DE363338C - Elektrische Alarmanlage - Google Patents

Elektrische Alarmanlage

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DE363338C
DE363338C DEH83020D DEH0083020D DE363338C DE 363338 C DE363338 C DE 363338C DE H83020 D DEH83020 D DE H83020D DE H0083020 D DEH0083020 D DE H0083020D DE 363338 C DE363338 C DE 363338C
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B13/00Burglar, theft or intruder alarms
    • G08B13/22Electrical actuation

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Alarm Systems (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM7. NOVEMBER 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 363338 KLASSE 74 a GRUPPE 21
(H 83020
Heinrich Weeke in Hamborn und August HUther in Duisburg-ffleiderich.
Elektrische Alarmanlage. Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. November 1920 ab.
Die elektrischen Alarmanlagen zum Schütze
gegen Einbruch haben meistens den Nachteil, daß sie durch Eingriffe in die Leitung vor dem zu sichernden Räume außer Betrieb gesetzt werden können. Zum Beispiel wird eine ! Anlage mit Arbeitsstrom nicht funktionieren, , wenn es möglich ist, einen der beiden Leii tungsdrähte an einer Stelle vor dem zu i sichernden Räume zu unterbrechen. Dasselbe ! wird bei einer Anlage mit Ruhestrom der
Fall sein, wenn man die beiden Drähte vor dem zu sichernden Räume verbindet. Um zu erreichen, daß diese Eingriffe sich durch Alarm bemerkbar machen, bedarf- es besonderer Nebenäpparate, wie Relais, mehrerer Stromquellen, oder Leitungssysteme.
Bei der Alarmanlage nach vorliegender Erfindung wird diese doppelte Sicherheit, die sowohl ein Kurzschließen der Drähte sowie ein ίο Unterbrechen derselben meldet, durch einen Anker erreicht, welcher außer dem eigentlichen Arbeitsanker im Alarmapparat angebracht ist und von ein und demselben Magnetsystem betätigt wird. Das bedeutet gegenüber den bekannten Anlagen mit der gleichen Sicherheit eine bedeutende Verbilligung, anderseits werden einfache Anlagen dadurch erhöht gesichert.
Die Zeichnung zeigt die schematische Darstellung einer Ausführungsform an einer elektrischen Klingel.
In Abb. ι bedeuten:
f, g, h die Anschlußklemmen des Alarmapparates,
as s, s dessen Magnetspulen,
p, p die Magnetpole, die hier etwas verlängert sind,
α den eigentlichen Arbeitsanker in der bekannten Anordnung,
μ die Selbstunterbrecherstelle,
k einen Anker, der an der Kontaktstelle» den Alarmapparat mit der Stromquelle b direkt verbindet und
w einen als Widerstand ausgebildeten Ruhe-Stromkontakt, der sich in dem zu sichernden Räume befindet;
I1 m, n, O1 qu, r sind Stromleitungen, χ ein Schalter.
Abb. 2 zeigt einen Schnitt nach Linie A-B der Abb. 1. Die Bezugszeichen sind dieselben.
Vorgang I. Wird durch den Schalter χ die Batterie b mit der Leitung I verbunden, so fließt der Strom von Batterie b durch I über die Verbindungsklemme g, Anker k. Kontaktstelle V1 Leitung qu zum Unterbrecher u, Anker a, Leitung r, Magnetspulen s, s über Leitung η zur Batterie b zurück, wodurch der Stromlauf geschlossen ist und die Klingel in der bekannten Weise in Tätigkeit tritt.
Vorgang II. Wird nun der Anker k von der Verbindungsstelle V1 wie Abb. 2 zeigt, an die Magnetpole £ herangebracht (von Hand oder mittels mechanischer Vorrichtung), so wird der Stromlauf bei ν unterbrochen, und der Strom fließt nun durch die Leitungen I1 o, \ den Ruhestromkontakt mit Widerstand W1 : Leitung m, Verbindungsklemme h zum Unterj brecher u, Anker a, Leitung r, Magnetspu- ! len s, s, Verbindungsklemme /y Leitung % zurück zur Batterie. Der nun in dem Stromkreis befindliche Widerstand w ist so gewählt, daß die Magnete zu schwach erregt sind, um den Anker α anzuziehen, doch stark genug, den Anker k festzuhalten. Die Anlage ist nun betriebsbereit, und jeder Eingriff in das Leitungsnetz o, m wird Alarm auslösen, und zwar durch
Vorgang III. Beim Unterbrechen einer der Leitungen o, m hört die Erregung ganz auf; und der von den Magnetpolen p, p abfedernde Anker k stellt wieder bei ν die elektrische Verbindung her; der Alarm ertönt dann, wie in Vorgang I beschrieben, so lange, bis durch Schaltern die .Batterie abgeschaltet wird.
Vorgang IV. Wird die Leitung m, 0 vor dem Kontakt«; leitend überbrückt, so wird die Erregung des Elektromagneten s stärker, der Anker α wird angezogen, unterbricht den Erregerstrom bei u, der Anker k verbindet wieder bei V1 und der Vorgang I ist wiederhergestellt.
Die Anwendung der Erfindung beschränkt sich nicht auf elektrische Klingeln, sondern läßt sich an allen Apparaten anbringen, die für ihren Betrieb Spulen und Magnete bedingen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Elektrische Alarmanlage, dadurch gekennzeichnet, daß dem Alarmelektromagneten (s), der zum eigentlichen Betrieb des Apparates (z. B. einer Selbstunterbrecherglocke) dient, außer dem eigentlichen Arbeitsanker (a) ein zweiter Anker (k) zugeordnet ist, der von dem Magnetsystem bei schwacher Erregung in einer bestimmbaren Lage festgehalten wird und bei Veränderung der Magneterregung seine Lage ändert, um Kontakt für den mittels des Arbeitsankers (a) erfolgenden Alarmvorgang (bei v) herzustellen, wobei das Elektromagnetsystem (s) des Alarmapparates zugleich als Minimal- sowie als Maximalrelais dient, zu dem Zwecke, bei Eingriffen in das äußere Leitungsnetz (m, 0) der Alarmanlage den Alarmvorgang sicherzustellen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEH83020D 1920-11-09 1920-11-09 Elektrische Alarmanlage Expired DE363338C (de)

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