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Österreichische PATENTSCHRIFT ? 19114. JOSEF WEISSENBÖCK IN NEUNKIRCHEN (N.-Ö.).
Fallriegelschloss.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Fallriegelschloss, bei welchem die die Nuss und die Fallriegel verbindende Zuhaltung durch einen im Schlossgehäuse in vertikaler Richtung geführten Hebel gebildet wird. Dasselbe ist ohne jede Umänderung
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Zwischen den Deckblechon 4 ist die Nuss 3 angeordnet, an welcher der Drücker angreift.
Im gegebenen Falle besitzt die Nuss einen einarmigen Hebel 5, welcher sich infolge des in einer bogenförmigen Führung des Deckblechs geführten Stiftes 6 nur nach einer Richtungg'verdrehen kann, dagegen nach der anderen Richtung an einer Bewegung gehindert ist. Der Hebelarm 5 greift in einen entsprechenden Ausschnitt 8 der Zuhaltung 7
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der Zuhaltung 7, bei letzterer unterhalb des Führungsbolzens 10 festgelegt sind und deren Federkraft sich sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung äussert. Diese Feder äusser demzufolge eine dreifache Wirkung ; sie dreht die Nuss in ihre Normallage zurück und wirkt ferner auf die Zuhaltung 7 derart nach links und nach abwärts, dass sie die durch die Bolzen 10, 11 bestimmte Normalstellung einnimmt.
Nachdem der Fallriegel 2 flach und auf seiner Einfanseite halbrund ist, ist die/um Einfallen notwendige Schräge, die gewöhnlich an der Falle angeordnet ist, bei der Ver- wendung eines solchen Schlosses an dem Schliessbleche 17 (Fig. 3) angeordnet. In der Mitte der Schräge 16 ist unter derselben Neigung am Schliessbleche eine sehr schmale Nase 18 angeordnet, welche das Einfallen des Fallriegels in das Schliess lech ermoglicht.
Um dieses Einfallen zu erleichtern, empfiehlt es sich, die schräge Fläche schwach konkav zu gestalten, da sich alsdann Riegel und Schlosshlech nur auf ein kurzes Stück berühren.
Beim Schliessen der Türe wird durch die Schräge des Schtiessb ! eches ein Zurück- schieben des abgerundeten Fallriegels um das zum Einfallen notwendige Mass und damit eine gleichzeitige Verdrehung der Zuhaltung erfolgen, welche aber durch die in horizontaler Richtung sich äussernde Kraft der Feder 15 zurückbewegt wird. Beim Öffnen der Türe mit Hilfe des Drückers wird durch die Verdrehung der Zuhaltung um den Zapfen 10 ein Zurückschieben des Fallriegels mittelst des Zapfens 12 bewirkt.Beim Sperren'des Schlosses wird durch den Bart des Schlüssels die Zuhaltung 7 erst gehoben und sodann erst der Fallriegel durch Eingreifen des Schlüsselbartes in das Schliessblech verschoben.
Bei gesperrtem Schloss befindet sich der Zapfen 12 gänzlich, vor der Zuhaltung 7 und diese kann
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somit den Fallriegel nicht beeinflussen, wenn sie durch den Drücker betätigt wird. Auch in diesem'Falte erhält die Feder 15 den Fallriegel 2 in vorgeschobener Stellung und ein gänzliches Zurückschieben desselben aus dem Schliessblech ist auch nach Überwindung der Feder 15 nicht möglich, weil die Zuhaltung 7 schon früher an die Schlosswand anschlägt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Fallriegelschloss, dadurch gekennzeichnet, dass die die Nuss (5) und den Fallriegel (2) verbindende Zuhaltung durch einen im Schlossgehäuse in vertikaler Richtung (bei 9, 10) geführten Hebel (7) gebildet wird.