DE367055C - Rechenmaschine fuer Hand- und Kraftantrieb - Google Patents

Rechenmaschine fuer Hand- und Kraftantrieb

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DE367055C
DE367055C DEG51745D DEG0051745D DE367055C DE 367055 C DE367055 C DE 367055C DE G51745 D DEG51745 D DE G51745D DE G0051745 D DEG0051745 D DE G0051745D DE 367055 C DE367055 C DE 367055C
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DE
Germany
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machine
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lever
hand
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DEG51745D
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JOHN E GREVE
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JOHN E GREVE
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C23/00Driving mechanisms for functional elements
    • G06C23/06Driving mechanisms for functional elements of tabulation devices, e.g. of carriage skip

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Rechenmaschine für Hand- und Kraftantrieb. Rechenmaschinen sind zurrt Teil so eingerichtet, daB sie sowohl von Hand als auch durch einen Kraftantrieb, z. B. Elektromotor, betätigt werden können, und es gibt dabei Maschinen, an die ein Kraftantrieb ein- oder angebaut ist und andere, die, sobald sie motorisch angetrieben werden sollen, durch einfache Mittel, wie Hebel, Lenker, Ketten usw. mit dem, Kraftantriebe verbunden werden.
  • Maschinen mit ein- oder angebautem Motorantrieb arbeiten naturgemäß zuverlässiger als die bisher bekannten Maschinen mit losem Antriebe, da die Lage des Antriebes und seiner Kraftübertragungsorgane zur Maschine stets die richtige bleibt. Es treten aber Störungen sogar Brüche ein, wenn die Maschine oder der . Antrieb nicht ordnungsgemäß arbeiten.
  • Vorliegende Erfindung betrifft nun eine Rechenmaschine mit losem Kraftantriebe, bei der Vorkehrungen getroffen sind, die Maschine in denkbar einfachster `"eise mit dem, Antriebe zu kuppeln und in richtiger Arbeitslage zu halten sowie den Antrieb selbst so auszubilden, daß eine Beschädigung der Maschine oder des Antriebes durch fehlerhaftes Arbeiten der beiden verhütet wird.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht und Abb. 2 eine Vorderansicht der Maschine mit Motorantrieb, Abb. 3 eine Seitenansicht. der Verbindung der Maschine mit dem Motorantrieb, Abb. :1 die Befestigung der Maschine auf dem Tisch oder Antriebsständer, Abb. 5 eine Seitenansicht des Antriebes mit abgenommenem Gehäusedeckel und Abb. 6 die Handhebelanordnung. Abb. 7, 8, g und io sind Einzelheiten.
  • Die in Abb. i und 2 veranschaulichte Rechenmaschine kann sowohl von Hand als auch durch einen Motor betätigt werden, wobei ihre mit einem Handhebel 2 versehene Welle i um etwa 6o' in der Pfeilrichtung verdreht und nach Ausführung dieser Bewegung durch Federzug wieder in die Anfangsstellung zurückgebracht wird. Unter der Grundplatte 4. befinden sich vier Füße 3, mit denen die Maschine in Schalen 5 eines aus Stahlrohr gefertigten Tisches steht, in dem der Motorantrieb eingebaut ist. Die Maschine kann von diesem Tisch herunter- j gehoben und durch den Handhebel 2 an jedem Standorte, Tisch, Pult o. dgl. betätigt werden.
