DE861786C - Vorrichtung zum Verhindern der Erstarrung von Klebstoffen - Google Patents
Vorrichtung zum Verhindern der Erstarrung von KlebstoffenInfo
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- DE861786C DE861786C DEJ4342A DEJ0004342A DE861786C DE 861786 C DE861786 C DE 861786C DE J4342 A DEJ4342 A DE J4342A DE J0004342 A DEJ0004342 A DE J0004342A DE 861786 C DE861786 C DE 861786C
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- B05C9/08—Apparatus or plant for applying liquid or other fluent material to surfaces by means not covered by any preceding group, or in which the means of applying the liquid or other fluent material is not important for applying liquid or other fluent material and performing an auxiliary operation
- B05C9/14—Apparatus or plant for applying liquid or other fluent material to surfaces by means not covered by any preceding group, or in which the means of applying the liquid or other fluent material is not important for applying liquid or other fluent material and performing an auxiliary operation the auxiliary operation involving heating or cooling
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- B05C9/10—Apparatus or plant for applying liquid or other fluent material to surfaces by means not covered by any preceding group, or in which the means of applying the liquid or other fluent material is not important for applying liquid or other fluent material and performing an auxiliary operation the auxiliary operation being performed before the application
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Description
- Vorrichtung zum Verhindern der Erstarrung yon Klebstoffen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Verhinderung der Erstarrung von Klebstoffen, insbesondere auf den Leinlauftragswerkzeugen an Warmleim verarbeitenden Maschinen.
- Die bisher üblichen Vorrichtungen dieser Art bestanden im wesentlichen aus einem Verdampfungsbehälter, der entweder von außen geheizt wurde oder in dessen Innerm ein Heizkörper in der Art eines Tauchsieders angeordnet war. An der Dampfaustrittsöffnung dieses Dampfbehälters war eine Rohrleitung angeschlossen, die den erzeugten Wasserdampf den Leimauftragswerkzeugen der Maschine zuleitete, während eine beispielsweise an der Seitenwand des Verdampfungsbehälters anget' el ordnete Öffnung die Verbindung mit einem nach oben offenen Regulierbehälter herstellte, von dem aus dieNachfüllung der zu verdampfendenFlüssig- el keit erfolgte.
- Es hat sich gezeigt, daß bei dieser Anordnung zuweilen ein nicht zu vermeidender Überdruck in dem Verdampfungsraum des Behälters entsteht, der dazu führt, daß der Dampfdruck einen Rücklauf des im Verdampfungsbehälter befindlichen Wassers in den Regulierbehälter bewirkt, wodurch ein Übersprudeln des Regulierbehälterinhalts hervorgerufen wird.
- Eine weitereFolge dieses unerwünschtenWasserrücklaufs ist dieVermischung des bereits auf Siedeteinperatur erhitzten Wassers des Verdampfungsbehälters mit dem noch kaltenWasser desRegtilierbehälters, so daß im weiteren Verlauf, des Verdampfungsvorganges dem Verdampfungsbehälter erheblich vorgewärrntes Wasser zugeführt wird, wodurch naturgemäß eine unregelmäßige und stoß,-weise Dampferzeugung verursacht wird.
- I Diese INTachteile werden nun erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß der Flüssigkeitsspiegel des Verdampfungsbehälters und der des Regulierbehälters durch ein die beiden Behälter verbindendes Rohr in einer Ebene gehalten werden, wobei im Falle eines erhöhten Dampfdruckes der Wasserrücklauf durch ein an der Auslauföffnung des Reguliergefäßes angeordnetes Rückschlag- oder Schwimmerventil verhindprt wird, während die Ebene der beiden Flüssigkeitsspiegel durch einen nach dem Prinzip der Sturzflasche arbeitenden Wasservorratsbehälter in unveränderlicher Höhenlage gehalten wird.
