DE55715C - Gefäfswascher - Google Patents
GefäfswascherInfo
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- DE55715C DE55715C DENDAT55715D DE55715DA DE55715C DE 55715 C DE55715 C DE 55715C DE NDAT55715 D DENDAT55715 D DE NDAT55715D DE 55715D A DE55715D A DE 55715DA DE 55715 C DE55715 C DE 55715C
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L15/00—Washing or rinsing machines for crockery or tableware
- A47L15/0065—Washing or rinsing machines for crockery or tableware specially adapted for drinking glasses
Landscapes
- Washing And Drying Of Tableware (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Gefäfswascher, bei welchem die Menge des für
jedes einzelne Gefäfs bezw. eine bestimmte Anzahl von Gefäfsen zu verbrauchenden Spülwassers
selbstthätig dadurch geregelt wird, dafs, sobald diese Menge Spülwasser ausgelaufen ist,
eine Absperrung des Zuflufsorgans herbeigeführt wird.
Ein solcher Apparat ist auf der beiliegenden Zeichnung in der Fig. 1 in der Seitenansicht
dargestellt, während Fig. 2 Einzelteile veranschaulicht.
Der Apparat besteht aus einem Spülkopf a, welcher entsprechend der Form des zu spülenden
Gefä'fses gebildet ist. Bei dem Ausführungsbeispiel ist derselbe so beschaffen, dafs mittelst
desselben Bierseidel gespült werden können. Dieser Spülkopf besteht demgemä'fs aus einem
doppelwandigen Hohlcylinder, an dessen unterer Seite sich eine krempenartige Erweiterung anschliefst.
Auf der oberen Seite des Hohlcylinders sind Ansätze αΛ angeordnet, auf welchen
das mit der Oeffnung nach unten gerichtete Bierseidel ruht.
Am oberen Ende sind ferner zwei Reihen von Bohrungen a1 angeordnet, so dafs, wenn
durch das an der unteren Seite des Spülkopfes angeschlossene Rohr aB Wässer zwischen die
Wandungen des Spülkopfes eintritt, dasselbe durch diese beiden Lochreihen nach unten und
seitwärts herauszuspritzen gezwungen wird.
Um auch den unteren Theil des Seidels einer energischen Spülung auszusetzen, sind in
der Nähe des unteren Endes des Hohlcylinders und ebenfalls an der inneren.Seite desRandesBohrungen
angebracht, durch welche das Wasser in waagrechter Richtung von innen und aufsen gegen
das Seidel zu spritzen veranlafst wird. Durch den Rand des Hohlcylinders ist schliefslich ein
Rohr α* hindurchgeführt, welches in die den
Hohlcylinder umgebende Rinne einmündet, also als Abflufs für das aus dem Spülkopf heraustretende
Wasser dient.
Das Rohr a3 dieses SpUlkopfes, welcher auch
entsprechend der Form anderer Gefäfse gebildet sein kann, ist mit einem Gewinde ausgerüstet,
um entsprechend der Form der gerade zu spülenden Gefäfse einen passenden Spülkopf
mit einem Rohr b wasserdicht vereinigen zu können, welches in einem am unteren Ende
geschlossenen Rohr c verschiebbar ist. Das letztere ist an das eine Leitungsrohr d angeschlossen,
welches mit einer Absperrvorrichtung, einem Hahn d1 oder dergleichen ausgerüstet
sein kann. In dem Rohr b befindet sich eine Durchbrechung b1, welche bei "tiefster Stellung
des Spülkopfes bezw. des Rohres b eine Verbindung zwischen dem Innern des Rohres d
und demjenigen des Rohres b herstellt. , An dem nicht in das Rohr c hineinreichenden
Theil des Rohres b befinden sich zwei Ansätze e, unter welche sich der gabelartige Theil
eines Doppelhebels f legt, welcher sich um einen Zapfen g einer mit dem Leitungsrohr d
verbundenen Stütze h dreht.
