DE585035C - Malschloss, dessen aus zwei Teilen bestehendes Gehaeuse nur bei entriegeltem Riegelbolzen geoeffnet werden kann - Google Patents

Malschloss, dessen aus zwei Teilen bestehendes Gehaeuse nur bei entriegeltem Riegelbolzen geoeffnet werden kann

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DE585035C
DE585035C DEC45359D DEC0045359D DE585035C DE 585035 C DE585035 C DE 585035C DE C45359 D DEC45359 D DE C45359D DE C0045359 D DEC0045359 D DE C0045359D DE 585035 C DE585035 C DE 585035C
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housing
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B17/00Accessories in connection with locks
    • E05B17/20Means independent of the locking mechanism for preventing unauthorised opening, e.g. for securing the bolt in the fastening position
    • E05B17/2084Means to prevent forced opening by attack, tampering or jimmying
    • E05B17/2092Means responsive to tampering or attack providing additional locking

Landscapes

  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Permutationsschloß mit einem aus zwei Teilen bestehenden Gehäuse, das nur bei entriegeltem Riegelbolzen geöffnet werden kann, um von dem Teil abgeschraubt werden zu können, an welchem es befestigt ist. Das Schloß gemäß der Erfindung ist infolge seiner gedrängten Bauweise insbesondere gut dazu geeignet, das Steuerrad eines Kraftfahrzeuges zu sperren oder einen Ersatzstreifen zu verriegeln.
Das Neue besteht darin, daß das Gehäuse im wesentlichen aus zwei halbzylindrischen
: Schalen besteht, die an ihren Längskanten durch Nut und Feder miteinander verbunden sind, während am oberen Ende des Gehäuses die Schalen einander überdeckende Endwände haben, durch welche der Riegelbolzen gleitbar hindurchgeht. Das untere Ende des Gehäuses ist durch eine unverdrehbare hohl-
zo zylindrische Buchse verschlossen, die an dem unteren Teil des die Zuhaltungen tragenden Stützgliedes befestigt ist und gegen Längsverschiebung nach abwärts in dem Gehäuse gesichert ist. Ferner ist der Riegelbolzen unterhalb der beiden oberen sich überdeckenden Endwände mit zwei dicht zusammenliegenden schrägen Einschnitten versehen, die bei einer gewaltsamen Aufbrechung des Schlosses eine Verzerrung des Bolzens und eine Festldemmung desselben verursachen, so daß das Schloß in seiner Sperrlage nur noch fester verriegelt wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Abb. ι zeigt die Anordnung des neuen Schlosses an einer Steuersäule, um das Steuerrad zu verriegeln.
Abb. 2 ist ein Längsschnitt des Schlosses.
Abb. 3 ist ein Querschnitt nach Linie 3-3 der Abb. 2.
Abb. 4 ist eine Vorderansicht des Schlosses.
Abb. 5 zeigt schaubildlich das Stützglied des Schlosses.
Abb. 6 zeigt schaubildlich den Riegelbolzen.
Abb. 7 .und 8 zeigen schaubildlich Teile der beiden Gehäusehälften.
Abb. 9 zeigt schaubildlich das untere Verschlußglied des Schloßgehäuses, und
Abb. 10 zeigt den verzerrten Riegelbolzen. nach dem Versuch, das Schloß durch Schlagen gewaltsam zu öffnen.
Das Schloßgehäuse A ist im wesentlichen , zylindrisch und besteht aus zwei Teilen 1 und 2, deren Längskanten sich überlappen und mittels einer Nut und Feder gleitbar miteinander verbunden sind, wie in Abb. 3 bei 3 gezeigt ist, so daß eine dichte Verbindung an diesen Stellen entsteht. ■ Jede Gehäusehälfte ist im Innern mit einer Verdickung 4 an ihrem unteren Ende versehen.· Die Verdickung 4 der Gehäusehälfte ι ragt über die Längsränder hinaus, wie bei 5 (Abb. 7) gezeigt ist, : während der verdickte Teil 4 der anderen Ge-
häusehälfte 2 nicht ganz bis zu dem Längsrand des Teiles 2 ragt, so daß Ausnehmungen 6 (Abb. 8) entstehen, die zur Ausführung der hervorstehenden Enden 5 dienen. An den Wänden der Ausnehmungen sind keilartige Stücke 7 angeordnet, welche in keilförmige Ausnehmungen 8 in den Enden 5 hineinpassen, wenn die beiden Gehäusehälften zusammengesetzt sind. In dieser Weise ist das untere Ende des Gehäuses verriegelt, und der Vorderteil 2 kann nicht von dem Hinterteil 1 entfernt werden, wenn man nicht den Vorderteil senkrecht nach aufwärts verschiebt, damit die Keile aus ihren Sitzen entfernt werden. Das obere Ende des Gehäuses wird durch eine kreisförmige Wand 9 verschlossen, welche an dem oberen Ende der Gehäusehälfte ι sitzt, wobei das obere Ende der vorderen Gehäusehälfte 2 gegen den Rand