- Zum ungehinderten Nachlauf der Flüssigkeit aus dem Vorratsbehälter in den Regulierbehälter ist neben dem Auslaufstutzen des Vorratsbehälters ein Lufteintrittsrohr vorgesehen, dessen Öffnung ebenso wie die Öffnung des Auslaufstutzens mit der Oberfläche des Flüssigkeitsspiegels des Regulierbehälters abschließt, so daß bei der durch den Verdampfungsprozeß erfolgendenSenkung desFlüssigkeitsspiegels in gleichem Maße, wie die Flüssigkeit ausläuft, auch gleichzeitig Luft in den im übrigen geschlossenen Wasgervorratsbehälter eintreten kann.
- .Durch dieseAnordnung wird ein für den ununterbrochenen und gleichinäßigen Verdampfungsvorgang und für den gleichmäßigen Wasserzulauf aus dem Vorratsbehälter notwendiges gleichbleibendes Niveau der Flüssigkeitsspiegel erzielt.
- Die Erfindung ist im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispiels beschrieben und durch die Zeichnung erläutert Abb. i zeigt eine Gesamtansicht der Vorrichtung,; Abb. 2 zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung, teilweise im Schnitt; Abb. 3 zeigt den Düsenhalter.
- In dem Verdampfungsbehälter i ist ein durch den Schalter ?- regelbarer Heizstab 3 derart angeordnet, daß er allseitig von der zu verdampfenden Flüssigkeit 4 umgeben ist. Der im übrigen geschlossene Verdampfungsbehälter i ist mit einer Öffnung 5 zur Ableitung des Dampfes und mit einer Öffnung 6 zum Eintritt des Wassers versehen, wov.ort die letztere mittels einer Rohrleitung 7 mit deinem vorzugsweise an dem Verdampfungsbehälter i angeordneten Regulierbehälter 8 verbunden ist. Die Verbindung der beiden Behälter i und 8 durch die Rohrleitung # bewirkt, daß die Flüssigkeitsspiegel beider Behälter in einer Ebene liegen.
- . Das Nachfüllen des Regulierbehälters 8 und damit auch des Verdampfungsbehälters i erfolgt durch einen oberhalb des Regulierbehälters angeordneten Wasservorratsbehälter 9, der mit dem Regulierbehälter 8 derart zusammenarbeitet, daß nach dem Prinzip der Sturzflasche die durch das Rohr 7 in gemeinsamer Ebene gehaltenen Flüssigkeitsspiegel der beiden Behälter i und 8 durch den Wasservorratsbehälter 9 in unveränderlicher Höhenlage gehalten werden, so daß ein ständiger Ausgleich zwischen der verdampften Wassermenge und der nachgefüllten Wassermenge erfolgt.
- Das Nachfüllen des Regulierbehälters 8 aus dem Wasservorratsbehälterg erfolgt durch einen mit einem Absperrhahn io versehenen Auslaufstutzen ii, dessen Auslauföffnung mit dem Flüssigkeitsspiegel des Regulierbehälters 8 abschließt. Zur Ermöglichung des ungehinderten Wassernachlaufs ist neben dem Auslaufstutzen ii ein Lufteintrittsrohr it2 angeordnet, dessen eine Öffnung mit der des Auslaufstutzens in gleicher Höhe liegt und dessen andere Öffnung in den Luftraum des Wasservorratsbehälters 9 hineinragt. Mit der Senkung des Flüssigkeitsspiegels wird also gleichzeitig die Öff- nung des Auslaufstutzens ii und die Öffnung des Lufteintrittsrohres 12 freigegeben, so daß in dem gleichen Umfang, wie das Wasser ausläuft, auch wieder Luft in den im übrigen geschlossenen Wasservorratsbehälter 9 eintreten kann. Der Ab- sperrhahn io kann entweder, wie in Abb.:2 dargestellt, unterhalb des Wasservorratsbehälters 9 angeordnet sein oder zur besseren Handhabung, wie in Abb. i veranschaulicht, als Kegelventil ausgebildet sein, das mittels eines Handrades oberhalb des Wasservorratsbehälters zu bedienen ist. Zur Überwachung des Inhaltes ist an einer Seite des Wasservorratsbehälters ein Wasserstandsanzeiger 13 angeordnet.
