DE400431C - Lichtmaschine fuer Fahrzeuge u. dgl. - Google Patents
Lichtmaschine fuer Fahrzeuge u. dgl.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D43/00—Devices for using the energy of the movements of the vehicles
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02T—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
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Description
Die Erfindung betrifft den Antrieb von Stromliefermaschinen mit zylindrischem Gehäuse für
Zugbeleuchtung u. dgl., die am Untergestell eines Gefährtes durch ein drehbares, zur Änderung
der Höhenlage der Lichtmaschine einstellbares Tragglied aufgehangen sind und von
einer Laufachse aus durch einen Riementrieb angetrieben werden. Bei der Aufhängung dieser
Lichtmaschinen muß zwischen den tiefsten Punkten des Stromerzeugers und den Schienen
möglichst viel Abstand verbleiben, da sonst der Stromerzeuger gegen^irgendwelche Gegenstände
auf der Strecke anlaufen oder mit Schnee und anderen Dingen auf der Strec'ke in Berührung
kommen kann. Benutzt man verhältnismäßig große Stromerzeuger, wie sie jetzt manchmal
benötigt werden,, so läßt sich genügender Abstand nur recht schwierig erzielen, zumal wenn
man die Senkung des Gefährtes auf seinen Federn durch hohe Belastung in Rechnung
ziehen muß. Eine weitere Schwierigkeit bei der Aufhängung entsteht bei manchen Untergestellen
mit Rücksicht auf die Lage der Stromerzeugungsmaschine und auf das Vorhandensein
vonBremsstangen, Drehgestellteilen und anderen hinderlichen Einbauten.
Die vorliegende Erfindung vermeidet nun alle diese Schwierigkeiten. Außerdem läßt ein Teil
der Lösungen der Erfindung eine bestimmte Stromerzeugungsmaschine mit jeder beliebigen
Umdrehungszahl bei gegebener Zuggeschwindigkeit betreiben, ohne daß das Übersetzungsverhältnis
de= Riementriebes geändert zu werden braucht.
Bei einer durch Riemen angetriebenen Stromerzeugungsmaschine mit einem zylindrischen
Gehäuse, welches durch ein drehbares, zur Änderung der Höhenlage der Lichtmaschine einstellbares
Tragglied an einem Zapfen auf einer Seite aufgehangen ist, liegt erfindungsgemäß
die Ankerwelle oder eine Zwischenwelle exzentrisch im zylindrischen Gehäuse, so daß man
den unterhalb dieser Welle befindlichen Teil des Gehäuses möglichst gering halten kann.
Auf diese Weise kann selbst eine recht große Stromerzeugungsmaschine so hoch aufgehangen
sein, daß größtmöglicher Abstand zwischen dem untersten Punkt des Gehäuses und Schienenoberkante
besteht. Liegt die Ankerwelle exzentrisch, so erhält die Stromerzeugungsmaschine
eine besondere Bauart. Indessen können dieselben Vorteile auch dadurch erzielt werden,
daß man die Maschine mit einer exzentrisch gelagerten Antriebswelle ausrüstet und diese
durch ein Zahnradgetriebe mit der Ankerwelle verbindet. Diese Anordnung hat den zusätzlichen
Vorteil, daß man die Ankergeschwindigkeit im Verhältnis zur Zuggeschwindigkeit ändern
kann, ohne von den Normalriemenscheiben abzugehen. Beispielsweise kann bei einem bestimmten
Betriebe die Stromerzeugungsmaschine die gewünschte Leistung bei einer niedrigeren
Zuggeschwindigkeit hervorbringen als bei einem anderen Betriebe. Das erzielt man
einfach dadurch, daß man das Übersetzungsrädergetriebe durch ein Getriebe anderer Übersetzung
ersetzt, während man früher eine Maschine höherer Größe oder anderer Bauart
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anzubringen hatte, da es eben allgemein nicht möglich ist, das Verhältnis der Riemenscheiben
zu ändern, insbesondere in solchen Fällen, in denen es ganz unmöglich ist, eine Treibriemenscheibe
von größerem als dem Normaldurchmesser zu verwenden.
