DE4134948C2 - Transportwagen, insbesondere für Leerkettbäume - Google Patents

Transportwagen, insbesondere für Leerkettbäume

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    • D02HWARPING, BEAMING OR LEASING
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    • D02H13/38Storage racks for beams

Description

Die Erfindung betrifft einen Transportwagen für aus ei­ nem Kernrohr und Endscheiben bestehende Walzen, insbe­ sondere für Leerkettbäume.
Bei einem Kettbaumwechsel muß zunächst, der leere Kett­ baum aus der Webmaschine ausgehoben und abtransportiert werden bevor ein neuer Kettbaum eingelegt werden kann. Da Kettbäume je nach Größe bis zu 300 kg schwer sein können, bedarf es hierzu einer Transporthilfe. Dies gilt auch für den Transport von leeren Zettelbäumen von der Schlichtmaschine zur Zettelmaschine und von Teil­ kettbäumen in der Wirkerei und Kettvorbereitung.
Es ist ein Transportwagen für Leerkettbäume der ein­ gangs angegebenen Art bekannt (US 2 038 660), der fol­ gende Merkmale aufweist:
  • a) Es ist ein Fahrgestell mit mindestens einer Lenkrolle vorgesehen;
  • b) an dem Fahrgestell befindet sich eine mittels ei­ nes Hubmechanismus höhenverstellbar und um ein zu­ mindest in angehobener Stellung lotrechte Drehach­ se drehbar am Fahrgestell angeordnete, das Kern­ rohr untergreifende Tragmulde;
  • c) es ist eine Verriegelungsvorrichtung zur Sperrung der Drehbewegung um die Drehachse bei relativ zum Fahrgestell definiert ausgerichteter Tragmulde vorgesehen.
Die Verriegelungsvorrichtung ist dort starr am Fahrge­ stell angeordnet, so daß die Drehbewegung um die Dreh­ achse nur bei abgesenkter Endstellung des Hubmechanis­ mus verriegelbar ist. Weiter ist dort der Hubmechanis­ mus als am Fahrgestell vertikal ausgerichteter Teles­ kopmechanismus ausgebildet, mit dem die Tragmulde nicht unter die Oberkante des Fahrgestells im Bereich der Verriegelungsvorrichtung abgesenkt werden kann. Mit diesen Maßnahmen ist es nicht möglich, eine Walze vom Boden aufzunehmen und in eine angehobene Verriegelungs­ position zu bringen.
Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zu­ grunde, einen Transportwagen für Leerkettbäume und der­ gleichen Walzen zu entwickeln, mit welchem unterschied­ lich große Kettbäume leicht und sicher handhabbar sind und der trotzdem klein und wendig und mit der Kettbaum­ last leicht verfahrbar ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe werden gemäß der Erfindung die in den Ansprüchen 1 und 3 angegebenen Merkmalskom­ binationen vorgeschlagen. Weitere vorteilhafte Ausge­ staltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
Die erfindungsgemäße Lösung geht von der Erkenntnis aus, daß der Transportwagen unter dem Kettbaum relativ zu diesem von Querfahrt auf Längsfahrt geschwenkt wer­ den muß, um zunächst ein Freiheben und anschließend ein leichtes und wendiges Transportieren des Kettbaums zu ermöglichen.
Um dies zu erreichen, wird gemäß einer ersten Lö­ sungsalternative vorgeschlagen, daß die Verriegelungs­ vorrichtung ein relativ zum Fahrgestell höhenverstell­ bares Riegelorgan aufweist, mit welchem die Drehbewe­ gung um die Drehachse bei angehobener Stellung des Hub­ mechanismus verriegelbar ist.
Eine bevorzugte oder alternative Ausgestaltung der Er­ findung sieht vor, daß der Hubmechanismus einen an sei­ nem einen Ende um eine Querachse am Fahrgestell schwenkbar angeordneten Schwenkarm aufweist, an dessen anderem, freien Ende die nach oben offene Tragmulde um die starr mit dem Schwenkarm verbundene, zur Querachse senkrechte Drehachse drehbar angeordnet ist, wobei die Drehachse in abgesenkter Endstellung des Hubmechanismus schräg über das freie Ende des Schwenkarms hinaus nach oben weist.
Mit dem erfindungsgemäßen Transportwagen ist es mög­ lich, daß mit Endscheiben versehene Walzen unterschied­ licher Größe vom Boden aufgenommen und sicher transpor­ tiert werden können.
