DE81510C - - Google Patents
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- DE81510C DE81510C DENDAT81510D DE81510DA DE81510C DE 81510 C DE81510 C DE 81510C DE NDAT81510 D DENDAT81510 D DE NDAT81510D DE 81510D A DE81510D A DE 81510DA DE 81510 C DE81510 C DE 81510C
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
- D06F21/00—Washing machines with receptacles, e.g. perforated, having a rotary movement, e.g. oscillatory movement
- D06F21/02—Washing machines with receptacles, e.g. perforated, having a rotary movement, e.g. oscillatory movement about a horizontal axis
- D06F21/04—Washing machines with receptacles, e.g. perforated, having a rotary movement, e.g. oscillatory movement about a horizontal axis within an enclosing receptacle
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
Vorliegende Maschine zum Waschen und Spülen von Wasche - Gegenständen der verschiedensten
Art ist derart eingerichtet, dafs die unter einem Drucke von mindestens einer halben Atmosphäre zugeführte Reinigungsflüssigkeit
(Lauge) strahlenförmig, möglichst energisch auf die Wüsche selbst einwirkt, ohne
dal's die Kraft der Strahlen durch die die Wüsche umgebende Flüssigkeit vorher abgeschwächt
wird. Die Reinigungsflüssigkeit fällt also platzregenartig auf die stets frei liegende
Wäsche herab und wird sofort auf geeignete Weise abgeführt. Letzterer Zweck wird durch
die Verwendung einer durchlochten cylindrischen Blechtrommel von groisem Querschnitt
und die Anordnung eines tiefer und nach der hinteren Seite liegenden Auffangbehälters erzielt,
in welch letzteren die Flüssigkeit, nachdem sie in ;oben genannter Weise auf die
Wäsche eingewirkt hat, rasch abfliefst. Die Flüssigkeitsstrahlen bewirken also durch unmittelbares
Aufprallen auf die Oberfläche und Eindringen in die Wäsche auch ein mechanisches
Lösen und Abspülen der Schrhutztheile und unterstützen dabei die chemische Wirkung
in so hohem Malse, dafs der Reinigungsprocefs in denkbar kürzester Zeit erfolgt.
Die Maschine ist in beiliegender Zeichnung in
Fig. ι in Vorderansicht und theilweise im
Schnitt und in Fig. 2 im Querschnitt dargestellt. Fig. 3 veranschaulicht den Antrieb in
der Pfeilrichlung χ und Fig. 4 in der Pfeilrichtung y gemäis Fig. ι gesehen.
Die Maschine besteht im wesentlichen aus drei Haupttheilen, nämlich aus der eigentlichen
Waschvorrichtung, dem Auffangbehälter für die Reinigungsflüssigkeit und der auf Trägern
ruhenden Centrifugalpumpe.
Die eigentliche Waschvorrichtung setzt sich zusammen aus einer inneren schwingenden und
durchlochten Blechtrommel C, welche in den beiden Hohlgufsständern A und A1 drehbar
gelagert und von einem äufseren Cylinder bezw. Schutzmantel M umgeben ist. Letzterer
ist ebenfalls drehbar gelagert, besitzt eine DeCkelöffnung und kann von Hand, unabhängig
von der schwingenden Trommel, bethätigt werden.
Die Trommel C, welche, wie in Fig. 2 im Querschnitte dargestellt, die zu reinigende
Wäsche aufnimmt, ist an ihrer Innenwandung mit einer Anzahl in bestimmten Abständen
von einander angeordneten Spritzröhren F versehen.
Diese Spritzröhren F stehen ihrerseits wieder in Verbindung mit einem an der einen Seitenwandung
der Blechtrommel angeordneten Hohlräume ZT1, in welchen das durch den hohlen
Zapfen hindurchgehende Pumpendruckrohr mündet. Die beiden Seitenwandungen EE1
der Trommel C ruhen vermittelst Zapfen in den Lagern L L1 der beiden Hohlgufsständer A
bezw. A1. Die Trommel C ist mit einem Deckel D versehen, der einen leicht zu öffnenden
und wieder zu schliefsenden Verschlufs besitzt. Die an ihrer Innenwandung montirten
Spritzröhren F besitzen im Verhältnifs zu den Wassercirculationsröhren einen so kleinen
Querschnitt, dafs dadurch der bereits vorher erwähnte starke Druck erzielt werden kann.
Die Circulation der Lauge bezw. der Spülflüssigkeit wird durch die Rotationspumpe P
bewirkt. \ Das Saugrohr N dieser Pumpe P
steht mit dem Auffangbehälter bezw. Reservoir B für die Lauge bezw. die Spülflüssigkeit in Verbindung.
Dieser Behälter B ist in zwei Abtheilungen jB1 und B- getheilt, von denen die
eine zur Aufnahme der Lauge und die andere für das reine Wasser bestimmt ist. Jede dieser
Abtheilungen ist mittelst eines Ventils F2 bezw. F3 an die Saugleitung bezw. den'Saugkanal
N angeschlossen, so dafs also das einfache Wechseln der Saugrohrventile genügt,
um die Förderung der einen oder anderen dieser Flüssigkeiten durch die Rotationspumpe
zu bewirken, je nachdem man waschen oder nur ausspülen will.
