DE417085C - Motorantrieb fuer Fahrraeder - Google Patents

Motorantrieb fuer Fahrraeder

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DE417085C
DE417085C DEB107412D DEB0107412D DE417085C DE 417085 C DE417085 C DE 417085C DE B107412 D DEB107412 D DE B107412D DE B0107412 D DEB0107412 D DE B0107412D DE 417085 C DE417085 C DE 417085C
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DE
Germany
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engine
friction rollers
motor
friction
chain
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DEB107412D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M9/00Transmissions characterised by use of an endless chain, belt, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

  • Motorantrieb für Fahrräder. Für diese Anmeldung ist gemäß dem 1Jnionsvertrage vom z. Juni igi i die Priorität auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 3. Dezember 1921 beansprucht. Die Erfindunbetrifft eine Motoranordnun.g für Fahr- und Motorräder. Bei derartigen Anordnungen ist es bekannt, das Laufrad durch von dem Motor in Umdrehung zu setzende Reibrollen anzutreiben, die auf die Felge des Laufrades einwirken. Um ein auf diese Weise angetriebenes Fahrzeug leerlaufen zu lassen, müssen die Reibrollen des Motors durch einen entsprechenden Bedienungsgriff von der Felge des angetriebenen Laufrades ab`ehoben werden. Die dadurch plötzlich eintretende Entlastung des Motors hat bekanntlich eine unerwünschte Erhöhung der Umlaufzahl des Motors zur Folge. Um diese zu verhindern, ist es auch nicht neu, mit dem das Abheben der Reibrolle veranlassenden Bedienungsgriff zwangläufig eine Vorrichtung zur Verstellung der Zufuhr des Gasgemisches zum Motor zu verbinden. Bei einem anderen bekannten Antrieb wird durch denselben Handgriff die Motorkupplung gelöst und zugleich die Zündung so verstellt, daß der Motor langsam läuft.
  • Die Erfindung besteht in der besonders einfachen Ausführungsform, bei der ein auf der Treibwelle des Motors sitzendes Kettenrad durch eine wagerecht liegende endlose Kette mit auf den Achsen der Reibrolle für den Radantrieb sitzenden Kettenrädern und einem auf der Welle der Zündmaschine sitzenden Kettenrad derart in Eingriff steht, daß beim Ausrücken des Motors durch Abheben der Reibrollen die Abreißvorrichtung der Zündmaschine zur Verlegung des Zündzeitpunktes verstellt und dadurch die Umlaufzahl des Motors verringert wird.
  • Um die zum Ausrücken des Motors und zum gleichzeitigen Verstellen der Zündung erforderliche Kraft herabzusetzen, sind die Reibrollen in Armen von um Festpunkte drehbaren Doppelhebeln gelagert, deren andere Arme durch die zum Andrücken der Reibrollen an die Radfelge dienende Feder auseinandergehalten werden und länger sind als die Tragarme der Reibrollen.
  • Auf der Zeichnung ist ein Beispiel des Motoreinbaus nach der Erfindung dargestellt. Abb. i zeit einen senkrechten Längsschnitt durch den Motor. Abb. 2 ist eine teilweise im Schnitt gezeichnete Draufsicht der Abb. i. Abb.3 zeigt einen Teil der Abb. 2. Abb. 4. ist ein senkrechter Schnitt der Abb. in größerem Maßstabes Der bei dem dargestellten Motoreinbau verwendete Zweitaktmotor üblicher Bauart hat einen Zylinder i, der an einem Gehäuse 2 befestigt ist, das zugleich als öl- und Benzinbehälter dient und mit Befestigungslaschen 3 versehen ist, um den Motor unverrückbar mit dem Fahrradgestell verbinden zu können.
  • Im Zylinder i spielt ein Kolben 4., an dessen Zapfen 5 die Kurbelstange 6 angreift. Mit dem anderen Ende ist die Kurbelstange an den Kurbelzapfen 7 angelenkt, der auf einer Schwungscheibe 8 befestigt ist. Die Schwungscheibe läuft mit einem Zapfen 9 auf Kugellagern io, die im Gehäuse 2 eingebaut sind. Auf dem .äußeren Ende des Zapfens 9 sitzt ein Kettenrad i i, das mit einer Kette 12 in Eingriff steht, die ü ber zwei Kettenräder i3, 14 (Abb. 3) ;geführt ist. Auf den Achsen 5 der Kettenräder sind Reibrollen 16, 17 befestigt, die mit einem Reibbelag, z. B. aus Ferrodo, bestehen. Die Achsen 15 der Reibrollen werden von Armen 18, i 9 getragen, die um Zapfern 2o, 21 drehbar und mit Hebeln 22, 23 starr verbuinden sind. Eine Schraubenfeder 24., welche zwischen die Enden der Hebel 22, 23 eingeschaltet ist, sucht die Reibrollen i6, 17 ständig an die Felge 25 des Laufrades anzudrücken, wie dies aus Abb.3 und 4. Mittels eines biegsamen. Zuggliedes 26 können die Hebel 22, 23 einander genähert werden. Das Anziehen des Zuggliedes 26 erfolgt mittels einer auf dem nicht dargestellten Fahrradgestell angeordneten Vorrichtung.
