DE359291C - Motorflaschenzug - Google Patents
MotorflaschenzugInfo
- Publication number
- DE359291C DE359291C DEP38751D DEP0038751D DE359291C DE 359291 C DE359291 C DE 359291C DE P38751 D DEP38751 D DE P38751D DE P0038751 D DEP0038751 D DE P0038751D DE 359291 C DE359291 C DE 359291C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- gear
- drive shaft
- motor
- housing
- chain wheel
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D3/00—Portable or mobile lifting or hauling appliances
- B66D3/18—Power-operated hoists
- B66D3/20—Power-operated hoists with driving motor, e.g. electric motor, and drum or barrel contained in a common housing
- B66D3/22—Power-operated hoists with driving motor, e.g. electric motor, and drum or barrel contained in a common housing with variable-speed gearings between driving motor and drum or barrel
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
AUSGEGEBEN
AM 22. SEPTEMBER 1922
Die Erfindung betrifft einen Motorflaschenzug mit zu den beiden Seiten des Hubkettenrades
einander gegenüberliegend angeordnetem Motor und Planetenradreduktionsgetriebe
und gleichachsig zueinanderliegender Motor-, Kettenrad- und Reduktionstriebwelle und besteht
darin, daß zwecks Verringerung der Baulänge und Vereinfachung der ganzen Anordnung
das Hubkettenrad bzw. der mit ihm verbundene bewegliche Planetenwälzradkranz
auf einem an eine Querwand des das Kettenrad umschließenden Gehäuseabsatzes seitlich
angesetzten hohlen Stützzapfen gelagert ist, der zugleich als Laiger der diesen Stützzapfen
durchsetzenden Triebwelle des Planetenradgetriebes dient,
Auf der Zeichnung ist ein solcher Motorflaschenzug in
Abb. ι in Seitenansicht dargestellt.
Abb. 2 zeigt einen achsialen Mittelschnitt durch das Triebwerk des F.laschenzuges.
Der die Lagerung des Hubkettenrades 1 des Flaschenzuges tragende Gestellkörper besteht
aus einem aus zwei mit stufenförmigem Absatz achsial verbundenen, zylindrischen Teilen zusammengesetztem Gehäuse 2, dessen
weiterer Teil das mit dem Hubkettenrad durch eine scheibenförmige Endwand 3 fest
verbundenen .beweglichen Innenzahnkranz 4 lose umschließt, während der konachsial
daneben angeordnete feste Innenzahnkranz 5 des Differentialplanetenradgetriebes durch
Randflaschen 6, 7 mit diesem weiteren Teil des Lagerungsgehäuses 2 lösbar verbunden
ist. Der Körper des festen Innenzahnkranzes 5 ist am äußeren Ende durch eine Endwand 8
gehäuseartig geschlossen, welche in der Mitte eine Lagerstelle 9 'der Triebwelle 10 enthält.
Die zweite Lagerstelle dieser Triebwelle befindet sich in einem von ihr achsial durchsetzten
Stützzapfen 11, der an einer senkrechten Querwand 12 des engeren Absatzes
des Lagergehäuses 2 seitlich frei tragend angebracht ist. Die konachsial'e Außenseite
dieses Tragzapfens dient zugleich als Lagerstelle des Hubkettenrades 11 und des damit
frei liegend verbundenen beweglichen Innenzahnkranzes 4. In der Mittelebene des Hubkettenrades
ι befindet sich in einer oberen Verstärkung des engeren Absatzes des Lagergehäuses
die Befestigungsstelle 13 des Aufhängehakens 14. An der diesem gegenüberliegenden
Unterseite sind in dem verjüngten Teil des Lagergehäuses beiderseits Durchbrechungen
15 für den Durchtritt der Hubkette 16 vorgesehen, an der unten die
Flasche 17 mit ihrem Lasthaken 18 hängt.
Der verjungte Absatz des Gehäusekörpers 2
hat an seinem freien Ende einen Flansch 20, an den das Gehäuse des Elektromotors 21
mittels Gegenflansches und Schrauben angeschraubt ist. Zur Verbindung mit der Motorwelle
ist die Triebwelle 10 an ihrem über die Zwischenwand 12 des verjüngten Gehäuseteiles
2 hinausragenden Ende mit einer Kupplungshälfte versehen, deren passende
Gegenhälfte auf dem zugewandten Ende der Motorwelle sitzt, so daß beim Anschrauben
des Motors zugleich diese Motorwelle mit der Triebwelle 10 gekuppelt wird.