Die Lauge bezw. das Spülwasser wird im Innern der Behilltcrabthcilungen mittelst eines
Dumpfschlnngeni'ohres erhitzt, welches jedoch
der Einfachheit halber in der Zeichnung nicht dargestellt ist. Die Speisung und der Abllufs
aus dem Behälter können durch eine Reihe von an den entsprechenden Leitungen angeordneten
Hähnen und Ventilen rasch und bequem bewerkstelligt werden.
Das Waschen selbst geht folgendermafsen vor sich: . .
Die Wasche wird zunächst in die Maschine gebracht, zn welchem Zweck man. die innere
Blechtrommel C und den aufseien Mantel M derart dreht, dafs sich ihre Oeflnungen genau
decken. Hierauf wird die Blechtrommel C geschlossen und der Mantel so gedreht, dafs
seine Oeffnung nach oben zu liegen kommt. Diese Oeflnung wird alsdann durch einen Deckel
ebenfalls verschlossen.
Durch das Inbetriebsetzen der Pumpe P gelangt die Flüssigkeit unter entsprechendem
Druck zunächst in die hohle Seitenwandung E1 der Trommel C, dringt alsdann mit Wucht in
die Spritzröhren F ein, um hierauf in Gestalt einer starken und gleichmäfsigen Brause die
Wäsche von allen Seiten kräftig zu bespritzen. Da nur der dritte Theil der Trommel C mit
Wäsche angefüllt ist (s. Fig. 2), so verändert diese Wäsche bei den Schwingungen der
Trommel stets ihre Lage, so dafs sie also den auftreffenden Flüssigkeitsstrahlen stets eine neue
Oberfläche darbietet. Die Flüssigkeit gelangt alsdann durch die durchlochte Wandung der
Trommel C hindurch in den äufseren Mantel M und von diesem durch in den beiden Hohlgufsständern
A und A1 angeordnete Kanäle (Fig. 2) in den Auffangbehälter B zurück.
In die in den beiden Hohlgufsständern angeordneten Kanäle sind Ventile F und F1 eingeschaltet
(Fig. ι und 2), welche von Hand geöffnet bezw. geschlossen werden können. Je
nachdem nun eines dieser beiden Ventile geöffnet bezw. geschlossen ist, gelangt die Flüssigkeit
aus dem Mantel M entweder in die Behälterabtheilung B1 oder in die Äbtheilung B2.
Sobald die Flüssigkeit wieder in einer der beiden Behälterabtheilungen angelangt ist, wird
sie von der Pumpe wiederum angesogen und aufs Neue in die Trommel C befördert. Infolge
dieses ununterbrochenen Kreislaufes wird eine fortwährende platzregenartige, kräftige
Brause auch mit einem verhältnifsmäfsig geringen Quantum von Flüssigkeit bewirkt, so
dafs also die Flüssigkeit nach Belieben und Bedarf ausgenutzt werden kann.
Die Pumpe wird durch eine Riemscheibe R in Thätigkeit gesetzt, auf deren Achse ein
Zahnrad U1 sitzt, welches mit einem Zahnrade U auf der Achse der Pumpe in Eingriff
steht (Fig. 3). ■
Die Schwingung der Trommel C wird auf folgende Weise erzielt:
Die Achse, nuf welcher die Riemscheibe R sitzt,
ist bis zur anderen Seite des Maschinengcslells durchgeführt und trügt dort, fest aufgekeilt, ein
Zahnrad Sf1, welches mit einem zweiten Zahnrade
Si von passendem Uebersetzungsverhältnifs in Eingriff steht. Eine Schubstange T greift
einerseits excentrisch an dem Zahnrade St und andererseits an einer Zahnstange Z (Fig. 1 und 4)
an, die sich zwischen Führungsrolle!! hin- und herbewegen kann, derart, dafs durch die
Rotation des Zahnrades Si der Zahnstange Z eine hin- und hergehende Bewegung crthcilt
wird. Die Zahnstange Z greift in ein Zahnrad K ein, welches an der Aufscnseite <les
Hohlgufsständers A auf dem Lagerzapfen der Trommel C befestigt ist, derart, dafs die hin-
und 'hergehende Bewegung der Zahnstange Z ebenfalls eine hin- und hergehende, also eine
schwingende Bewegung der Trommel C zur Folge hat. . ..''■.,
Die Drehung des äufseren Mantels M beim Beschicken und Entleeren der Trommel C
geschieht von Hand mittelst eines Handrades H, auf dessen Achse Zahnräder K1 K2 aufgekeilt
sind, welche mit entsprechenden Zahnkränzen auf dem Mantelumfang in Eingriff stehen.
