DE60110416T2 - Motorradservicestand - Google Patents

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    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
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    • B66F15/00Crowbars or levers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25HWORKSHOP EQUIPMENT, e.g. FOR MARKING-OUT WORK; STORAGE MEANS FOR WORKSHOPS
    • B25H1/00Work benches; Portable stands or supports for positioning portable tools or work to be operated on thereby
    • B25H1/0007Work benches; Portable stands or supports for positioning portable tools or work to be operated on thereby for engines, motor-vehicles or bicycles
    • B25H1/0014Work benches; Portable stands or supports for positioning portable tools or work to be operated on thereby for engines, motor-vehicles or bicycles for motorcycles or bicycles

Description

  • Diese Erfindung bezieht sich auf einen Motorradservicestand und im Speziellen auf einen Servicestand, welcher unter dem rückwärtigen Teil eines Motorrads angeordnet werden kann und sich von dort über beide Seiten des Motorrads erstreckt, und im Spezielleren auf einen solchen Servicestand, welcher ein Hebelteil zum Anheben des rückwärtigen Teils des Motorrads, so dass das Hinterrad über dem Boden angehoben wird, und Teile zum Verbinden des Servicestands mit dem rückwärtigen Teil des Motorrads für den Anhebevorgang besitzt.
  • Zahlreiche verschiedene Servicestände für Motorräder sind bereits bekannt. Allen ist jedoch gemeinsam, dass das Motorrad in einer aufrechten Position für den Anhebevorgang gehalten werden muss.
  • Somit ist beispielsweise aus dem japanischen Patent 62290698 ein Serviceständer bekannt, welcher auf Rädern angeordnet ist und mit einer hydraulischen Hebevorrichtung versehen ist, wobei der Ständer neben das Hinterrad des Motorrads geschoben wird, welches aufrecht gehalten wird, und wobei das Hinterrad mit einer Hohlnabe versehen ist. Das obere Ende eines Vertikalkolbens der Hebevorrichtung besitzt einen Zapfen, welcher in einem rechten Winkel von dem Kolben hervorsteht und in die Hohlnabe des Motorrads passt, so dass, wenn Druck in den Hydraulikzylinder gepumpt wird, der Kolben und der davon hervorstehende Zapfen angehoben werden den rückwärtigen Teil des Motorrads nach oben heben, so dass das Hinterrad vom Boden wegkommt. Ähnlich allen anderen für diesen Zweck entwickelten Servicestände besteht auch hier ein Nachteil, dass das Motorrad in einer aufrechten Position gehalten werden muss schon bevor das Anheben beginnt.
  • Dies ist im Speziellen dann ein Problem, wenn sich nur eine Person um die Servicestandbedienung und somit um das Anheben kümmert. Ein Motorrad, welches von seinem Seitenständer gestützt wird, ist zu einer Seite hin geneigt, und sein rückwärtiger Teil kann nicht in dieser Stellung angehoben werden, sondern das Motorrad muss zuerst in eine aufrechte Stellung angehoben werden, und es muss in dieser Stellung gehalten werden, wenn der Serviceständer an ihm angebracht wird. Ein Motorrad ist jedoch schwer aufrecht zu halten und, falls dieselbe Person zur gleichen Zeit den Servicestand unter das Hinterrad des Motorrads anbringen und möglicherweise ihn an dem Motorrad befestigen muss, besteht eine offensichtliche Gefahr, dass sich das Motorrad umdreht, bevor es von dem Serviceständer gestützt wird oder an ihm befestigt ist.
  • Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung diesen Nachteil zu verhindern und einen Motorradservicestand von der Art wie im Einleitungsteil dargelegt bereitzustellen, welcher sogar von einer einzelnen Person sicher und leicht verwendet werden kann und nichtsdestotrotz einen einfachen und vorteilhaften Aufbau besitzt.
  • Die Hauptmerkmale der Erfindung sind in den beigefügten Ansprüchen dargelegt.
