DE361728C - Messvorrichtung fuer feuergefaehrliche, unter Druckschutzgas lagernde Fluessigkeiten - Google Patents
Messvorrichtung fuer feuergefaehrliche, unter Druckschutzgas lagernde FluessigkeitenInfo
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- DE361728C DE361728C DEH87886D DEH0087886D DE361728C DE 361728 C DE361728 C DE 361728C DE H87886 D DEH87886 D DE H87886D DE H0087886 D DEH0087886 D DE H0087886D DE 361728 C DE361728 C DE 361728C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67D—DISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B67D7/00—Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
- B67D7/06—Details or accessories
- B67D7/08—Arrangements of devices for controlling, indicating, metering or registering quantity or price of liquid transferred
- B67D7/16—Arrangements of liquid meters
- B67D7/163—Arrangements of liquid meters of fixed measuring chamber type
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Description
- IKeßvorrichtung für feuergefährliche, unter Druckschutzgas lagernde Flüssigkeiten. Bei der Meßvorrichtung nach dem Hauptpatent nimmt ider Bedienungshebel der Steuerorgane mit diesen selbsttätig die Außerbetriebslage ein, sobald er losgelassen wird. Dann fließt die in diesem Augenblick in den beiden Meßgefäßen enthaltene Flüssigkeit in den Lagerbehälter zurück, während die Meßgefäße mit Schutzgas angefüllt werden. Dieser an sich erwünschte Rückfall der Flüssigkeit wird dann zu einem Übelstand, wenn der Auslauf :des sich gerade entleerenden Meßgefäßes unterbrochen und später wieder fortgesetzt werden soll. Das Bedürfnis hierfür kann beispielsweise dann auftreten, wenn der ganze Inhalt des MeBgefäßes, das vielleicht io kg Flüssigkeit faßt, wider Erwarten nicht in das Zapfgefäß hineingeht, so daß .der Ablauf :unterbrochen werden muB, bis ein noch nicht gefülltes Zapfgefäß an die Stelle des gefüllten gesetzt ist. Würde :dann, wie es zur Vermeidung des Überlaufens der Flüssigkeit erforderlich ist, der Flüssigkeitsablauf durch Loslassen .des Bedienungshebels plötzlich unterbrochen, so würde der nicht ausgelaufene Teil der Flüssigkeit sofort in die Lagerung zurücktreten, obwohl .er vom Zählwerk bereits als entnommen aufgezeichnet ist. Hierin liegt meßtechnisch ein Fehler.
- Durch die Erfindung ist dieser Fehler beseitigt und,die Möglichkeit gegeben, den Flüssigkeitsinhalt jedes einzelnen Meßgefäßes unterteilt aus der Vorrichtung zu entnehmen. Dies ist auf einfache Weise dadurch erreicht, daB .in die Ablaufleitung :ein Dreiweghahn eingeschaltet ist, der mit einer Schutzgasleitung in Verbindung steht. Bei dieser Ausbildung der MeBvorrichtung entfällt zugleich die Anordnung eines besonderen, in Abhängigkeit von dem Flüssigkeitssteuerorgan zwangläufig bewegten Organs für die Steuerung des Gaszutritts .in die Meßgefäße, so daß die ganze Vorrichtung in ihrem Aufbau vereinfacht ist.
- Auf der Zeichnung ist :die MeBvorrichtung nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Abb. i ist eine teilweise geschnittene Vorderansicht, während Abb. 2 eine andere Stellung ges in die Ablaufleitung eingeschalteten Hahnes angibt.
- Aus dem Lagerbehälter i führt die mit einem Gasmantel i i umgebene Flüssigkeitssteigleitung 16 zu :dem Steuerorgan 17, von dem :die Leitungen 18, i9 zu den MeßgefäBen 2o, 21 gehen. Aus diesen MeBgefäßen führen die Leitungen 23, 24 zu dem Steuerorgan 22, an :das die Ablaufleitung 25 angeschlossen ist. Die beiden Steuerorgane 17, 22 sind zwangläufig miteinander verbunden und werden durch einen Hebel 33 bedient. Die Meßgefäße 20, 21 stehen oben :durch :eine Leitung 29 miteinander in Verbindung.
