DE3609345C2 - Flüssiges Textilwasch- und Bleichmittel und Reinigungsverfahren damit - Google Patents

Flüssiges Textilwasch- und Bleichmittel und Reinigungsverfahren damit

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Description

Die Erfindung betrifft ein im wesentliches wasserfreies Textil­ wasch- und Bleichmittel, insbesondere zur Verwendung bei Tempe­ raturen von 40°C oder niedriger sowie ein Verfahren zum Reini­ gen verschmutzter Textilien.
Flüssige Textilwaschmittel oder Vollwaschmittel auf nicht-wäß­ riger Basis, bei denen Gerüststoff-Teilchen in einem flüssigen nichtionischen Tensid dispergiert sind, sind beispielsweise aus den US-PS′en 4 316 812, 3 630 929, 4 264 466 und den GB-PS′en 1 205 711, 1 270 040 und 1 600 981 bekannt.
Bekannt sind ferner aus US 3 725 289 Textilwasch- und Bleich­ mittel enthaltend nichtionische Tenside, ein proteolytisches Enzym, ein gegebenenfalls substituiertes Hydroxylamin mit minde­ stens einem freien Wasserstoffatom am Hydroxylamingerüst oder ein Salz davon, ein Perborat und einen Aktivator für das Perbo­ rat Gelbildungsverhindernde und viskositätssenkende amphiphile Verbindungen wie (C₂ bis C₃)-Alkylenglykolmono-(C₁ bis C₅)alkyl­ ether sind für diese Mittel nicht vorgesehen.
Außerdem sind aus der älteren Anmeldung DE 35 11 515 A1 flüssige Waschmittel bekannt, die Natriumperboratmonohydrat, einen Akti­ vator für das Perborat und Buildersalz dispergiert in einem flüssigen nichtionischen Tensid enthalten. Auch für diese Wasch­ mittel ist der Gehalt an den oben erwähnten amphiphilen Verbin­ dungen nicht vorgesehen.
Flüssige Textilwaschmittel lassen sich leichter als pulvrige oder teilchenförmige Produkte einsetzen, weil sie leichter abzumessen sind, sich schnell in der Waschflotte auflö­ sen und gut als konzentrierte Lösung oder Dispersion auf stark verschmutzte Bereiche der zu waschenden Tex­ tilien aufbringbar sind und ferner nicht stauben und weniger Platz benötigen. Ferner können diese flüssigen Waschmittel noch Zusätze enthalten, die sich sonst bei Trocknungsschritten zersetzen und meist bei der Herstellung von teilchenförmigen Waschmitteln eingesetzt werden. Trotz dieser Vorteile gegenüber festen Vollwaschmitteln zeigen flüssige Waschmittel einige für Haushaltsprodukte übliche Nachteile, da sich bei der Lagerung oder bei tieferen Temperaturen Trennschichten bilden und eine leichte Redispergierung nicht möglich ist; in anderen Fällen ändert sich die Viskosität, und das Produkt wird entweder zu dickflüssig oder ergibt eine dünne wäßrige Konsistenz; ferner können klar-flüssige Waschmittel wolkig werden oder beim Stehen gelieren.
Diese Nachteile hängen von den rheologischen Eigenschaften der nichtionischen flüssigen Tensidsysteme mit oder ohne in diesen suspendierten teilchenförmigen Bestandteilen ab, und zwar insbesondere bei nicht-wäßrigen flüssigen Waschmitteln mit einem Gehalt an Gerüststoffen, bei denen die Schwierigkeiten des Gelierens und des sich Absetzens der suspendierten Gerüststoffe oder anderer Additive für die Gießfähigkeit, Dispergierbarkeit und Stabilität von besonderer Bedeutung ist. Das rheologische Verhalten dieser nicht-wäßrigen Waschmittel entspricht dem der Anstrichmittel, bei denen anorganische Pigmente in einer nicht-wäßrigen Trägerflüssigkeit dispergiert sind.
Stabilitätsprobleme sind sowohl bei Anstrichmitteln als auch bei flüssigen Textilwaschmitteln mit Gerüststoffen deswegen gegeben, weil die Dichte der Pigmente bzw. Gerüst­ stoffe größer als die der flüssigen Phase ist und die Teilchen sich nach dem Stoke′schen Gesetz absetzen. Einer derartigen Sedimentation kann man dadurch begegnen, daß man entweder die Viskosität der Trägerflüssigkeit beein­ flußt oder die Größe der Festteilchen verringert.
Beispielsweise kann man derartige Suspensionen durch Zugabe anorganischer oder organischer Verdickungsmittel oder Dispergiermittel stabilisieren, wie beispielsweise durch Zusatz anorganischer Materialien mit großer Oberfläche wie feinverteilter Kieselsäure, Ton oder durch Zusatz organischer Verdickungsmittel wie Celluloseether, Poly­ acrylverbindungen oder Polyacrylamiden oder Polyelectrolyten. Eine derartige Erhöhung der Viskosität der Suspension findet jedoch ihre Grenzen durch die Anforderung, daß die flüssige Suspension auch bei niedriger Temperatur gießfähig bleiben muß. Darüber hinaus tragen diese Zusätze nicht zur Reinigungswirkung des Waschmittels bei.
Eine Verringerung der Teilchengröße ist vorteilhafter und führt dazu, daß einmal die spezifische Oberfläche der Festteilchen erhöht wird, wodurch die Benetzung der einzelnen Teilchen durch die nicht-wäßrige Trägerflüssig­ keit, also das flüssige nichtionische Tensid proportional verbessert wird, während andererseits der durchschnitt­ liche Abstand zwischen den Feststoff-Teilchen verringert wird, was zu einer entsprechenden Erhöhung der gegensei­ tigen Beeinflussung der einzelnen Teilchen führt. Beide Wirkungen erhöhen die Endgel-Festigkeit und die Fließ­ spannung der Suspension, wobei gleichzeitig die plastische Viskosität merkbar verringert wird.
Nicht-wäßrige flüssige Waschmittel mit Gerüststoffen wie Polyphosphaten und insbesondere Natriumtripolyphos­ phat (TPP) in nichtionischen Tensiden verhalten sich rheologisch nach der Casson-Gleichung, nach welcher die Fließspannung der Mindestbelastung entspricht, die erforder­ lich ist, um eine plastische Verformung oder ein Fließen der Suspension auszulösen. Wenn man eine Suspension als ein loses Netzwerk von Feststoff-Teilchen ansieht und die aufgewandten Kräfte unter der Fließspannung liegen, verhält sich die Suspension wie ein elastisches Gel und es tritt kein plastisches Fließen auf. Wenn die Fließ­ spannung jedoch überwunden wird, bricht das Netzwerk an einigen Stellen zusammen und die entsprechende Probe zeigt ein Fließen bei einer sehr hohen apparenten Vis­ kosität. Wenn die einwirkenden Kräfte jedoch sehr viel höher als die Fließspannung sind, werden die Pigmente teilweise durch die Scherkräfte aufgeteilt und die appa­ rente Viskosität nimmt ab. Wenn die Scherkräfte noch viel größer als die Fließspannung werden, sind die Fest­ stoff-Teilchen durch die Scherkräfte vollstandig verteilt und es stellt sich eine äußerst niedrige apparente Viskosi­ tät ein, so als ob überhaupt keine Beeinflussung der Einzelteilchen untereinander vorhanden ist.
Daraus folgt, daß je höher die Fließspannung der Suspen­ sion ist, desto höher ist die apparente Viskosität bei niedriger Scherrate und je besser ist die physikalische Stabilität des Produktes.
Abgesehen von den Problemen des sich Absetzens oder der Phasentrennung haben nicht-wäßrige flüssige Textilwasch­ mittel auf Basis flüssiger nichtionischer Tenside den Nachteil, daß die nichtionischen Tenside bei Zugabe zu kaltem Wasser zum Gelieren neigen, was insbesondere bei europäischen Haushaltswaschmaschinen auftritt, bei denen das Waschmittel über eine Zugabevorrichtung mit kaltem Wasser in die Waschflotte gespült wird. Dieses macht sich besonders während des Winters nachteilig bemerkbar, wenn sowohl das Waschmittel als auch das Spülwasser für den Abgabebehälter kalt sind und zu einer Viskositäts­ erhöhung oder Gelierung des Waschmittels führen. Dadurch wird das Waschmittel nicht vollständig der Waschtrommel zugeführt und lagert sich mit der Zeit im Zugabebereich ab und kann nur mit heißem Wasser entfernt werden.
Weitere Schwierigkeiten durch das Gelieren ergeben sich beim Waschen mit kaltem Wasser wie es für Wäschestücke aus synthetischen Fasern oder für empfindliche Textilien empfohlen wird, die in warmem oder heißem Wasser einlaufen.
Zur Verringerung der Gelierprobleme bei wäßrigen und im wesentlichen gerüststoff-freien Waschmitteln hat man teilweise versucht, die flüssigen nichtionischen Tenside mit die Viskosität beeinflussenden Lösungsmitteln und eine Gelbildung verhindernden Stoffen zu versetzen, wie beispielsweise mit niedrigen Alkanolen wie Ethylalkohol gemäß US-PS 3 953 380, oder mit Alkaliformiaten und -adipaten gemäß US-PS 4 368 147 oder mit Hexylenglykol bzw. Poly­ ethylenglykol.
Nach dieser Literatur wird auch die Verwendung von bis zu höchstens 2,5% niederer (C₁-C₄)-Alkyletherderivate von niederen (C₂-C₃)-Polyolen wie beispielsweise Ethylen­ glykol anstelle von Ethanol bei diesen wäßrigen und keine Gerüststoffe enthaltenden Waschmitteln vorgeschlagen, wie es analog auch in den US-PS′en 4 111 855 und 4 201 686 beschrieben ist. Allerdings findet sich hier kein Hinweis darauf, daß diese Verbindungen, die beispielsweise unter der Bezeichnung Cellosäure im Handel erhältlich sind, zur Viskositätskontrolle oder zur Gelverhinderung bei nicht-wäßrigen flüssigen nichtionischen Tensiden wirksam sind, und zwar insbesondere nicht bei derartigen flüssigen und nicht-wäßrigen nichtionischen Tensiden, in denen Gerüststoffsalze wie Polyphosphate suspendiert sind, und insbesondere ferner für solche Waschmittel, welche niedere Alkanole als Viskositäts-Regulierungsmittel benötigen.