  • Die vorliegende Erfindung basiert auf der Erkenntnis, dass der Servicestand an einem Motorrad befestigt werden kann, welches von seinem Seitenständer gestützt wird, wenn ein Verbindungsteil auf der gegenüberliegenden Seite des Motorrads bezüglich des Seitenständers bereits auf der endgültigen Anhubhöhe angeordnet ist, sobald es eingerichtet oder an dem rückwärtigen Teil des Motorrads befestigt ist, wobei es nur notwendig ist, das Verbindungsteil auf derselben Seite wie den Seitenständer des Motorrads mithilfe des Hebelteils oder Ähnlichem auf dieselbe Höhe wie das Verbindungsteil auf der gegenüberliegenden Seite anzuheben. Somit ist es nicht notwendig, das Motorrad zuvor in die aufrechte Position anzuheben und es zu stützen, bevor der Servicestand mit dem Motorrad verbunden ist. Es ist sogar einer einzelnen Person möglich, den Servicestand sicher an einer Stelle anzuordnen und zu entfernen und den rückwärtigen Teil des Motorrads anzuheben und abzusenken.
  • In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung sind die Verbindungsteile im Wesentlichen senkrechte Führungsteile in dem Servicestand, wie zum Beispiel Stäbe, welche teleskopartig entlang von Röhren bewegt werden können, welche Stäbe an dem oberen Ende Teile zum Stützen des rückwärtigen Teils des Motorrads besitzen und möglicherweise an dem Motorrad befestigt werde können. Dies ist eine strukturell einfache Lösung zur Umsetzung der Höheneinstellung.
  • Bei einer Ausführung ist ein derartiges Trägerteil ein Trägerbalken, welcher durch die Hohlnabe des Hinterrads des Motorrads gleiten kann und an seinen Enden von den vertikal verstellbaren Stäben des Servicestands getragen wird. Vorteilhafterweise kann der Trägerbalken an einem dieser Stäbe arretiert werden, zum Beispiel an dem vertikal voreinstellbaren Stab. Diese Ausführung verwendet die Tatsache, dass die Nabe von Motorradhinterrädern oft hohl ist.
  • Bei einer anderen bevorzugten Ausführung der Erfindung ist das Verbindungsteil des Servicestands auf derselben Seite wie der Seitenständer des Motorrads angeordnet, und das Verbindungsteil kann mithilfe des Hebelteils angehoben werden, und es ist eine Arretiervorrichtung vorgesehen, welche das obere Ende des Verbindungsteils auf derselben Höhe wie das obere Ende des voreingestellten Verbindungsteils auf der gegenüberliegenden Seite arretiert. In dieser Ausführung besitzt das Teil, beispielsweise ein Rohr, welches den im Wesentlichen vertikalen Stab führt und mit dem Hebelteil verbunden ist, und eine Sperrvorrichtung an einem Ende, welche um eine Achse gedreht werde kann, die in einem im Wesentlichen rechten Winkel von dem Teil hervorsteht. An einer Seitenkante der Sperrvorrichtung öffnet sich vorteilhafterweise ein Schlitz in einem Winkel zu seiner Drehachse hin, um den von dem vertikalen Stab hervorstehenden Zapfen aufzunehmen. Die gegenüberliegende Seite der Sperrvorrichtung ist auch zu dem Schlitz hin abgeschrägt, um die Sperrvorrichtung, sobald der Zapfen angehoben wird, zwangsweise um ihre Achse zu drehen bis der Zapfen den Schlitz trifft und darin aufgrund der auf dem Stab wirkenden Last arretiert wird.
  • Um die Arretierung zu lösen und den rückwärtigen Teil des Motorrads zum Boden abzusenken, befindet sich zwischen dem Schlitz und der Achse der Sperrvorrichtung eine Drehblockierplatte, welche an einem Ende gelenkig gelagert ist und in der Ebene um die Sperrvorrichtung gedreht werden kann. Wenn der Zapfen des Stabs auf die Ebene des Schlitzes angehoben wird, kann der Zapfen durch das Anheben des Zapfens in den Schlitz eintreten, wenn aber der Stab noch höher angehoben wird und somit der Zapfen den Schlitz verlässt, dann dreht sich die Blockierplatte durch ihr Eigengewicht vor den Schlitz und verhindert, dass der abgesenkte Zapfen erneut in den Schlitz eintritt. Mit anderen Worten, um die Sperrvorrichtung zu lösen, muss nur das Hebelteil zum Anheben mit dem Stab des Verbindungsteils auf derselben Seite nach seiner Arretierstellung verwendet werden, und dann kann es auf seine niedrigste Position abgesenkt werden, wo das Hinterrad des Motorrads am Boden ruht und das Motorrad wieder durch seinen Seitenständer gestützt lehnt.