  • Der Handhebel 2 (Abb. 3) ist auf der Welle i drehbar gelagert und greift mit Klauen 6 in Löcher 7 eines sattelförmigen gebogenen Mitnehmers 8 (Abb. 3, 7, und 8), der ebenfalls lose auf der Welle i sitzt. Im Zwischenraum des Sattels dieses Mitnehmers 8 und auf der Welle i verstiftet, befinden sich die Betätigungshebel 9 (Abb. 3, g und io), auf die die Handkurbel bzw. der Mitnehmer 8 einwirkt. Ein hier nicht gezeigtes Vollhubgesperre verhindert, daß die Hebel g, wenn sie aus ihrer Ruhelage bewegt werden, in diese zurückkehren, bevor sie nicht . die ganze Vorwärtsbewegung ausgeführt haben. Eine ebenfalls nicht gezeigte Feder, die auf die Welle i wirkt, hat das Bestreben, diese mit den Hebeln 8 und g stets in der in Abb. 3 gezeigten Lage zu halten oder nach erfolgter Betätigung wieder zurückzuführen. Hierbei drücken die Hebel g gegen den Sattel 8, bis der untere Arm 8a des Mitnehmers 8 auf die Grundplatte q. stößt. Einer der auf der Welle i starr befestigten Betätigungshebel g ragt mit seinem, unteren Arm ga durch einen Schlitz der Grundplatte 4. und ist mit einem Lenker io gekuppelt, der mit einem Haken roll hinter den Stift ii des Betätigungshebels 12 des Motorantriebes faßt. Der Lenker io trägt einen durch ein Langloch im. Hebelarmga reichenden Stift 13 und wird durch eine Feder 14 in der in Abb. 3 gezeigten Lage gehalten, wobei der Stift 13 gegen den unteren Arm 15 eines auf der Grundplatte der Maschine gelagerten Sperrhebels 16 stößt und diesen außer Tätigkeit hält. An seinem Hakenende wird der Lenker io in einem mit Schlitz versehenen Böckchen 17 geführt, das an der Grundplatte q. angeschraubt ist.
  • Wird die Maschine durch den Handhebel :z betätigt, d. h. wird dieser in der Pfeilrichtung gedreht, so nimmt er durch seine Klauen 6 den lose auf der Welle i sitzenden Hebel oder Mitnehmer 8 mit, der auf die mit der Welle i verstifteten Hebel g einwirkt und diese mit der Welle dreht, bis der Sporn 8b auf die Grundplatte stößt. Nun wird der Hebel 2 losgelassen und alle Teile kehren durch den Zug der nicht gezeichneten Feder wieder in die Ausgangslage zurück. Der Lenker io macht diese Bewegung wirkungslos mit, während die Sperrklinke 16 durch den Zug ihrer Feder 17' zwar eine Bewegung ausführt, die aber auf die Tätigkeit der einzelnen Teile keinen Einfluß hat. Die eben beschriebene `'Wirkungsweise der einzelnen Teile ist stets die gleiche, unabhängig davon, ob die .Maschine auf dem Motorständer oder irgendeinem anderen Standort benutzt wird.
  • Bei Maschinen dieser Art, besonders bei verhältnismäßig leichten, wie die der vorliegenden Erfindung, ist es vorteilhaft, die Maschine, wenn sie auf dem Ständer von Hand oder motorisch betätigt werden soll, derart zu befestigen, daß sie nicht während eines Transportes von dem Ständer fallen kann. Für ein ordnungsgemäßes Zusammenarbeiten der Maschine mit dem Motorantriebe ist es aber unbedingt erforderlich, daß die Maschine auf dem Ständer so befestigt ist, daß die arbeitenden Teile der Maschine und des Antriebes stets die richtige Lage zueinander behalten. Besonders vorteilhaft ist es nun, eine solche Befestigung sofort von Hand lösen zu können, wenn die Maschine an einem anderen Standort allein gebraucht werden soll.
  • Aus diesen Gründen ist nach der Erfindung die Grundplatte q. mit zwei geschlitzten Führungsstiften 18, einer vorn, der andere hinten (Abb. 3 und ,f) ausgerüstet, in deren Schlitzen sich je eine Klinke ig befindet, die auf einem Stift 2o drehbar gelagert ist und unter Druck einer Feder 21 steht. Der Maschinentisch oder Motorständer ist mit kapselförmigen Erhöhungen 22 versehen, die oben ein Loch zur Aufnahme der Führungsstifte 18 besitzen, während die federnde Klinke ig mit ihrem, Haken 1911 unter die Wand von 22 faßt und dadurch die Maschine absolut sicher auf dem Ständer befestigt. Soll die Maschine heruntergehoben werden, so erfaßt man sie an der Grundplatte 4 und drückt gleichzeitig den Arm igb beider Klinken ig hoch, wodurch die Haken iga in den Schlitz der Stifte 18 zurücktreten und die Maschine vom Tisch freigeben.