Ferner erwähnt die GB 1 600 981 A, daß für nicht-wäß­ rige nichtionische Waschmittel, die suspen­ dierte Gerüststoffe mittels gewisser Dispergiermittel für diese wie feinverteilter Kieselsäure und/oder Polyether­ gruppen enthaltender Verbindungen eines Molekulargewichts von mindestens 500 enthalten, ein Vorteil darin liegen kann, Mischungen von nichtionischen Tensiden zu verwenden, von denen eine Komponente oberflächenaktiv ist und die andere sowohl oberflächenaktiv ist als auch den Fließpunkt der Mischung verringert. Die erste Komponente dieser Mischung ist beispielsweise ein C₁₂-C₁₅ Fettalkohol mit 5 bis 15 Molen Ethylen-und/oder Propylenoxid je Mol, während die andere Komponente beispielsweise ein linearer C₆-C₈ oder verzweigter C₈-C₁₁ Fettalkohol mit 2 bis 8 Molen Ethylen- und/oder Propylenoxid je Mol ist. Hier findet sich jedoch kein Hinweis darauf, daß diese kurzkettigen Verbindungen die Viskosität beeinflussen und ein Gelieren eines nicht­ wäßrigen flüssigen Grobwaschmittels auf Basis nichtionischer Tenside mit in diesem suspendierten Gerüststoffen beein­ flußt.
Es ist ferner bekannt, die Widerstandsfähigkeit nicht­ ionischer Tenside gegenüber Gelieren bei Kontakt mit insbesondere kaltem Wasser zu verbessern, indem man beispielsweise in dem endständigen Rest des nichtionischen Moleküls eine Carbonsäure einbaut und damit eine Gelierung bei Verdünnung verhindert, den Fließpunkt herabsetzt und die Ausbildung eines anionischen Tensides bei Neutrali­ sieren in der Waschflotte begünstigt. Man kann ferner die Gelierung von nichtionischen Verbindungen dadurch verbessern, indem man beispielsweise die Kettenlänge der hydrophoben-lipophilen Reste ändert und die Anzahl und den Anteil an Alkylenoxiden wie Ethylenoxid im hydro­ philen Rest verändert. Beispielsweise zeigt ein C₁₃-Fett­ alkohol der mit 8 Molen Ethylenoxid ethoxyliert ist nur eine geringe Neigung zur Gelbildung.
Dennoch ist es das Bestreben, die Stabilität, die Viskosität und die Gelverhinderung von nicht-wäßrigen flüssigen Waschmitteln zu verbessern.
Demzufolge ist es eine Aufgabe der Erfindung, ein nicht-wäßriges flüssiges Textilwaschmittel vorzusehen, welches in Verbindung oder bei Zugabe von insbesondere kaltem Wasser nicht geliert und welches ferner lagerbe­ ständig, leicht gießfähig und in kaltem, warmem oder heißem Wasser leicht dispergierbar ist. Ferner soll gemäß Erfindung ein Vollwaschmittel mit einem hohen Anteil an Gerüststoffen auf Basis eines nicht-wäßrigen flüssigen nichtionischen Tensides vorgeschlagen werden, das bei allen Temperaturen gießfähig ist und wiederholt von üblichen europäischen Waschmaschinen ohne Beeinträchtigung der Abgabevorrichtungen auch unter kalten Temperaturbedingungen eingesetzt werden kann. Insbesondere ist es Aufgabe der Erfin­ dung, ein nicht-gelierendes stabiles Textilwaschmittel oder Voll­ waschmittel vorzuschlagen, welches Tripolyphosphat-Gerüststoffe in dem nicht-wäßrigen flüssigen nichtionischen Waschmittel dis­ pergiert enthält und eine geringe Viskosität aufweist. Aufgabe der Erfindung ist es auch, ein flüssiges Textilwasch- und Bleichmittel verfügbar zu machen, bei welchem eine vorzeitige Zersetzung des aus dem Bleichmittel gebildeten Wasserstoffper­ oxids inhibiert wird.
Zur Lösung dieser Aufgaben wird daher ein flüssiges Textilwasch- und Bleichmittel gemäß Hauptanspruch vorgeschlagen. Die Unter­ ansprüche beinhalten bevorzugte Ausbildungsweisen.
Hierzu wird dem flüssigen nichtionischen Tensid eine niedrigmo­ lekulare amphiphile Verbindung, nämlich ein Mono-, Di- oder Tri- (C₂ bis C₃)alkylenglykolmono-(C₁ bis C₅)alkylether zugesetzt, um eine Gelierung des nichtionischen Tensids in Gegenwart von kal­ tem Wasser zu verhindern und um die Viskosität bei Abwesenheit von Wasser und bei späterem Zusatz von kaltem Wasser zu verrin­ gern.
Insbesondere wird erfindungsgemäß eine nicht-wäßrige flüssige Reinigungsmischung vorgeschlagen, die bei Temperaturen unter etwa 5°C gießfähig ist und in Gegenwart von Wasser unter 20°C nicht geliert, wobei dieses Mittel im wesentlichen frei von Wasser ist und ein flüssiges nichtionisches Tensid und einen C₂ bis C₃-Alkylenglykolmono(C₁ bis C₅)alkylether enthält.
Ferner wird gemäß Erfindung ein Verfahren zum Reinigen ver­ schmutzter Textilien durch die Abgabe eines flüssigen nichtioni­ schen Textilwaschmittels in kaltes Wasser oder zusammen mit diesen vorgesehen, ohne daß eine Gelierung auf­ tritt. Insbesondere wird ein Verfahren vorgesehen, bei welchem das Waschmittel, das zumindest vorherrschend ein flüssiges nicht ionisches Tensid enthält, in die wäßrige Waschflotte gegeben wird, indem man nicht erhitztes Wasser derart auf das Waschmit­ tel gibt, daß dieses zusammen mit dem Wasser in die Waschflotte gelangt. Durch die Gegenwart einer niedrigmolekularen amphiphi­ len Verbindung, nämlich eines niedrigen C₂ bis C₃-Alkylenglykol­ mono (C₁ bis C₅)alkylethers, läßt sich das Mittel leicht in die Waschtrommel befördern, und zwar selbst bei Temperaturen unter­ halb Zimmertemperatur. Darüber hinaus geliert die Mischung nicht bei Kontakt mit dem Wasser und läßt sich leicht in der Wasch­ trommel dispergieren.
Die flüssigen Waschmittel enthalten außerdem wasserlösliche, anorganische Peroxidbleichmittel, vorzugsweise Natriumperbo­ ratmonohydrat. Diese Persalzbleichmittel setzen Wasserstoffper­ oxid als wesentliches Oxidationsmittel in Freiheit. Darüber hinaus enthalten die Waschmittel einen Bleichmittelaktivator zur Erniedrigung der Temperatur, bei welcher das Bleichmittel das Wasserstoffperoxid in wäßriger Lösung freisetzt. Wasserstoffper­ oxid wird aber leicht durch Katalase zersetzt, einem Enzym, das in dem üblicherweise vorhandenen Schmutz anwesend ist. Diese Zersetzung tritt auch in Gegenwart von Bleichmittelaktivatoren auf, da die Reaktionsgeschwindigkeit zwischen Wasserstoffperoxid und dem Aktivator geringer ist als die Zersetzung des Wasser­ stoffperoxids durch Katalase. Die Aktivität der Katalase ist selbst bei Zimmertemperatur sehr hoch, so daß eine erhebliche Menge an Aktivsauerstoff verlorengeht, bevor die Katalase durch Erhöhung der Temperatur der Waschflotte deaktiviert werden kann.
Zur Beseitigung dieser Schwierigkeiten hat man bislang einen Überschuß an Perborat oder anderen Peroxidbleich­ mitteln vorgesehen, und zwar beispielsweise in einer 2- bis 4fachen Menge, die zur wirksamen Bleichung der Verschmutzungen bei Abwesenheit von die Peroxide zerset­ zenden Enzymen erforderlich ist, bzw. in einem 2- bis 4fachen molaren Überschuß gegenüber den vorhandenen Molen an Bleichaktivator.
Es ist bekannt, das Bleichen mit einer wäßrigen Peroxid-Bleichmittellösung in Gegenwart einer Verbindung durchzuführen, die die durch Enzyme hervorgerufene Zersetzung der Bleichmittel verhindert. Gemäß US-PS 3 606 990 sind zahlreiche Inhibitoren wie beispielsweise Hydroxylaminsalze, Hydrazine und Phenylhdrazine und deren Salze, die mit Phenolen und Polyphenolen substituiert sein können, als Inhibitoren bekannt sowie ferner zahlreiche Waschmittel, die wasserlösliche anorganische Peroxid-Bleichmittel und Inhibitoren enthalten. Es wird jedoch keine flüssige Waschmittelmischung nahegelegt, die derartige Inhibitoren enthält, noch findet sich der Hinweis, daß diese Inhibi­ toren in solchen Mischungen wirksam sind, die zusätzlich zu dem Peroxid-Bleichmittel einen Bleichaktivator enthalten; insbesondere wird in dieser Literatur in Spalte 7, Zeilen 25-29 festgestellt, daß bei Hydroxylaminsulfat die wirk­ same Menge an Inhibitorverbindungen 0,5 bis etwa 2 Gew.%, bezogen auf die Gesamtmischung, sein müsse
Es wurde nun gefunden, daß bei den erfindungsgemäßen flüssigen Waschmitteln mit einem Gehalt an wasserlöslichen anorganischen Peroxid-Bleichmitteln des Persalztyps der Zusatz von sehr geringen Mengen von weniger als 0,5 Gew.% und zwar von 0,01 bis 0,4 Gew.-% an Hydroxylaminsalz die durch Enzyme hervorgerufene Zersetzung der Bleichmittel wirksam verhin­ dern kann. Es wurde ferner gefunden, daß Hydroxyl­ aminsulfat in diesen Zusammensetzungen äußerst stabil ist und die Aktivierung des Bleichmittelsystems durch übliche Persalz-Bleichmittelaktivatoren überhaupt nicht stört.