Nach der Erfindung kann man die Stromerzeugungsmaschine drehbar in ihrem Aufhängeteil
anordnen oder das Antriebsgetiiebe an der ίο Maschine drehbar machen. Hierdurch kann
man die Lage des Treibriemens verändern, ohne irgendwie den Abstand zwischen dem untersten
Punkt der Stromerzeugungsmaschine und Schienenoberkante oder dieAnordnung desMaschinengehäuses
zu ändern. Zusätzlich zu dieser Drehanordnung kann die Maschine auch noch längs, d. h. in der Richtung der Ankerwelle,
einstellbar angeordnet werden.
Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele dargestellt. Abb. 1 zeigt in Seitenaufriß
die bisher übliche Aufhängung. Mit Hilfe punktierter Linien sind die Schwierigkeiten
dargestellt, die dann auftreten, wenn man die Maschine anheben will, um den Abstand zwisehen
dem tiefsten Punkte des Maschinengehäuses und Schienenoberkante zu vergrößern. Abb. 2 zeigt in Seitenansicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei die Maschine einen
exzentrischen Anker hat.
Abb. 3 ist die Seitenansicht einer anderen Ausbildung. Der Anker liegt in Gehäusemitte,
der Antrieb geht jedoch über eine exzentrisch ; gelagerte Zwischenwelle, die im Kreise verschiebbar
ist. ; Abb. 4 ist teils ein Schnitt, teils in Ansicht eine Darstellung der Maschine nach Abb. 3. !
Abb. 5 zeigt in Seitenansicht eine andeie Aus- I bildung der Maschine; sie hat eine exzentrische
Zwischenwelle und ist in Gesamtheit drehbar, ; Abb. () zeigt noch eine weitere Ausbildung, ;
wobei die Maschine drehbar ist. ' Abb. 7 ist eine Ansicht unter einem rechten j
Winkel zu Abb. 6.
Abb. 8 zeigt eine weitere Ausbildung. Die Maschine hat eine exzentrische Ankeiwelle und
ist sowohl drehbar als auch achsial einstellbar.
Abb. 9 ist eine Ansicht unter 90 ° zu Abb. 8.
In Abb. ι ist α das runde Gehäuse einer
Stromerzeugungsmaschine, b ist ein Lappen des ';
Gehäuses, um es schwenkbar bei c an einem 1 Gliede d aufzuhängen, das bei e an einem |
Zapfen des Unterrahmens hängt. Am Gliede ä greift das übliche Schraubengetriebe f ein, um
die Spannung des Treibriemens g in üblicher Weise zu beeinflussen. Infolge der Radialtiefe
des Gehäuses α unter der Mitte der Ankeiwelle ist der Abstand A zwischen dem untersten
Punkte des Gehäuses und Schienenoberkante für einige Betriebsbedingungen ganz ungenügend.
Hebt man nun die Maschine bis zu der punkliertgezeichnett nLagv (iii( Ii (";;; Schi aubengetriebe
f über das Glied ä an, so wird der Riemen g durch den bei k sichtbaren Drehgestellrahmen
und durch eine Bremsstange / ; beeinträchtigt.
j Wendet man dagegen die Erfindung an, so wird der Abstand über den Schienen vergrößert
und jede Beeinträchtigung des Riemens vermieden. Bei der Ausbildung nach Abb. 2 hat
die Stromerzeugungsmaschine einen langen Pol- ; schuh m und einen kurzen Polschuh η, und in
: folgedessen liegt der Anker exzentrisch in dem walzenförmigen Gehäuse a. Der kurze Polschuh
η kann so kurz sein, daß er sich nur als ein Vorsprung innerhalb des Gehäuses α darstellt.
Für die Magnetisierung genügt es vollständig, wenn alle Windungen gemäß der Zeichnung
auf dem langen Polschuh m liegen. Bei dieser Ausbildung liegt der unterste Punkt
des Maschinengehäuses hoch und näher an der : Ankermitte. Dadurch entsteht der Abstand A1,
der wesentlich größer als der Abstand A in Abb. ι ist. A1 kann gleich dem Abstand sein,
den man durch Anheben der Maschine in die punktiert in Abb. 1 dargestellte Lage erhält.
