DE66284C - Ein nur unter Mitwirkung eines zweiten Schlüssels aufschliefsbares ScWofs - Google Patents

Ein nur unter Mitwirkung eines zweiten Schlüssels aufschliefsbares ScWofs

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DE66284C
DE66284C DENDAT66284D DE66284DA DE66284C DE 66284 C DE66284 C DE 66284C DE NDAT66284 D DENDAT66284 D DE NDAT66284D DE 66284D A DE66284D A DE 66284DA DE 66284 C DE66284 C DE 66284C
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Germany
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT66284D
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English (en)
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C. ADE in Berlin N., Demminerstr. 7
Publication of DE66284C publication Critical patent/DE66284C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B35/00Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor
    • E05B35/08Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor operable by a plurality of keys
    • E05B35/12Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor operable by a plurality of keys requiring the use of two keys, e.g. safe-deposit locks

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMTS^
KLASSE 68: Schlosserei.
Das vorliegende Schlofs soll als Tresorschlofs Verwendung finden. Es hat nur einen Riegel, zu dessen Zurückziehen jedoch die Mitwirkung beider Schlüssel erforderlich ist, während das Schliefsen nur mit Hülfe des einen Schlüssels, und zwar mit dem des Miethers bewerkstelligt werden kann. Der Beamtenschlüssel kann nach der stattgefundenen Oeffnung des Schlosses herausgezogen werden, während der Miether seinen Schlüssel erst dann wieder an sich nehmen kann, wenn das Schlois wieder geschlossen ist.
Die Fig. ι bis 3 der Zeichnung zeigen etwa in natürlicher Gröfse das Schlofsinnere, und zwar Fig. 1 in geschlossener Stellung, Fig. 2 in der Stellung, in welche es nach erfolgter Umdrehung des Beamtenschlüssels gelangt, und Fig. 3 in geöffneter Stellung. Fig. 4 ist ein •Querschnitt nach der Linie x-x der Fig. 2, und die Fig. 5 bis 10 stellen Einzelheiten dar.
Die Zuhaltungen b sind in dem durch Deckel B verschlossenen Schlofskasten A um einen Stift oder Zapfen α drehbar, der gleichzeitig zur Führung des Riegels C dient, indem er durch eine entsprechend geformte Aussparung d desselben durchgreift. Der Riegel hat eine weitere Führung, wie üblich, in der Seitenwand des Kastens. Die Zuhaltungen b besitzen je eine Feder e, welche mit einem Ende in einem Schlitz f der Zuhaltung befestigt ist und mit dem anderen Ende an einen Ansatz g im Innern des Kastens drückt.
Die Schlüssel h und i, von denen h dem Miether übergeben wird, während i in der Hand des Tresorbeamten verbleibt (Fig. 7 und 8), werden in zwei Nüssen k und I, Fig. 5 und 6, geführt, welche entsprechende Schlitze mund η besitzen. Die Nüsse k und I sind im Boden und im Deckel des Kastens drehbar gelagert und ragen durch entsprechende Hülsen ο und ρ des Deckels bis zur Aufsenfläche der Thür hindurch.
Die Zuhaltungen b, deren es eine beliebige Anzahl geben" kann, stützen sich infolge des Federdruckes e auf die Nufs k. Von den Zuhaltungen ist eine mit einem Ansatz q versehen, welcher sich in einen Einschnitt r der Nufs einlegt und somit das Einführen des Mietherschlüssels h zu hindern im Stande ist.· Falls es wUnschenswerth erscheint, können auch mehrere Zuhaltungen mit derartigen Ansätzen ausgerüstet werden, um eine eventuelle Zerstörung derselben zu erschweren. Die Zuhaltungen besitzen ferner Zungen s, welche in geschlossenem Zustande des Schlosses sich gegen1 die Nufs / anlehnen. Beide Schlüssel sind mit stufenähnlichen Zähnen t von ungleichen Längen versehen, welche nach Einführung in die Nufs die zugehörigen Zuhaltungen beim Drehen anheben. In den Zuhaltungen befindet sich je ein Schlitz w, und sämmtliche Schlitze decken sich nach Umdrehung beider Schlüssel und gestatten dem Riegel C, sich mit seinem Stift ν in dieselben einzulegen. Durch diese Anordnung wird ein besonderer Schieber zum Verriegeln des Riegels C überflüssig. In den Hülsen 0 und ρ sind Nuthen bl und p1 vorgesehen, welche so tief sind, dafs sie die Einführung der Schlüssel in die Nüsse nur in der Stellung gestatten, in welcher die entsprechende Nufs k bezw. / mit ihrem Schlitz m bezw. η gegenüber der Nuth ö1 bezw. pl steht. Das