Vorteilhafterweise weist das Fahrgestell an seinem ei­ nen Ende zwei gleichachsige unlenkbare Tragräder und an seinem anderen Ende mindestens eine Lenkrolle, vorzugs­ weise zwei in seitlichem Abstand voneinander angeordne­ te Lenkrollen auf, wobei die Tragmulde in der Nähe der unlenkbaren Tragräder angeordnet ist. Mit diesen Maß­ nahmen wird erreicht, daß der Transportwagen mit seiner Tragmulde quer unter das Kernrohr (Kettbaumrohr) mittig im Bereich zwischen den Endscheiben (Kettbaumscheiben) verfahren und beispielsweise aus der Kettbaumlagerung einer Webmaschine freigehoben und anschließend unter dem Kettbaum nahezu auf der Stelle um ca. 90° in Transportposition geschwenkt werden kann. In der Trans­ portposition sorgt die Verriegelungsvorrichtung dafür, daß der Kettbaum gegen ein weiteres Verdrehen gegenüber dem Transportwagen gesichert wird, so daß ein einfaches Manövrieren des Transportwagens über die Endscheiben des Kettbaums möglich ist, ohne daß der Kettbaum etwa beim Kurvenfahren aus der Fahrtrichtung herausschwenken und aus der Tragmulde herausgleiten kann.
Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß der Hubmechanismus einen vorzugsweise in der Nähe der Lenkrollen um eine Querachse am Fahrgestell schwenkbar angeordneten Schwenkarm aufweist, an dessen in der Nähe der Tragräder angeordnetem anderen Ende die Tragmulde um eine starr mit dem Schwenkarm verbundene, zur Querachse senkrechte Drehachse drehbar angeordnet ist. Der Schwenkarm trägt dabei zweckmäßig einen die Drehachse bildenden, zur Querachse senkrechten Lager­ zapfen, auf den eine an der Unterseite der Tragmulde senkrecht nach unten weisende Lagerhülse aufgesteckt ist. Alternativ dazu kann der Schwenkarm auch eine die Drehachse bildende, zu Querachse senkrechte Lagerhülse tragen, in die ein an der Unterseite der Tragmulde senk­ recht nach unten weisender Lagerzapfen eingesteckt ist. Um Kettbäume mit unterschiedlichem Kernrohrdurchmesser erfassen zu können, ist die Tragmulde durch zwei einen stumpfen Winkel miteinander einschließende ebene Flan­ ken begrenzt. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn in der abgesenkten Endstellung des Hubmechanismus und bei quer zur Fahrgestellängsrichtung ausgerichteter Tragmulde die eine Tragmuldenflanke nach dem benachbar­ ten Fahrgestellende weist und im wesentlichen horizon­ tal ausgerichtet ist, während die andere Tragmulden­ flanke zum anderen Fahrgestellende hin schräg nach oben gerichtet ist. Damit ist es möglich, Kettbäume unter­ schiedlicher Größe dadurch aufzunehmen, daß der Trans­ portwagen zunächst mit der einen Tragmuldenflanke unter das Kernrohr bis zum Anschlag gegen die andere Tragmul­ denflanke verfahren und anschließend der Hubmechanismus betätigt wird. Die zunächst schräg nach dem benachbar­ ten Fahrgestellende ausgerichtete Drehachse der Tragmul­ de wird im Zuge des Hubvorgangs aufgerichtet bis sie in der angehobenen Endstellung des Hubmechanismus am Fahr­ gestell exakt lotrecht ausgerichtet ist. In diesem Zu­ stand kann das Fahrgestell ohne Kippgefahr für den Kettbaum um 90° parallel zum Kernrohr auf der Stelle gedreht werden.
Die für die Transportsicherung des Kettbaums auf dem Transportwagen vorgesehene Verriegelungsvorrichtung weist vorteilhafterweise ein im Abstand von der Dreh­ achse der Tragmulde angeordnetes, das Kernrohr einer zu transportierenden Walze formschlüssig übergreifendes Riegelorgan auf, das zweckmäßig als am Fahrgestell hö­ henverstellbar angeordnetes, nach unten offenes Winkel­ stück ausgebildet ist. Das Riegelorgan ist zu diesem Zweck vorteilhafterweise an einem senkrechten Ausleger des Fahrgestells verschiebbar und vorzugsweise mittels einer Klemmschraube oder eines Klemmgesperres festklemm­ bar. Der Ausleger kann dabei als um eine Querachse schwenkbare, in ihrer Vertikalstellung am Fahrgestell einrastbare Deichsel ausgebildet sein, die zweckmäßig seitlich am Fahrgestell angeordnet ist und von der aus das Riegelorgan quer in Richtung Fahrgestellmitte weist.
