DE353111C - Hangschloss - Google Patents

Hangschloss

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Publication number
DE353111C
DE353111C DE1919353111D DE353111DD DE353111C DE 353111 C DE353111 C DE 353111C DE 1919353111 D DE1919353111 D DE 1919353111D DE 353111D D DE353111D D DE 353111DD DE 353111 C DE353111 C DE 353111C
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DE
Germany
Prior art keywords
bolt
abutment
padlock
locking
locking bolt
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Expired
Application number
DE1919353111D
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English (en)
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HEINRICH GOTTHELF
Original Assignee
HEINRICH GOTTHELF
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Publication date
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Publication of DE353111C publication Critical patent/DE353111C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B67/00Padlocks; Details thereof
    • E05B67/06Shackles; Arrangement of the shackle
    • E05B67/22Padlocks with sliding shackles, with or without rotary or pivotal movement

Landscapes

  • Preventing Unauthorised Actuation Of Valves (AREA)

Description

Ein allgemein empfundener Mangel der gebräuchlichen Hangschlös'ser ist besonders in der jetzigen Zeit der vielen Einbrüche ihre geringe Widerstandsfähigkeit gegen das Aufschlagen des Bügels. Die Prüfung der erbrochenen Hangschlösser zeigt nahezu ausnahmslos als Ursache das Nachgeben oder Anstiegen des Riegels. Meist ist der Riegel im Verhältnis zum Bügel, Schloßgehäuse und
ίο den Zuhaltungen außerordentlich schwach, aber regelmäßig1 zeigt sich seine ungenügende Sicherung gegen· seitliches Ausweichen. Eine andere schwache Stelle der Hangschlösser ist der Drehzapfen des Bügels. Wenn auch der Bügel selbst meist genügend kräftig ausgeführt ist, so ist auf die Lagerung seines Gelenkes nicht genügend Wert gelegt. Häufig ist es durch Herausschlagen des Drehzapfens für den Bügel möglich, das Schloß auf verhältnismäßig· schnelle Weise zu öffnen.
Eine erheblich größere Sicherheit gegen das Öffnen von Hangschlössern durch Beschädigieh oder Verbiegen des Riegels bietet vorliegende Erfindung durch die Sicherung desRiegels mittels eines ihm vorgeschalteten Widerlagers, das in Verbindung· mit dem Einsteckende des Bügels den Riegel nach der Einstecköfrnung hin und seitlich gegen Ausfoiiegen verwahrt, zugleich · aber auch eine 'zuverlässige Führung für ihn abgibt. Diese Führung kann durch Einbau eines hinter 'dem Riegel Hegenden Widerlagers noch vervollkommnet werden. Um die Sperrung des Riegels in seiner Schließstellung von irgendeiner Feder völlig unabhängig zu machen, ist es zweckmäßig, den Schließriegel und Schlüsselangrifl zu trennen· und dafür
einen Stellriegel einzubauen, der seinerseits vom Schlüssel bewegt wird und diese Bewegung" auf den Schließ riegel durch geeignete Übertragungsmittel, wie Keil und Kurve, weiterleitet, sich aber außerdem in der Schließstellung hinter den Schließriegel legt und diesen dadurch sperrt. Die angedeutete Ausgestaltung .gestattet, dem Schließriegel, seinen Widerlagern und dorn Stellriegel jede ίο gewünschte Abmessung zu geben und damit die Zuverlässigkeit des Schlosses so weit zu erhöhen, daß ein Zugang zu dem damit gesicherten Raum nur durch Aufbrechen des Schloßgehäuses möglich -wird. Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Abb. 1 bei offenem und in Abb. 2 bei verriegeltem Bügel -in Ansicht auf das Hangschloß nach Abnahme des Gehäusedeckels dar, und zwar bei einem Han-gschloß, dessen Bügel zwei !Einsteckenden aufweist. Abb. ιa zeigt den [Bügel in Seitenansicht.
Im Gehäuse α des Hangschlosses ist ein bis zu den beiden Einstec'köffnungen b c reichendes Widerlager d eingefügt, das als obere Führung für die beiden schießend eingerichteten Schließriegel e e' dient. Als untere Führung sind zwei symmetrische Widerlager ff im Gehäuse α eingebaut, die entsprechend länger sind als das Widerlager d und gleichzeitig Anschläge für die Bügelschäfte g g' bilden. Die Bügelschäfte §· g' sind für den Riegeleingriff in üblicher Weise ausgeklinkt, wie Abb. la zeigt. Die Riegel e e' sind ohne Beeinflussung durch 'irgendeine Feder und werden nur durch den zu ihnen im Schloßgehäuse α quer geführten Stellriegel h bewegt. Er greift mit einem Keil h' zwischen die beiden Riegel e e', die an der Angriffstielle abgeschrägt sind, so daß der Stellriegel h sie mit seinem Keil h' auseinanderdrücken und in die Schließstellung (Abb. 2) bewegen kann. Dabei legt sich der Stellriegel h zwischen die beiden Schließriegel e e' und sperrt sie dadurch in der Schließstellung. Für das Zurückziehen der Schließriegel e e' trägt der Stellriegel h zwei Kurvenbahnen i i', mit denen er um die Zapfen: k k' der Schließriegel e e' greift. I
Wird der Stellriegel h durch den um den Dorn I zu drehenden Schlüssel heraufbewegt, nachdem der Bügel in das Schließgehäuse a eingesteckt ist, dann drückt der Keil h' beide j Schließriegel e e' auswärts in die Stellung j Abb. 2. Dier Bügel ist dann verriegelt. Beim i Aufschließen wird der Stellriegel h abwärts in i die Stellung Abb. 1 geführt und zieht dabei j mittels seiner Kurvenbahnen i i' und der Zap- j I fen k k' beide Schließriegel e e' in die Steli lung Abb. ι zurück. Das Schloß ist dann i offen und der Bügel kann aus dem Gehäuse a herausgezogen werden.
Die Sicherung des Stellriegels h kann in jeder beliebigen Weise, w:e bei Schlössern aller Art bekannt, durch Zuhaltungen η gesichert .werden, von denen im gezeichneten 6,5 Beispiel nur eine angegeben ist. Die Zuhaltungen sind um den Zapfen-»' drehbar. In : ihren Aussparungen führt sich in üblicher Weise der Zapfen 0 des Stellriegels h.
Die Sicherung- des Schloßriegels durch. Widerlager läßt sich -naturgemäß auch bei Hangschlössern mit angelenktem Bügel verwenden-, nur ist das Bügelgelenk in diesem Falle so zu sichern, daß es keinen Angriffspunkt für das unbefugte öffnen des Schlosses bietet. Die Schließ länge der Schließriegel e e' kann bis über -die Breite der Einstecklöcher b und c ausgedehnt werden, so daß sie auch auf ■ier anderen Seite an den Gehäusekloben m in der Schließstellung ein Widerlager finden, also im doppeltem Querschnitt auf Abscherung beansprucht werden. Die Einstellung der Schließriegel kann auch in üblicher Weise durch unmittelbaren Schlüsseleingriff durchgeführt werden, sie ist also nicht an die Verwendung eines besonderen Stellriegels h gebunden.