  • Das andere Ende des Hebelteils kann vorteilhafterweise mit dem unteren Teil des Stabs des Servicestands auf derselben Seite wie der Seitenständer des Motorrads in einem solchen Abstand von dem oberen Ende des Stabs so verbunden sein, dass es, wenn der Stab in seiner Arretierstellung ist, im Wesentlichen auf derselben Ebene wie das obere Ende des voreingestellten Stabs ist. Auf diese Weise kann das Motorrad in seine aufrechte Position bewegt werden, wenn sein rückwärtiger Teil angehoben wird und das Hinterrad vom Boden weg ist, was sich vorteilhaft auf die Servicearbeit auswirkt.
  • Die vertikalen Stäbe des Servicestands sind vorteilhafterweise beidseits äquidistant mit Löchern in ihre Längsrichtung für Splintstifte oder Ähnliches versehen. Mit deren Hilfe kann der Stab des Befestigungsteils auf der gegenüberliegenden Seite des Servicestands bezüglich des Seitenständers des Motorrads in seinem Führungsteil auf einer solchen Höhe arretiert werden, dass es auf dieser Seite das Motorrad stützt, welches auf seinem Seitenständer lehnt. Auf der anderen Seite kann das Ende des Hebelteils auf derselben Seite wie der Seitenständer mit dem unteren Ende des Stabs des Verbindungsteils in einer solchen Höhe verbunden sein, dass wenn der Stab angehoben und arretiert wird, sein oberes Ende sich im Wesentlichen auf derselben Höhe wie der voreingestellte Stab auf der gegenüberliegenden Seite befindet, wobei das Hinterrad des Motorrads weg vom Boden ist.
  • Das Hebelteil ist vorteilhafterweise ein zweiarmiger Hebel und sein Unterstützungspunkt liegt im Servicestand, wobei das Ende des kürzeren Arms des Hebelteils auf einer geeigneten Höhe mit dem unteren Teil des Stabverbindungsteils auf derselben Seite wie der Seitenständer des Motorrads verbunden ist. Vorteilhafterweise ist er mit dem Arretierzapfen des Stabs verbunden, wobei die Stellung des Zapfens in Längsrichtung des Stabs in der oben beschriebenen Weise einstellbar ist.
  • Anstelle des Trägerarms, welcher durch die Hohlnabe des Hinterrads des Motorrads angeordnet ist, kann das Anheben an den Stützen der oberen Enden der Stäbe der Verbindungsteile in dem Servicestand durchgeführt werden, so dass die Stützen die auf beiden Seiten des rückwärtigen Teils des Motorrads hervorstehenden Zapfen greifen, oder wobei die Stützen unterhalb des rückwärtigen Teils des Motorrads verlaufen, beispielsweise unterhalb der rückwärtigen Gabel.
  • Die Erfindung wird unten detaillierter unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung beschrieben, in welcher:
  • 1 eine Teilschnittansicht einer bevorzugten Ausführung der Erfindung zeigt, welche an dem Hinterrad eines Motorrads befestigt ist, wobei das Motorrad von hinten aus gesehen ist;
  • 2 dieselbe Ausführung von 1 in derselben Stellung zeigt, jedoch von der Seite des Seitenständers des Motorrads aus gesehen;
  • 3 dieselbe Ausführung von 1 zeigt, wobei aber das Hinterrad des Motorrads vom Boden angehoben ist;
  • 4 eine Teilansicht von 3 zeigt, wenn die Arretierung aktiv ist; und
  • 5 dieselbe Ansicht von 4 zeigt, wenn die Arretierung gelöst ist.
  • In den 1 bis 3 bezeichnet das Bezugszeichen 1 im Allgemeinen den Servicestand, und das Bezugszeichen 22 bezeichnet seine röhrenförmige Rahmenstruktur, welche unterhalb des rückwärtigen Teils eines Motorrads angeordnet ist, von dem die 1 bis 3 nur das Hinterrad 3 und in angedeuteten Weise auch die rückwärtige Gabel 23 zeigen. Es ist zu sehen, dass die Rahmenstruktur 22 unterhalb des Hinterrads 3 auf beiden Seiten des rückwärtigen Teils des Motorrads verläuft, wobei seine beiden Seiten durch ein transversales Rohr 30 verbunden sind, welches durch zwei teleskopartig miteinander verbundene Rohre gebildet ist, und zwar durch ein äußeres Rohr 31 und ein inneres Rohr 32, welches sich innerhalb des äußeren Rohrs (1 und 3) erstreckt. Das innere Rohr 32 kann einstellbar in das äußere Rohr 31 gedrückt werden, um die Breite des Servicestands entsprechend der Breite des zu wartenden Motorrads einzustellen, und nach dem Einstellen können die Rohre 31 und 32 miteinander durch ein Arretierteil 33 arretiert werden, welches an dem äußeren Rohr 31 angeordnet ist und in dem inneren Rohr 32 arretiert wird.