Die Triebwelle ist zwischen ihren beiden Lagerstellen mit einer einseitigen Auskröpfung
22 versehen, deren beide Wangen jenseits der Wellenzapfen eine Verlängerung in Form eines Befestigungsauges 23 haben, in
deren zur Triebwelle 10 parallele Bohrungen ein Kurbelzapfen 24 achsial eingeschoben
und befestigt ist, auf idem das Doppelplanetenzahnrad
25 außerhalb der Auskröpfung der Triebwelle drehbar angeordnet ist. Das Doppelzahnrad 25 greift in bekannter Weise
an der Seite, welcher die Exzentrizität seiner Kurbel zugewendet ist, in die Verzahnungen
der beiden Innenzahnkränze 4 und 5 ein. Die Zähnezahlen der beiden Innenzahnkränze
sind vorzugsweise nur um einen Zahn verschieden. Bei so geringer Verschiedenheit
ist es möglich, die Verzahnung des Doppelplanetenrades 25 durchgehend gleich genau
passend zu demjenigen der beiden Innenzahnkränze auszubilden, welcher die größere
Zähnezahl hat. Die sich infolgedessen für die Verzahnung des anderen Innenzahnkranzes
ergebende Vergrößerung der Zahnteilung ist bei der in Betracht kommenden erheblichen
Zähnezahl so 'gering, daß sie für das Zusammenarbeiten der mit genau passenden Zähnen der betreffenden Hälfte des Doppelplanetenrades
keinen fühlbaren Nachteil hat. Die aus dem weiteren Teil des Gehäuses 2 und dem Körper des Innenzahnkranzes 5
nebst seiner Bodenwand gebildeten Getriebegehäusekapsel kann in ihrem unteren Teil mit
Vorteil als Ölbehälter für das Zahntriebwerk benutzt werden. Die Masse dieser Gehäusekapsel
und des davon umschlossenen Getriebes dient zum teilweisen Ausgleich des auf der
anderen Seite der, durch Kette und" Aufhängehaken
gegebenen Schwerpunktsebene liegenden Elektromotors. Der überwiegende Rest des Motors wird zweckmäßig 'dadurch
ausgeglichen, daß auf der dem Motor gegenüberliegenden Außenseite der Bodenwand 8
des Innenkranzes 5, beispielsweise an dem entsprechend vorspringenden Flansch 26 des
Gehäuses 27, der Anlasser angebracht ist. Der Anlasser wird zweckmäßig durch ein auf der
achsialen Innenseite seines Gehäuses sitzendes Seilrad 28, um das ein Handseil herumläuft,
bewegt. Ein an der Außenseite des festen Zahnkranzes an einem Arm 30 gelagerter Doppelhebel 31, dessen einer Arm im
Hubbereich der Flasche 17 des Flaschenzuges liegt, während der andere Arm beim Überschreiten
der obersten Hubigrenze auf einen auf dem Steuerseil 29 sitzenden Anschlag 32
wirkt, dient in bekannter Weise zum selbsttätigen Abstellen des Motorstromes beim Erreichen
der obersten <Huibgren>ze.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Motorflaschenzug mit zu beiden Seiten des Hubkettenrades einander gegenüberliegend angeordnetem Motor und PIanetenradreduktionsgetriebe und gleichachsig zueinanderliegender Motor-, Kettenrad- und Reduktionstriebwelle, dadurch gekennzeichnet, daß das Hu.bkettenrad (1) bzw. der mit ihm verbundene bewegliche Planetenwälzradkranz (4) auf einem an eine Querwand (12) des das Kettenrad umschließenden Gehäuseabsatzes seitlich angesetzten hohlen Stützzapfen (11) gelagert ist, der zugleich als Lager der diesen Stützzapfen durchsetzenden Triebwelle des Planetenradgetriebes dient.Hterzu 1 Blatt Zeichnungen.SW.IfI.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP38751D DE359291C (de) | 1919-11-18 | 1919-11-18 | Motorflaschenzug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP38751D DE359291C (de) | 1919-11-18 | 1919-11-18 | Motorflaschenzug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE359291C true DE359291C (de) | 1922-09-22 |
Family
ID=7376073
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP38751D Expired DE359291C (de) | 1919-11-18 | 1919-11-18 | Motorflaschenzug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE359291C (de) |
-
1919
- 1919-11-18 DE DEP38751D patent/DE359291C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2708730A1 (de) | Antriebsrad mit im eigenen innenraum untergebrachten verbrennungsmotor | |
| DE359291C (de) | Motorflaschenzug | |
| DE822347C (de) | Fahrrad mit gekapseltem Kegelradantrieb | |
| DE970901C (de) | Flaschenzug | |
| DE579353C (de) | Triebradantrieb fuer Elektrofahrzeuge | |
| CH83994A (de) | Getriebe, um eine Mehrzahl von Körpern parallel zu sich selbst längs einer Kreisbahn zu bewegen | |
| DE366641C (de) | Flaschenzug | |
| DE362335C (de) | Zwischen jedem Treibrade und der zu ihm gleichachsigen Antriebswelle eingeschaltetes Vorgelege | |
| DE386247C (de) | Spill mit eingebautem Elektromotor | |
| DE537068C (de) | Gleiskettenfahrzeug mit einer einzigen ueber zwei hintereinander angeordneten Raedern gefuehrten Gleiskette | |
| DE858939C (de) | Fahrradantrieb | |
| DE406714C (de) | Kippvorrichtung fuer Lastkraftwagen | |
| DE378751C (de) | Vordere Aufhaengung des in drei Punkten aufgehaengten Fahrzeugmotors | |
| DE327067C (de) | Reduziergetriebe | |
| DE849567C (de) | Wagen zum Transport von Waermgrubendeckeln | |
| AT81317B (de) | Sicherheits-Wandwinde. Sicherheits-Wandwinde. | |
| DE2012771A1 (de) | Zweischienenlaufkatze. Arun: Simmering-Graz-Pauker AG für Maschinen-, Kessel und Waggonbau, Wien | |
| DE382411C (de) | In einem Treibrade eines Kraftfahrzeugs befindliches Vorgelege | |
| DE361753C (de) | Farbverteilungswalze fuer Druckpressen | |
| DE1962734A1 (de) | Seil-Winde | |
| DE417085C (de) | Motorantrieb fuer Fahrraeder | |
| DE612678C (de) | Zusatzvorrichtung an Wurstfuellern | |
| DE887919C (de) | Hilfsmotor zum Antrieb des Vorderrades von Fahrraedern | |
| DE348002C (de) | Differentialflaschenzug | |
| DE800140C (de) | Triebwerk fuer Kettenhebezeuge |