Claims (5)

Patent-Ansprache :
1. Hangschloß, dadurch gekennzeichnet, go daß der Riegel (e) nach der EinstecköfF-nuing des Schloßgehäuses hin durch ein Widerlager (d) geführt ist.
2. Hangschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (e)
■ auch auf seiner anderen Seite durch ein Widerlager'.(Z) eingefaßt ist.
3. Hangschloß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichniet, daß das rückseitige Widerlager (/) den Anschlag für den Einsteakschaft (g) des Bügels bildet.
4. Hangschloß nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, .daß die Einstellung des Sahließriegels (e) durch einen quer zu ihm geführten Stellriegel Qi), z.B. mittels Keil Qi') und Kurve (i), bewirkt wird, der sich in der Schließstellung hinter den Schließriegel als Widerlager legt.
5. Hängeschloß nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, .daß das Wider- u.o lager (d) asm Einsteckloch (b c) der Bügelschäfte (g §·') beide Seiten des Loches einfaßt, so daß der Schließriegel doppelt auf Abscberung beansprucht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919353111D 1919-12-10 1919-12-10 Hangschloss Expired DE353111C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE353111T 1919-12-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE353111C true DE353111C (de) 1922-05-08

Family

ID=6279810

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1919353111D Expired DE353111C (de) 1919-12-10 1919-12-10 Hangschloss

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE353111C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5987940A (en) * 1996-10-01 1999-11-23 Chang; Kuo-Chou U-shaped lock

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5987940A (en) * 1996-10-01 1999-11-23 Chang; Kuo-Chou U-shaped lock

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