An den entgegengesetzten Enden dieses Doppelhebels f ist eine Kippschale i angehängt,
deren Gewicht so bemessen ist, dafs dieselbe dem Spülkopf und dem Rohr b das Gegengewicht
zu halten vermag, also eine Linksdrehung des Doppelhebels f herbeiführt, wenn ein zu
spülendes Gefäfs nicht auf den Spülkopf gesetzt
ist; tritt das letztere hingegen ein, so wird der Spülkopf abwärts gedrängt und das Rohr b
nimmt diejenige Lage ein, in welcher bei geöffnetem Absperrorgan d1 Spülwasser in den
Spülkopf gelangt, so dafs dasselbe durch die Oeffnung α2 am Seidel herunter in den Rand
des Spülkopfes und durch das Rohr Λ4 abläuft,
welches so weit fortgeführt ist, dafs das Spülwasser in die Kippschale i gelangt. Ist die
Kippschale so weit mit Flüssigkeit gefüllt, dafs das Gewicht der letzteren dem zu spülenden
Gefäfs das Gleichgewicht zu halten vermag, so stellt sich der Doppelhebel f waagrecht ein,
das Rohr b wird nach oben bewegt und der weitere Zuflufs von Spülwasser verhindert.
Nimmt man alsdann das Bierseidel bezw. das zu spülende Gefäfs vom Spülkopf herunter, so
ist das Gleichgewicht gestört, der Doppelhebel f schwingt links herum und die Kippschale,
die am unteren Ende in eine Schneide ausläuft, legt sich auf eine feststehende Unterlage
Ar, so dafs ein selbsttätiges Auslaufen der Flüssigkeit herbeigeführt wird. Da aber vorausgesetzt
war, dafs das Gewicht dieser Kippschale demjenigen des Spülkopfes und des Rohres b das Gleichgewicht hält, so kann erst
eine Rechtsdrehung des Hebels f bezw. eine Senkung des Spülkopfes und Einleiten des
Wassers wieder erfolgen, nachdem ein anderes zu reinigendes Gefäfs auf den Spülkopf aufgesetzt
worden ist. Damit das Rohr b nicht zu weit aus dem Rohr d herausgezogen' wird, ist
an der Säule h ein Anschlag I angeordnet;
durch die geeignete Wahl des Uebersetzungsverhältnisses und der Gewichte hat man es
also in der Hand, eine beliebige, aber stets sich gleichbleibende Menge von Spülwasser für jedes
einzelne zu spülende Gefäfs herauslaufen zu lassen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Gefäfswascher, bei welchem die Menge des beim Reinigen eines einzelnen Gefäfses bezw. einer bestimmten Anzahl von Gefäfsen zu verbrauchenden Spülwassers dadurch selbstthätig bemessen wird, dafs das letztere nach Durchgang durch den an dem einen Ende eines zweiarmigen Hebels (f) befindlichen Spülkopf (a) in eine am anderen Ende dieses Hebels angeordnete Kippschale (i) geleitet wird, die im leeren Zustande den Spülkopf sowie das an demselben befestigte Rohr (S) in die höchste Endlage zu bringen vermag, so lange nicht das zu reinigende Gefäfs auf den Spülkopf aufgesetzt ist, wodurch eine Bewegung des Spülkopfes bezw. des Rohres (b) in die tiefste Endlage und ein Zuflufs von Spülwasser herbeigeführt wird, welch letzterer so lange andauert, bis die Kippschale gefüllt ist, die mit ihrem Inhalt dem Spülkopf bezw. dem Rohr (b) sammt Gefäfs das Gleichgewicht hält, den Doppelhebel/ in die Mittellage dreht und eine Absperrung bewirkt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE55715C true DE55715C (de) |
Family
ID=330220
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT55715D Expired - Lifetime DE55715C (de) | Gefäfswascher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE55715C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4037935A1 (de) * | 1990-11-23 | 1992-05-27 | Mannesmann Ag | Strahlverdichter fuer gasfoermige medien |
-
0
- DE DENDAT55715D patent/DE55715C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4037935A1 (de) * | 1990-11-23 | 1992-05-27 | Mannesmann Ag | Strahlverdichter fuer gasfoermige medien |
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