dieser Wand 9 anstößt. Das obere Ende der vorderen Gehäusehälfte 2 ist mit einer nach einwärts ragenden Endwand oder einem Ansatz 10, versehen, welcher ein Loch 11 hat, weiches mit einem Loch 12 in der Mitte der Endwand 9 in Eindeckung liegt, wenn die beiden Gehäusehälften zusammengesetzt sind. Die oberen Teile der Gehäusehälften werden durch Schrauben 13 (Abb. 4) miteinander verbunden. Die hintere Gehäusehälfte 1 ist mit Löchern 14 (Abb. 7) versehen, die zur Aufnahme von Schrauben dienen, die das Gehäuse an der Steuersäule B eines Kraftfahrzeuges befestigen. Man erkennt hieraus, daß, wenn das Schloß zusammengesetzt ist, die Befestigungsschrauben durch die in das Gehäuse eingesetzten Teile verdeckt sind und nicht zugänglich sind. Die vordere Gehäusehälfte 2 ist mit einem länglichen Fenster in ihrem vorderen Teil versehen. Die Seiten und der obere Rand dieses Fensters sind jedoch nach einwärts hin verdickt, wie bei 15 (Abb. 8) gezeigt ist, so daß diese Ränder dieselbe Dicke haben als der verdickte Teil 4, welcher nach aufwärts ragt, bis er mit dem oberen Rand des Fensters zusammenläuft.
Ein hohlzylindrisches Stützglied 17 ist in diesem Gehäuse angeordnet und ist mit einem ringförmigen Kopf 18 versehen. Ein Längsschlitz 20 geht durch das Stützglied hindurch,
verbindet die Bohrung 19 des Stützgliedes mit dem Außenumfang desselben, an welchem mehrere in einem Abstand voneinander liegende Ringnuten 21 angeordnet sind, die zur Aufnahme der zweiteiligen ringförmigen Zuhaltungen 24 dienen. Auf jeder Zuhaltung 24, die drehbar in einer Nut 21 ruht, wird ein Anzeigering 27 unverdrehbar aufgesetzt. Nachdem man die Zuhaltungen 24 mit ihren Anzeigeringen 27 auf das Stützglied aufgesetzt
hat, wird an dem unteren Ende des Stützgliedes eine Buchse 32 mittels einer Schraube 33 befestigt, so daß diese Buchse alle Teile in dem Stützglied in Stellung hält. Die Buchse 32 ist mit einer inneren Nase 34 versehen, welche in den unteren Teil der am Stützglied 17 angeordneten Nut 22 hineinpaßt. An ■ dieser Buchse sitzen ferner Drehzapfen 35, welche in Aussparungen 36 hineinpassen, die sich in der Verdickung 4 des hinteren Gehäuseteiles ι befinden. Nachdem man also die verschiedenen Teile an dem Stützglied angeordnet hat, kann man das ganze Stützglied mit den darauf sitzenden Teilen in den hinteren Gehäuseteil einsetzen, indem man die Teile 35 in die Aussparungen 36 einsetzt, worauf man den oberen Teil des Stützgliedes in den hinteren Teil der rückwärtigen Gehäusehälfte hineindrückt. Hierbei kommt das obere Ende des Stützgliedes 17 unter eine Fortsetzung 37 der Gehäusehälfte 1 zu liegen, welche eine Aufwärtsverschiebung des Stützgliedes verhindert. Aus der Zeichnung ist ersichtlich, daß die Buchse 32 das untere Ende des Gehäuses verschließt und genau von den Verdickungen 4 umschlossen ist, wenn die vordere Gehäusehälfte 2 in Stellung gebracht wird. Wenn die beiden Gehäusehälften zu-' sammengesetzt sind, dann liegen die verdickten Randteile 16 gegen den Außenumfang der Anzeigeringe 27 und den zwischen denselben angeordneten Halteringen 25, so daß man einige von den Buchstaben an der Außenseite der Anzeigeringe 27 durch das Fenster sehen kann. Der Flansch 23 an dem oberen Ende des Stützgliedes liegt mit demjenigen Flansch zusammen, welcher durch den oberen Teil des verdickten Randes 16 gebildet wird. Eine Feder 38, welche in einem Sockel in dem oberen Teil des Stützgliedes liegt, kommt mit der Innenwand der hinteren Gehäusehälfte in «» Eingriff und sorgt dafür, daß für gewöhnlich die Teile die in der Abb. 2 dargestellte Lage einnehmen.
■ Ein Riegelbolzen 39 geht durch die Bohrung 19 des Stützgliedes hindurch und geht l°5 auch durch die Löcher 11 und 12 in den Endwänden 9 und 10 hindurch, wenn der Riegelbolzen sich in Sperrlage befindet. Das untere Ende des Riegelbolzens ist mit einem Kopf 40 versehen, der die Verschiebung des Riegel- no bolzens erleichtert. Der Riegelbolzen ist ferner mit einem Längsschlitz 41 versehen, in welchem eine gezahnte Leiste 42 und eine Blattfeder 43 liegt, welche für gewöhnlich die gezahnte Leiste nach aufwärts drückt, so' daß die Zähne in den Schlitz 20 des Stützgliedes hineinragen, um mit den Zuhaltungen zusammenzuarbeiten.
Der Riegelbolzen kann stets in die Sperrlage verschoben werden, ganz gleichgültig, in welcher Lage sich die Zuhaltungen befinden sollten. Um jedoch den Riegelbolzen in Ent-