Demzufolge wird gemäß Erfindung ein flüssiges Textilwaschmittel vorgeschlagen, welches ein wasserlösliches anorganisches Per­ oxidbleichmittel und auch 0,01 bis 0,4 Gew.-% Hydroxylaminsalz als Inhibitor enthält, das eine durch Enzyme bewirkte Zersetzung des Bleichmittels verhindert, wobei Hydroxylaminsulfat oder Hydroxylaminhydrochlorid in einer Menge von 0,02 bis 0,2 Gew.-% bevorzugt ist.
Die für die erfindungsgemäßen Textilwaschmittel einge­ setzten nichtionischen Tenside sind aus "Surface Active Agents", Band 11 von Schwartz, Perry and Berch (1958) und aus "Detergents and Emulsifiers" von McCutcheon′s (1969) hinreichend bekannt. Gewöhnlich sind diese nicht­ ionischen Tenside polyalkoxylierte lipophile Verbindungen mit niederen Alkylresten, wobei das gewünschte Gleichgewicht zwischen hydrophilen und lipophilen Gruppen durch Zugabe einer hydrophilen niederen Polyalkoxygruppe zu dem lipo­ philen Rest bewirkt wird. Bevorzugte nichtionische Tenside sind polyalkoxylierte höhere Alkanole mit niederen Alkyl­ resten, wobei das Alkanol 10 bis 18 Kohlenstoffatome enthält und daß niedere Alkylenoxid mit 2 bis 3 Kohlenstoff­ atomen insgesamt 3 bis 12 C-Atome enthält. Vorzugsweise werden höhere Alkanole von höheren Fettalkoholen mit 10 bis 11 oder 12 bis 15 C-Atomen verwendet, die 5 bis 8 oder 5 bis 9 niedere Alkoxyreste je Mol enthalten. Vorzugsweise ist die niedere Alkoxygruppe ein Ethoxyrest, kann jedoch auch mit Propoxyresten vermischt sein, die jedoch im allgemeinen in einem geringeren Anteil von weniger als 50% vorliegen. Beispiele derartiger Verbindun­ gen sind Alkanole mit 12 bis 15 C-Atomen, die etwa 7 Ethylencxidreste je Mol enthalten (beispielsweise Neodol 25-7 und Neodol 23-6,5), wobei ersteres ein Kondensationsprodukt einer Mischung von höherem Fettalkohol mit durchschnittlich 12 bis 15 C-Atomen und mit 7 Mol Ethylenalkoxid ist, während die letztere eine entsprechende Mischung eines höheren C₁₂ bis C₁₃-Fettalkohols mit durchschnittlich 6,5 Ethylen­ oxidresten ist. Die höheren Alkohole sind primäre Alkanole. Andere Tenside sind beispielsweise lineare sekundäre Alkoholethoxylate (Tergitol®15-S-7 und Tergitol®15-5-9), von denen ersteres ein gemischtes ethoxyliertes Produkt eines C₁₁ bis C₁₅ linearen sekundären Alkanols mit 7 Mol Ethylenoxid und letzteres ein entspre­ chendes Produkt mit 9 Mol Ethylenoxid ist.
Ferner können hochmolekulare nichtionische Tenside wie Neodol 45-11 verwendet werden, die ähnliche Ethylenoxidkonden­ sationsprodukte höherer Fettalkohole sind, wobei die höheren Fettalkohole 14 bis 15 C-Atome enthalten und die Anzahl der Ethylenoxidgruppen je Mol etwa bei 11 liegt. Andere geeignete nichtionische Tenside sind die handelsüblichen Plurafac®-Produkte, die das Reaktions­ produkt eines höheren linearen Alkohols mit einer Mischung aus Ethylen und Propylenoxiden sind und eine Mischkette aus Ethylenoxid und Propylenoxid aufweisen und eine end­ ständige Hydroxylgruppe haben, wie beispielsweise ein mit 6 Molen Ethylenoxid und 3 Molen Propylenoxid konden­ sierter C₁₃ bis C₁₅-Fettalkohol (Plurafac®RA30) oder ein mit 7 Mol Propylenoxid und 4 Mol Ethylenoxid kondensierter C₁₃ bis C₁₅-Fettalkohol (Plurafac®RA40) oder ein mit 5 Mol Propylenoxid und 10 Mol Ethylenoxid kondensierter C₁₃ bis C₁₅-Fettalkohol (Plurafac®D25).
Allgemein lassen sich die gemischten Ethylenoxid/Propylen oxid-Fettalkoholkondensationsprodukte durch die allgemeine Formel RO(C₂H₄O)x(C₃H₆O)yH darstellen, wobei R einen geradkettigen oder verzweigten primären oder sekundären aliphatischen Kohlenwasserstoffrest und vorzugsweise ein Alkyl oder Alkenyl mit 6 bis 20 und vorzugsweise 10 bis 18 und insbesondere 14 bis 18 Kohlenstoffatomen bedeutet, wobei x eine Zahl von 2 bis 12 und vorzugsweise 4 bis 10 bedeutet und y eine Zahl von 2 bis 7 und vorzugs­ weise von 3 bis 6 bedeutet.
Andere nichtionische Tenside sind ethoxylierte C₉ bis C₁₁-Fettalkohole mit durchschnittlich 5 Mol Ethylenoxid (Dobanol®91-5) oder ethoxylierte C₁₂ bis C₁₅-Fettalkohole mit durchschnittlich 7 Mol Ethylenoxid (Dobanol®25-7).
Um bei den bevorzugten polyalkoxylierten höheren Alkanolen das beste Gleichgewicht zwischen hydrophilen und lipophilen Gruppen zu erhalten, soll die Anzahl der niederen Alkoxy­ reste im allgemeinen 40 bis 100% der Anzahl der Kohlenstoff­ atome in dem höheren Alkohol ausmachen, und zwar vorzugs­ weise 40 bis 60%, während das nichtionische Tensid vorzugs­ weise mindestens 50% derartiger bevorzugter niederer Polyalkoxyalkanole enthält. Höhermolekulare Alkanole und andere normalerweise feste nichtionische Tenside können zu der Gelierung der flüssigen Waschmittel beitragen und werden demzufolge vorzugsweise nicht oder nur in begrenzter Menge eingesetzte wenngleich geringere Anteile dieser aufgrund ihrer Reinigungseigenschaften vorhanden sein können. Bei den mehr oder weniger bevorzugten nicht­ ionischen Tensiden sind die Alkylreste im allgemeinen linear, wenngleich auch verzweigte Reste toleriert werden können, wie solche bei einem Kohlenstoffatom, welches bis zu 2 C-Atomen von dem endständigen C-Atom der geraden Kette entfernt ist und auch von der Ethoxykette entfernt ist, sofern solche verzweigten Alkylreste nicht länger als 3 Kohlenstoffatome sind. Im allgemeinen ist der Anteil der verzweigten Kohlenstoffatome gering und liegt nicht über 20% der gesamten Alkylkohlenstoffatome. Gleichermaßen werden lineare Alkyle, die gegenüber den Ethylenoxidketten endständig sind, bevorzugt und sind hinsichtlich der Reinigungswirkung, der biologischen Zersetzbarkeit und wegen ihrer nicht gelierenden Eigenschaften bevorzugt, wobei jedoch mediale oder sekundäre Ethylenoxyde in der Kette auftreten können. Dieses ist gewöhnlich nur in geringeren Anteilen derartiger Alkyle, und zwar im allgemein unter 20% möglich, kann aber auch höher liegen.
Wenn Propylenoxid in der Alkylenoxidkette vorhanden ist, wird es gewöhnlich in einer Menge von unter 20% und vorzugs­ weise unter 10% vorhanden sein.
Wenn größere Anteile nicht endständiger alkoxylierter Alkanole, Propylenoxid enthaltende polyalkoxylierte Alkanole mit niedrigen Alkoxyresten und weniger hydro­ phil/lipophil ausbalancierte nichtionische Tenside als oben erwähnt eingesetzt werden und wenn andere nicht­ ionische Tenside anstelle der erwähnten bevorzugten nicht­ ionischen Tenside benutzt werden, hat das Waschmittel nicht mehr eine so gute Reinigungskraft, Stabilität, Viskosität und nicht gelierende Eigenschaften, jedoch kann der Einsatz von den die Viskosität und die Gelbildung kontrollierenden Verbindungen gemäß Erfindung auch die Eigenschaften von Waschmitteln auf Basis solcher nicht­ ionischen Tenside verbessern. Wenn in einigen Fällen ein höhermolekulares polyalkoxyliertes höheres Alkanol mit niedrigen Alkoxyresten meist wegen der Reinigungskraft eingesetzt wird, wird dessen Anteil nach entsprechenden Versuchsansätzen reguliert oder beschränkt, um die gewünschte Reinigungskraft bei noch gewünschter Viskosität und nicht gelierenden Eigenschaften zu erhalten. Es ist nur selten erforderlich, hochmolekulare nichtionische Tenside wegen ihrer Reinigungswirkung einzusetzen, da die bevorzugten und erwähnten nichtionischen Tenside ausgezeichnete Reini­ gungsmittel sind und zusätzlich die Einhaltung der gewünsch­ ten Viskosität im flüssigen Waschmittel ohne Gelieren bei niedrigen Temperaturen ergeben. Man kann auch Mischungen von zwei oder mehreren dieser flüssigen nichtionischen Tenside einsetzen und gegebenenfalls weitere Vorteile erzielen.
Wie erwähnt, kann die Struktur der flüssigen nichtionischen Tenside bezüglich der Kohlenstoffkettenlänge, der Konfigu­ ration hinsichtlich linearer bzw. verzweigter Ketten und bezüglich des Gehaltes und der Verteilung von Alkylen­ oxideinheiten optimiert werden. Diese strukturellen Eigen­ schaften beeinflussen die Eigenschaften der nichtioni­ schen Produkte auch hinsichtlich des Fließpunktes, Trübungs­ punktes, der Viskosität, der Neigung zum Gelieren und natürlich auch hinsichtlich der Reinigungswirkung.
