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Vorrichtung zum Abteilen und Eintreiben von Zwecken. Es ist bekannt,
bei Zwickmaschinen u..dgl. die Heranführung .der Zwecken von der Vorratsduelle zur
Eintreibstelle hin durch einen Luftstrom zu bewirken oder zu unterstützen, so däß
man eine große Geschwindigkeit der Zweckenbewegung erreichen kann. Wenn man eine
solche Einrichtung an Maschinen desjenigen Systems anwenden will, bei denen Zwecken
verschiedener Art wahlweise benutzt werden können, so muß eine Steuerung angewandt
werden, welche dafür sorgt, daB zugleich mit der Umschaltung der Zweckenart auch
die Vorrichtung zur Zuführung des Luftstromes umgeschaltet wird, damit der Luftstrom
in :den richtigen Zweckenkanal mit voller Stärke eintritt und nicht wirkungslos
verpufft. Wenn der Luftstrom durch eine von der Arbeitswelle der Maschine in 'Wirkung
gesetzten Luftpumpe hervorgebracht wird und man nicht einen großen Akkumulator anwenden
will, ist es zweckmäßig, die Einrichtung so zu treffen, daß die Menge der erzeugten
Druckluft unabhängig ist von der Geschwindigkeit der Maschinenwelle. Das kann man
dadurch erreichen, daß die Bewegung des Kompressionskolbens durch eine Feder bewirkt
wird, die durch Anschläge von der Maschinenwelle aus gespannt wird und, an der bestimmten
Stelle des Arbeitskreislaufes losgelassen, einen Luftstoß stets gleicher Stärke
hervorbringt, selbst wenn die Spannung der Feder bei langsamer Bewegung der Arbeitswelle
eine längere Zeit gebraucht hat.
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In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der -Erfindung
dargestellt. Abb. z ist eine Seitenansicht, welche die
von ,der
Erfindung betroffenen Teile der Maschine erkennen läßt. Abb. 2 ist ein Grundriß,
Abb. 3 eine Hinteransicht eines der Gleitrinnenverschlüsse, gesehen in Richtung
des Pfeiles in Abb. 2. Abb. 4 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie 4-4 der Abb.
3. Abb. 5 ist ein wagerechter Schnitt nach Linie 5-5 der Abb. 3. Abb.6 ist ein Schnitt
nach Linie 6-6 der Abb. 3. Abb. 7 zeigt in Seitenansicht, zum Teil im Schnitt, die
Luftpumpe und ihren Antrieb. Abb.8 ist eine Seitenansicht des Luftpumpenantriebs.
Abb.9 und- io zeigen verschiedene Stellungen .des zum Antrieb der Luftpumpe dienenden
Hubdaumens. Abb. i i und 12 zeigen Einzelheiten der Gleitrinne. Abb. 13 bis 16 zeigen
in verschiedenen Darstellungen Einzelheiten der Vorrichtung zum Umschalten der Zweckenzufuhr.
Abb. 17 zeigt die Vorrichtung zur Änderung des Treiberhubes. Abb. 18 zeigt im Grundriß
gewisse Einzelheiten zu Abb. 17. Abb. i9 zeigt gleichfalls eine Einzelheit der in
Abb. 17 dargestellten Einrichtung.
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Die dargestellte Maschine besitzt einen Zweckentopf mit verschiedenen
Abteilungen, welche Zwecken verschiedener Art aufnehmen. Von jeder Abteilung führt
eine Gleitrinne zu einem Verschluß, welcher die Ablieferung der Zwecken von der
Gleitbahn regelt. Komprimierte Luft wird verwendet, um die Zwecken von .den Gleitrinnenverschlüssen
zu den Eintreibvorrichtungen zu befördern. Eine Auswahlvorrichtung steuert die Verschlüsse
und bestimmt, welcher Verschluß die Zuführung der Zwecken während jedes Arbeitskreislaufes
der Maschine bestimmen soll. Diese Teile und Mechanismen bilden Teile der Vorrichtung
zum Zuführen und Eintreiben der Zwecken.
