DE36397C - Neuerung an Messern mit verschiebbarer Klinge - Google Patents

Neuerung an Messern mit verschiebbarer Klinge

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DE36397C
DE36397C DENDAT36397D DE36397DA DE36397C DE 36397 C DE36397 C DE 36397C DE NDAT36397 D DENDAT36397 D DE NDAT36397D DE 36397D A DE36397D A DE 36397DA DE 36397 C DE36397 C DE 36397C
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DE
Germany
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blade
knives
levers
innovation
knife
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT36397D
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English (en)
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H. friedrich in Düsseldorf
Publication of DE36397C publication Critical patent/DE36397C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B1/00Hand knives with adjustable blade; Pocket knives
    • B26B1/08Hand knives with adjustable blade; Pocket knives with sliding blade

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 69: Schneidwerkzeuge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. November 1885 ab.
Auf beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1, 2 und 4 eine Vorrichtung zum Ausschieben und Einziehen der Klinge an Messern gezeichnet. Dieselbe besteht aus den scheerenartig verbundenen Hebeln r, welche die Klinge, die sich an den obersten dieser Hebel befindet, wenn sie zusammengedrückt werden, hervorschieben. Die unteren Hebel, die durch den Niet η an den Schalen gehalten werden, sind mit den Hebeln 5, Fig. 4, verbunden, welche sich kreuzen und die beide an jeder Seite hervorragen. Drückt man auf die unten hervorragenden Enden der beiden Hebel, so zieht sich die Klinge ein, während, wenn die höher oben hervorragenden Enden beider Hebel gedrückt werden, die Klinge herausgeschoben wird.
Bei dem Messer Fig. 1 ragen die beiden Schenkel w der unteren Scheere unten hervor. Werden dieselben zusammengedrückt, so schiebt sich die Klinge heraus und wird durch eine selbstthätige Arretirvorrichtung oben gehalten. Durch Auseinanderdrücken der Schenkel nach dem Lösen der Arretirvorrichtung wird die Klinge wieder eingezogen.
Es ist jedoch am zweckmäfsigsten, wenn die Scheerenschenkel durch eine geeignete Feder wY aus einander gehalten werden, es bedarf dann nur der Lösung der Arretirvorrichtung, um die Klinge zurückschnellen zu lassen.
Bei diesem Messer sind Einrichtungen gezeichnet, durch welche die Oeffnung, aus der die Klinge hervortritt, verdeckt wird, wenn das Messer geschlossen ist, so dafs kein Schmutz hineinfallen kann, der, zumal bei Messern mit frei aus- und einfallender Klinge, sehr störend wirkt} da er die Bewegung der Klinge hemmt. In Fig. ι bis 3 sind die Seitenwände des Messers oben winkelförmig gebogen bezw. mit den Schliefsbacken α versehen und schliefsen die Oeffnung ab. Die Schalen sind nur unten durch den Niet η verbunden und lassen sich oben etwas abdrücken, so dafs die Klinge frei werden kann. Bei den Messern mit frei ausfallenden Klingen werden die Schalen mit der einen Hand aufgedrückt, während bei den Messern mit der Klingenvorschiebe-Einrichtung die spitze Klinge sich zwischen die Schliefsbacken α schiebt und diese selbstthätig trennt. Letztere fassen, wenn die Klinge vorgeschoben ist, in darin befindliche Ausschnitte c und halten dieselbe fest.
Bei Messern mit Ausfallklinge hat die letztere eine Verdickung, welche das Herausfallen verhindert.
An den Messerheften Fig. 6 bis 9 sind besondere Winkel ν angebracht, welche durch die federnden Plättchen e an dem Heft seitwärts sitzen und bei welchen die Schliefsbacken α genau in derselben Weise wirken. Durch Zusammendrücken der angebrachten Hebel h lassen sich die Winkel ν trennen. Statt' der federnden Plättchen können Scharniere und besondere Federn angebracht werden, wie Fig. 10 bis 12 zeigen. Hier bestehen die Schliefsbacken α aus Klappen, welche um Scharniere c1 drehbar sind, und die Feder e befindet sich zwischen den ebenfalls. angebrachten Hebeln h oder hinter der Klappe.
Bei den Heften, Fig. 13 und 14, ist der Winkel ν an der einen oder an beiden
schmalen Seitenwänden des kastenförmigen Messerheftes um Stifte ο drehbar angebracht.
Diese Winkel können gleichzeitig die schmalen Seitenwä'nde oder einen Theil derselben bilden. Durch die Feder e werden dieselben in der bestimmten Lage gehalten. Bei dem in Fig. 15 und 16 gezeichneten Messerheft drehen sich die Schliefsbacken α um ein vorn am Messer (vor der Schneide), angebrachtes Scharnier u. Die Federn und Hebel werden überall möglichst verdeckt oder im Innern des Messers angebracht, jedoch so, dafs die Bewegung der Klinge nicht gehemmt wird. Zum Schliefsen der Oeffnung könnte auch ein Schieber angebracht sein.
An diesem Messer können auch noch
andere Klingen und Instrumente angebracht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zur Verschiebung der Klinge an Taschenmessern die Anordnung einer Nürnberger Scheere, welche einerseits mit der Klinge, andererseits mit dem Heft verbunden ist und mit einer das Ausschieben oder Einziehen der Klinge bewirkenden Feder n> oder mit den kleinen, sich kreuzenden Hebeln oder Schiebern s versehen sein kann, und die Anordnung des Verschlusses der Ausfallöffnung durch die Schliefsbacken a, welche gleichzeitig als Arretirvorrichtung für die Klinge dienen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT36397D Neuerung an Messern mit verschiebbarer Klinge Expired - Lifetime DE36397C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE36397C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2753105A (en) * 1953-12-01 1956-07-03 Werner Luczlo Package opener
FR2636000A1 (en) * 1988-09-08 1990-03-09 Nt Inc Cutter
CN103213146A (zh) * 2013-04-17 2013-07-24 朱瑛 伸缩刀具

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US2753105A (en) * 1953-12-01 1956-07-03 Werner Luczlo Package opener
FR2636000A1 (en) * 1988-09-08 1990-03-09 Nt Inc Cutter
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