Die meisten handelsüblichen nichtionischen Tenside haben eine verhältnismäßig große Verteilung von Ethylenoxid (EO) und Propylenoxid (PO)-Einheiten und der lipophilen Kohlenwasserstoffkettenlänge, wobei die angegebenen EO- und PO-Gehalte und Kohlenwasserstoffkettenlängen Gesamt­ durchschnittswerte sind. Die "Polydispergierbarkeit" der hydrophilen und der lipophilen Ketten hat einen großen Einfluß auf die Eigenschaften des Produkts, wie auch die spezifischen Werte der Durchschnittswerte. Das Verhält­ nis zwischen Polydispergierbarkeit und spezifischer Ketten­ länge hinsichtlich der Produkteigenschaften kann bei einem gut definierten nichtionischen Tensid aus den folgen­ den Werten für ein "Surfactant T" gezeigt werden. Diese Tenside der "Surfactant T"-Reihe werden durch Ethoxylierung sekundärer C₁₃-Fettalkohole mit einer engen EO-Verteilung erhalten und haben die folgenden physikalischen Eigenschaften:
Die letzten beiden Werte von Surfactant T8a und T8b zeigen den Einfluß der EO-Verteilung. Diese beiden Produkte wurden aus den folgenden Mischungen hergestellt:
Surfactant T8a: Eine Mischung von T7 und T9 im Verhältnis 1 : 1
Surfactant T8b: Eine Mischung von T5 und T12 im Verhältnis von 4 : 3.
Aus dieser Tabelle folgt:
  • 1. Das Produkt T8a entspricht sehr eng einem tatsächlichen Produkt T8, da es sowohl hinsichtlich Fließpunkt und Trübungspunkt zwischen den Produkten T7 und T9 liegt.
  • 2. Das Produkt T8b ist stark polydispers und würde im allgemeinen aufgrund seines hohen Fließpunktes und niedrigen Trübungspunktes nicht zufriedenstellend sein.
  • 3. Die Eigenschaften von T8a sind im wesentlichen additiv und liegen zwischen denen von T7 und T9, während der Fließpunkt für T8b nahe bei dem Produkt T12 mit der langen EO-Kette liegt und der Trübungspunkt nahe bei dem des Produktes T5 mit der kurzen EO-Kette liegt.
Die Viskositäten von "Surfactant T" wurden für einige Produkte bei verschiedenen Konzentrationen bei 25°C wie folgt bestimmt, wobei im Falle eines Gels die apparente Viskosität bestimmt wurde.
Aus diesen Werten läßt sich schließen, daß das Produkt T7 weniger gelempfindlich ist als das Produkt T5 und daß das Produkt T9 weniger gelempfindlich ist als T12. Die Mischungen aus T7 und T9 (entsprechend T8) gelieren nicht und haben eine Viskosität, die 225 mPa·s nicht überschreiten. T5 und T12 bilden nicht die gleiche Gel­ struktur.
Ohne sich festzulegen, kann man aus diesen Ergebnissen schließen:
Bezüglich T5:
Mit nur 5 EO-Einheiten ist das hydrodynamische Volumen der EO-Kette fast wie das der Fettkette. Die Tensidmoleküle können sich von selbst unter Bildung einer lamellaren Struktur arrangieren.
Bezüglich T12:
Mit 12 EO-Einheiten ist das hydrodynamische Volumen der EO-Kette größer als das der Fettkette. Wenn die Moleküle sich anordnen, tritt eine gebogene Zwischenfläche auf und es werden Stäbchen erhalten. Die Gesamt­ struktur ist dann hexagonal. Mit einer längeren EO-Kette oder mit einer höheren Hydratation kann die Biegung an den Zwischen­ flächen so sein, daß tatsächlich Kügelchen erhalten werden und die Anordnung kleinster Energie ist ein flächenzentriertes kubisches Gitter.
Bei T5 bis T7 und T8:
nimmt die Krümmung zwischen den Flächen zu und die Energie der Lamellarstruktur steigt an. Da die Lamellarstruktur ihre Stabilität verliert, verringert sich die Schmelztemperatur.
Bei T12 und T9 und T8:
nimmt die Krümmung der Zwischenflächen ab und die Energie der hexagonalen Struktur steigt an, wodurch die Stäbchen immer größer werden. Wenn ein Stabilitätsverlust auftritt, ist die Schmelztemperatur der Struktur verringert.
Das Produkt T8 befindet sich anscheinend an einem kritischen Punkt, bei welchem die Lamellarstruktur destabilisiert wird, d. h. die hexagonale Struktur ist noch nicht stabil genug und es wird bei der Verdünnung kein Gel erhalten. Tatsächlich geliert eine 50%ige Lösung von T8 letztendlich nach zwei Tagen, jedoch ist die Ausbildung der Gesamtstruk­ tur hinreichend lange verzögert, so daß eine leichte Wasserdispergierbarkeit erhalten wird.
Die Einflüsse des Molekulargewichts auf die physikalischen Eigenschaften der nichtionischen Tenside zeigen, daß das Produkt T8 in Form einer Mischung von T7 und T9 im Verhältnis von 1 : 1 einen guten Kompromiß zwischen der lipophilen Kette C₁₃ und der hydrophilen Kette EO-8 zeigt, wenngleich der Fließpunkt und die maximale Viskosität bei Verdünnung bei 25°C noch hoch sind. Ein entsprechender EO-Kompromiß bei den lipophilen C-10 und C-8-Ketten wurde mit den Produkten der Dobanol®91-x-Reihe bestimmt, welche ethoxylierte Derivate von C9-C11-Fettalkoholen sind mit einem Durchschnitts-C-Wert von 10; und ferner an den Produkten der "Alfonic 610-y"-Reihe, welche ethoxylierte Derivat von C₆-C₁₀-Fett­ alkoholen mit durchschnittlich 8 C-Atomen sind, wobei x und y das EO-Gewicht in % darstellt. Die physikalischen Eigenschaften ergeben sich aus der folgenden Tabelle:
Die Produkte Dobanol®91-5 und 91-8 sind Handelsprodukte: Dobanol®91-5T wurde in Labormaßstab hergestellt. Bei Dobanol®91-5 wurde der freie Alkohol entfernt. Da die Anteile mit niedrigsten Ethoxylierungswerten ebenfalls entfernt wurden, liegt die durchschnittliche EO-Zahl bei 6. Dobanol®91-5T ergibt die bestem Ergebnisse mit einer C10 lipophilen Kette, da es bei 25°C nicht geliert. Der 1%ige Trübungspunkt von 55°C ist höher als bei dem "Surfactant T8" mit 48°C. Dieses beruht vermutlich auf dem niedrigeren Molekulargewicht, da die Mischungsentropie höher ist. "Alfonic 610-60" ergibt die besten Ergebnisse aus der weihe der C8 lipophilen Ketten.
Eine Zusammenstellung der besten EO-Gehalte für jede untersuchte lipophile Kettenlänge ergibt sich aus der folgenden Tabelle, in der die C- und EO-Werte Durchschnitts­ werte darstellen:
Aus den Werten der Tabelle läßt sich folgendes schließen:
Fließpunkt: Beim Absinken des Molgewichtes der nichtioni­ schen Tenside nimmt auch der Fließpunkt ab. Der relativ hohe Fließpunkt von Dobanol®91-5T beruht vermutlich auf der höheren Polydispergierbarkeit, was auch bei den Produk­ ten T8a und T8b beobachtet wurde, nämlich, daß die Ketten­ polydispergierbarkeit den Fließpunkt erhöht.
Trübungspunkt: Theoretisch ist die Mischungsentropie höher bei steigender Molekülzahl, wenn das Molekulargewicht abnimmt, so daß der Trübungspunkt mit abnehmendem Molekular­ gewicht ansteigen würde. Dieses trifft von "Surfactant T8" bis "Dobanol®91-5T" zu, wird aber nicht bei "Alfonic 610-60" bestätigt; hier kann man annehmen, daß die lipophile Kohlenwasserstoffkette mit ihrer Polydispergierbarkeit für den theoretisch zu niedrigen Trübungspunkt verantwort­ lich ist. Der verhältnismäßig große Anteil von C10 und EO reduziert die Solubilisierbarkeit.
Maximale Viskosität bei Verdünnung bei 25°C: Keines der nichtionischen Tenside geliert bei 25°C, wenn sie mit Wasser verdünnt werden. Die maximale Viskosität nimmt scharf mit dem Molekulargewicht ab. Wenn das Molekular­ gewicht der nichtionischen Tenside abnimmt, werden die Wasserstoffbrücken weniger wirksam. Leider sind nichtionische Tenside mit zu niedrigem Molekulargewicht nicht für Textil­ waschmittel geeignet, da deren micellare kritische Konzen­ tration (MCC) zu hoch ist und man unter normalen Wasch­ bedingungen eine echte Lösung mit nur begrenzter Reini­ gungskraft erhalten würde.
Auf Basis dieser Erkenntnisse wurden die Einflüsse niedrig­ molekularer amphiphiler Verbindungen auf die rheologischen Eigenschaften flüssiger Wasch- oder Reinigungsmittel auf Basis von nichtionischen Tensiden untersucht. Hierbei ergab es sich, daß man den Fließpunkt der Mischung vermindern und eine gewisse Inhibierung der Gelbildung erzielen kann, wenn man kurzkettige Kohlenwasserstoffe mit bei­ spielsweise 8 C-Atomen mit kurzkettigen Ethylenoxidsub­ stituenten, beispielsweise etwa 4 Molen als amphiphiles Additiv wie "Alfonic 610-60" verwendet, wobei diese Zu­ sätze nicht merkbar das gesamte Reinigungsverhalten gegen­ über Textilen beeinflussen und unter normalen Einsatzbe­ dingungen auch keine insgesamt zufriedenstellende Viskosi­ tätskontrolle ergeben.
Die vorliegende Erfindung basiert demzufolge zumindest teilweise auf der Feststellung, daß niedrigmolekulare amphiphile Verbindungen, die in ihrer chemischen Struktur als analog zu den ethoxylierten und/oder propoxy­ lierten Fettalkoholen betrachtet werden können, aber kurze Kohlenwasserstoffketten mit 1 bis 5 Kohlenstoff­ atomen und einen niedrigen Gehalt an Alkylenoxiden wie Ethylenoxid und/oder Propylenoxid von etwa 1 bis 4 EO/PO je Molekül aufweisen, wirksame Mittel zur Kontrolle der Viskosität und Verhinderung der Gelbildung bei flüssigen nichtionischen Wasch- und Reinigungsmitteln sind.