Die Deichselfunktion des Auslegers wird nur beim Ver­ fahren des leeren Transportwagens ausgenutzt, während ihm im beladenen Zustand zusammen mit dem Riegelorgan ausschließlich eine Verriegelungsfunktion zukommt.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung in schematischer Weise dargestellten Ausfüh­ rungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Kettbaumtransportwagens;
Fig. 2 eine Stirnseitenansicht des Transportwagens nach Fig. 1.
Der in der Zeichnung dargestellte Transportwagen 2 ist für die Handhabung und den Transport von Leerkettbäumen 4 und dergleichen Walzen bestimmt, die eine Kernrohr (Kettbaumrohr) 8 und zwei an den Enden des Kernrohrs 8 angeordnete Endscheiben 6 aufweisen.
Der Transportwagen 2 besteht im wesentlichen aus einem Fahrgestell 10 mit zwei am einen Fahrgestellende ange­ ordneten gleichachsigen unlenkbaren Tragrädern 12 und zwei am anderen Fahrgestell im Abstand voneinander an­ geordneten Lenkrädern 14, aus einem Hubmechanismus mit einem am Fahrgestell starr angeordneten Hydrozylinder 16 und einem mit seinem einen Ende am lenkrollenseiti­ gen Ende des Fahrgestells 10 um eine Querachse 18 schwenkbar angeordneten Schwenkarm 20, aus einer am freien Ende des Schwenkarms 20 um eine zur Querachse 18 senkrechte Drehachse 22 drehbaren Tragmulde 24 und aus einer gegenüber dem Fahrgestell 10 höhenverstellbar angeordneten Verriegelungsvorrichtung 26. Die Kolben­ stange 28 des Hydrozylinders 16 liegt mit ihrem freien, eine Kugel 30 tragenden Ende von unten her gegen einen am Schwenkarm 20 um eine Querachse 32 schwenkbar ange­ lenkten Hubbügel 34 an und ist über eine mittels Pump­ pedal 36 und Ablaßpedal 38 betätigbare Pumpe 40 an­ steuerbar. Am freien Ende des Schwenkarms 20 steht ein die Drehachse 22 bildender Lagerzapfen 42 nach oben über, auf den eine an der Tragmulde 24 mittig nach un­ ten weisende Lagerhülse 44 von oben her aufgesteckt ist. Die Tragmulde 24 ist durch zwei, einen nach oben offenen stumpfen Winkel einschließende ebene Seiten­ flanken 46', 46'' begrenzt, die ein Auflageprisma für Kettbaumrohre 8 unterschiedlichen Durchmessers bilden.
In der Nähe des lenkrollenseitigen Endes des Fahrge­ stells 10 ist auf der einen Seite an einer Querache 48 eine Deichsel 50 angelenkt, die in ihrer in Fig. 1 in durchgezogenen Linien dargestellten senkrechten Ausrich­ tung mittels einer Rastvorrichtung 52 am Fahrgestell arretierbar ist. Die Rastvorrichtung 52 kann über ein Rastpedal 54 mit dem Fuß gelöst werden. Der unbeladene Transportwagen kann somit über die Deichsel 50, die zu diesem Zweck einen Handgriff 56 aufweist, gezogen und manövriert werden. Auf dem vorzugsweise als Vierkantrohr ausgebildeten Deichselschaft ist eine Klemmhülse 58 verschiebbar und festklemmbar angeordnet, an der ein als nach offenes Winkelstück ausgebildetes Riegelorgan 60 quer zur Fahrgestellmitte hin übersteht.