- In .der Ablaufleitung 25 liegt ein Drei;weghahn 69, der durch eine Leitung 7o mit dem Gasmantel i i verbunden ist.
- Ist beispielsweise das Meßgefäß 2o gerade mit der Steigleitung 16 verbunden, während das Meßgefäß 21 auf Ablauf eingestellt ist und infolgedessen mit der Leitung 25 in Verbindung steht, wobei der Hahn 69 die in Abb.2 angegebene Zapflage einnimmt, und soll .der Ablauf des Gefäßes 21 unterbrochen werden, so wird der Hahn 69 in die in Abb. i angegebene Lage überführt. In dieser Stellung des Hahnes 69 tritt Schutzgas durch die Leitung 7o in die Ablaufleitung 25 und über :das Steuerorgan 22 durch die Leitung 24 in das Meßgefäß 21, und zwar tritt .das Schutzgas durch die in :den Leitungen 25, a4 und dem Gefäß 21 bis zu einer gewissen Höhe stehende Flüssigkeit hindurch, während die Flüssigkeit selbst in diesem Teil der Vorrichtung stehenbleibt. Die in das Gefäß 2o inzwischen eingetretene Flüssigkeit, -deren Oberfläche durch die Verbindungsleitung 29 mit dem im Gefäß 21 hochsteigenden Druckgas in Berührung kommt, fällt in die Steigleitung 16 und den Lagerbehälter i zurück.
- Ein Absperrorgan wird auch bei der Meßvorrichtung nach dem Hauptpatent in der Ablaufleitung 25 eingeschaltet sein, um diese Leitung .noch besonders nach außen abzudichten. Der Bedienungsmann wird also durch ,die Anbringung des Dreiweghahnes 69 gegenüber :der Vorrichtung nach dem Hauptpatent nicht etwa einen Teil mehr zu bedienen haben, so daB -in diesem Hahn ein Nachteil nicht liegt. Dagegen bietet die Einschaltung .des Hahnes 69 in der beschritbenen Weise die Möglichkeit, jedes der beiden MeB:gefäBe 20, 21 in Absätzen zu entleeren, ohne da& Fehlzählungen vorkommen können. Außerdem ist dadurch, daß dem Hahn 69 die Aufgabe zugewiesen .ist, :den Meßgefäßen 2o, 21 in der Außerbetriebslage Schutzgas zuzuführen und diese MeBgefäße dadurch zu sichern, was sonst durch ein besonderes, mit den Steuerorganen 17, 22 zwangläufig verbundenes Organ geschah, eine wesentliche Vereinfachung gegenüber der Vorrichtung nach dem Hauptpatent geschaffen.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH: Meßvorrichtung für feuergefährliche, unter Druckschutzgas lagernde Flüssigkeiten nach Patent 358298, gekennzeichnet durch einen in die Ablaufleitung (25) eingeschalteten Dreiweghahn (69), an den eine Schutzgasleitung (7o) angeschlossen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH87886D DE361728C (de) | 1921-11-30 | 1921-11-30 | Messvorrichtung fuer feuergefaehrliche, unter Druckschutzgas lagernde Fluessigkeiten |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEH87886D DE361728C (de) | 1921-11-30 | 1921-11-30 | Messvorrichtung fuer feuergefaehrliche, unter Druckschutzgas lagernde Fluessigkeiten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE361728C true DE361728C (de) | 1922-10-18 |
Family
ID=7165119
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH87886D Expired DE361728C (de) | 1921-11-30 | 1921-11-30 | Messvorrichtung fuer feuergefaehrliche, unter Druckschutzgas lagernde Fluessigkeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE361728C (de) |
-
1921
- 1921-11-30 DE DEH87886D patent/DE361728C/de not_active Expired
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