DE35946C - Sicherheitsschlofs - Google Patents
SicherheitsschlofsInfo
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- DE35946C DE35946C DENDAT35946D DE35946DA DE35946C DE 35946 C DE35946 C DE 35946C DE NDAT35946 D DENDAT35946 D DE NDAT35946D DE 35946D A DE35946D A DE 35946DA DE 35946 C DE35946 C DE 35946C
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- lock
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B63/00—Locks or fastenings with special structural characteristics
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 68: Schlosserei.
Fig. ι zeigt das zugeschlossene Sicherheitsschlofs
bei abgenommenem Deckel in der Vorderansicht, Fig. 2 im Schnitt A-B und Fig. 3
im Schnitt C-D.
Fig. 7 ist eine Vorderansicht des aufgeschlossenen Schlosses; Fig. 5 und 6 stellen
den Schlüssel dar und Fig. 4 das Schlüsselloch.
Der Hauptriegel ist in Fig. 10 im Grundrifs, in Fig. 9 im Schnitt E- F und in Fig. 11 im
Querschnitt G-H besonders gezeichnet, ebenso der Querriegel in den Fig. 12 bis 14.
Das Sicherheitsschlofs besteht aus dem Hauptriegel α mit den auf demselben angebrachten
und durch Federn angedrückten Zuhaltungen bbx und g g1 g2 nebst Feder I und aus dem Querriegel
f, welcher sich in Führungen ρ q auf dem Hauptriegel bewegt und durch die Zuhaltungen
g g1 g% am Zurückgehen verhindert wird
Der Hauptriegel wird in der Gehäusewand r geführt und hat einen Schlitz t, durch welchen
er an einem am Gehäuse befestigten Prisma s entlang gleiten kann. Er wird zunächst festgehalten
durch den Querriegel f, welcher in eine Zunge u endigt, die in den Hauptriegel
eingelassen ist, im'geschlossenen Zustande durch das Prisma s hindurchgeht und jenseits wieder
in den Hauptriegel eingreift, so dafs letzterer dadurch sehr solide festgehalten wird. Ferner
wird der Hauptriegel festgehalten durch die Zuhaltungen b S1, welche je drei vorspringende
Nasen besitzen, wovon die obere gegen das Prisma s stöfst und den Hauptriegel festhält,
wenn diese Zuhaltungen nicht hoch genug geschoben werden; dagegen stofsen die beiden
unteren Nasen gegen das Prisma s und verhindern das Aufschliefsen, wenn durch einen
falschen Schlüssel oder Dietrich die Zuhaltungen zu hoch geschoben werden.
Sodann wird der Hauptriegel noch festgehalten durch zwei am Gehäuse drehbar angebrachte
Zuhaltungen Cc1, die durch Federn dd1
angedrückt werden und vermittelst kleiner Zapfen' oder Nasen in den Hauptriegel eingreifen.
Die Stücke d dx haben ebenfalls vorspringende
Nasen, welche in eine entsprechende Nase η des Hauptriegels eingreifen, ■ wenn c
oder C1 durch einen falschen Schlüssel zu weit geschoben wird.
Um das Schlofs aufzuschliefsen ist zunächst nöthig, den Qüerriegel zurückzuschieben, welches
nur möglich ist, wenn die drei Zuhaltungen g g1 g2 so bewegt werden, dafs die Nasen ν ν
frei werden; darauf sind die Zuhaltungen c C1, welche in den Hauptriegel eingreifen, auszulösen
und die Zuhaltungen b b1 so zu verschieben, dafs der Hauptriegel frei am Prisma s
entlang gleiten kann.
Die Bewegung der Zuhaltungen und Riegel erfolgt durch den Schlüssel h, welcher drei
hinter einander liegende Barte i I1 Z2 hat, die
je um 120° versetzt sind und deren Enden den Zuhaltungen entsprechende Abstufungen
besitzen.
Das Schlüsselloch k· und die Schlofstheile gestatten
das Einstecken und Herausziehen des Schlüssels nur in einer Lage, und zwar dann,
wenn das Schlofs zugeschlossen ist. Das Aufschliefsen erfolgt durch eine ganze Rechtsdrehung
des Schlüssels und das Zuschliefsen durch eine ganze Linksdrehung desselben.
Claims (1)
- Beim Aufschliefsen werden durch den Bart i die durch Federn angedrückten drei Zuhaltungen g g1 g2 so verschoben, dafs die Nasen der letzteren zwischen die Nasen ν ν des Querriegels treten und dieser durch Schlüsselbart Z1, welcher in die Lücke w eingreift, zurückgezogen und von der Feder I festgehalten wird. Bart z'1 löst hierauf die Zuhaltungen c C1 des Hauptriegels und Bart Z2 vermittelst der Schieber m Tn1 die Zuhaltungen b b1 , wobei Schlüsselbart^ in die Lücke χ eingreift und der Hauptriegel zurückgezogen wird; bei weiterem Drehen greift alsdann Schlüsselbart I1 ebenfalls in eine Lückej^ des Hauptriegels und schiebt ihn ganz zurück; da hierbei Bart I1 jedoch noch unter dem Hauptriegel bleibt, so kann der Schlüssel nicht herausgezogen werden, sondern erst dann, wenn das Schlofs durch eine ganze Linksdrehung wieder zugeschlossen ist; wenn also bei diesem Schlosse der Schlüssel herausgezogen werden kann, so ist man ganz sicher, dafs das Schlofs zugeschlossen ist.Patεnt-Anspruch:Ein Schlofs, dessen Riegel durch drei verschiedene, mittelst eines dreibä'rtigen Schlüssels bewegte Vorrichtungen gesperrt wird, und zwar einerseits durch einen mit seinen Zuhaltungen auf dem Riegel selbst angeordneten Hülfsriegel, andererseits durch zwei Gruppen von Zuhaltungen, deren Drehachse, und zwar für die Gruppe b bx auf dem Riegel, für die Gruppe c Cx d dx am Schlofsgehäuse befestigt ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE35946C true DE35946C (de) |
Family
ID=311782
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT35946D Active DE35946C (de) | Sicherheitsschlofs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE35946C (de) |
-
0
- DE DENDAT35946D patent/DE35946C/de active Active
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