- Zur Verhinderung des Wasserrücklauf s vom Verdampfungsbehälter i in den Regulierbehälter 8, der dann eintreten kann, wenn der erzeugte Dampf einen Überdruck in dem Verdampfungsraum verursacht, ist unterhalb der Auslauföffnung 14 des Regulierbehälters 8 ein Rückschlag- oder Schwimmerventil 15 angeordnet, dessen Führungsstift 16 in einem Halter 17 geführt wird, der an einer Seitenwand des Regulierbehälters 8 befestigt ist. Bei rückläufiger Bewegung des Wassers schließt sich das Ventil 15 so lange, bis der Dampfdruck wieder nachgelassen hat und damit wieder den ordnungsgemäßen Lauf des Wassers von dem Regulierbehälter 8 in den Verdampfungsbehälter i gestattet.
- Zur Ableitung des im Verdampfungsbehälter i erzeugten Dampfes ist an der Öffnung 5 ein Rohr oder eine Schlauchleitung 18 angeschlossen, die den Dampf zu dem Leimauftragswerkzeug ig bringt, das den Klebstoff von einem nicht dargestellten Leimwerk abnimmt. Am Ende der Leitung 18 ist zur wirksamen Dampfbesprühung des Leimwerkzeuges ig ein das Leimwerkzeug U-förmig umfassender Düsenhalter 2o befestigt, in dem die Dampfaustrittsdüsen 21 so angeordn& sind, daß eine möglichst mehrseitige Besprühung des Leim-,verkzeuges ig erzielt wird. Die Düsen selbst sind mittels Gewinde in dem Düsenhalter 2o befestigt und können zur mehr oder weniger starken Besprühung an das Leimwerkzeug heran oder von ihm abgestellt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCH-E- i. Vorrichtung zur Verhinderung des Erstarrens von Klebstoffen, insbesondere an Warmleim verarbeitenden Maschinen, bei der der Flüssigkeitsinhalt des Verdampfungsbehälters durch ein dem Verdampfungsbehälter vorgelagertes Reguliergefäß gespeist wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsspiegel des Verdampfungsbehälters (i) und des Reguliergefäßes (8) durch ein die beiden Behälter verbindendens Rohr (7) in einer Ebene gehalten werden, während die Ebene beider Flüssigkeitsspiegel durch einen nach dem Prinzip der Sturzflasche urbeitenden Wasservorratsbehälter (9) in unveränderlicher Höhe gehalten wird. :2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Überdruck im Verdampfungsbehälter (i) ein Rücklauf - des zu verdampfenden Wassers in das Reguliergefäß,(8) dadurch vermieden wird, daß an der Auslauföffnung (14) des Reguliergefäßes (9) ein Rückschlag- oder Schwimmerventil (15) vorgesehen ist. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Auslaufstutzen (i i) des Wasservorratsbehälters (9) ein Lufteintrittsrohr (1:2) zugeordnet ist, dessen aus dem Wasservorratsbehälter . (9) herausragende Öffnung mit der Öffnung des Auslaufstutzens (i(i) in gleicher Höhe liegt. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdampfungsbeh,älter (i) Über eine Rohr- oder Schlauchleitung (18) mit einem Düsenhalter (.2o) verbunden ist, an dem die Düsen (21) derart angeordnet sind, daß eine von zwei oder mehreren Seiten erfolgende Dampfbesprühung des Leimauftragswerkzeuges (ig) gewährleistet ist. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen (:21) derart einstellbar sind, daß sie an das Leimauftragswerkzeug (ig) heran- oder von dem Leimauftragswerkzeug abgestellt werden können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ4342A DE861786C (de) | 1951-07-04 | 1951-07-04 | Vorrichtung zum Verhindern der Erstarrung von Klebstoffen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ4342A DE861786C (de) | 1951-07-04 | 1951-07-04 | Vorrichtung zum Verhindern der Erstarrung von Klebstoffen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE861786C true DE861786C (de) | 1953-01-05 |
Family
ID=7198181
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ4342A Expired DE861786C (de) | 1951-07-04 | 1951-07-04 | Vorrichtung zum Verhindern der Erstarrung von Klebstoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE861786C (de) |
-
1951
- 1951-07-04 DE DEJ4342A patent/DE861786C/de not_active Expired
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