DE36237C - Neuerung an Flaschen-Waschmaschinen - Google Patents
Neuerung an Flaschen-WaschmaschinenInfo
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- DE36237C DE36237C DENDAT36237D DE36237DA DE36237C DE 36237 C DE36237 C DE 36237C DE NDAT36237 D DENDAT36237 D DE NDAT36237D DE 36237D A DE36237D A DE 36237DA DE 36237 C DE36237 C DE 36237C
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- Germany
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- brush
- sleeve
- bottle
- washing machines
- bottle washing
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B08—CLEANING
- B08B—CLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
- B08B9/00—Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
- B08B9/08—Cleaning containers, e.g. tanks
- B08B9/20—Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought
- B08B9/36—Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus cleaning by using brushes
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Cleaning In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Flaschen-Waschmaschine, in welcher die Flasche zuerst,
automatisch mit Wasser versehen, der Wirkung einer Bürste, welche eine drehende und hin-
und hergehende Bewegung erhält, und sodann der Wirkung eines zum Ausspülen dienenden
Wasserstrahles ausgesetzt wird.
In den Zeichnungen ist:
Fig. ι eine obere Ansicht der Maschine,
Fig. 2 ein verticaler Längenschnitt,
. Fig. 3 eine Seitenansicht in kleinerem Mafse als die vorhergehenden Figuren,
. Fig. 3 eine Seitenansicht in kleinerem Mafse als die vorhergehenden Figuren,
Fig. 4 eine Detailansicht des Flaschenträgers,
Fig. 5 ein Querschnitt in der Ebene χ - χ, Fig. 2.
A bezeichnet den Rahmen 3er Maschine, an welchem zwei parallele Stangen B B befestigt
sind, welche die Führung für zwei Schieber C C bilden. Diese Schieber sind durch
einen Kreuzkopf C1 verbunden. In diesem Kreuzkopf ist eine Achse D gelagert, welche
die Bürste D3 und ein konisches Rad D1
trägt, das in ein anderes, auf der Achse E befestigtes konisches Rad D2 eingreift. Diese
Achse E ist in den Schiebern C C gelagert und bildet die Triebachse. Eine der Stangen
BB ist mit Zähnen versehen, welche in ein auf der Triebachse E sitzendes Zahnrad E1
eingreifen. Mit einem der beiden Schieber C ist ein Hebel C3 durch eine Stange C2 in
solcher Weise verbunden, dafs, wenn derselbe hin- und herbewegt wird, die Schieber C C
auf den Stangen B B hin- und hergeschoben werden. Da diese Schieber die Achsen D
und E mit sich führen und zugleich das Zahnrad E1 in die Zahnstange eingreift und dadurch
eine drehende Bewegung erhält, welche den Achsen E und D mitgetheilt wird, so
erhält die Bürste D3 eine drehende und zugleich hin- und hergehende Bewegung. Das
Zahnrad D2 sitzt lose auf der Achse E und ist mit einer Sperrklinke F versehen, welche
in ein auf der Achse E befestigtes Sperrrad F1 eingreift, so dafs das Rad £>2 blos in einer
Richtung von der Achse E mitgedreht wird und die drehende Bewegung der Bürstenachse
D blos durch die Schwungkraft des auf derselben befestigten Schwungrades D4 fortdauert,
während die Bürste aus der Flasche herausgezogen wird.