Dieser erhöhte Abstand wird aber ohne Beeinträchtigung des Rahmens durch den Träger k
und die Stange I erzielt. Man kann auch die Maschine durch das Schraubgetriebe f einstellen,
um alle üblichen Anforderungen an Riemenspannung zu erfüllen, ohne daß der Riemen durch den Rahmen k oder die Bremsstange
/ in Unordnung gebracht oder sonstwie beeinträchtigt wird. Ein \'ergleich zwischen
den Abb. 1 und 2 lehrt des weiteren, daß man den gröf3eren Abstand bei Abb. 2 trotz einer
größeren Maschine erhält.
Bei der Ausbildung nach der Abb. 3 werden dieselben Vorteile wie bei der Anordnung nach
Abb. 2 erzielt, obwohl der Anker der Maschine gleichmittig zum Gehäuse α ist. Es sitzt aber
die kleine Riemenscheibe auf einer Zwischenwelle 0, die mit der Ankeiwelle durch das
Rädergetriebe p und q verbunden ist. Im einzelnen ist das aus Abb. _; ersichtlich. Das Zahnradpaar
kann jedoch leicht durch ein Paar mit anderem Übersetzungsverhältnis ersetzt werden,
wenn man die Maschine gegenüber der Zuggeschwindigkeit mit anderer Geschwindigkeit
betreiben will.
Bei der Ausbildung nach den Abb. 3 und 4 liegen die Räder p und q in einem Deckelgehäuse
v, und die kurze Welle 0 des Rades ρ läuft in Lagern w im Gehäuse v. Durch Bolzen .ν
oder andere geeignete Befestigungsmittel kann das Deckelgehäuse 7; in irgendeiner der durch
die Bauart ermöglichten veischiedenen Lagen am MaschinengehäuFe gehalten werden. Beispielsweise
können, gemäß Abb. 3, 6 Bolzen .v gleichmäßig im Kreise verteilt sein, so daß das
Gehäuse 5 in sechs verschiedenen Stellungen ve: bolzt werden kann. Haben bi-ispielt■ weise
der Rahmenträger k und die Bremsstange I
eines Wagens die punktiert in Abb. 3 dargestellte Lage im Gegensatz zu der vollausgezogenen
Lage, so wäre es für den Riemen g unmöglich, die vollausgezogene Lage einzunehmen.
Entfernt man jedoch die Bolzene und dreht man das Gehäuse ν um 120 °, so kann man das
Gehäuse in einer neuen Stellung anschließen, in der die Welle 0 und ihre Riemenscheibe dann
die punktiert dargestellte Stellung einnehmen. Der Riemen g läuft dann gemäß den punktierten
Linien frei vom Rahmen k und der Stange I, und diese Lagenänderung ist erzielt
worden, ohne daß die Stellung und Aufhängung der Maschine irgendwie beeinträchtigt worden
wäre. Durch andere Kreisstellung des Gehäuses ν kann man anderen Schwierigkeiten
und Erfordernissen begegnen, was nicht besonders erläutert zu werden braucht.
ao Statt ein Deckelgehäuse ν im Kreise einstellbar
zu machen, kann das Maschinengehäuse mit mehreren Augen b ausgerüstet sein, beispielsweise
mit vier solcher Augen b, b1, b", bs, wie
aus Abb. 5 ersichtlich ist. Um die Welle 0 und ihre Riemenscheibe zu heben, kann das Auge b1
statt des Auges b als Aufhängung für die Maschine verwendet werden. Es kommen
dann die Welle 0 und ihre Riemenscheibe in die in Kettenlinien dargestellte Lage. Hierbei
wird die Maschine nur um 90 ° gedreht, ohne ihre senkrechte oder seitliche Lage zu ändern.
Die Maschine nach Abb. 5 hat eine exzentrische Z wischen welle, kann jedoch auch eine exzentrische
Ankerwelle gemäß Abb. 2 haben.
