DE360698C - Eisenbahndrehscheibe - Google Patents

Eisenbahndrehscheibe

Info

Publication number
DE360698C
DE360698C DEM76234D DEM0076234D DE360698C DE 360698 C DE360698 C DE 360698C DE M76234 D DEM76234 D DE M76234D DE M0076234 D DEM0076234 D DE M0076234D DE 360698 C DE360698 C DE 360698C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
turntable
halves
main
king
elastic line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM76234D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Publication date
Priority to DEM76234D priority Critical patent/DE360698C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE360698C publication Critical patent/DE360698C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61JSHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
    • B61J1/00Turntables; Traversers; Transporting rail vehicles on other rail vehicles or dollies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)

Claims (1)

  1. Die Auflagerung von Drehscheiben erfolgte ursprünglich in der Weise, daß man in der Hauptsache das ganze Gewicht der Drehscheibe und der Nutzlast auf dem Königstuhl ruhen ließ. Die seitliche Stützung auf die Laufräder war nur zur Sicherung der Drehscheibe gegen Kippen vorgesehen. Diesen Fall zeigt Abb. i. Der Königstuhl ist mit k bezeichnet, die Drehscheibe durch eine wage-ο rechte Linie d angedeutet. Die Laufrollenlagerungen sind mit α und b bezeichnet. Wurde die Drehscheibe belastet, so legte sie sich in der Regel, da eine vollständige Ausbalancierung nur durch Zufall zustande kommen kann, auf der einen Seite auf eines der Rollenlager, z. B. in a, auf, wie dies in Abb. ι die punktierte Linie andeutet. Die elastische Linie, welche in den durchgehenden Hauptträgern der Drehscheibe dabei zustande kam, ist in Abb. angedeutet. Bei entsprechend starker Belastung kann jedoch der Träger auch gleichzeitig auf den drei Stützen a, b und Ii zur Auflagerung kommen. Seine Berechnung ist deshalb als statisch unbestimmter Träger ziemlich schwer durchzuführen und schlecht zu übersehen. Man ging deshalb dazu über, die Hauptträger schwerer Drehscheiben aus zwei voneinander unabhängigen Hälften zusammenzusetzen, welche mit ihren inneren Enden auf dem gemeinsamen Königszapfen k ruhten und mit ihren äußeren auf die Laufrollen α bzw. b gestützt waren. Diese Anordnung hatte den Vorteil, daß sich die Belastung der drei Lagerpunkte a, b und k genau verfolgen ließ und die ganze Konstruktion statisch bestimmt wird. Mit dieser Anordnung· sind jedoch gewisse Nachteile verknüpft. Die elastische Linie nimmt nämlich die in Abb. 3 dargestellte Form an. Sie zeigt über dem Stützpunkt k einen scharfen Knick, welcher beim Befahren der Drehscheibe Stöße und Erschütterungen hervorruft, und die relativ große Pfeilhöhe der elastischen Linie führt zu verhältnismäßig starken Materiälbeanspruchungen bzw. zu entsprechend schweren Konstruktionen.
    Durch die vorliegende Erfindung sollen die Vorteile der geteilten Hauptträger beibehalten, der Nachteil der geknickten, elastischen Linie aber vermieden werden. Dieses Ziel wird dadurch erreicht, daß man die Hauptträger der Drehscheibe in bekannter Weise aus zwei über dem Königstuhl k getrennten Hälften zusammensetzt, welche unabhängig voneinander montiert werden. Wenn die Montage beendet ist, dann werden die beiden Hälften durch geeignete Verbindungen wieder zu einem starren durchlaufenden Träger vereinigt. Die Verbindung der beiden Hälften erfolgt dabei in der Weise, daß die Auflagerdrücke in den Punkten a, b und k, wie sie bei der Montage im statisch bestimmten Zustande entstanden sind, nicht geändert werden. Es müssen also gegebenenfalls zwischen den miteinander zu verbindenden beiden Hauptträgerhälften Einlageplatten oder -bleche oder sonstige Einlagen vorgesehen werden, damit bei Einziehung der Verbindungsorgane zwischen den beiden Hälften dfer Hauptträger diese nicht aus ihrer Lage gebracht werden. Eine auf diese Art hergestellte Drehscheibe besitzt die in Abb. 4 dargestellte elastische Linie. Die Unstetigkeit über dem Königstock k ist beseitigt, die Pfeilhöhen werden bei gleichem Materialaufwand lfiedriger wie bei Abb. 3.
    Pa τ ε ν t-An Spruch:
    Eisenbahndrehscheibe für schwere Lasten, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptträger aus zwei über dem Königstock zusammenstoßenden Hälften bestehen, welche zunächst in getrenntem Zustände montiert und dann durch eine geeignete Verbindung wieder vereinigt werden, ohne daß bei dieser Wiedervereinigung eine Lagenänderung der beiden Hälften und damit eine Veränderung der go zuerst eingestellten Auflagedrücke eintritt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM76234D Eisenbahndrehscheibe Expired DE360698C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM76234D DE360698C (de) Eisenbahndrehscheibe

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM76234D DE360698C (de) Eisenbahndrehscheibe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE360698C true DE360698C (de) 1922-10-06

Family

ID=7316898

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM76234D Expired DE360698C (de) Eisenbahndrehscheibe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE360698C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1530153B2 (de) Drehgestell fuer eisenbahnfahrzeuge, insbesondere fuer waggons
DE360698C (de) Eisenbahndrehscheibe
DE692924C (de) Rollschuh
DE1780130C3 (de) Tandem-Fahrgestell
DE465903C (de) Rahmen fuer Kraftfahrzeuge
DE1000698B (de) Mehrachsfahrzeug
DE881358C (de) Aufhaengung fuer den Tatzlagermotor eines elektrisch angetriebenen Fahrzeugs
DE2904534A1 (de) Anordnung der lagerzapfen von pendelfedern eines doppelachsaggregates an einem fahrgestellrahmen
DE462361C (de) Vorrichtung fuer den Bahntransport von fertig montierten und mit Versteifungskonstruktionen versehenen Grosstransformatoren
DE873846C (de) Laufwerk fuer Wagen od. dgl. von Haenge- und Drahtseilbahnen oder aehnlichen Einrichtungen
DE535227C (de) Gurtfoerderergeruest
DE2536652A1 (de) Zweiraupenfahrwerk
DE1147124B (de) Fahrzeug mit wenigstens einem Doppelachsaggregat
DE372913C (de) Transportvorrichtung
DE1290831B (de) Vorrichtung zum elastischen Lagern des Fahrzeugaufbaues von Lastkraftwagen
DE2211078A1 (de) Kombiniertes geraet zum be- und rueckladen von lagerplaetzen fuer schuettgueter
DE630065C (de) Umbau einer Drehscheibe mit Zweiradabstuetzung in eine solche mit Vierradabstuetzung an den Enden der Haupttraeger
DE652937C (de) Ruempfe, Tragfluegel und andere Flugzeugkoerper
DE1127932B (de) Einrichtung zum Schwenken eines mit einem zweiten Koerper durch ein Scharniergelenk verbundenen Koerpers, insbesondere von beweglichen Bruecken
DE723374C (de) Verwindungsfaehiger Wagen fuer Lasten mit einem Tragrahmen aus Holz
CH598974A5 (en) Tilting frame for car repairs
DE1107915B (de) Hebetisch mit Nuernberger Schere
DE475985C (de) Geruest fuer Starrluftschiffe
DE821413C (de) Auflagerung von Traegern, Balken o. dgl.
DE314114C (de)