DE36248C - Geschütz mit einstellbaren Messern zum Zerschneiden der Geschofsmäntel beim Schufs - Google Patents

Geschütz mit einstellbaren Messern zum Zerschneiden der Geschofsmäntel beim Schufs

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DE36248C
DE36248C DENDAT36248D DE36248DA DE36248C DE 36248 C DE36248 C DE 36248C DE NDAT36248 D DENDAT36248 D DE NDAT36248D DE 36248D A DE36248D A DE 36248DA DE 36248 C DE36248 C DE 36248C
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DE
Germany
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gun
cutting
schufs
projectile
knives
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Application number
DENDAT36248D
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H. ST. MAXIM in London
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
    • F42B12/04Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of armour-piercing type
    • F42B12/06Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of armour-piercing type with hard or heavy core; Kinetic energy penetrators
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A21/00Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
    • F41A21/46Barrels having means for separating sabots from projectiles
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
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    • F42B12/22Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of high-explosive type with fragmentation-hull construction
    • F42B12/32Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of high-explosive type with fragmentation-hull construction the hull or case comprising a plurality of discrete bodies, e.g. steel balls, embedded therein or disposed around the explosive charge

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72: Schüsswaffen und Geschosse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. Januar 1886 ab.
Die bisher für nahe Ziele verwendeten, mit Kugeln gefüllten Streugeschosse sind hohl und für grofse Entfernungen nicht zu benutzen, so dafs für letzteren Zweck das Geschofs mit dem gewöhnlichen Vollgeschosse geladen werden mufste.
Die in nachfolgendem unter Hinweis auf die beiliegenden Zeichnungen erläuterte Erfindung soll es nun aber ermöglichen, das jeweilig geladene Geschofs nach Belieben für den einen oder den anderen der beiden Zwecke verwenden zu können, und zwar auf folgende Weise:
In den. Zeichnungen ist der Geschützlauf mit a, das Geschofs mit b und die Patronenhülse mit c bezeichnet. Das Geschofs, Fig. 1 und 2, hat einen Mitteltheil b1 aus gehärtetem Stahl, um den vier Cylinderabschnitte b2 gelegt sind, während an seinem hinteren Ende die Stahlplatte b3 angeordnet ist. Hinter letzterer sitzt die Bleimasse b*, welche die Grundfläche des Geschosses bildet. Um die Abschnitte b% sind behufs Zusammenhaltens derselben die bleiernen Rohrstücke b 5 b 6 gelegt und unter Druck in einer Form durch Einpressen des Bleimantels in die in b2 vorgesehenen Nuthen mit dem Kern zu einem massiven Ganzen vereinigt. Das Bleirohr b6 umgiebt das Ende des Mitteltheiles b1, und die Patronenhülse c greift über die Verbindungsstelle von &5 und b6 hinweg und überdeckt dieselbe, so dafs das Geschofs sich in seinem Aeufsern von einer gewöhnlichen Patrone nicht unterscheidet.
Dieses Geschofs kann nun sowohl zertheilt werden, um in seinem Fluge seine einzelnen Bestandtheile auszustreuen, als auch als VoIlgeschofs zum Durchschiefsen von Panzerplatten dienen, in welch letzterem Falle der Mitteltheil b1 die Platte durchschlägt, während die Stahlscheibe bz an deren Aufsenfläche anschlägt und das Blei sich darum ausbreitet, Fig. 12. Infolge des bedeutenden Bewegungsmomentes jedoch, welches auf den Theil 61 durch das zusätzliche Gewicht der Scheibe &s und des Bleies übermittelt wird, ist die Durchschlagskraft des Geschosses im Vergleich mit den gewöhnlichen Geschossen eine wesentlich gröfsere. Aufserdem dient das Bleistück £4 auch noch zum Ausfüllen der Laufzüge.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, ist der Geschützlauf α mit zwei bei dl an den Ansätzen α1 drehbar befestigten gebogenen Hebeln d versehen, die vorn bei d'2 Schneiden besitzen, während ihre Arme ds durch Aussparungen e1 in dem auf dem Laufe gleitbar angeordneten Ringstücke e hindurchtreten, so dafs also beim Vorschieben des letzteren die vorderen Schneiden d2 der Hebel in eine solche Lage treten müssen, dafs sie beim Austritt des Geschosses aus der GeschUtzmündung auf dieses einwirken und seine Ummantelung zu dem vorgedachten Zwecke zertheilen müssen. Umgekehrt gehen beim Zurückschieben des Ringes e die Schneiden aus einander und lassen das Geschofs unversehrt durch. Die Verschiebung des Ringes erfolgt am besten durch eine Zugstange /, Fig. 7, deren Handgriff/1 in bequemer Lage für den Bedienungskanonier angeordnet sein kann.
In Fig. 5 und 6 sind anstatt der Schneiden drehbare Messerscheiben d* an den Hebelenden
vorgesehen. Auch . können die Schneiden zweckmäfsig eine gewundene Form haben oder den Laufzügen entsprechend unter einem Winkel zur Seelenachse angeordnet sein.
In Fig. io und ii ist die Anordnung der Messer ds so getroffen, dafs sie sich in den Oeffnungen a2 in der Richtung der Seelenachse verstellen lassen; in diesem Falle haben die Messer aufsen schiefe Flantschen de, auf welche die schrägen Flächen e2 e3 des Gleitstückes e einwirken und so die Messer aus- und einschieben, wie denn überhaupt diese Mittel zur Zertheilung des Geschosses in Gemäfsheit des vorliegenden Erfindungsgedankens auf mannigfache naheliegende Weise abgeändert werden können.
Das Geschofs, dessen Streuwirkung nach dem Zerschneiden in den Fig. 8 und 9 angedeutet ist, kann, um seine Bestandteile nach dem Durchschneiden seiner Ummantelung auszustreuen, auch einen Mitteltheil b1 haben, der aus zwei mit ihren Enden zusammenliegenden Stücken besteht und im Längsschnitt von convexer Form ist. Hierum werden nun wieder die Cylinderabschnitte b2 und um diese die Rohrstücke bs b6 gelegt und dann die sa'mmtlichen Theile durch Pressung zu einem fest zusammenhängenden Ganzen vereinigt, wobei die runderhabene Gestaltung des Mitteltheiles die Abschnitte festhält. Wird dieses Geschofs aus einem gezogenen Geschütz gefeuert und wie oben durchschnitten, so lösen sich infolge der Drehung die einzelnen Theile aus einander und wirken ebenfalls wie in Fig. 8 und 9. Zur Herstellung der einzelnen Theile kann Blei, eine Mischung von Blei und Zinn oder beliebiges anderes zweckentsprechendes Metall dienen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: .
    Ein Geschütz, welches mit einem oder mehreren in der Nähe der Laufmündung angeordneten Messern und einer Einstellvorrichtung für die letzteren versehen ist, durch welche dieselben sowohl in die zum Durchschneiden der Ummantelung eines jeden sich voranbewegenden Geschosses erforderliche Stellung nach innen als auch, um das Geschofs in unzerschnittenem Zustande durchzulassen, nach aufsen gerückt werden können.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT36248D Geschütz mit einstellbaren Messern zum Zerschneiden der Geschofsmäntel beim Schufs Expired - Lifetime DE36248C (de)

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DENDAT36248D Expired - Lifetime DE36248C (de) Geschütz mit einstellbaren Messern zum Zerschneiden der Geschofsmäntel beim Schufs

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DE (1) DE36248C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7500433B1 (en) * 1994-01-06 2009-03-10 Cerberus Institute For Research And Development (Inc.) Cartridge apparatus

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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