Die Bürstenachse 23 geht durch eine am Maschinenrahmen befestigte Büchse G hindurch
und trägt die Bürste D3. Das Ende der Bürstenachse ist von einer Büchse H umgeben,
welche in das äufsere, zu diesem Zwecke erweiterte Ende der Büchse G pafst und deren
innerer Durchmesser gröfser ist als der Durchmesser der Bürstenachse, so dafs zwischen
beiden ein ringförmiger Raum H1, Fig. 2, entsteht. Von der Büchse G erhebt sich
ein hohler Ständer /, dessen innerer Raum am oberen Ende erweitert ist, um einer
Wasserkammer J1 Raum zu geben, und mit einem Rohransatz J2 mit Schraubengewinde
versehen ist, welche zur Befestigung eines Schlauches dient, um der Kammer P Wasser
zuzuführen. Am Boden dieser Kammer sitzt ein Ventil J, dessen Stiel J1 nach unten
zu durch den Ständer / in einen in der Büchse H angebrachten Einschnitt H2 eingreift. Der Boden dieses Einschnittes ist geneigt
(s. Fig. 2) und der Einschnitt steht mit
dem ringförmigen Raum H durch eine Oeffnung J2 in Verbindung. Um die vorstehenden
Enden der Büchse H ist eine Feder K gewunden, welche das Bestreben hat, dieselben
nach aufsen zu drücken, und wenn die Büchse der Wirkung dieser Feder folgen kann, so
liegt das innere Ende des Einschnittes H^ an
den Ventilstiel J1 an und das Ventil wird durch seine eigene Schwere geschlossen, so
dafs die Ausflufsöffnung der Kammer I1 geschlossen
ist, wie in Fig. 2 gezeigt ist. Wenn jedoch die Büchse H einwärts gedrückt wird,
so wird das Ventil I durch den schiefen Boden des Einschnittes i/2 gehoben und das
Wasser fliefst von der Kammer I1 durch die Ausflufsöffnung J2 in den ringförmigen Raum H1
und von da in die zum Auswaschen bestimmte Flasche, welche über die Bürste D3 gesteckt
wird.
In den Obertheil der Kammer 71 ist ein
durchbohrter Kopf L eingesetzt mit einer Ausgufsröhre Κλ, welche dazu dient, die
Flasche auszuspülen, nachdem dieselbe der Wirkung der Bürste ausgesetzt war. Diese
Ausgufsröhre ist an ihrem unteren Ende geschlossen und mit Seitenöffnungen K'2 versehen (s. Fig. 5), und am oberen Theile derselben
ist eine Spiralfeder K3 angebracht, welche das Bestreben hat, die Röhre aufwärts zu
drücken, wobei die Oeffnungen K2 im Innern des Kopfes L geschlossen sind. An der Ausgufsröhre
ist ein Kopf i£4, welcher die zu
waschende Flasche trägt, und wenn die Flasche verkehrt auf diesen Kopf gestellt und weit
genug nach unten gedrückt wird, um die Oeffnungen i£2 frei zu machen (wie in Fig. 2 in
punktirten Linien gezeigt), so fliefst das Wasser von der Kammer I durch die Röhre K1 in
die Flasche und spült dieselbe aus.
Während die Flasche der Wirkung der Bürste -D3 ausgesetzt wird, wird dieselbe durch
eine an der Büchse H befestigte Mulde N und durch eine am Maschinenrahmen befestigte
Gabel N1 getragen. Die Länge der Führungsstangen BB1 ist in solchem Verhältnifs zu
der Länge der Bürstenwalze D, dafs, wenn die Theile nach einer Endstellung bewegt werden,
die Bürste i)3 ganz in das Innere der Büchse H zu liegen kommt, um den Eintritt der Bürste
in die Flasche zu erleichtern.
Claims (2)
1. -die Vorrichtung zur Hervorbringung einer
zugleich drehenden und hin- und hergehenden Bewegung der Bürste D3, bestehend
in der Combination der Zahnstangen B B mit Schlitten C C, konischem
Räderpaar D1D2, Schwungrad D1 und
Hebelvorrichtung C2 C3, wobei die vorerwähnte Bewegung der Bürste D 3 durch
Bewegung des Handhebels C3 erzielt wird, Fig. ι und 3;
2. die Wasserzuführvorrichtung für die Bürste/)3,
bestehend in der Combination der mit Spiralfeder K und Einschnitt H% versehenen
Hülse H mit dem Ventil J, welches durch Zurückschieben der Hülse// gehoben wird
und das Wasser aus der Kammer in die Bohrung der Hülse H und von da in "die
Flasche und zur Bürste treten läfst, Fig. 2.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE36237C true DE36237C (de) |
Family
ID=312059
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT36237D Expired - Lifetime DE36237C (de) | Neuerung an Flaschen-Waschmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE36237C (de) |
-
0
- DE DENDAT36237D patent/DE36237C/de not_active Expired - Lifetime
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