Die Handhabung des Transportwagens 2 bei der Aufnahme und beim Transport eines Leerkettbaums 4 ist wie folgt:
Zunächst wird die Tragmulde 24 um die Drehachse 22 in ihre in Fig. 1 in strichpunktierten Linien dargestellte Querposition gedreht und der Hubmechanismus über das Ablaßpedal 38 in seine untere Endlage gebracht. In die­ ser Position ist die Drehachse 22 so schräg zum Fahrge­ stell 10 ausgerichtet, daß die Tragmulde 24 mit ihrer einen Flanke 46' etwa horizontal zum stirnseitigen Fahr­ zeugende und mit ihrer anderen Flanke 46" schräg nach oben weist. In diesem Zustand wird der Transportwagen mit der Muldenflanke 46' etwa mittig quer unter das Kernrohr 48 des aufzunehmenden Kettbaums verfahren, bis er mit der Flanke 46" gegen das Kernrohr 8 anschlägt. Sodann wird der Hubmechanismus über das Pumppedal 36 betätigt und dabei die Tragmulde 24 unter Mitnahme des Kettbaums 4 in Richtung des Pfeils 62 von ihrer unteren in ihre obere Endlage angehoben. In der oberen Endlage ist die Drehachse 22 lotrecht zum Fahrgestell 10 und damit zum Fußboden 64 ausgerichtet. In dieser Stellung wird ggf. nach vorhergehender Querfahrt das Fahrgestell 10 um 90° unter das Kernrohr 8 gedreht, wobei die Trag­ mulde 24 in die in Fig. 1 in durchgezogenen Linien dar­ gestellte Position gelangt. Weiter wird die Deichsel 50 in ihre Fig. 1 in durchgezogenen Linien dargestellte vertikale Arretierungsfunktion gebracht und das Verrie­ gelungsorgan 60 entlang dem vertikalen Deichselschaft von oben her in die in Fig. 2 gezeigte Position gegen das Kernrohr 8 verschoben. Dadurch wird der Leerkett­ baum 4 und damit die Tragmulde 24 gegen ein weiteres Verdrehen um die Drehachse 22 gesichert. Das Verschie­ ben und Manövrieren des mit dem Kettbaum beladenen Transportwagens erfolgt zweckmäßig durch Schieben oder Ziehen an einer der beiden Endscheiben 6, wobei der Deichsel 50 und dem auf der Deichsel angeordneten Ver­ riegelungsorgan 60 eine Sicherungsfunktion zukommt, die gewährleistet, daß der Kettbaum beim Kurvenfahren mit­ genommen wird und nicht aus der Tragmulde 24 heraus­ gleiten kann. Das Absetzen des Leerkettbaums erfolgt in umgekehrter Reihenfolge: Nach Entriegelung des Verrie­ gelungsorgans 60 wird das Fahrgestell zunächst um 90° unter dem Kernrohr 8 gedreht. Sodann wird, ggf. nach vorheriger Querfahrt, der Hubmechanismus unter Betäti­ gung des Ablaßpedals 38 abgesenkt und der Kettbaum 4 an der gewünschten Stelle abgesetzt. Nach weiterem Absen­ ken des Hubmechanismus beispielsweise in die untere Endposition kann der Transportwagen 2 unter dem Kett­ baum 4 in Querfahrt herausgezogen und einem weiteren Transportvorgang zugeführt werden.

Claims (16)

1. Transportwagen für aus einem Kernrohr (8) und End­ scheiben (6) bestehende Walzen, insbesondere Leer­ kettbäume, mit einem mindestens eine Lenkrolle (14) oder ein lenkbares Rad aufweisenden Fahrgestell (10), einer mittels eines Hubmechanismus (16, 20) höhenverstellbar und um eine zumindest in angehobe­ ner Stellung lotrechte Drehachse (22) drehbar am Fahrgestell angeordneten, das Kernrohr (8) der zu transportierenden Walze (4) untergreifenden Trag­ mulde (24) und mit einer Verriegelungsvorrichtung (26) zur Sperrung der Drehbewegung um die Drehachse (22) bei relativ zum Fahrgestell (10) definiert ausgerichteter Tragmulde (24), dadurch gekennzeich­ net, daß die Verriegelungsvorrichtung (26) ein re­ lativ zum Fahrgestell (10) höhenverstellbares Rie­ gelorgan (60) zur Sperrung der Drehbewegung um die Drehachse (22) bei angehobener Stellung des Hubme­ chanismus (16, 20) aufweist.
2. Transportwagen nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Hubmechanismus einen an seinem einen Ende um eine Querachse (18) am Fahrgestell (10) schwenkbar angeordneten Schwenkarm (20) auf­ weist, an dessen anderem, freien Ende die nach oben offene Tragmulde (24) um die starr mit dem Schwenk­ arm (20) verbundene, zur Querachse (18) senkrechte Drehachse (22) drehbar angeordnet ist, wobei die Drehachse (22) in abgesenkter Endstellung des Hub­ mechanismus (16, 20) schräg über das freie Ende des Schwenkarms (20) hinaus nach oben weist.