Die die Viskosität kontrollierenden und die Gelbildung verhindernden amphiphilen Verbindungen bei den erfin­ dungsgemäßen Produkten haben die folgende allgemeine Formel:
in der R ein C₁-C₅, vorzugsweise ein C₂ bis C₅ und ins­ besondere ein C₂ bis C₄-Rest und insbesondere ein C₄-Alkyl­ rest ist, während R entweder CH₃ oder vorzugsweise H bedeutet und n eine Zahl von 1 bis 4 und vorzugsweise im Durchschnitt 2 bis 4 ist.
Bevorzugte Beispiele geeigneter amphiphiler Verbindungen sind Ethylenglykolmonoethylether (C₂H₅-O-CH₂CH₂OH) und Diethylenglykol­ monobutylether, C₄H₉O-(CH₂CH₂O)₂H. Diethylenglykolmonoethylether ist besonders bevorzugt wegen seiner einzigartigen Wirkung zur Kontrolle der Viskosität.
Wenngleich die amphiphile Verbindung und insbesondere der Diethylenglykolmonobutylether als einziges Additiv zur Viskositätskontrolle und zur Verhinderung eines Gels bei den erfindungsgemäßen Waschmitteln eingesetzt werden kann können die rheologischen Eigenschaften der wasserfreien flüssigen nichtionischen Waschmittel weiter dadurch verbessert werden, daß man eine geringe Menge eines nichtionischen Tensides vorsieht, das modifiziert worden ist, um eine freie Hydroxylgruppe in eine freie Carboxylgruppe umzuwan­ deln, wie ein Partialester eines nichtionischen Tensides und einer Polycarbonsäure und/oder einer sauren organischen Phosphorverbindung mit einer sauren POH-Gruppe wie ein Teilester von phosphoriger Säure und einem Alkanol. Es hat sich ergeben, daß nicht­ ionische Tenside mit freien modifizierten Carboxylresten, allgemein als Polyethercarbonsäuren gekennzeichnet werden, die Temperatur verringern, bei welcher die flüssigen nichtionischen Tenside mit Wasser ein Gel bilden. Die saure Polyetherverbindung kann ferner die Fließspannung derartiger Dispersionen verringern und unterstützt deren Dispergierbarkeit ohne die Stabilität gegenüber Absetzen entsprechend zu verringern. Geeignete Polyethercarbon­ säuren enthalten eine Gruppierung der folgenden Formel, nämlich
in welcher R² Wasserstoff oder Methyl, Y Sauerstoff oder Schwefel und Z eine organische Brücke bedeuten, während p eine positive Zahl von 3 bis 50 und q eine Zahl von 0 oder eine positive Zahl bis zu 10 bedeutet. Beispiele für diese Verbindungen sind Halbester von "Plurafac®RA30" mit Bernsteinsäureanhydrid, Halbester von "Dobanol®25-7" und "Dobanol®9 1-5" mit Bernsteinsäureanhydrid. Anstelle von Bernsteinsäureanhydrid können auch andere Polycarbon­ säuren oder deren Anhydride wie beispielsweise Malein­ säure, Maleinsäureanhydrid, Glutarsäure, Malonsäure, Bern­ steinsäure, Phthalsäure, Phthalsäureanhydrid, Zitronensäure und dergleichen verwendet werden. Ferner können auch andere Brücken vorgesehen sein wie Ether-, Thioether- oder Urethanbrücken, die auf übliche Weise gebildet werden. Um beispielsweise eine Etherbrücke einzubauen, kann das nichtionische Tensid mit einer starken Base behandelt werden, um den OH-Rest in eine ONa-Gruppe umzuwandeln, worauf anschließend mit einer Halocarbonsäure wie Chlor­ essigsäure oder Chlorpropionsäure oder einer entsprechenden Bromverbindung umgesetzt wird. Die erhaltene Carbonsäure kann dann die Formel R-Y-ZCOOH haben, in der R der Rest des nichtionischen Tensides nach Entfernung der endstän­ digen OH-Gruppe bedeutet. Y bedeutet Sauerstoff oder Schwefel und Z bedeutet eine organische Brücke wie eine Kohlenwasserstoffgruppe von beispielsweise bis zu 10 Kohlenstoffatomen, die an das Sauerstoff- oder Schwefelatom unmittelbar oder mittels einer Zwischenbindung, nämlich einer Sauerstoff enthaltenden Bindung wie beispielsweise
gebunden sein kann.
Die Polyethercarbonsäure kann von einem Polyether, der ein nichtionisches Tensid ist, hergestellt werden, beispiels­ weise durch Umsetzung einer Polyalkoxyverbindung wie Polyethylenglykol oder einem Monoester oder Monoether dieser, der nicht die langen Alkylketten der nichtionischen Tenside hat. Er kann demzufolge die allgemeine Formel
haben, in der R² Wasserstoff oder Methyl, R¹ ein Alkyl­ phenyl oder Alkyl oder eine andere Kette beendende Gruppe ist und n mindestens einen Wert von 3 wie beispielsweise 5 bis 25 hat. Wenn der Alkylrest R¹ ein höheres Alkyl ist, so ist R der Rest eines nichtionischen Tensides. R¹ kann, wie erwähnt, Wasserstoff oder ein niederes Alkyl wie Methyl, Ethyl, Propyl oder Butyl oder ein niederer Acylrest wie Acetyl sein. Wenn die saure Polyetherver­ bindung in den erfindungsgemäßen Waschmitteln vorhanden ist, wird sie vorzugsweise im nichtionischen Tensid gelöst zugesetzt.
Andere geeignete zusätzliche Mittel zur Verhinderung einer Gelbildung sind C₆ bis C₁₄-Alkyl- oder Alkenyldi­ carbonsäureanhydride wie beispielsweise Octenylbernstein­ säureanhydrid, Octenylmaleinsäureanhydrid, Dodecylbern­ steinsäureanhydrid usw. Diese Verbindungen können entweder zusammen mit den das Gelieren verhindernden Polyethercarbon­ säuren verwendet werden oder diese teilweise oder völlig ersetzen.
Wie sich weiterhin ergeben hat, können saure organische Phosphorverbindungen mit einer sauren POH-Gruppe die Stabilität der Gerüststoffsuspension und insbesondere der Polyphosphat-Gerüstsoffe in den nicht-wäßrigen flüssigen nichtionischen Tensiden verbessern.
Die saure organische Phosphorverbindung kann beispiels­ weise ein Partialester einer Phosphorsäure und eines Alkohols sein, wie beispielsweise eines Alkanols mit lipophilem Charakter, der beispielsweise mehr als 5 Kohlen­ stoffatome, z. B. 8 bis 20 Kohlenstoffatome aufweist.
Ein typisches Beispiel hierfür ist der Partialester von Phosphorsäure und einem C₁₆ bis C₁₈-Alkanol, der aus etwa 35% Monoester und 65% Diester besteht.
Durch den Zusatz recht geringer Mengen von beispielsweise 0,05 bis 0,3% Gew.% dieser sauren organischen Phosphor­ verbindungen werden die Suspensionen deutlich stabiler gegenüber einem Absetzen beim Stehen; sie bleiben jedoch gießfähig, und zwar vermutlich aufgrund eines Anstieges des Fließwertes der Suspension; die plastische Viskosität nimmt jedoch ab. Es wird angenommen, daß der Einsatz der sauren Phosphorverbindungen zur Bildung einer energie­ reichen physikalischen Bindung zwischen dem POH-Rest des Moleküls und der Oberflächen der anorganischen Polyphos­ phatgerüststoffe führt, so daß diese Oberflächen einen organischen Charakter annehmen und mit dem nichtionischen Tensid verträglicher sind.
Die sauren organischen Phosphorverbindungen müssen nicht nur die oben erwähnten Partialester von Phosphorsäuren und Alkanolen sein, sondern es können auch Partialester von Phosphorsäure oder phosphoriger Säure mit einem Monoalkohol oder einem polyhydrischem Alkohol wie Hexylenglykol, Ethylenglykol Di- oder Triethylenglykol oder höheren Polyethylenglykolen, Polypropylenglykol, Glycerin, Sorbit, Mono- oder Diglyceride von Fettsäuren und dergleichen sein, bei denen eine, zwei oder mehrere alkoholische OH-Reste mit der Phosphorsäure verestert sind. Der Alkohol kann ein nichtionisches Tensid sein, wie beispielsweise ein ethoxylierter oder ethoxylierter/propoxylierter höherer Alkohol oder eine entsprechende höhere Alkylphenolverbindung oder ein höheres Alkylamid. Der -POH-Rest muß nicht mit dem organischen Teil des Moleküls über eine Esterbindung gebunden sein; er kann statt dessen auch direkt an das Kohlenstoffatom gebunden sein, wie bei einer Phosphonsäure, wie bei einem Polystyrol, bei dem einige der aromatischen Ringe Phosphonsäurereste oder Phosphinsäurereste tragen; oder Alkylphosphonsäure wie Propyl- oder Laurylphosphon­ säure; auch eine Verbindung mit dem Kohlenstoff über andere zwischenliegende Brücken wie Sauerstoff-, Schwefel- oder Stickstoffatome ist möglich. Vorzugsweise liegt das Atomverhältnis von Kohlenstoff zu Phosphor bei den organischen Phosphorverbindungen mindestens in einem Bereich von etwa 3 : 1 wie beispielsweise 5 : 1, 10 : 1, 20 : 1, 30 : 1 oder 40 : 1.