Schlofs ist stets geschlossen, wenn die Nufs k in dieser Lage sich befindet. Das Zurückziehen des Riegels wird nach entsprechender Einstellung der Zuhaltungen b dadurch bewirkt, dafs ein an der Nufs k sitzender Hebel n> in einen entsprechenden Einschnitt y des Riegels eingreift und bei der weiteren Drehung der Nufs k mittelst des Schlüssels h den Riegel mitnimmt. Die Rechtsdrehung des Schlüssels k bezw. Zurückziehung des Riegels wird durch den Zapfen α und die Aussparung d begrenzt, während die Linksdrehung durch Anschlag des Hebels w an dem am Kasten A sitzenden Augenansatz ^ begrenzt wird. Die Augenansätze \ und ^1 dienen zur Aufnahme der den Deckel B haltenden Schrauben. Die Drehung des Schlüssels i wird durch die am Kasten sitzenden Ansätze j begrenzt.
Wie oben erwähnt wurde, kann die Anzahl der Zuhaltungen beliebig gewählt werden. Ferner ist auch die Stellung der Schlitze χ verschieden wählbar. Es ergiebt sich jedoch aus der Stellung der Schlitze u die Form der Schlüssel h und i. Der Schlüssel i wirkt bei der Drehung auf mehrere Zuhaltungen ein und stellt dieselben so, dafs ihre Schlitze in Richtung des Stiftes sich befinden. Die übrigen Zuhaltungen werden dann erst durch den Schlüssel h eingestellt. Sollte daher der den Weg des Schlüssels h sperrende Ansatz q von unbefugter Hand zerstört werden, so ist es allerdings möglich, den Schlüssel h einzuführen, aber die Zuhaltung, ah welcher der Ansatz q sitzt, kann vom Schlüssel h nicht gehoben werden und verhindert die Rückbewegung des Schiebers, weil ihr Schlitz u nicht in einer Linie mit dem Stift ν sich befindet. Zur Erhöhung der Sicherheit können auch eine oder zwei weitere Zuhaltungen vom Schlüssel i bethätigt werden, welche, ohne einen Ansatz q zu haben, ebenfalls vom Schlüssel h nicht in ihrer Lage verändert werden können. Auf der Zeichnung ist der Ansatz q an der zweiten Zuhaltung vorgesehen, während aui'ser dieser auch die fünfte Zuhaltung von dem Schlüssel i bethätigt wird. Natürlich ist dieses eine ganz willkürliche Wahl, und es leuchtet ein, dafs selbst bei einer bestimmten Anzahl von Zuhaltungen ein grofser Spielraum in der Herstellung verschiedenartiger Schlüssel, von denen jeder nur zu einem bestimmten Schlofs pafst, gegeben ist. Auch kann für eine grofse Anzahl Schlösser ein gemeinsamer Beamtenschlüssel vorgesehen werden, während nur die Mietherschlüssel in ihrer stufenartigen Verzahnung durch entsprechende, in ihren Lagen veränderte Schlitze ν von einander abweichen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein nur unter Mitwirkung eines zweiten Schlüssels aufschliefsbares Schlofs, dessen Zuhaltungen (b) sämmflich um einen gemeinschaftlichen Zapfen (a) drehbar sind und nur nach erfolgter Drehung beider Schlüssel den Riegel (C) freigeben, wobei eine oder mehrere Zuhaltungen das Einführen des einen (Miether-) Schlüssels (h) erst dann gestatten, wenn sie vom anderen (Beamten-) Schlüssel (i) gehoben sind, welcher Schlüssels (i) auch gleichzeitig dazu dient, eine oder mehrere Zuhaltungen entsprechend für die Verschiebung des Riegels zu bethätigen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT66284D Ein nur unter Mitwirkung eines zweiten Schlüssels aufschliefsbares ScWofs Expired - Lifetime DE66284C (de)

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