DE370125C - Einsteckschloss mit lose auf dem Drueckerstift sitzender Nuss - Google Patents

Einsteckschloss mit lose auf dem Drueckerstift sitzender Nuss

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DE370125C
DE370125C DEH85135D DEH0085135D DE370125C DE 370125 C DE370125 C DE 370125C DE H85135 D DEH85135 D DE H85135D DE H0085135 D DEH0085135 D DE H0085135D DE 370125 C DE370125 C DE 370125C
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Germany
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nut
mortise lock
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loosely
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B55/00Locks in which a sliding latch is used also as a locking bolt
    • E05B55/06Locks in which a sliding latch is used also as a locking bolt the handle being disconnected

Landscapes

  • Door And Window Frames Mounted To Openings (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 27. FEB'RUÄR 1923
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
-JVi 370125-KLASSE 68 a GRUPPE
(H 85135 lll\68a)
Mathias Hemetsberger in Arosa, Schweiz.
Einsteckschloß mit lose auf dem Drückerstift sitzender Nuß.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. April 1921 ab.
Bisher bekannte für recihts moid Miniks Aeherade Türen Yierwendbarc EinsteciksciHösisier hatten dien Nachteil, daß die Anordnung· eines Nacihfriiegiels micüit mögliah war.
Diesiem Uibefetainidi soll idluaxlx die nadhsteitenidl ibeschriebenie 'Bauart eines EinsiseckscHosees abgieiholf em werdlen. Es ist zwar ein für links und! rechts dneihende Türen vierwenidbareis Eiinsifiecfesahloß hiörbei angienommen, was aber· nicihit lerfonderEdh: ist, weil der
eigentliche Erfindungsgegenstand; auch bei anderen Einsteckschlössern angebracht werden kann. Es ist nämlich die zur Bewegung dier Falle dienende Nuß lose auf dem zut Verbindungder Drücker dienendien Drückerstift angeordnet. Die Kupplung zwischen Nuß und Drücker bzw. Drückern geschieht durch einen von der Türinnernseite her einscfaiebbaren Schubriegel, wodurch ein sicherer, ίο weder mit Schlüssel noch miit Dietrich au öffnender Innenverschluß entsteht. In Ar dargestellten Ausführungsform ist zur Ermöglichung dier Kupplung auf jeder Seite der Nuß eine Scheibe mit Vorsprängen angeordnet. Eine am Schubriegel 'befindliche Zunge greift beim Verschieben des [Riegels zwischen die Ansätze der ,Scheibe hindurch, so daß sie beim Drehen der Drücker sich gegen einen: Ansatz der Nuß legt lund diese und somit auch1 die Falle mitnimmt. Obwohl auf jeder Seite der Nuß eine Scheibe angeordnet ist, so würde auch eine einzige Scheibe für den Zweck genügen, bei zweien aber hat die Zunge des Schubriegels eine besisere Anlage.
as Die angedeutete Ausführuingsform ist auf der Zeichnung 'dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι eine Ansicht des Einsteckschlosses, wobei die eine Wand! dtes Sdhloßikastens weggelassen ist,
Abb. 2 eine teilweise Vorderansicht,
Abb. 3 einen teilweisen Vertikalscbnütt und Abb. 4 bis 7 Einzelheiten.
Der Kasten α des Schlosses nimmt dien Drückerstift b auf, welcher die beiden Türdrücker miteinander vierbindet. Auf diesem Drückerstift von quadratischem Querschnitt ist die Nuß c lose angeordnet. Sie hat die aus Abb. 6 ersichtliche Gestalt, besitzt also an ihrem Umfange einen Vorsprung1 c' und die bekannte Mitnehmernase h. Die auf jeder Seite 'der Nuß angeordnete Scheibe d und d' (Abb. 3 und 7) ist mit dem Drückerstift fest verbunden. Sie hat Vorsprünge e, e' und f. Auf den Vorsprung / winkt einerseits die Feder g und anderseits der am ,der Nuß befindliche Mitnehmer h, der das Bestreben hat, die Falle i entgegen der Wirkung der Feder k ziu beeinflussen. Die Falle i greift in bekannter - Weise durch den Stülp I hinduroh und besitzt zwecks guter Führung einen Längsschlitz m, in den der Bolzen« hineinragt. Auf dem Schaft des einen Drückers ist ain Schubriegel p verschiebbar angeordnet, der an einem Ende einen Handgriff q und am andern eine der Nuß entsprechende Zunge r besitzt. Um die Bewegung des tSchubriegels beim Herausziehen ziu begrenzen, ist am Schaft des Drükkers ein Anschlag s vorgesehen.
Die Gebrauchs- und Wirkungsweise des beschriebenen Einsteckschlosses ist folgende:
Angenommen, die einzelnen Teile des Einsteckschlosses befinden sich in der aus den Abb. ι bis 3 der Zeichnung ersichtlichen Lage, und man drücke auf einen der Drücker D, so wl^a die untere Kante des Steges e1 an die Zunge r und 'diese an den Ansatz c' der Nuß1 c angedrückt, die alsdann die Falle i entgegen der Wirkung der Feder k zurückzieht, so daß die Tür geöffnet werden kann. Läßt man den Drücker D los, so hat die Föder k das Bestrehen, die Falle wieder in die aus Abb. 1 ersichtliche Lage 'zu überführen. Zieht man nun den Schubriegel ρ durch Erfassen am Handgriff q zurück und drückt man auf -den Drücker D, so wird die Nußi c und infolgedessen auch die Falle j nicht mitgenommen. Dadurch tkann also ein unberechtigtes öffnen des Scblossias von außen vierhindert werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Einsteckschloß ,mit lose auf dem Dirückerstift sitzender Nuß, dadurch gekennzeichnet, daß iain- oder beiderseits von der Nuß (c) eine mit dem Drückerstift verbundene Scheibe (d, d') angeordnet ist und ein von dier Türinnensieite zu-, gänglicher Schubriegel die Scheibe (d, d') mit der Nuß (c) kuppeln kann.
2. Einsteckschloß nach Anspruch 1, da- go ■durch gekennzeichnet, daß auf der Nabe des einen Drückers ein Schubriegel (p) achsial verschiebbar angeordnet ist, 'der eine Zunge (r) aufweist, deren eine Längsseite an einem Ansatz (c') der Nuß (c) anliegt und deren andere unter dem Einfluß eines auf ,den Drückerstift (&) sitzenden Mitnehmers (e, e') steht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEH85135D 1921-04-19 1921-04-19 Einsteckschloss mit lose auf dem Drueckerstift sitzender Nuss Expired DE370125C (de)

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