  • Um die Maschine motorisch anzutreiben, stellt man sie auf den Antriebständer (Abb. 5). Der Betätigungshebel i2 des Antriebes ist auf einer Achse 23 drehbar gelagert und wird durch eine leichte Feder z4 mit seiner Rolle 26 stets gegen eine Kurvenscheibe 25 gedrückt, die eine volle Umdrehung ausführt, sobald die Motortaste 27 (Abb. 3) angeschlagen wird. Der Druck auf diese Taste 27 wird übertragen durch Winkelhebel 28 und Stößel 29 auf einen Stößel 30 (Abb. 5) und den Kupplungsmechanismus 31, 31a, 32 und 33 und bewirkt in an sich bekannter Weise die Kupplung der Kurvenscheibe 25 mit der ständig sich in Pfeildrehung drehenden Welle 34 während einer Umdrehung. Der Hebel 12 erfährt dadurch eine Bewegung, die durch die Lenker io auf die Rechenmaschine übertragen wird.
  • Im Anfang dieser Bewegung wird die Feder 14 des Lenkers io (Abb. 3) gestreckt, da der Stift 13 des Lenkers sich im Langloch des Hebels 911 bewegt. Der Stift 13 gibt den unteren Arm 15 der Klinke 16 frei, die sich darauf hinter die Innenkante des Sattels des auf der Welle i lose gelagerten Mitnehmers 8 legt und dadurch diesen und den Handhebel 2 gegen Verdrehung sperrt. Nach diesem Leergang des Lenkers io wird durch den Arm g11 die Welle i verdreht, bis der höchste Punkt der Kurvenscheibe 25 unter der Rolle 26 vorbeigelaufen ist, worauf alle Teile in die gezeichnete Lage zurückkehren. Dieser Vorgang wiederholt sich bei jedem Anschlage der Motortaste 27.
  • Durch diese Anordnung ist die Verbindung der Maschine mit dem Motorantriebe dem. Bekannten gegenüber wesentlich vereinfacht, da sie ganz selbsttätig erfolgt und ein Einhängen von Hebeln, Lenkern oder einer Kette nicht mehr erfordert. Auch erübrigt sich, im Gegensatz zu anderen Maschinen, die Handkurbel während des Arbeitens mit dem Motor abzunehmen, da sie durch die Klinke 16 gesperrt wird und an der Bewegung der Welle i nicht teilnimmt. Die Handkurbel kann natürlich auch auf andere Weise außer Tätigkeit gesetzt werden, als durch die Leerbewegung des Lenkers io, z. B. durch Einschalten des Motors, wobei durch Schalter 35 (Abb. 5) die Klinke 16 beeinflußt werden könnte. Dies würde aber dem Prinzip nach dasselbe sein.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rechenmaschine für Hand- und Kraftantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine auf dem, Tisch- oder Motorständer gegen Verschieben in jeder Richtung durch von Hand auslösbare Mittel gesichert ist, die nur dann in Wirkung treten können, wenn die Maschine die richtige Stellung hat.
  2. 2. Rechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in Vertiefungen des Tisches oder Motorständers eingreifenden Füße (x8) der Maschine durch Klinken (ig) gesperrt werden, um ein Abheben der Maschine zu verhüten.
  3. 3. Rechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung der Maschine mit dem Motorantriebe durch Aufsetzen der Maschine auf den Motorständer selbsttätig erfolgt.
  4. 4. Rechenmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Grundplatte (4) ein Lenker (io) mit einem Antriebshebel (g11) der Maschine derart verbunden ist, daß er sich bei Handbetätigung der Maschine leer mitbewegt, während er beim Aufsetzen der Maschine auf den Motorständer selbsttätig hinter den Antriebshebel (x2) greift und die Verbindung der Maschine mit dem Antrieb herstellt.
  5. 5. Rechenmaschine nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei motorischem Antrieb der Maschine der Handantriebshebel (2) gesperrt ist.
  6. 6. Rechenmaschine nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei motorischem, Antrieb der Maschine durch die Leerbewegung der Kupplungsstange (io) eine Klinke (x6) ausgelöst wird, die den Handhebel (2) sperrt.
DEG51745D 1920-08-21 1920-08-21 Rechenmaschine fuer Hand- und Kraftantrieb Expired DE367055C (de)

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