  • Die Rahmenstruktur 22 besitzt an seinen gegenüberliegenden Seiten zwei vertikale Führungsrohre 7 und 8, und innerhalb derer befinden sich Stäbe 9 bzw. 10, welche teleskopartig in die Vertikalrichtung bewegt werden können. Für die Arretierteile, beispielsweise Splintstifte oder Ähnliches, sind in den Stäbe 9 und 10 beidseits äquidistant in Längsrichtung der Stäbe Löcher 20 angeordnet. An den oberen Enden der Stäbe 9 und 10 befinden sich weiterhin Flansche 24, durch welche der Trägerbalken 11, welcher durch die hohle Hinterachse des Motorrads gleitet, angeordnet werden kann, wobei der Trägerbal ken in seiner Lage mit einem in der Hohlstange 10 verlaufenden Stift 25 arretiert werden kann. Davor ist jedoch der Stab 10 auf der bezüglich des Seitenständers des Motorrads gegenüberliegenden Seite des Hinterrads 3 angehoben worden und mit einem Splintstift 26 in einer solchen Höhe arretiert worden, dass der Trägerbalken 11 durch die Hohlnabe des Hinterrads 3 gleiten kann und an dem Flansch 24 am oberen Ende des Stabs 10 mit dem Arretierzapfen 25 arretiert werden kann. Gleichzeitig ist der Anhebestab 9 auf der gegenüberliegenden Seite auf eine solche Höhe abgesenkt worden, dass der Trägerbalken 11 durch den Flansch 24 an seinem oberen Ende gleiten kann.
  • Nun ist der Servicestand zum Anheben bereit, und zu diesem Zweck besitzt er ein zweiarmiges Hebelteil 2, welches sich um einen Unterstützungspunkt 21 in dem Rahmen 22 dreht, wobei das Ende des kürzeren Arms 27 in dem Hebelteil an dem unteren Teil des Anhebestabs 9 mithilfe eines Arretierzapfens 16 einstellbar befestigt ist. Der Anhebestab 9 kann in seinem Führungsrohr 7 durch Hinunterdrücken des gegenüberliegenden Endes 28 des Hebelteils 2 angehoben werden, so dass schließlich die Flansche 24 der Stäbe 9, 10 sich im Wesentlichen auf derselben Ebene befinden und der sie verbindende Trägerbalken 11 näherungsweise horizontal liegt, wobei das Hinterrad 3 des Motorrads vom Boden 4 weg ist und das Motorrad sich in einer aufrechten Stellung befindet. Zusätzlich kann der Anhebestab 9 in dieser Stellung durch eine spezielle Arretiervorrichtung arretiert werden, welche detaillierter in den 4 und 5 dargestellt ist.
  • Die oben beschriebene Arretiervorrichtung umfasst eine plattenähnliche Sperrvorrichtung 13, welche an ihrem oberen Ende um die Achse 12, welche im Wesentlichen horizontal von dem Servicestand 1 nach außen in das Führungsrohr 7 des Anhe bestabs 9 in dem Verbindungsteil 6 verläuft, gelenkig gelagert ist. An der anderen Seitenkante 14 der Sperrvorrichtung 13 befindet sich ein Schlitz 15, dessen Öffnung näher an der Achse 12 liegt als sein Boden, d.h. der Schlitz 15 befindet sich in einem Winkel zu der Längsachse der plattenähnlichen Sperrvorrichtung 13. Das untere Ende 17 der Sperrvorrichtung 13 ist auch zur Öffnung des Schlitzes hin abgeschrägt. Aufgrund dessen trifft der Arretierzapfen 16 des Anhebestabs 9, an welchem auch das zweite Ende des Hebelteils 2 befestigt ist, auf das abgeschrägte Ende 17 der Sperrvorrichtung 13, wenn das gegenüberliegende Ende 28 des Hebelteils 28 nach unten gedrückt und der Anhebestab 9 angehoben wird, und zwingt dann die Sperrvorrichtung dazu, sich um ihre Achse 12 vor dem Arretierzapfen 16 zu drehen, bis der Arretierzapfen in der Öffnung des Schlitzes 15 (4) liegt. Wenn das Hebelteil 2 nun gelöst wird und der Anhebestab 9 mit seinem Arretierzapfen 16 leicht abgesenkt wird, dreht sich die plattenähnliche Sperrvorrichtung 13 aufgrund ihres Eigengewichts zurück, wobei ihr Schlitz 15 den Arretierzapfen 16 aufnimmt, welcher in dem Schlitz durch die Kraftwirkung gegen den Anhebestab 9 und aufgrund der schrägen Richtung des Schlitzes 15 von seiner Öffnung nach unten arretiert ist.