Die erfindungsgemäßen Waschmittel können ferner, und zwar vorzugsweise, wasserlösliche Gerüststoffsalze enthalten wie die in US-PS′en 4 316 812, 4 264 466 und 3 630 929 beschriebenen Salze. Die wasserlöslichen anorganischen alkalischen Gerüststoffsalze, die entweder alleine oder mit anderen Gerüststoffen eingesetzt werden können, sind Alkalicarbonate, Borate, Phosphate, Polyphophate, Bicarbo­ nate und Silikate, wobei auch Ammoniumsalze oder substi­ tuierte Ammoniumsalze verwendet werden können. Beispiele hierfür sind Natriumtripolyphosphat, Natriumcarbont, Natriumtetraborat, Natriumpyrophosphat, Kaliumpyrophosphat, Natriumbicarbonat, Kaliumtripolyphosphat, Natriumhexameta­ phosphat, Natriumsequicarbont, Natriummono- und -diortho­ phosphat und Kaliumhydrogencarbonat. Besonders bevorzugt wird Natriumtripolyphosphat (TPP).
Alkalisilikte sind ebenfalls geeignete Gerüststoffsalze, die auch korrosionsverhindernd auf die Teile der Wasch­ maschine wirken. Bei bevorzugten Natriumsilikaten liegt das Na₂O/SiO₂-Verhältnis in einem Bereich von 1,6 zu 1 bis 1 zu 3,2 und insbesondere in einem Bereich von 1 zu 2 bis 1 zu 2,8; es können auch Kaliumsilikate mit gleichen Verhältnissen verwendet werden.
Andere geeignete Gerüststoffe sind wasserunlösliche Alumino­ silikate, und zwar sowohl kristalline als auch amorphe Arten. Zahlreiche kristalline Zeolithe, wie sie in der GB-PS 1 504 168, in US-PS 4 409 136 und in CA-PS 1 072 835 und 1 087 477 beschrieben sind, können ebenfalls als Gerüststoffe eingesetzt werden. Ein Beispiel für amorphe Zeolithe sind die in der BE-PS 835 351 beschriebenen Verbindungen der allgemeinen Formel
(M₂O)x·(Al₂O₃)y·(SiO₂)z·w H₂O
in welcher x einen Wert von 1, y einen Wert von 0,8 bis 1,2 und vorzugsweise 1 und z einen Wert von 1,5 bis 3,5 oder höher und vorzugsweise 2 bis 3 und w einen Wert von 0 bis 9 und vorzugsweise 2,5 bis 6 bedeuten und M vorzugs­ weise Natrium ist. Typische Zeolithe sind die Zeolithe 4A mit einer Calciumionenaustauschkapazität von etwa 200 oder mehr mÄq/g; diese Werte können auch höher und beispielsweise bei 400 mÄq/g liegen. Ferner können andere Zusätze wie Tone, insbesondere wasserunlösliche Sorten als Zusätze bei den erfindungsgemäßen Waschmitteln verwen­ det werden, wobei Bentonit besonders geeignet ist. Bevorzugt wird ein Bentonit, der in erster Linie ein Montmorillonit ist, der ein hydratisiertes Aluminiumsilikat ist, bei dem 1/6 der Aluminiumatome durch Magnesium ersetzt sein können und der schwankende Mengen Wasserstoff, Natrium, Kalium und Calcium lose kombiniert enthält. Die gereinigten Bentonite, d. h. solche die frei von Sand und Ries sind, enthalten mindestens 50% Montmorillonit und haben eine Kationenaustauschkapazität von mindestens 50 bis 75 mÄq/g Bentonit. Besonders bevorzugte Bentonite sind der Wyoming oder Western-US-Bentonit, die unter der Bezeichnung Thixo-jels 1, 2, 3 und 4 vertrieben werden. Diese Bentonite haben auf Textilien ein weichmachende Wirkung wie es in GB-PS 401 413 und 461 221 beschrieben ist.
Ferner können organische alkalische sequestrierende Gerüst­ stoffsalze alleine oder mit anderen organischen oder anorganischen Gerüststoffen verwendet werden wie die Alkali-, Ammonium- oder substituierten Ammoniumsalze von Aminopolycarbonsäuren, wie beispielsweise das Natrium- oder Kaliumsalz von Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA), von Nitrilotriessigsäure (NTA) und insbesondere Triethanol­ ammonium-N-(2-hydroxyethyl)nitrilodiacetate sowie Mischungen dieser Salze.
Andere geeignete organische Gerüststoffe sind Carboxymethyl­ succinate, Tartronate und Glykolate und insbesondere Polyacetalcarboxylate, wie sie in US-PS′en 4 144 226, 4 315 092 und 4 146 495 beschrieben sind. Ferner können analoge Gerüststoffe verwendet werden, wie sie in den US-PS′en 4 141-676, 4 169 934, 4 201 858, 4 204 852, 4 224 420, 4 225 685, 4 226 960, 4 233 422, 4 233 423, 4 302 564 und 4 303 777 oder in EP 0 015 024 A1, EP 0 021 491 A1 und EP 0 063 399 A2 beschrieben sind.
Da die erfindungsgemäßen Waschmittel im allgemeinen hoch­ konzentriert sind und demzufolge nur in verhältnismäßig niedrigen Dosierungen eingesetzt werden, ist es erwünscht, die Phosphatgerüststoffe wie Natriumtripolyphosphat mit einem zusätzlichen Gerüststoff zu ergänzen, wie beispiels­ weise mit einer polymeren Carbonsäure mit einem hohen Calciumbindevermögen, um Inkrustierungen zu vermeiden, die sonst durch die Bildung von unlöslichen Calciumphos­ phaten auftreten können. Derartige zusätzliche Gerüststoffe sind allgemein bekannt.
Ferner können die erfindungsgemäßen Waschmittel noch weitere übliche Zusätze zur Erzielung weiterer gewünschter funktioneller oder ästhetischer Eigenschaften zugesetzt werden. Beispielsweise können kleinere Mengen von Schmutz­ suspendiermitteln oder Mitteln, die eine Wiederablagerung von Schmutz verhindern sollen, wie Polyvinylalkohol, Fettsäureamide, Natriumcarboxymethylcellulose, Hydroxypro­ pylmethylcellulose zugesetzt werden sowie optische Aufheller, wie beispielsweise Baumwollaufheller oder Amin- und Poly­ esteraufheller wie Stilben, Triazol und Benzidinsulfonver­ bindungen und insbesondere sulfoniertes substituiertes Triazinylstilben, sulfoniertes Naphthotriazolstilben, Benzidinsulfon, wobei Stilbene und Triazolkombinationen bevorzugt werden.
Als Bläuungsmittel kann Ultramarinblau verwendet werden. Ferner sind Enzyme, vorzugsweise proteolytische Enzyme wie Subtilisin, Bromelin, Papain, Trypsin, Pepsin und auch Amylase-Arten und Lipase-Arten allein oder in Mischun­ gen als Zusatz geeignet. Weitere Zusätze sind Bakterizide wie Tetrachlorsalicylanilid, Hexachlorophen, Fungizide, Farbstoffe, wasserdispergierbare Pigmente, Konservierungs­ mittel, UV-Absorptionsmittel, Mittel zur Verhinderung des Gilbens wie Natriumcarboxymethylcellulose oder Kom­ plexe von C₁₂ bis C₂₂-Alkylalkoholen mit C₁₂ bis C₁₈-Alkyl­ sulfaten, Modifizierungsmittel für den pH-Wert und Puffer­ substanzen, farbsichere Bleichmittel, Parfum, Schaumdrücker und Mittel zur Verhinderung der Bildung von Ablagerungen wie beispielsweise Silikonverbindungen.
Als Bleichmittel werden Sauerstoffbleichmittel verwendet, und zwar Perverbindungen, die Wasser­ stoffperoxid in Lösungen abgeben, nämlich Verbindungen, die Wasserstoffperoxid oder ein anorganisches Perhydrat enthalten, das beim Auflösen Wasserstoffperoxid aus dem Kristallgitter freisetzt. Beispiele für derartige Verbin­ dungen sind Natrium- und Kaliumperborate, Percarbonate und Perphosphate sowie Kaliummonopersulfat. Bevorzugt werden Perborate und insbesondere Natriumperboratmono­ hydrat.
Wasserstoffperoxid und Perverbindungen, die Wasserstoff­ peroxid in Lösungen freisetzen, sind gute Oxydationsmittel zur Entfernung der verschiedensten Flecken aus Textilien, und zwar insbesondere von Wein-, Tee-, Kaffee-, Kakao- und Obstflecken.
Wasserstoffperoxid oder dieses freisetzende Verbindungen bleichen die Textilien schnell und wirksam bei verhältnis­ mäßig hohen Temperaturen von etwa 80 bis 100°C. Diese Verbindungen neigen jedoch zur Zersetzung und geben Sauer­ stoff bei niederen Temperaturen ab. Der freigesetzte Sauerstoff, der nicht mehr zur Oxydation der verfleckten Textilien zur Verfügung steht, verbraucht unnötig eine erheb­ liche Menge der Wasserstoffperoxid liefernden Verbindung. Darüber hinaus beschleunigen zahlreiche Flecken in Tex­ tilien die Zersetzung von Wasserstoffperoxid zu gasförmigem Sauerstoff während des Waschens bei gewöhnlichen Tempera­ turen.
Im allgemeinen wird beim Waschen von Textilien, sei es in einer Waschmaschine, von Hand oder in Waschkesseln oder Wannen die Bleich- oder Waschmittelmischung mit beispielsweise einem Gehalt an Perborat in kaltem oder lauwarmen Wasser aufgelöst, worauf die so gebildete Lösung den verschmutzten Textilien zugesetzt wird, aus denen einige Flecke bereits durch das Einweichen oder eine Vorwäsche entfernt worden sind, worauf anschließend die Waschlauge erhitzt oder oft sogar zum Kochen gebracht wird.
Es wurde jedoch festgestellt, daß durch ein Phänomen ähnlich dem oben erwähnten das gesamte Perborat oder ein Teil desselben während des Erwärmens und insbesondere bei Erhöhung der Temperatur zersetzt wurde, und zwar bevor die tatsächliche und wirksame Waschtemperatur erreicht wurde.