Zum Oeffnen und Verschliefsen der Mantelöffnung ist beispielsweise folgende Einrichtung
dargestellt:
Auf der Achse des Handrades H sitzt lose eine Hülse, welche mittelst Hebels Z1 gedreht
werden kann (Fig. 4). Auf dieser Hülse festsitzende excentrische Scheiben tragen den infolge
seiner Schwere nach abwärts hängenden Deckel, derart, dafs bei einer Drehung der
Hülse der Deckel gehoben bezw. gesenkt wird. Der Hebel Z1 kann durch einen Bolzen Z2
in seiner jeweiligen Lage festgestellt werden (Fig, 3)·
Das Uebersetzungsverhältnifs zwischen den Zahnrädern Sf und St1 mufs derart gewählt
werden, dafs die schwingende Bewegung der Trommel C an und für sich sehr sanft ausfällt,
denn ihr Zweck ist lediglich der, die
Wüsche umzudrehen und gleichzeitig aufzurühren, damit jedes einzelne Stück der unmittelbaren
Einwirkung der Brause ausgesetzt wird.
Nach Beendigung des Waschens folgt die
Spülung, welche dadurch bewerkstelligt wird, dafs man durch die bereits beschriebene Ventileinrichtung
(VV1 bezw. V2V3J die Verbindung
der Pumpe und des Mantelraumes mit den Behälterabtheilungen B1 B- wechselt.
Nach vollzogener Spülung wird die Oeffnung der Trommel C sowohl wie die des Mantels M
nach unten gerichtet, wodurch, nach erfolgtem Oeffnen des Trommeldeckels T die sofortige
und selbsttätige Entleerung der Trommel bewirkt werden kann.
Die Vortheile, welche diese Maschine bietet, liegen auf der Hand. Bei den bis jetzt bekannten
Systemen lag die Wirkung darin, dafs die Wasche gegen Scheidewände, geschleudert
oder über gewellte bezw. gelochte Flüchen gezogen und gleichzeitig starken bezw. heftigen
Rotationsbewegungen unterworfen wurden. Die Wirkung dieser Systeme konnte naturgema'fs
nur eine sehr oberflächliche sein und überdies wurde die Wäsche dadurch einer sehr starken Abnutzung unterworfen.
Ein weiterer Vorlheil 'dieser Maschine liegt
noch darin, dafs die Wasch- und Spülflüssigkeiten, bis sie erschöpft sind, stets in der Maschine
verbleiben, wodurch jeder Wärme- und Materialverlust vermieden wird. Diese Einrichtung
hat gleichzeitig eine grofse Ersparnifs an Zeit, sowie an Brennmaterial zur Folge.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:Ί. Eine Maschine zum Waschen und Spülen von Wäsche-Gegenständen aller Art, dadurch gekennzeichnet, dafs die Waschbezw. Spülflüssigkeit durch eine Centrifugalpumpe (P) mit einem Druck von mindestens Y2 Atmosphäre in an der Innenwandung einer j durchlochten schwingenden Trommel (C) .' ■ \ angeordnete durchlochte Spritzröhren (F) ■ geprefst wird, um, aus diesen in Gestalt einer feinen kräftigen Brause austretend, auf die Oberfläche der in der Trommel befindlichen Wäsche einzuwirken und durch die durchlochte Wandung der Trommel sofort auszutreten, sowie durch besondere Kanäle nach einem tiefer gelegenen Auffangbehälter abzufliefsen, welch letzterer mit der Saugleitung der Pumpe in Verbindung steht, derart, dafs in stetigem Kreislauf ein verhältnifsmäfsg geringes Quantum Flüssigkeit nach Belieben ausgenutzt werden kann.
- 2. Bei der durch Anspruch i. gekennzeichneten Maschine die Anordnung, dafs der Auffangbehälter (B) für die aus der Trommel/'C) abfliefsende Flüssigkeit in mehrere Abthcilungcn (B1 B2J gethcilt ist, welche einzelnen Abtheilungen mit je einem besonderen, von aufsen von Hand zu bethätigenden Einlnfs- und Aiislafsvcnlil (V und V-) bezw. (V1 und Vs) ausgestattet sind und, gesondert von einander, die Wasch- und Spülflüssigkeit enthalten, zum Zweck, die Wäsche nach einander mit verschiedenen Flüssigkeiten behandeln zu können, ohne dafs der Betrieb unterbrochen werden mufs und ohne dafs ein Verlust des jeweiligen vorher benutzten Flüssigkeitsquantums stattfinden kann.
- 3. Bei der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Maschine die Anordnung eines die zur Aufnahme der Wäsche dienende Trommel^Cj umschliefsenden Mantels (M), welcher die, aus jener Trommel abfliefsende Flüssigkeit auffängt, den jeweilig benöthigten Behältern (B1 und B^) zuführt und behufs Beschickens und Entleerens der Trommel (C) ebenso wie diese mit einem leicht zu öffnenden und zu schliefsenden Deckel versehen ist, wobei dieser Mantel, unabhängig von der Trommel, von Hand gedreht werden kann, um die Lage seiner Deckel-Öffnung mit derjenigen der Trommel in. Uebereinstimmung zu bringen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE81510C true DE81510C (de) |
Family
ID=353984
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT81510D Active DE81510C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE81510C (de) |
-
0
- DE DENDAT81510D patent/DE81510C/de active Active
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