  • Um die oben beschriebene Sperrvorrichtung zu lösen, besitzt die plattenähnliche Sperrvorrichtung 13 zwischen ihrer Achse 12 und dem Schlitz 15 eine Blockierplatte 19, welche sich um ein zu der Achse 12 paralleles Gelenk 18 dreht, wobei die Länge der Blockierplatte 19 derart ist, dass sie sich mindestens zu der Öffnung des Schlitzes 15 hin erstreckt. Die Länge der Blockierplatte 19 ist derart, dass der Arretierstift 16 sie von der Stellung vor dem Schlitz 15 abhebt während der Arretierzapfen in die Arretierstellung angehoben wird, wobei nicht verhindert wird, dass die Sperrvorrichtung 13 an dem Arretierzapfen 16, wie in 4 dargestellt, arretiert wird.
  • Wenn nach der Wartung der Anhebestab 9 wieder mit Hilfe des Hebelteils 2 leicht angehoben wird, wird der Arretierzapfen 16 des Anhebestabs aus dem Schlitz 15 in der Sperrvorrichtung 13 und von unterhalb der Blockierplatte 19 entfernt, wobei die Platte sich aufgrund ihres Eigengewichts dreht, so dass sie die Öffnung des Schlitzes 15 der Sperrvorrichtung 13 blockiert. An der rückwärtigen Kante der Sperrvorrichtung 13 befindet sich eine Sperre 29, welche verhindert, dass die Blockierplatte 19 sich über diese Blockierstellung hinaus dreht (5). Danach kann der Anhebestab 9 mithilfe des Hebelteils 2 frei abgesenkt werden, während die Blockierplatte 19 verhindert, dass der Arretierzapfen 16 in den Schlitz 15 eintritt.
  • Für einen Fachmann ist es offensichtlich, dass die Erfindung in weiten Grenzen innerhalb des durch die nachfolgenden Ansprüche definierten Umfangs variiert werden kann. Somit kann beispielsweise der rohrähnliche Rahmen 22 des Servicestands 1 mit Rädern oder Rollen versehen werden, um das Bewegen des Servicestands und eines Motorrads auf ihm zu erleichtern. Anstelle eines zweiarmigen Hebels des Hebelteils 2 kann eine hydraulische Anhebevorrichtung vorgesehen sein, welche zusätzlich zu dem Anhebestab 9 auch getrennt den Voreinstellstab 10 anheben kann. Als Anhebepunkt für das Motorrad können auch der vordere Lagerpunkt der rückwärtigen Gabel, die Unterseite des Rahmens oder Vorsprünge und Löcher in dem Rahmen verwendet werden.

Claims (11)

  1. Servicestand (1), welcher vorgesehen ist, um unter einem rückwärtigen Teil eines Motorrads angeordnet zu sein, und welcher sich von dort über beide Seiten des Motorrads erstreckt, wobei der Servicestand ein Hebelteil (2) zum Anheben des rückwärtigen Teils des Motorrads besitzt, so dass ein Hinterrad (3) von einem Boden (4) angehoben wird, und Teile zum Verbinden des Servicestands (1) mit dem rückwärtigen Teil des Motorrads besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass der unter dem auf einem Seitenständer lehnenden Motorrad angeordnete Servicestand (1) auf einer dem Seitenständer gegenüberliegenden Seite ein Verbindungsteil (5) besitzt, wobei das Verbindungsteil in Höhenrichtung voreinstellbar ist, während eine Höhenposition eines weiteren Verbindungsteils (6) auf derselben Seite wie der Seitenständer von dem Hebelteil (2) eingestellt werden kann.
  2. Servicestand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsteil (5) und das weitere Verbindungsteil (6) im Servicestand (1) Führungsteile (7, 8), vorzugsweise Stäbe (9, 10), sind, welche im Wesentlichen in vertikaler Richtung teleskopartig entlang von Röhren bewegt werden können, wobei die Stäbe an einem oberen Ende Teile zum Tragen des rückwärtigen Teils des Motorrads oder zum Befestigen des rückwärtigen Teils des Motorrads besitzen.
