der rechte, einstegige Hebel 1 aus Fig. 1 dargestellt. Der Hebel 1 trägt an seinem vorderen Ende das fingerförmig gekrümmte Greiforgan 4 und an seinem hinteren Ende das U-förmig ausgebildete Griffelement 3, das mit Stützlaschen 12 am Hebel 1 angeordnet ist. Auf der Oberseite 8 des Hebels 1 ist die Achse 6 quer zur Längsrichtung des Hebels 1 angeordnet. Das fingerförmige Greiforgan 4 besteht aus drei im Winkel miteinander verbundenen Teilelementen 13, die den zu transportierenden Gegenstand 5, etwa einen Stein, teilweise umfassen. Das Griffelement 3 besteht, aus einem hohlen Rohr 14, das U-förmig ausgebildet ist und zwei gegenüberliegende Schenkel 15 aufweist, die an ihrem Ende mit den Handgriffen 11 versehen sind.
Der in den Fig. 4 und 5 dargestellte Hebel 2 besteht aus zwei parallel verlaufenden Stegen 16 und 17. Am vorderen Ende der Stege 16 und 17 ist die Greifgabel 6 mit zwei im Abstand angeordneten Greiffingern 18, 19, die an einer Gabelbasis 20, die quer zur Längsachse des Hebels 2 am Ende angeordnet ist, vorgesehen. Die Greiffinger 18, 19 bestehen entsprechend dem Greiforgan 4 des Hebels 1 wiederum aus drei Teilelementen 21, die im Winkel miteinander verbunden sind und den zu transportierenden Gegenstand 5 teilweise umfassen. Auf der Oberseite 10 des doppelstegigen Hebels 2 sind mehrere Achshalterungen 9 in Form von Haken zur Aufnahme der Achse 7 angeordnet. Die offene Seite 22 der Haken 9 zeigt zu den Greiffingern 18 und 19. Der innere Krümmungsradius 23 der Haken 9 entspricht etwa dem Radius der Achse 7.
Zwischen den Stegen 16 und 17 ist ein Zwischenraum 24 ausgebildet, in den der Hebel 1 mit seinem Greiforgan 4 eingeführt wird. Die Hebel 1, 2 sowie die Greiforgane 4, 6 bestehen aus Vierkantrohr 25, wobei der Zwischen­ raum 24 etwa die Breite des Vierkantrohres 25 aufweist. Dadurch kann der Zwischenraum 24 als Führung für den Hebel 1 wirken. Das ebenfalls U-förmig ausgebildete Griffelement 3 des Hebels 2 entspricht dem Griffelement 3 aus Fig. 3, wobei hier durch die bessere Be­ festigungsmöglichkeit für das Griffelement 3 an den Stegen 16 und 17 auf die Stützlaschen 12 aus Fig. 3 verzichtet werden kann.
Bezugszeichenliste
1 einstegiger Hebel
2 doppelstegiger Hebel
3 Griffelement
4 fingerförmiges Greiforgan
5 Transportgegenstand
6 Greifgabel
7 Achse
8 Oberseite des Hebels 1
9 Achshalterung, Haken
10 Oberseite des doppelstegigen Hebels 2
11 Handgriffe
12 Stützlasche
13 Teilelemente des fingerförmigen Greiforgans 4
14 Rohr
15 gegenüberliegende Schenkel der Griffelemente 3
16, 17 Stege des Hebels 2
18, 19 Greiffinger der Greifgabel 6
20 Gabelbasis
21 Teilelemente der Greiffinger 18 und 19
22 offene Seite des Hakens 9
23 innerer Krümmungsradius des Hakens 9
24 Zwischenraum
25 Vierkantrohr

Claims (17)

1. Vorrichtung zum manuellen Greifen und Transportie­ ren von schweren, unhandlichen Gegenständen (5), mit zwei über ein Gelenk scherenartig miteinander verbundenen, zweiarmig wirkenden Hebeln (1, 2), die an ihrem einen Ende je ein Greiforgan (4, 6) zum form- und/oder kraftschlüssigen Erfassen des Gegen­ standes (5) und an ihrem anderen Ende je ein Griffelement (3) zum Halten der Vorrichtung aufwei­ sen, wobei sich die Hebel (1, 2) bzw. deren wirksame Hebellänge und die Griffelemente (3) im Betriebszustand der Vorrichtung auf gegenüberlie­ genden Seiten des Gegenstandes (5) etwa horizontal bzw. etwa parallel zum Boden erstrecken und die über die Griffelemente (3) auf die Hebel (1, 2) wirkenden Haltekräfte etwa senkrecht zum Boden angreifen, dadurch gekennzeich­ net, daß einer der Hebel (1, 2) doppelstegig ausgebildet ist und der andere Hebel (1, 2) in den durch die Stege (16, 17) gebildeten Zwischenraum (24) einsetzbar ist, wobei die Stege (16, 17) die Führung zum Verschwenken der Hebel (1, 2) sind, daß das Gelenk durch mindestens eine auf der Oberseite (8, 10) des einen Hebels (1, 2) angeordnete, sich quer zur Längsrichtung der Hebel (1, 2) erstrecken­ de Achse (7) und mindestens eine auf der Oberseite (8, 10) des aneren Hebels (1, 2) angeordnete, die Achse (7) teilweise umgreifende, hakenförmig geöff­ nete Achshalterung (9) gebildet wird, wobei die Achse (7) aus der Öffnung (22) der Achshalterung (9) frei herausnehmbar ist, daß das Greiforgan (6) des doppelstegigen Hebels (1, 2) als den Gegenstand (5) zumindest teilweise umfassende Greifgabel (6) ausgebildet ist und daß die Griffelemente (3) beider Hebel (1, 2) mit zwei Schenkeln (15) etwa U-förmig ausgebildet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Stege (16, 17) des doppelstegigen Hebels (1, 2) parallel zueinander angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die hakenförmig geöffnete Achshalterung (9) durch zwei auf der jeweiligen Oberseite (10) der Stege (16, 17) des doppelstegigen Hebels (1, 2) miteinan­ der etwa fluchtend angeordnete Haken (9) gebildet wird.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (22) der Haken (9) zum Griffelement (3) des anderen Hebels (1, 2) zeigt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einstellen der Greifweite der Greiforgane (4, 6) mehrere hakenförmig geöffnete Achshalterungen (9) hintereinander angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Radius der Achse (7) und der innere Krümmungsradius der Haken (9) zum Einsetzen der Achse (7) in die Haken (9) etwa übereinstimmen.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Greiforgane (4) als den Gegenstand (5) zumindest teilweise umfassender Finger ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel (1, 2) und/oder Greiforgane (4, 6) aus verwindungssteifem Vierkantrohr (25) bestehen, wobei jedes Greiforgan (4, 6) mit dem entsprechen­ den Hebel (1, 2) einstückig derart verbunden ist, daß sich die Greifgabel (6) bzw. das fingerförmige Greiforgan (4) in Längsrichtung der Hebel (1, 2) erstrecken.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (15) der U-förmigen Griffelemente (3) im Abstand voneinander etwa parallel zur Längsachse der Hebel (1, 2) verlaufen.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die U-förmigen Griffelemente (3) aus verwindungssteifem Rohr (14) bestehen, wobei jedes Griffelement (3) einstückig mit dem entsprechenden Hebel (1, 2), z. B. durch Verschweißen, verbunden ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffelemente (3) ergonomisch ausgebildete Hand­ griffe (11) aufweisen.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest für eines der Griffelemente (3) ein mit einer oder mehreren Laufrollen ausgebildetes Stütz­ gestell vorgesehen ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anschlußteil des Stützgestelles in die Öffnungen des Rohres (14) einsteckbar ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützgestell höhenveränderlich ausgebildet ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß für zumindest ein Teilelement (13, 21) mindestens eines der Greiforgane (4, 6) ein mit dem Teilelement (13, 21) gelenkig verbundenes, sich selbsttätig an die Form des Gegenstandes (5) anlegendes Halteorgan vorgesehen ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteorgan eine die Reibung zwischen dem zu transportierenden Gegenstand (5) und dem Halteorgan erhöhende Ober­ flächenstruktur aufweist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallteile der Vorrichtung feuerverzinkt oder beschichtet sind.
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