DE31352C - Neuerung an dem unter Nr. 28050 geschützten Apparat zum Bleichen, Waschen, Färben und Appretiren gewebter Stoffe - Google Patents
Neuerung an dem unter Nr. 28050 geschützten Apparat zum Bleichen, Waschen, Färben und Appretiren gewebter StoffeInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B5/00—Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf die Construction und Combination von Apparaten,
mittelst welcher das Bleichen, Waschen, Färben und Appretiren gewebter Stoffe in der
Weise bewerkstelligt wird, dafs die wirksame Flüssigkeit durch mechanische Hülfsmittel durch
das zu behandelnde Zeug hindurchgetrieben wird.
In einem solchen Apparat wird der Stoff um hohle, metallene Cylinder oder Walzen
geführt, welche auf ihrer Oberfläche mit Vertiefungen oder Versenkungen versehen, und deren
Wandungen auf einer der Breite des Stoffes entsprechenden Länge mit einer grofsen Anzahl
Löcher versehen sind, um der Flüssigkeit zu gestatten, das Zeug möglichst an allen Stellen
zu durchdringen. Im Innern der hohlen Cylinder oder Walzen (welche an einem Ende
verschlossen sind) wird ein Vacuum erzeugt, wodurch die Flüssigkeit durch den Stoff hindurchgesaugt
wird. Diese Einrichtung hat den aufserordentlichen Vortheil, dafs das Zeug nicht
Ubermäfsig auf seine Festigkeit beansprucht wird, wie dies z. B. der Fall ist, wo die Flüssigkeit
aus dem Innern der Cylinder durch Druck nach auswärts getrieben wird und beständig die
Tendenz hat, das Zeug aufzublähen und von den Cylindern abzuheben.
Die offenen Enden der Cvlinder sind so construirt, dafs die Wirkung der Pumpe oder
dergleichen in dem inneren Hohlraum eine möglichst gleichmäfsige ist. Es empfiehlt sich,
zwei solcher Cylinder in einem und demselben Reservoir anzuordnen Und zur Erzeugung des
Vacuums in denselben eine Centrifugalpumpe zu benutzen.
Die von der Pumpe durch das Zeug in das Innere der Cylinder hineingesaugte Flüssigkeit
wird wieder in den Aufsenraum des die Cylinder enthaltenden Reservoirs zurückbefördert, und
zwar dient hierzu ein Rohr, · dessen Ausflufsmündung sich vertical über dem Reservoir befindet
und so angeordnet ist, dafs die immerhin mit grofser Kraft von der Pumpe vorwärts
getriebene Flüssigkeit in einer oder mehreren verticalen Strahlen ausfliefst und also verhindert
ist, Wirbel zu erzeugen, die das Zeug aus der Richtung bringen könnten. Vor und hinter den
Cylindern wird das Zeug über perforirte und event, ebenfalls mit Versenkungen versehene
gerade Platten geführt, derart, dafs die Kraft der oben einfliefsenden Flüssigkeit nicht die Fäden
des Gewebes aus ihrer Lage bringen kann, aber doch nicht unerheblich dazu beiträgt, die Durchdringung
der Fasern von der Flüssigkeit zu vervollständigen. Im übrigen sind diese Platten
- so angeordnet, dafs sie leicht herausgenommen werden können, und das Ausflufsrohr ist mit
einem Gelenk versehen, so dafs es sich im Falle von Reparaturen oder wenn das Reservoir
gereinigt werden soll, aufwärts klappen läfst.
Auf beiliegender Zeichnung ist Fig. ι ein theilweise im Schnitt dargestellter Aufrifs eines
nach Mafsgabe der Erfindung construirten Apparates, welcher vier Reservoirs a, je zwei
Walzen oder Cylinder b enthaltend, besitzt. Diese Zahlen sind nur beispielsweise gewählt
und sollen durchaus nicht bindend für die Construction sein, da je nach Erfordernifs auch
eine gröfsere oder geringere Anzahl von Reservoirs in einem Apparat combinirt und mehr
oder weniger als zwei Cylinder in jedem Reservoir angeordnet werden können.
Fig. 2 zeigt, zum Theil im Schnitt, den zugehörigen
Grundrifs.