  3. Servicestand nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerteil ein Trägerbalken (11) ist, welcher durch eine hohle Radnabe des Hinterrads (3) des Motorrads durchge schoben ist und welcher von den oberen Enden der vertikal verschiebbaren Stäbe (9, 10) des Servicestands getragen ist, wobei der Trägerbalken (11) mindestens an einem Stab arretiert werden kann, vorzugsweise an dem Stab (10), welcher in der Höhenrichtung voreinstellbar ist.
  4. Servicestand nach Anspruch 2 oder Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Teil (7), welches den im Wesentlichen vertikalen Stab (9) führt und welches mit dem Hebelteil (2) des Servicestands (1) verbunden ist, eine Sperrvorrichtung (13) besitzt, welche an einem Ende um eine im Wesentlichen horizontale Achse (12) drehbar ist und welche einen zu einer ihrer Seitenkanten (14) hin sich öffnenden Schlitz (15), vorzugsweise einen sich in einem Winkel um die Drehachse (12) öffnenden, besitzt, um einen von dem vertikalen Stab (9) hervorstehenden Zapfen (16) aufzunehmen, und dass ein der Sperrvorrichtung (13) entgegengesetzte Ende (17) in seiner Drehrichtung zum Schlitz (15) hin abgeschrägt ist, um die Sperrvorrichtung (13) vor dem zunehmenden Zapfen (16) zwangsweise um ihre Achse (12) herumzudrehen bis der Zapfen den Schlitz (15) trifft und aufgrund der Belastungseinwirkung auf den vertikalen Stab (9) darin arretiert wird.
  5. Servicestand nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrvorrichtung (13) eine Blockierplatte (19) besitzt, welche an einem Ende gelenkig (18) gelagert und zwischen dem Schlitz (15) und der Achse (12) angeordnet ist, und welche in der Ebene der Sperrvorrichtung gedreht werden kann und welche zur Öffnung des Schlitzes hin verläuft, wobei, wenn der Zapfen (16) des vertikalen Stabs (9) auf das Niveau des Schlitzes (15) zunimmt, die Blockierplatte durch den Zap fen angehoben werden kann und der Zapfen in den Schlitz eintreten kann, wenn aber der Stab (9) weiter angehoben wird und der Zapfen (16) den Schlitz (15) verlässt, dreht sich die Blockierplatte aufgrund ihres Eigengewichts vor den Schlitz hin, um zu verhindern, dass der Zapfen (16) in den Schlitz (15) wiedereintritt während der Stab (9) abgesenkt ist.
  6. Servicestand nach Anspruch 4 oder Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das andere Ende des Hebelteils (2) mit dem unteren Ende des Stabs (9) des Servicestands auf derselben Seite wie der Seitenständer des Motorrads in einem solchen Abstand von dem oberen Ende des Stabs verbunden werden kann, dass es sich in der oberen Arretierposition des Stabs (9) im Wesentlichen auf demselben Niveau wie das obere Ende des voreingestellten Stabs (10) auf der gegenüberliegenden Seite des Motorrads befindet.
  7. Servicestand nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe (9, 10) in der Vertikalrichtung im gleichen Abstand Löcher (20) für Splintstifte oder Ähnliches besitzen, um die Höhenposition der Stäbe (9, 10) einzustellen.
  8. Servicestand nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2–7, dadurch gekennzeichnet, dass er einen Trägerpunkt (21) für das Hebelteil (2) besitzt und dass ein Ende seines kürzeren Arms auf derselben Seite wie der Seitenständer des Motorrads in einer geeigneten Höhe mit dem unteren Teil des Stabs (9) in dem Servicestand (1) verbunden ist.
  9. Servicestand nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass von dem Trägerpunkt (21) des Hebelteils (2) aus gesehen das Ende des kürzeren Arms mit dem Zapfen (16) des Stabs (9) in dem Servicestand auf derselben Seite wie der Seitenständer des Motorrads verbunden ist.
  10. Servicestand nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungs- oder Trägerteile an den oberen Enden der Stäbe in dem Servicestand Stützen sind, wobei die Stützen nach oben hin geöffnet sind und in Vorsprünge einer rückwärtigen Gabel des Motorrads hineinpassen, oder Trägeroberflächen sind, welche unter den rückwärtigen Gabeln angeordnet sein können.
  11. Servicestand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beide Seiten seiner Rahmenstruktur (22) teleskopartig (31, 32) verbunden sind und dass sie miteinander arretiert (33) werden können, um eine Breite des Servicestands einzustellen.
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