DE36807C - Buchstaben-Kapselschlofs - Google Patents

Buchstaben-Kapselschlofs

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Publication number
DE36807C
DE36807C DENDAT36807D DE36807DA DE36807C DE 36807 C DE36807 C DE 36807C DE NDAT36807 D DENDAT36807 D DE NDAT36807D DE 36807D A DE36807D A DE 36807DA DE 36807 C DE36807 C DE 36807C
Authority
DE
Germany
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capsule
rings
ring
lock
letter
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT36807D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. THILO, Kreisbaumeister in Breslau, Sadowastr. 11
Publication of DE36807C publication Critical patent/DE36807C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks

Landscapes

  • Hinges (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
CARL THILO in BRESLAU. Buchstaben - Kapselschlors.
Patenürt im Deutschen Reiche vom 13. December 1885 ab.
Das Buchstaben - Kapselschlofs besteht aus zwei Haupttheilen, der Kapsel und dem Fassungsring oder Zapfen, welcher an dem zu verschliefsenden Behältnifs angebracht ist.
Die Kapsel setzt sich aus drei Ringen zusammen, wovon der oberste als Deckel D ausgebildet und mit dem dritten, dem Aufsatz-..ring A, durch ein oder zwei Henkelpaare H fest verbunden ist. Zwischen diesen beiden Ringen ist ein Mittelring M so eingeschlossen, dafs er sich unabhängig von vorgenannten Ringen zwar concentrisch drehen, jedoch nicht seitlich herauslösen läfst. Die Kapsel bildet demnach ein Ganzes.
Auf dem zu verschliefsenden Behältnifs, z. B. einer Flasche G, wird an dem Flaschenhals G] ein Fassungsring oder Zapfen, Fig. 3, befestigt, welcher aus einem äufseren breiten Theil F, auf welchem die Kapsel aufzusitzen kommt, und einem inneren engeren Theil F1 mit zwei Verschlufszapfen V V besteht. Letztere sind so zu construiren, dafs sie genau in entsprechende Ausschnitte der inneren Ringe des Mittel- und Aufsatzringes der Kapsel hineinpassen, die Ausschnitte passiren und nach einer Drehung auch nur eines der beiden beweglichen Ringe die Kapsel festhalten.
Um die Kapsel zu lösen, müssen die Ringe M, A und F eine bestimmte Stellung zu einander haben, bei welcher sich die Ausschnitte von M und A mit den Zapfen von F decken. Steht auch nur ein Theil falsch, so hindert er das Abheben der anderen Theile und gestattet nur eine concentrische Bewegung.
Um einen merkbaren Ruck beim Passiren der Zapfen an den Ausschnittstellen zu vermeiden, müssen an ersteren wie letzteren die Kanten etwas abgerundet werden, Fig. 4.
Die äufsere Peripherie der drei in Betracht kommenden Ringe wird in gleiche Abschnitte getheilt und jeder Theilstrich durch bestimmte Buchstaben oder Zahlen markirt. Von diesen Zeichen giebt auf jedem Ringe eines den Punkt an, wo der Verschlufs sitzt, und ist es deshalb dem die Zeichen Wissenden ein Leichtes, die drei Punkte in eine Verticale zu drehen, worauf sich die Kapsel abheben läfst. Je mehr Marken die Ringe erhalten, um so schwieriger wird das Oeffnen durch Probiren. Es kann der Verschlufs auch noch dadurch complicirter gemacht werden, dafs ein vierter und fünfter Ring etc. eingelegt wird.
Aus den Fig. 1 bis 3 und zugehörigen Details, Fig. 4 bis 7, ist die Einrichtung des Kapselschlosses leicht ersichtlich, sowie auch dessen Anwendung als Flaschenverschlufs.
Soll das Schlofs als Verschlufs für Thüren,. Büffets, Möbel etc. benutzt werden, so wird der Fassungsring oder Zapfen FF1, welcher voll oder hohl sein kann, neben den Verschlufszapfen V V der Länge nach durchschnitten und dann beide Theile durch ein Scharnier verbunden, wie in der Zeichnung dargestellt ist.
Diejenige Hälfte des Fassungsringes, an welcher sich die beiden Verschlufszapfen VV befinden, wird an dem Thürfutter bezw. an dem feststehenden Theil des Möbels derart befestigt,
dafs die zweite aufklappbare Hälfte mit dem breiteren Theil F vor der Thür, der Schablade etc. zu liegen kommt, um dann, wenn das Schlofs durch die Kapsel geschlossen ist, das Oeffnen der Thür, der Schublade etc. zu verhindern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Buchstabenschlofs für Flaschen und Möbel, dessen Ring A mit dem Deckel D durch Bügel H verbunden und dessen Ring M zwischen A und D derart eingeschlossen ist, dafs er sich unabhängig von A concentrisch drehen, jedoch nicht seitlich herauslösen läfst, wodurch eine Kapsel gebildet wird, welche abzunehmen ist, sobald die Ringe so eingestellt sind, dafs:
    a) bei einem Flaschenverschlufs der hohle Zapfen F1 mit seinen Ansätzen in die Einschnitte der Ringe hineinpafst,
    b) bei einem Schubladenverschlufs ein Gleiches der Fall ist, mit der Modification, dafs hier der Zapfen F1, welcher entweder hohl oder voll sein kann, aus zwei durch Scharniere verbundenen Hälften hergestellt ist, welche nach erfolgter Abnahme der Kapsel aufgeklappt werden und so das Oeffnen der Schublade gestatten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT36807D Buchstaben-Kapselschlofs Expired - Lifetime DE36807C (de)

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