Schließlich kann als weitere Abänderung die Maschine in einem Gehänge oder einer \\iege
aufgehangen und dadurch im Kreise einstellbar sein. Ein Ausführungsbeispiel ist in den Abb. 6
und 7 dargestellt. Das walzenförmige Gehäuse der Maschine hängt in Schellenbändern y, die
um die Maschine herum verklemmt oder befestigt sind. Die Augen b sitzen dann in diesen
Bändern statt in der Maschine. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Maschine
an den Bändern y durch sechs gleichmäßig verteilte Schraubbolzen ζ befestigt. Statt nun
die Welle 0 und ihre Riemenscheibe gemäß Abb. 3 zu heben, kann man nach Lösung der
Bolzen ζ von der Maschine letztere gegenüber den Bändern y drehen und dann die Bolzen ζ
wieder mit der Maschine in einer neuen Lage verbinden. Eine solche neue Stellung der
Welle 0 und ihrer Riemenscheibe nach einer Drehung der Maschine um 60 ° ist durch Kreise
in Kettenlinien dargestellt. Eine Maschine mit exzentrischen Ankerwellen gemäß Abb. 2 kann
in gleicher Weise aufgehangen sein.
Bei der Ausbildung nach den Abb. 8 und 9 hängt die mit exzentrischer Ankerwelle ausgerüstete
Maschine mit ihrem Gehäuse in einfachen Schleifen oder Bändern 1, die durch
Bolzen 2 um das Gehäuse angezogen oder verklemmt werden können. Die Bolzen ζ der
Abb. 6 und 7 fehlen, und infolgedessen kann man das Maschinengehäuse ohne weiteres durch
Kreisdrehung in verschiedene Stellungen bringen und außerdem das Gehäuse auch in
seiner Längsrichtung in den Bändern 1 verschieden einstellen. Dieselbe Anordnung kann
auch für die Maschine mit exzentiischer Zwischenwelle gewählt werden.
Die obenbeschriebenen Kreiseinstellungen sind auch für die Abstandsänderung der Maschinenriemenscheibe
von der Triebachse vorteilhaft um einer wünschenswerten Länge des Treibriemens zu entsprechen. Dieser Vorteil ist unabhängig
von den Vorteilen, Widerstände am Gefährtunterbau zu vermeiden, wenn solche vorhanden sind.
Claims (4)
1. Lichtmaschine für Fahrzeuge u. dgl.,
deren zylindrisches Gehäuse unter dem Wagen durch ein drehbares, zur Änderung
der Höhenlage der Lichtmaschine einstellbares Tragglied aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stromerzeuger mit einer zum zylindrischen Gehäuse exzentrischen Ankerwelle oder einer exzentrischen
Zwischen welle ausgerüstet ist, damit zwisehen dem tiefsten Punkte des Maschinengehäuses
und den Schienen oder der Strecke höchster Freiraum erzielbar ist, ohne die Maschine um ihren Aufhängepunkt durch
Einstellung des Aufhängegliedes ungebührlieh anheben zu müssen.
2. Lichtmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei exzentrischer,
mit der Ankerwelle über ein Getriebe zusammenhängender Zwischenwelle das Getriebe
derart angeordnet ist, daß es Kreiseinstellung der Zwischenwelle auf bestimmte Lagen um die Ankerwelle zuläßt.
3. Lichtmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Maschinengehäuse
im Kreise um seine Mittelachse in verschiedenen Lagen einstellbar ist, um die Lage der exzentrischen Ankerwelle oder
exzentrischen Zwischenwelle gegenüber Schienenoberkante und bestimmten Teilen des Gefährtes zu ändern.
4. Lichtmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zuzüglich zu
einer Kreiseinstellung um seine Mittelachse das Maschinengehäuse auch längs in Riehttung
seiner Achse einstellbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB400431X | 1922-03-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE400431C true DE400431C (de) | 1924-08-08 |
Family
ID=10412882
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST36732D Expired DE400431C (de) | 1922-03-20 | 1923-03-18 | Lichtmaschine fuer Fahrzeuge u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE400431C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1201645B (de) * | 1961-03-03 | 1965-09-23 | Schloz Motor Condensator | Riementrieb mit schwenkbar angeordneten Maschinenteilen |
-
1923
- 1923-03-18 DE DEST36732D patent/DE400431C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1201645B (de) * | 1961-03-03 | 1965-09-23 | Schloz Motor Condensator | Riementrieb mit schwenkbar angeordneten Maschinenteilen |
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