Es wird angenommen, daß diese schnelle Zersetzung von Wasserstoffperoxid, Perborat oder anderen Wasserstoff­ peroxid liefernden Verbindungen unter Bildung von gas­ förmigem Sauerstoff bei niedrigen Temperaturen aufgrund der äußerst kräftigen katalytischen Wirkung bestimmter Enzyme erfolgt, die immer in den Flecken der zu waschenden Textilien und insbesondere in verschmutzter Wäsche wie Leinen vorhanden sind, wobei diese Enzyme aus Ausscheidun­ gen stammen oder bakteriellen Ursprungs sind. Besonders aktive Enzyme sind Hydroperoxydasen und insbesondere Katalase, die als äußerst wirksamer Katalysator zur Zer­ setzung von Wasserstoffperoxid zu gasförmigem Sauerstoff bekannt ist. Diese Enzyme, die auch "Redox-Enzyme" genannt werden, zeigen allgemein eine verstärkte Neigung, die Zersetzung von Peroxidbleichmitteln auszulösen, wobei die Zersetzungsprodukte unwirksam als Bleichmittel sind.
Um sich den Vorteil von bei niedrigen Temperaturen wirksamen Waschmitteln und von Waschgängen bei niedrigerer Temperatur, wie sie bei empfindlichen Textilien üblich sind, zunutze zu machen, wird die Peroxyverbindung zusammen mit einem Aktivator für diese eingesetzt. Geeignete Aktiva­ toren, die die Einsatztemperatur des Peroxidbleichmittels auf etwa 40°C oder weniger herabdrücken, sind beispielsweise in den US-PS′en 4 264 466 und 4 430 244 beschrieben.
Bevorzugte Aktivatoren sind polyacylierte Verbindungen wie Tetraacetyl­ ethylendiamin (TAED) und Pentaacetylglucose. Andere geeig­ nete Aktivatoren sind beispielsweise Acetylsalicylsäure und deren Salze, Ethylidenbenzoatacetat (EBA) und dessen Salze, Ethylidencarboxylatacetat und dessen Salze, Alkyl- und Alkenylbernsteinsäureanhydrid, Tetraacetylglycouril (TAGU) und Derivate dieser. Andere Aktivatoren sind bei­ spielsweise in den US-PS′en 4 111 826, 4 422 950 und 3 661 789 beschrieben.
Der Bleichmittelaktivator reagiert mit der Peroxyverbindung und bildet eine bleichende Peroxysäure in der Waschflotte. Vorzugsweise wird ein Sequestriermittel mit großer Komplexier­ kraft eingesetzt, um eine unerwünschte Reaktion zwischen der Peroxysäure und dem Wasserstoffperoxid in der Wasch­ flotte in Gegenwart von Metallionen zu inhibieren. Bevor­ zugte Sequestriermittel sind in der Lage, mit Cu²+ionen Komplexe zu bilden, so daß die Stabilitätskonstante (pK) der Komplexierung gleich oder größer als 6 bei 25°C in Wasser bei einer Ionenkonzentration von 0,1 Mol/l ist, wobei pK üblicherweise als der negative Logarithmus von K definiert wird und K die Gleichgewichtskonstante bedeu­ tet. Beispielsweise sind die pK-Werte zur Komplexierung von Kupferionen mit NTA und EDTA unter den angegebenen Bedingungen 12,7 bzw. 18,8. Geeignete Sequestriermittel sind u. a. noch Diethylentriaminpentaessigsäure (DETPA), Diethylentriaminpentamethylenphosphonsäure (DTPMP) und Ethylendiamintetramethylenphosphonsäure (EDITEMPA).
Jedoch findet selbst in Gegenwart von Bleichaktivatoren und selbst bei niedrigen Temperaturen bis nahezu Zimmer­ temperaturen eine Zersetzung des Persalzes in Gegenwart der verschmutzten Textilien statt, da die Reaktionsgeschwin­ digkeit zwischen dem Bleichmittel und dem Aktivator niedriger ist als die Zersetzungsgeschwindigkeit von Wasserstoff­ peroxid durch Katalase.
Um einen Verlust an Bleichmittel aufgrund der durch Enzyme hervorgerufenen Zersetzung zu verhindern, enthalten die erfindungsgemäßen Waschmittel noch eine wirksame Menge einer Verbindung, die in der Lage ist, diese durch Enzyme bewirkte Zersetzung zu inhibieren. Geeignete derartige Inhibitoren sind in der US-PS 3 606 990 beschrieben.
Erfindungsgemäße Inhibitoren sind Hydroxylaminsulfa- und andere wasserlösliche Hydroxylaminsalze einschließlich beispielsweise der Hydrochloride oder Hydrobromide. Es wurde festgestellt, daß Hydroxylaminsalz und insbesondere das Sulfat den nachteiligen Einfluß von Katalase inhibieren, wenn sie selbst in Mengen von 0,01 bis 0,4 und vorzugsweise 0,04 bis 0,2 Gew.%, insbesondere in Mengen von 0,1 Gew.%, bezogen auf das Gesamtwaschmittel vorhanden sind.
Darüber hinaus sind die Hydroxylamininhibitoren in der Waschmittelzusammensetzung äußerst stabil; sie zeigen nach zwei Monaten Altern bei 43°C einen Verlust von weniger als 20%. Die Hydroxylaminsalze lassen sich sehr schnell in Wasser solubilisieren und können demzufolge mit der Katalase reagieren, bevor das Perborat oder andere Peroxid­ bleichmittel aufgelöst werden. Ein weiterer Vorteil der Hydroxylaminsalze beruht darauf, daß sie in der Wasch­ flotte schnell zerstört werden und demzufolge keine Nitro­ saminderivate festgestellt werden können.
Wenn das Bleichmittelsystem durch einen Bleichaktivator wie z. B. TAED aktiviert wird, wirkt der Aktivator besser und es können demzufolge geeignete Mengenverhältnisse von Persalzbleichmitteln und Bleichmittelaktivator in Bereichen eingehalten werden, die sehr viel näher dem stöchiometrischen Äquivalentgewicht sind oder Mengenverhältnisse, bei denen ein nur geringer molarer Überschuß an Bleichmittel vorhanden ist.
Die erfindungsgemäßen Waschmittel können noch anorganische unlösliche Verdickungsmittel oder Dispergiermittel mit großer Oberfläche wie fein verteilte Kieselsäure mit äußerst kleiner Teilchengröße von beispielsweise 5 bis 100 µm enthalten wie "Aerosil®" oder andere stark voluminöse anorganische Trägerstoffe, wie sie in US-PS 3 630 929 offenbart sind; diese Zusätze liegen in Mengen von 0,1 bis 10 und beispielsweise 1 bis 5 Gew.% vor. Vorzugsweise sollen jedoch die erfindungsgemäßen Waschmittel, die in der Waschflotte Peroxysäuren bilden, d. h. also Wasch­ mittel, die Peroxyverbindungen und einen Aktivator enthalten, im wesentlichen keine derartigen Verbindungen und andere Silikate enthalten, da Kieselsäure und Silikate eine unerwünschte Zersetzung der Peroxysäure auslösen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungs­ gemäßen Waschmittels wird die Mischung aus flüssigem nichtionischen Tensid und festen Bestandteilen in einem Walzwerk zerkleinert, wobei die Teilchengröße der festen Bestandteile auf weniger als 10 µm verringert wird, also beispielsweise auf eine durchschnittliche Teilchengröße von 2 bis 10 µm oder niedriger von z. B. 1 µm. Waschmittel, deren dispergierte Teilchen eine derartig kleine Korngröße haben, zeigen eine verbesserte Stabilität gegenüber einer Auftrennung oder einem Absetzen beim Lagern.
Beim Zerkleinern soll der Anteil der festen Bestandteile vorzugsweise so hoch liegen, z. B. mindestens 40 oder etwa 50 Gew.%, daß die festen Teilchen in Kontakt untereinander stehen und nicht durch das flüssige nichtionische Tensid voneinander abgeschirmt werden. Kugelmühlen oder Zerkleine­ rungswerke mit entsprechenden bewegbaren Mahlelementen sind hierfür geeignet. Beispielsweise kann man ein chargen­ weise zu beschickendes Mahlwerk mit Kugeln von 8 mm Durch­ messer aus Steatit einsetzen. Bei kontinuierlicher Zerkleine­ rung werden entsprechende Reibwerke verwendet, bei denen Mahlkugeln mit einem Durchmesser von 1 bis 1,5 mm in einem sehr schmalen Spalt zwischen einem Stator und einem schnellaufenden Rotor wirksam sind. Bei Einsatz derartiger Mahlwerke ist es zweckmäßig, eine Mischung aus nichtioni­ schem Tensid und den Feststoffen erst in eine Zerkleine­ rungsvorrichtung zu geben, die keine derartige Feinheit beim Vermahlen bewirkt, z. B. eine Kolloidmühle, um die Teilchengröße auf weniger als 100 µm und beispielsweise auf etwa 40 µm zu verringern, bevor ein weiteres Vermahlen auf eine durchschnittliche Teilchengröße unter etwa 10 µm in einer kontinuierlichen Kugelmühle erfolgt.
Bei einem bevorzugten flüssigen Grobwaschmittel gemäß Erfindung sind die einzelnen Bestandteile bezogen auf die Gesamtzusammensetzung wie folgt:
Die suspendierten Gerüststoffe werden in einem Bereich von etwa 10 bis 60 wie beispielsweise 20 bis 50 Gew.% und beispielsweise in einem Bereich von 25 bis 40 Gew.% eingesetzt.
Die flüssige Phase mit einem Gehalt an nichtionischem Tensid und der gelösten amphiphilen, die Viskosität kontrollierenden und eine Gelbildung verhindernden Verbindung wird in einer Menge von etwa 30 bis 70 Gew.%, wie beispiels­ weise in einer Menge von 40 bis 60 Gew.% eingesetzt.
Diese Phase kann auch noch kleinere Anile Verdünnungs­ mittel wie ein Glykol z. B. Polyethylenglykol (PEG 400) oder Hexylenglykol bis zu 10 Gew.% und vorzugsweise bis zu 5 Gew.% beispielsweise in Mengen von 0,5 bis 2 Gew.% enthalten. Das Gewichtsverhältnis von nichtionischem Tensid zur amphiphilen Verbindung liegt in einem Bereich von etwa 100 : 1 bis 1 : 1 und vorzugsweise von etwa 50 : 1 bis 2 : 1 und vorzugsweise bei 25 : 1 bis 3 : 1.
