DE348002C - Differentialflaschenzug - Google Patents
DifferentialflaschenzugInfo
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- DE348002C DE348002C DE1920348002D DE348002DD DE348002C DE 348002 C DE348002 C DE 348002C DE 1920348002 D DE1920348002 D DE 1920348002D DE 348002D D DE348002D D DE 348002DD DE 348002 C DE348002 C DE 348002C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- friction
- chain
- rotate
- pulley
- ball bearings
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- Expired
Links
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D3/00—Portable or mobile lifting or hauling appliances
- B66D3/12—Chain or like hand-operated tackles with or without power transmission gearing between operating member and lifting rope, chain or cable
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
- Transmissions By Endless Flexible Members (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM. 28. JANUAR 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 348002 KLASSE 35 c GRUPPE
Socioto anonyme des etablissements Edoux-Samain in Paris.
Differentialflaschenzug. Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Januar 1920 ab.
Die bekannten Differentialflaschenzüge, bei denen die Kettenrollen beim Heben sich zusammen
mit ihrem Auflager drehen und beim Senken durch Reibung auf ihrem dann durch
Zahnrad und Klinke gesperrten Auflager festgehalten werden, benötigen eine besondere
Bremsvorrichtung, um beim Senken eine Selbsthemmung zu erzielen, und besitzen einen zu geringen Wirkungsgrad.
Die vorliegende Erfindung spart eine be- ίο
sondere Bremsvorrichtung und erreicht .einen wesentlich größeren Wirkungsgrad dadurch,
daß die Kettenräder auf einer in Kugellagern laufenden Welle angeordnet sind und auf
dieser mit gleitender Reibung sich drehen, und ferner dadurch, daß die Umlaufrolle "der
Unterflasche auf einem auf ihrer Welle befestigten Nabenstück mit gleitender Reibung
läuft.
ίο Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung dar.
Sie zeigt in Abb. ι einen senkrechten Schnitt durch die Achse des eigentlichen
Flaschenzuges und in Abb. 2 einen ebensolchen Schnitt durch die Umlenkrolle.
Der eigentliche Flaschenzug hat einen Haken α und ein Gehäuse b, das mit zwei Kugellagern
c, d versehen ist. Die Welle e wird von diesen Kugellagern getragen und hat
an einem Ende ein Sperrad g, das von einer Schraubenmutter h gehalten wird. Eine gewöhnliche
Sperrklinke i für das Sperrad ist auf einer Achse / schwingbar, die an dem Gehäuse
b befestigt ist. Ein metallisches Schutzgehäuse k umschließt diese einzelnen Teile.
Die Treibrolle f besteht aus einem Stück mit den beiden Differentialkettennüssen I, ni,
über welche die Zugkette läuft.
Die Achse q der Umlenkrolle wird gleichfalls von Kugellagern t} ν ihres Gehäuses getragen.
Sie ist an ihrem einen Ende mit einem Sperrad ausgerüstet, zu dem wie bei dem beschriebenen oberen Teile des Flaschenzuges
eine Sperrklinke gehört. Das Gehäuse r und der Haken j vervollständigen die
Vorrichtung.
Bei der Hochbewegung werden die Kugellager wirksam, da die Reibung zwischen der
Nabe der Kettennüsse und der Achse e größer als die Lagerreibung dieser Achse ist. Infolgedessen
wird die Treibkraft möglichst gering.
Bei der Niederbewegung hält die Reibung, ; die zwischen der Nabe der Kettennüsse und
der Achse entsteht, die Last selbsttätig fest, weil die Achse e ihrerseits von der Sperrklinke
'festgehalten wird. Damit der Reibung ein für vollkommene Betriebssicherheit genügend
großer Wert gegeben wird, muß die Umlenkrolle 'n "der Zugkette sich auf einer ;
sehr dicken Achse p drehen, die auf die Achse q aufgekeilt ist.
Bei der Niederbewegung verhindert die Sperrklinke, daß die Achse q sich in ihren
Lagern dreht. Mithin dreht sich die Kettennuß mit der nötigen Reibung auf der Nabe j>.
Man kann die Treibrolle f weglassen und unmittelbar je nach der Bewegungsrichtung
auf den einen oder anderen Strang der Treibkette einwirken. Ferner kann bei der Umlenkrolle
die in Kugellagern ruhende Achse und das Sperrad nebst Klinke wegbleiben, wenn man sich mit einem geringeren Wirkungsgrade
begnügen will.
Die beschriebenen Anordnungen bilden einen starken Flaschenzug ohne Räderwerk,
Schrauben oder Bremse, der einen möglichst großen Wirkungsgrad bei großer baulicher
Einfachheit hat.
Da es von praktischem Interesse ist, die Nabe der oberen Rolle zu verkleinern, um den
Durchmesser der Kettennuß auf das kleinste Maß zu bringen, ist es vorteilhaft, die untere
Rolle auf einer Nabe anzubringen, welche größer als die der oberen Rolle ist.
Die so angeordnete untere Rolle erlaubt, sehr kleine Kettennüsse für den Hauptflaschenzug
zu verwenden, die jedoch verschieden groß sind, sowie eine mäßig große Treibrolle anzuordnen und dabei das Verhältnis
der zu hebenden Last und der aufzuwendenden, an der Treibkette angreifenden Kraft bedeutend zu verringern.
Claims (2)
1. Differentialflaschenzug, bei dem die Kettenrollen beim Heben sich zusammen
mit ihrem Auflager drehen und beim Senken durch Reibung auf ihrem dann durch Zahnrad und Klinke gesperrten
Auflager festgehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenrollen auf
einer in Kugellagern laufenden Welle angeordnet sind und auf dieser mit gleitender
Reibung sich drehen.
2. Differentialflaschenzug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
Umlaufrolle der Unterflasche auf einem auf ihrer Welle befestigten Nabenstück mit gleitender Reibung läuft.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
"ISFBUN UEtSlStItKT iS BEI!
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE348002T | 1920-01-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE348002C true DE348002C (de) | 1922-01-28 |
Family
ID=6256857
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920348002D Expired DE348002C (de) | 1920-01-21 | 1920-01-21 | Differentialflaschenzug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE348002C (de) |
-
1920
- 1920-01-21 DE DE1920348002D patent/DE348002C/de not_active Expired
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