DE18919C - Efsbesteck - Google Patents

Efsbesteck

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DE18919C
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DE
Germany
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handle
spoon
fork
booklet
knife
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Application number
DENDAT18919D
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English (en)
Original Assignee
F. PRAUNEGGER, K. K. Bezirks-Hauptmann a. D. in Graz
Publication of DE18919C publication Critical patent/DE18919C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G21/00Table-ware
    • A47G21/06Combined or separable sets of table-service utensils; Oyster knives with openers; Fish servers with means for removing bones

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  • Table Equipment (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 33: Hand- und Reisegeräthe.
FERDINAND PRAUNEGGER in GRAZ. E fs besteck.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. September 1881 ab.
Diese Erfindung besteht darin, dafs Gabel und Messer für sich allein oder auch mit Löffel zu einem Efsbesteck in compendiöser Form so vereinigt werden, dafs die genannten Efswerkzeuge, in dem Heft des Messers untergebracht, ein Ganzes bilden, bei dem nur die Schale des Löffels an einer Aufsenseite des Heftes zu liegen kommt; jedes dieser Efswerkzeuge, nämlich Messer, Gabel und Löffel, kann jedoch für sich allein (getrennt von den anderen) bezw. gleichzeitig mit jedem der anderen benutzt werden.
Gleiche Buchstaben bezeichnen in allen Figuren gleiche Theile, und zwar bezeichnet:
α das Heft des Messers,
a1 die im metallenen Theil desselben angebrachte Rinne, in welche sich der am Gabelheft angebrachte, etwas vorstehende Stift b* einschiebt,
a2 die Messerklinge,
α3 die das Messer in geöffnetem Zustand im Heft festdrückende Feder,
b das Heft der Gabel,
b1 das aus dem Messerheft vorragende Ende des Gabelheftes,
P die Gabelklinge,
b3 die die Gabel in geöffnetem Zustand im Heft festdrückende Feder,
bl den an einer Seite des Gabelheftes angebrachten, etwas vorragenden Metallstift, welcher sich beim Einschieben der Gabel in das Messer in die im Messerheft innen angebrachte Rinne a1 einlegt, um das seitliche Bewegen des Gabelheftes beim Oeffnen der Gabel zu verhindern,
c die Muschel des Löffels (Schale),
c1 den Stielansatz an der Löffelschale,
c2 die Kopf- oder Scharnierschraube, welche, durch den Stielansatz und den Stiel des Löffels hindurchgehend, zur festen Verbindung zwischen Stiel und Stielansatz dient,
c3 die Biegung (Kröpfung) des Löffelstieles, um dessen Einlegung bei zusammengeschobenem Messer- und Gabelheft durch den in beiden letzteren angebrachten Schlitz j zu ermöglichen,
c* den Löffelstiel.
η bezeichnet den am Löffelstiel angebrachten Vorsprung (Erhöhung, Nase, Rippe, Zahn), der sich in die am Stielansatz befindliche Nuth einlegt, um die seitliche Verschiebung zu verhindern,
ί den Schlitz, welcher sowohl im Messerheft als am Gabelheft angebracht ist, um beim Einlegen eines Löffels in das Besteck die Biegung c3 des Stieles aufzunehmen.
Bei diesem Efsbesteck mufs unbedingt ein Heft, entweder das des Messers oder das der Gabel, gröfser, nämlich so construirt sein, dafs das andere Heft, genau in das erstere hineinpassend, in dieses hineingeschoben werden kann, also gewissermafsen das eine Heft dem anderen als Scheide dient. Sowohl die Gabel als auch das Messer wird durch eine Feder, angebracht am Rücken des dem einen oder anderen Instrument zugehörigen Heftes, festgestellt, und läfst sich jedes von beiden, wie dies bei Taschenmessern der Fall ist, in das betreffende Heft einlegen oder aufschlagen. Die Lage der Gabel sowie des Messers ist derart angeordnet, dafs dieselben sowie die beiderseitigen Hefte sich weder beim Ineinander-

Claims (2)

schieben im - Wege sind noch das Auf- oder Zuklappen des Messers oder der Gabel behindern, selbst wenn beide Hefte in einander geschoben sind. Statt der in der Zeichnung mit a1 bezeichneten Rinne im metallenen Theil des äufseren (gröfseren) Heftes kann dem seitlichen Herausschieben des inneren (kleineren) Heftes durch Umbörtelung des Metallrandes an den Längsseiten des Heftes vorgebeugt werden; es entfällt natürlich in solchem Falle die Anbringung eines Führungsstiftes bl am. inneren (kleineren) Heft. Diese Sicherungsvorrichtungen können aber entfallen, wenn dieses Besteck durch Hinzufügen eines Löffels completirt wird, denn dieser hindert durch das Einlegen der Stielkröpfung c3 in den an den Heften angebrachten Schlitz ί die nicht beabsichtigte Herausschiebung des inneren (kleineren) Heftes beim Auf- oder Zuklappen von Messer oder Gabel. Ebenso entfällt, wenn die Beigabe eines Löffels zu diesem Besteck nicht gewünscht wird, der an beiden Heften anzubringende Schlitz s. An dem Löffelstiel oder in einem der Hefte kann eine Klemmfeder angebracht werden, um' das Herausfallen des Löffels, wenn derselbe in das Besteck eingelegt wird, zu verhüten. Die Kopf- oder Scharnierschraube t?, welche zur Verbindung des Stielansatzes c1 mit dem gekröpften Löffelstiel dient, zu welchem Zweck in der Durchbohrung des Löffelstieles ein Muttergewinde eingeschnitten ist, kann jedoch auch durch einen an einem Ende mit etwas vorstehendem Rand versehenen Drehzapfen ersetzt werden, der an seinem anderen Ende eine centrale Bohrung mit eingeschnittenem Gewinde hat, in welches dann die Kopfschraube eingreift. Die Festigkeit dieser Verbindung wird erhöht bezw. ein seitliches Verschieben wird unmöglich durch einen an der Scharnierfläche des Stieles oder Stielansatzes angebrachten Vorsprang (Erhöhung, Nase, Rippe, Zahn), der in eine an der gegenüberliegenden Fläche angebrachte nuthartige Vertiefung sich einlegt. Pateνt-Ansprüche:
1. Ein Efsbesteck, bei welchem das Gabelheft b, Fig. 4, unmittelbar in das Messerheft a, Fig. 3( oder auch umgekehrt, letzteres in ersteres eingeschoben werden kann, wodurch beide Theile (Messer und Gabel) gleichsam ein Ganzes bilden, wie solches aus Fig. ι, ι a und 2 ersichtlich ist.
2. Die Art und Weise der Sicherung eines derartigen Besteckes gegen nicht beabsichtigtes Auseinanderschieben entweder durch Anbringung von Nuth bezw. Stift bl an den Heften oder durch Umbörtelung des Randes an einem der beiden Hefte, oder durch blofses Einlegen eines zur Completirung des Besteckes dienenden Löffels, dessen gekröpfter Stiel in einen an beiden Heften angebrachten Schlitz ί und die Löffelschale c an eine Aufsenseite des gröfseren Heftes β zu liegen kommt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT18919D Efsbesteck Active DE18919C (de)

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