Die Bleichmittel werden in Mengen bis etwa 40 und vorzugsweise bis etwa 25 Gew.-%, beispielsweise von 2 bis 20 Gew.%, Hydroxylaminsalz-Inhibi­ toren zur Unterdrückung einer durch Enzyme bewirkten Zersetzung des Bleichmittels werden in Mengen von 0,01 bis 0,4 Gew.-% und insbesondere von 0,04 bis 0,2 Gew.-%, Bleichmittelstabilisatoren und Bleichaktivatoren in Mengen bis etwa 15 und vorzugsweise bis 10 Gew.-%, beispielsweise von 0,1 bis 8 Gew.-%, verwendet.
Die die Gelbildung verhindernde Polyethercarboxylsäure- Verbindung kann in einer solchen Menge vorliegen, daß sie 0,5 bis 10 und beispielsweise 1 bis 6 oder 2 bis 5 Teile-COOH (Molgewicht 45) je 100 Teile der Mischung aus der Säureverbindung und dem nichtionischen Tensid liefert. Im allgemeinen liegt die Menge der Polyethercarbon­ säureverbindung in einem Bereich von 0,01 bis 1 Teil je Teil nichtionisches Tensid und beispielsweise bei 0,05 bis 0,6 Teilen und beispielsweise bei 0,2 bis 0,5 Teilen.
Die saure organische Phosphorverbindung, die ein Absetzen verhindern soll, wird in einer Menge bis zu 5 Gew.%, beispielsweise in einem Bereich von 0,01 bis 5 Gew.% wie von 0,05 bis 2 Gew.% und beispielsweise von 0,1 bis 1 Gew.% eingesetzt.
Hinsichtlich der weiteren gegebenenfalls einzusetzenden Zusätze werden die Enzyme in Mengen von 0 bis 2 und ins­ besondere von 0,7 bis 1,3 Gew.%, die Korrosionsinhibitoren in Mengen von etwa 0 bis 40 und vorzugsweise 5 bis 30 Gew.%, die Schaumdrücker und Mittel zur Unterdrückung von Schaum in Mengen von 0 bis 15 und vorzugsweise 0 bis 5 Gew.%, beispielsweise mit 0,1 bis 3 Gew.%, die Ver­ dickungsmittel und Dispergiermittel in Mengen von 0 bis 15, beispielsweise 0,1 bis 10 und vorzugsweise 1 bis 5 Gew.%, die Schmutzsuspendiermittel oder Mittel zur Verhinderung einer Wiederablagerung und Antigilbungsmittel in Mengen von 0 bis 10 und vorzugsweise 0,5 bis 5 Gew.%, Färbungsmittel, Parfums, optische Aufheller und Bläuungs­ mittel in einer Gesamtmenge von 0 bis etwa 2 und vorzugs­ weise 0 bis etwa 1 Gew.%, Mittel zur Modifizierung des pH-Wertes und Puffersubstanzen in Mengen von 0 bis 5 und vorzugsweise 0 bis 2 Gew.%, Sequestriermittel mit hoher Komplexierkraft in Mengen bis zu 5 und vorzugs­ weise von 0,25 bis 3 Gew.% wie beispielsweise mit 0,5 bis 2 Gew.% eingesetzt.
Um die Wirkung der die Viskosität kontrollierenden und eine Gelbildung verhindernden Stoffe zu zeigen, wurden verschiedene Waschmittel mit dem oben beschriebenen Produkt "Surfactant T8" (C13, EO8) nämlich einer Mischung von Produkt T7 und T9 im Verhältnis 1 : 1 als nicht-wäßriges flüssiges nichtionisches Tensid eingesetzt. Waschmittel mit einem Gehalt von 5%, 10%, 15% oder 20% an amphiphiler Verbindung wurden bei 5°C, 10°C, 15°C, 20°C und 25°C bei verschiedenen Verdünnungsgraden mit Wasser unter­ sucht, d. h. 100%, 83%, 67%, 50% und 33% gesamt-nichtionisches "Surfactant T8" zuzüglich Additivkonzentrationen, d. h. nach Verdünnung in Wasser. Die untersuchten Additive waren "Alfonic 610-60" (C-8; EO-4,4), Ethylenglykolmono­ ethylether (C-2; EO-1) und Diethylenglykolmonobutylether (C-4; EO2).
Die Ergebnisse des Viskositätsverhaltens bei Verdünnung jeder der untersuchten Mischungen bei den betreffenden Temperaturen ergibt sich wie folgt:
Bei "Alfonic 610-60" reicht eine Zugabe von 5% aus, um eine Gelierung bei 25°C zu verhindern. Bei der Darstellung der Viskosität gegen Konzentration an nichtionischem Produkt ergab sich jedoch ein scharfes Viskositätsmaximum bei einer Konzentration von etwa 67% und es wurde ferner ein Schulterbereich bei 55 bis 35% nichtionische Kom­ ponente beobachtet. Bei 5°C war es erforderlich, 15% Additiv zuzugeben, um eine Gelbildung zu verhindern. Die Viskosität sinkt bei einer Konzentration von nicht­ ionischem Bestandteil von etwa 83% auf ein Minimum ab, und zwar bei allen Bereichen einer Additivzugabe bei 5°C, während bei höheren Temperaturen bei den nicht verdünnten Zusammensetzungen, d. h. bei 100% nichtionischen Bestandteilen Viskositätsminima beobachtet wurden. Bei jeder Temperatur und bei jeder untersuchten Konzentration an Additiv, mit Ausnahme von 20% Additiv bei 25°C, zeigte sich ein verhältnismäßig scharfer Peak der Viskosität bei Konzentrationen zwischen 75 bis 50% an nichtionischer Komponente, d. h. bei 25 bis 50%iger Verdünnung.
Bei einem Ethylenglykolmonoethylether reichten 5% Additiv aus, um eine Gelbildung sogar bei 5°C zu verhindern. Es wurden jedoch wiederum scharfe Peaks und/oder Viskosi­ tätismaxima bei jeder Temperatur und jeder Additivkonzen­ tration beobachtet, obgleich die Wirkungen nicht so deut­ lich waren wie bei "Alfonic 610-60"; für einige Anwendungs­ zwecke sind die Maximalviskositäten insbesondere bei höheren Additivkonzentrationen und/oder höheren Temperaturen für handelsübliche Produkte geeignet.
Andererseits wurden mit Diethylenglykolmonobutylether bei allen Temperaturen bis zu 5°C in einem Bereich von 20% Additiv keine scharfen Viskositäts-Peaks beobachtet. Auch bei niederen Additivkonzentrationen waren die Viskosi­ täts-Peaks und die Viskositätswerte bei im wesentlichen allen Verdünnungen bzw. Konzentrationen an nichtionischer Komponente niedriger als bei dem C-8; EO-4,4 oder C-2; EO-1 Additiv.
Die folgende Tabelle ist typisch für die Ergebnisse, die mit verschiedenen Additivkonzentrationen, Verdünnungen und Temperaturen erhalten werden, bezieht sich jedoch auf 20% Additiv bei einer Temperatur von 5°C.
Die in der Tabelle erwähnten Additive A, B und C sind Ethylenglykolmonoethylether bzw. Diethylenglykolmonobutyl­ ether bzw. "Alfonic 610-60" mit C-8; EO-4,4.
Beispiel
Es wurde ein nicht-wäßriges flüssiges Vollwaschmittel auf Basis nichtionischer Tenside der folgenden Zusammen­ setzung hergestellt:
Bestandteil:
Gew.-%
Plurafac RA 30
37,5
Diethylenglykolmonobutylether 10,0
Octenylbensteinsäureanhydrid 2,0
Tripolyphosphat 28,4
Calciumsequestriermittel (Sokolan®) 4,0
Dequest 2066 ¹) 1,0
Natriumperboratmonohydrat 9,0
Tetraacetylethylendiamin 4,5
Hydroxylaminsulfat 0,1
Emphiphos 5632 ²) 0,3
Optischer Aufheller 0,2
Esperase 1,0
Parfum 0,6
Relatin DM 4050 1,0
TiO₂ 0,4
¹) Natriumsalz der Diethylentriaminpentamethylenphosphor­ säure.
²) Partialester der Phosphorsäure mit einem C₁₆ bis C₁₈-Alkanol und einem Gehalt von 1/3 Monoester und 2/3 Diester.
Das Waschmittel gemäß Beispiel ist eine stabile, frei­ fließende, nicht gelierende und gerüststoffhaltige flüssige Mischung auf Basis eines nichtionischen Tensids, wobei der Polyphosphatgerüststoff stabil in der flüssigen Phase des nichtionischen Tensids suspendiert ist. Darüber hinaus zeigte das Waschmittel eine gute Bleichwirkung.

Claims (4)

1. Im wesentlichen wasserfreies Textilwasch- und Bleichmittel, insbesondere zur Verwendung bei Temperaturen von 40°C oder niedriger, dadurch gekennzeichnet, daß es ein flüssiges nichtionisches Tensid, einen Mono- oder Poly(C₂ bis C₃)alky­ lenglykolmono(C₁ bis C₅)alkylether, ein wasserlösliches an­ organisches Peroxid-Bleichmittel, einen Bleichmittelaktiva­ tor zur Erniedrigung der Temperatur, bei welcher das Bleich­ mittel Wasserstoffperoxid in wäßriger Lösung freisetzt, und, bezogen auf die Gesamtzusammensetzung, 0,01 bis 0,4 Gew.% Hydroxylaminsalz als Inhibitor für die durch in den ver­ schmutzten Textilien enthaltenen Enzyme bewirkte Zersetzung des Bleichmittels enthält.
2. Textilwasch- und Bleichmittel nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Bleichmittel Natriumperboratmonohy­ drat, der Aktivator N,N,N′,N′-Tetraacetylethylendiamin und das Hydroxylaminsalz ein Hydroxylaminsulfat oder Hydroxyl­ aminhydrochlorid in einer Menge von 0,02 bis 0,2 Gew.% ist.
3. Flüssiges Textilwasch- und Bleichmittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es in dem flüssigen, nichtio­ nischen Tensid noch ein Gerüststoffsalz enthält.
4. Verfahren zum Reinigen verschmutzter Textilien in einer wäßrigen Waschflotte bei Temperaturen von 40°C oder weniger mit einem Textilwasch- und Bleichmittel gemäß Anspruch 1.
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