  • Die zum Antrieb der Reibrollen 16, 17 dienende Kette 12 ist noch über ein Zahnrad 27 geführt, .das .auf der Welle 28 (Abb. 2 j der Zündmaschine 29 sitzt, die in geeigneter Weise an dem Gehäuse befestigt ist.
  • Das Gehäuse 2, welches in seinem oberen Teil den Behälter für das Brennstoff- und ülgemhch bildet, ist mit einem Verschlußpfropfen 3o versehen, der eingeschraubt ist, und steht durch .eine Leitung 3 i (Abb. 2) mit dein Vergaser 32 in Verbindung. Die Drosselklappe des Vergasers kann mittels eines Zuggliedes 33 eingestellt werden, durch das zugleich die Vorrichtung zur Kompressionsverminderung beeinflußt wird. Auch die Stellvorrichtung für dieses Zugglied ist auf dem nicht dargestellten Fahrradgestell angeordnet.
  • Die @Virlcungsweise der Einrichtung ist folgende: Der Zweitaktmotor arbeitet in der üblichen `-eise. Die Explosionskraft wird durch den Kolben .f mittels der Kurbelstange 6 auf die Schwungscheibe 8 übertragen, die eine verhältnismäßig, große Masse hat, so daß durch die Schwungscheibe, wenn man sie mit ihrem Zapfen 9 in der Längsebene anordnet, die Stabilität des Fahrrades erhöht wird, da sie dann als Kreisel wirkt. Durch das mit der Schwungscheibe verbundene Kettenrad i i wird die Kette 12 angetrieben, so daß sich die Reibrollen. 16, 17 drehen, sowie die Zündmaschine 29 angetrieben wird. Die Reibrollen 16, 17 «-erden durch die Wirkung der Feder 24 gegen die Ränder der Felge 25 gedrückt, wie dies insbesondere Abb.3 und .f erkennen lassen, und bewirken dadurch die Drehung des Treibrades im. Sinne des in Abb. ; eingezeichneten Pfeiles.
  • Soll der Motor ausgerückt werden, so zieht man an dem Zug gglied 26, was zur Folge hat, daL> sich die Hebel 22, 23 einander nähern und sich die Reibrollen 16, 17 von der Felge 25 abheben. Die Kette 12 bleibt mit den von ihr angetriebenen Ritzeln ständig in Verbindung und steht bei jeder Lage der Reibrollein 16, 17 unter Spannung. Heben sich jedoch diese Rollen von der Felge 25 ab, so wird das Trum 34 der Kette entspannt, während- das Trum 35 zunächst wieitergespannt wird. Das Kettenrad 27 bleibt infolgedessen bezüglich seines Umlaufs zurück, was zur Folge hat, da.ß die Abreißvorrichtung der Zündmaschine 29 aus ihrer normalen Lage herausgerückt und dadurch der Zündzeitpunkt verlegt wird. Die Umlaufzahl des Motors wird hierdurch selbsttätig verlangsamt, und zwar allein durch das Ausrücken der Reibrollen. Läßt man de Reibrollen 16, 17 sich wieder an die- Felge 25 anlegen, so tritt der umgekehrte Vorgang ein, indem die Abreißvorrichtunb der Zündmaschin;c wieder in ihre für den Normallauf des Motors bestimmte Stellung zurückgebracht wird.
  • Das zum Einstellen der Drosselklappe des Vergasers 32 dienende Zugglied 33 wirkt zugleich auf den Nocken für die Kompressionsverminderung des Motors. Hierdurch sind sehr günstige Betriebsbedingungen geschaffen.
  • Der obere Teil des Gehäuses 2, welcher einen Behälter für das Benzin- und Ölgemisch bildet, ist der strahlenden Wärme des Motors ausgesetzt, wodurch der Brennstoff in gewissem Grade vorgewärmt wird, was das litte Arbeiten des :Motors begünstigt.
  • Die Hebel 18, ig, «-elche die Reibrollen 16, 17 tragen, können an jeder beliebigen Stelle angeordnet sein. Die Achsen 2o, z 1 sind entweder in dem Gehäuse 2 gelagert oder an einem geeigneten Festpunkte des Fahrrades angeordnet. Die Reibrollen 16, 17 können auch anstatt durch eine Schraubenfeder 2.l durch irgendein anderes Mittel gegen die Felge 25 angepreßt werden, es mu.ß nur der nötige Anpressungsdruck für die Reibrollen vorhanden sein.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Motor liebend angeordnet, er kann jedoch aber auch senkrecht stehend oder geneigt angeordnet sein, z. B. innerhalb des Fahrradrahmens. Die Reibrollen 16, 17 können an dem Treibrad an jeder beliebigen Stelle angreifen, z. B. an einem auf den Speichen befestigten Reibkranz. Es können auch mehrere Sätze von Reibrollen 16, 17 von, verschiedenen Durchmessern vorgesehen sein, die getrennt voneinander mit der Felge in Berührung gebracht werden können, um die L`bersetzuni-s-eschwindigkeit zu regeln.
  • Die Erfindung eignet sich für Motorwagen jeder Art und insbesondere für Fahrräder beliebiger Bauart.