riegellage zu verschieben, muß man die Zuhaltungen so verdrehen, daß ihre Ausnehmungen 45 (Abb·. 2) in Eindeckung mit dem Schlitz 20 des Stützgliedes geraten. Es ist also erforderlich, daß der Eigentümer des Schlosses die Buchsstabenkombination an den Anzeigeringen 27 kennt, um diese Ringe so zu verdrehen, daß die Zuhaltungen die Entriegellage einnehmen. Man erkennt ferner, daß, wenn der Riegelbolzen durch die Endwand 10 an dem vorderen Gehäuseteil hindurchgeht, dabei gleichzeitig beide Gehäuseteile miteinander durch diesen Bolzen verriegelt werden. Es ist also· unmöglich, in das Innere des Gehäuses, zu gelangen, wenn man lediglich die beiden Schrauben 13 entfernt. - Die verdickten Randteile 16, die sich überlappenden Ränder 3 zusammen mit der Buchse 32 und ihre Verbindung mit dem Gehäuse sowie die Verbindung der unteren Enden der beiden Gehäuse miteinander verhüten äußerst wirksam irgendwelchen gewaltsamen Eintritt in das Innere des Schlosses, was man vielleicht durch Einzwängen eines Werkzeuges zwisehen diese Teile versuchen könnte. Es ist ferner unmöglich, das Schloß von der Steuersäule zu entfernen, solange das Schloßgehäuse geschlossen ist, denn man kann nur die Befestigungsschrauben nach Öffnung des Schloßgehäuses entfernen, wie bereits vorher erwähnt worden ist. Das obere Ende des Riegelbolzens ist mit zwei an gegenüberliegenden Seiten angeordneten Einschnitten 46 versehen, die dicht nebeneinanderliegen.
Wenn man nun auf das Stützglied oder die damit verbundenen Teile einen Schlag mit einem Hammer o. dgl. ausübt, um das Schloß gewaltsam zum Öffnen zu bringen oder um es zu zerstören, dann wird dieser innere Teil des Schlosses nach einwärts entgegen der Kraft der Feder 38 verbogen, wobei der obere Teil des Riegelbolzens verbogen wird, wie die Abb. 10 zeigt. Es wird also der Riegelbolzen in seiner Sperrlage festgeklemmt, so daß er nicht in Öffnungslage verschoben werden kann.
Die obere Beschreibung bezieht sich auf die Anordnung der Teile, wie sie in Abb. 1 gezeigt sind. Es ist jedoch selbstverständlich, daß das Schloß auch noch in anderer Weise zum Versperren von irgendeinem Gegenstand vorgenommen werden kann.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Malschloß, dessen aus zwei Teilen bestehendes Gehäuse nur bei entriegeltem Riegelbolzen geöffnet werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse aus zwei halbzylindrischen Schalen (1,2) besteht, die an ihren Längskanten (3) durch Nut und Feder miteinander verbunden sind, während die Schalen (1, 2) am oberen Ende einander überdeckende Endwände (9, ι D) haben, durch welche der Riegelbolzen (39) gleitbar hindurchgeht.
2. Malschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende des aus den beiden Schalen (1, 2) gebildeten Gehäuses durch eine unverdrehbare hohlzylindrische Buchse (32) verschlossen ist, die an dem unteren Teil des die Zuhaltungen (24) tragenden Stützgliedes (17) befestigt ist und gegen Längsverschiebung nach abwärts· in dem Gehäuse gesichert ist.
3. Malschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegelbolzen (39) unterhalb der beiden oberen sich überdeckenden Endwände (9, 10) der Gehäuseschalen mit zwei dicht zusammenliegenden schrägen Einschnitten (46) versehen ist, die bei der gewaltsamen Aufbrechung des Schlosses eine Verzerrung des Bolzens und eine Festklemmung desselben verursachen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEC45359D 1931-09-15 1931-09-15 Malschloss, dessen aus zwei Teilen bestehendes Gehaeuse nur bei entriegeltem Riegelbolzen geoeffnet werden kann Expired DE585035C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4308732A (en) * 1979-10-31 1982-01-05 Hau Luo C Adjustable digital lock
EP0290348A1 (de) * 1987-05-07 1988-11-09 FICHET-BAUCHE SociétÀ© dite: Festklemmbarer Riegelbolzen und damit ausgerüsteter Safe

Cited By (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4308732A (en) * 1979-10-31 1982-01-05 Hau Luo C Adjustable digital lock
EP0290348A1 (de) * 1987-05-07 1988-11-09 FICHET-BAUCHE SociétÀ© dite: Festklemmbarer Riegelbolzen und damit ausgerüsteter Safe
FR2614922A1 (fr) * 1987-05-07 1988-11-10 Fichet Bauche Verrou condamnable et coffre-fort equipe d'un tel verrou

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