Aufser den perforirten Cylindern b enthält jedes der Reservoirs α eine horizontale perforirte
Platte c, zwei schräge perforirte Platten c1
und vier Führungswalzen d. Zu jedem Cylinder gehören zwei Führungswalzen, und diese sind
so angeordnet, dafs das Zeug gezwungen wird, fast den ganzen Umfang der Cylinder zu bedecken.
Der Raum zwischen diesen beiden Führungswalzen ist durch eine dritte Walze bl
verschlossen, welche dazu dient, die Saugwirkung durch den von Zeug nicht bedeckten
Theil der Cylinderoberfläche hindurch auf ein Minimum zu beschränken. Die Walzen d sind
in Armen b" gelagert, welche an den Seitenwandungen der Reservoirs mittelst Gelenke
befestigt sind , die eine ausreichende Steifheit besitzen, um die Walzen unter gewöhnlichen
Verhältnissen in Position zu erhalten, aber in dem Fall einer Störung (etwa durch Faltenschlagen
des Zeuges auf den Cylindern) nachgeben und Brüche verhüten.
Für die Cylinder hat sich insbesondere die in Fig. 3 und 4 dargestellte Construction vortheilhaft
erwiesen, wo jedes durch die Cylinderwandung führende Loch e mit einer auf der Cylinderoberfläche befindlichen Versenkung f
von oblonger Gestalt combinirt ist. Es findet hierdurch das Zeug eine gute Auflagefläche
auf dem Cylinderumfang, ohne dafs dadurch dem Hindurchsaugen der Flüssigkeit ein Hindernifs
bereitet würde. Indessen erhält man auch gute Resultate mit anderen Ausführungsformen, wie z. B. wenn die Vertiefungen durch
longitudinale oder peripherische Rinnen ersetzt werden oder um jedes Loch e einen
Kreis bilden.
Die horizontale Platte c liegt auf Trägern aus Winkeleisen, und die Platten c1 stecken in
schrägen Führungen g, aus denen sie nöthigenfalls leicht herausgezogen werden können.
Von dem offenen Ende jedes der Cylinder führt ein Rohr h nach einer Centrifugalpumpe i
oder einer anderen passenden Vorrichtung, welche die Flüssigkeit aus dem betreffenden
Reservoir durch das Zeug und in das Innere der Cylinder b hineinsaugt und dieselbe sodann
in das Ausflufsrohr k treibt, aus welcher sie in das Reservoir zurückkehrt. Dieses Ausflufsrohr
hat die aus Fig. 5, 6 und 7 ersichtliche Einrichtung, d. h. es besitzt auf der unteren
Seite zwischen zwei longitudinalen Rippen m eine Anzahl oblonger Löcher Z, von
denen je zwei durch eine Scheidewand η getrennt sind, damit die Flüssigkeit senkrecht
niederfliefst. 0 bezeichnet das Scharnier, welches das Aufwärtsklappen des Rohres k ermöglicht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An den mittelst Patentes No. 28050 geschützten Apparaten zum Bleichen, Waschen, Färben und Appretiren gewebter Stoffe die Anordnung eines Rohres k, dessen Ausflufsmündung sich vertical über dem Reservoir a befindet und so angeordnet ist, dafs die Flüssigkeit in Strahlen sich auf das über eine perforirte Platte c "geführte Gewebe ergiefst, sowie die Ausführung der perforirten Cylinder, bei welchen jedes Loch mit einer in der Cylinderoberfläche angebrachten Versenkung f versehen ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE31352T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE31352C true DE31352C (de) |
Family
ID=5622073
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DENDAT28050D Active DE28050C (de) | Neuerung an Apparaten zum Bleichen, Waschen, Färben und Appretiren gewebter Stoffe | ||
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| Country | Link |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE962157C (de) * | 1951-11-05 | 1957-04-18 | Denis Dukerts | Maschine zum Walken und Waschen von Textilgut in durchlaufender breitliegender Bahn |
| CN100349021C (zh) * | 2002-06-14 | 2007-11-14 | 肖特股份有限公司 | 具有柔焦效应的光学透镜 |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE1297937B (de) * | 1965-03-23 | 1969-06-19 | Prvni Brnenska Strojirna | Brennkammer fuer Gasturbinen |
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- DE DENDAT31352D patent/DE31352C/de not_active Expired - Lifetime
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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