3. Transportwagen für aus einem Kernrohr (8) und End­ scheiben (6) bestehende Walzen, insbesondere Leer­ kettbäume, mit einem mindestens eine Lenkrolle (14) oder ein lenkbares Rad aufweisenden Fahrgestell (10), einer mittels eines Hubmechanismus (16, 20) höhenverstellbar und um eine zumindest in angehobe­ ner Stellung lotrechte Drehachse (22) drehbar am Fahrgestell angeordneten, das Kernrohr (8) der zu transportierenden Walze (4) untergreifenden Trag­ mulde (24) und mit einer Verriegelungsvorrichtung (26) zur Sperrung der Drehbewegung um die Drehachse (22) bei relativ zum Fahrgestell (10) definiert ausgerichteter Tragmulde (24), dadurch gekennzeich­ net, daß der Hubmechanismus einen an seinem einen Ende um eine Querachse (18) am Fahrgestell (10) schwenkbar angeordneten Schwenkarm (20) aufweist, an dessen anderem, freien Ende die nach oben offene Tragmulde (24) um die starr mit dem Schwenkarm (20) verbundene, zur Querachse (18) senkrechte Drehachse (22) drehbar angeordnet ist, wobei die Drehachse (22) in abgesenkter Endstellung des Hubmechanismus (16, 20) schräg über das freie Ende des Schwenkarms (20) hinaus nach oben weist.
4. Transportwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrgestell (10) an seinem einen Ende zwei gleichachsige unlenkbare Tragräder (12) und an seinem anderen Ende minde­ stens eine Lenkrolle (14), vorzugsweise zwei in seitlichem Abstand voneinander angeordnete Lenkrol­ len (14) aufweist und daß die Tragmulde (24) in der Nähe der unlenkbaren Tragräder (12) angeordnet ist.
5. Transportwagen nach Anspruch 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Schwenkarm (20) in der Nähe der Lenkrollen (14) um die Querachse (18) am Fahrge­ stell (10) schwenkbar angeordnet ist und daß die Tragmulde (24) am freien Ende des Schwenkarms (20) um die Drehachse (22) drehbar angeordnet ist.
6. Transportwagen nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkarm (20) ei­ nen die Drehachse (22) bildenden, zur Querachse (18) senkrechten Lagerzapfen (42) trägt, auf den eine an der Unterseite der Tragmulde (24) senkrecht nach unten weisende Lagerhülse (44) aufgesteckt ist.
7. Transportwagen nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkarm (20) ei­ ne die Drehachse (22) bildende, zur Querachse (18) senkrechte Lagerhülse trägt, in die ein an der Un­ terseite der Tragmulde (24) senkrecht nach unten weisender Lagerzapfen eingesteckt ist.
8. Transportwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragmulde (24) durch zwei einen stumpfen Winkel miteinander ein­ schließende ebene Flanken (46', 46") begrenzt ist.
9. Transportwagen nach Anspruch 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß in abgesenkter Endstellung des Hubme­ chanismus und bei quer zur Fahrgestellängsrichtung ausgerichteter Tragmulde (24) die eine Tragmulden­ flanke (46') nach dem benachbarten Fahrgestellende weist und im wesentlichen horizontal ausgerichtet ist, während die andere Tragmuldenflanke zum ande­ ren Fahrgestellende hin schräg nach oben weist.
10. Transportwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (22) der Tragmulde (24) in angehobener Endstellung des Hub­ mechanismus am Fahrgestell (10) lotrecht ausgerich­ tet ist.
11. Transportwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubmechanismus ei­ nen am Fahrgestell (10) einerseits und am Schwenk­ arm (20) andererseits abstützbaren, über eine hand- oder fußbetätigte Pumpe (40) ansteuerbaren Hydrozy­ linder (16) aufweist.
12. Transportwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvor­ richtung (26) ein im Abstand von der Drehachse der Tragmulde (24) angeordnetes, das Kernrohr (8) einer zu transportierenden Walze (4) formschlüssig über­ greifendes Riegelorgan (60) aufweist.
13. Transportwagen nach einem der Ansprüche 1, 2, 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Riegelorgan (60) als am Fahrgestell (10) höhenverstellbar ange­ ordnetes, nach unten offenes Winkelstück ausgebil­ det ist.
14. Transportwagen nach einem der Ansprüche 1, 2, 4 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Riegelorgan (60) an einem senkrechten Ausleger (50) des Fahrge­ stells (10) verschiebbar und vorzugsweise mittels einer Klemmschraube oder eines Klemmgesperres fest­ klemmbar ist.
15. Transportwagen nach Anspruch 14, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Ausleger als um eine Querachse (48) am Fahrgestell (10) schwenkbare und in ihrer Vertikalstellung einrastbare Deichsel (50) ausge­ bildet ist.
16. Transportwagen nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß der senkrechte Ausleger (50) seitlich am Fahrgestell (10) angeordnet ist, und daß das Riegelorgan (60) vom Ausleger (50) aus quer zur anderen Fahrgestellseite weist.
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