Claims (2)

  1. PATEN'r-ANSPRÜCYE; i. Motorantrieb für Fahrräder, bei dem der zum Entkuppeln des Motors durch Abheben, der Motorreibrolle von der anzutreibenden Reibrolle dienende Bedienungsgriff zugleich die Vorrichtung für den Lang samlawf des Motors einschaltet, dadurch ,gekennzeichnet, daß ein auf der Treibwelle (9) des Motors sitzendes- Kettenrad (i i) durch eine wagerecht liegende endlose Kette (12) mit auf den Achsen der Reibrolle (16, 17) für den Radantrieb sitzenden Kettenrädern (13, 14) ünd einem auf der Welle der Zündmaschine (2o) sitzenden Kettenrad (27) derart in Einsgriff steht, daß beim Ausrücken des Motors durch Abheben der Reibrollen die Abreißvorrichtung der Zündmaschine zur Verlegung des Zündzeitpunktes verstellt und dadurch die Umlaufzahl des Motors verringert wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibrollen (16, 17) in Armen (18, i g) von um Festpunkte (2o, 21) drehbaren Doppelhebeln (18, 22 bzw. i9, 23) gelagert sind, deren andere Arme (22, 23) durch die zum Andrücken der Reibrollen an die Radfelge dienende Feder (2q.) auseinandergehalten werden und längex sind als die Tragarme (18, i g) der Reibrollen.
DEB107412D Motorantrieb fuer Fahrraeder Expired DE417085C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2902871A (en) * 1956-09-24 1959-09-08 Maytag Co Tumbler drive

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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