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In Abb. i ist durch .das Bezugszeichen i die Zange der Zwickmaschine
angedeutet; 2 ist der Zweckentreiber, 3 der Werkstückanschlag, 4 der Kantenanschlag
und 5 der Zweckenübertragungsblock. Alle diese Teile .sind eingerichtet wie bei
den üblichen Handverfahren- oder Einzangenzwickmaschinen.
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Der Zweckentopf 6 ist in drei Abteilungen durch Scheidewände 7 und
8 getrennt, welche Zwecken verschiedener Art aufnehmen, z. B. lange und kurze Zwecken
für durchgenähte Arbeit und Zwecken für Rahmenarbeit. Er wird durch einen Scharnierdeckel9
abge-;chlc:ssen. In dein Deckel ist eine Öffnung io für jede Abteilung angebracht,
um das Einschütten der Zwecken zu ermöglichen, ohne Saß der Deckel abgehoben zu
werden braucht. Im Boden jeder Abteilung ist eine Enteerungsöffnung i i angebracht,
die durch :inen durch Schraube 13 gehaltenen Stöpsel i2 ;erschlossen wird. Eine
Welle 14 geht durch den Zweckentopf und wird von der Welle 15, .die rohrförmig ein
Ende der Welle 14 umgibt, angetrieben. Der Antrieb erfolgt durch einen Flansch 17
auf der Welle 14 und einen mit Lederscheibe 18 versehenen Flansch 16 auf der Welle
15. In jeder ,Topfabteilung ist auf der Welle 14 ein Kragen i9 befestigt, der mit
einer Schraubenmuffe 2o ein Stück bildet. Zwischen dem Kragen i9 und einer auf der
Muffe 2o aufgesetzten Mutter 21 sind zwei durch ein Abstandsstück 24 getrennte Platten
22 und 23 festgeklemmt. Die Platten 22 und 23 haben je vier Arme (s. Abb. i), die
an ihren Enden schräge Teile 25, 26 besitzen. Die Teile 25 der Platten 22 sind nach
der .einen Seite geneigt und die Teile 26 an den Platten z3 in entgegengesetzter
Richtung, so daß sie Taschen bilden, um Zwecken von dem Vorrat abzuheben und sie
in .solcher Stellung zu halten, daß ihre Spitzen zwischen den Platten liegen und
ihre Köpfe von den Teilen 25 und 26 getragen werden. Eine Gleitrinne 27 mit einem
Scharnierdeckel 28 (s. Abb. i) empfängt .die Zwecken von den Platten 22, 23 in üblicher
Weise.
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Am unteren oder Ablieferungsende jeder Gleitrinne 27 ist ein Gleitrinnenverschluß
angebracht (vgl. besonders Abb. 3 bis 6). Jeder Gleitrinnenverschluß umfaßt einen
Block 29 (Abb.4), der an einer Konsole 3o des Maschinengestells (s. Abb. 2) befestigt
ist. Der Block besitzt einen aufwärts ragenden Teil 31, der ein Lager für den unteren
Teil des beweglichen Abteilblockes 32 bildet. Der obere Teil dieses Blockes findet
sein Lager auf einem Stift 33, der von dem Teil 31 nach oben ragt. Der Stift 33
geht ferner durch Augen 34, 35 eines Blockes 36. Die Blöcke 32 und 36 werden durch
eine gerändelte Mutter 37, welche auf das mit Schraubengewinde versehene Ende des
Stiftes 33 aufgesetzt ist, gegen Längsverschiebung gesichert.
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Der Block 32 trägt eine Abteilplatte 38, in welcher ein schmaler geneigter
Schlitz 39 angebracht ist, durch den die einzelne Zwecke von der in der Gleitrinne
27 hängenden Reihe abgetrennt wird: Dieser Schlitz endigt in einer Erweiterung 39',
welche den Kopf der 11
Zwecke freigibt, wenn diese am Ende .des Stiftes angelangt
ist. Ein dünner Metallstreifen 40 umgibt einen Teil des Körpers des Blockes 32 und
ist so abgeschnitten, wie das Zeichen 41 (Abb. 3) erkennen läßt. Die Abteilplatte
ist um die Achse des Stiftes 33 schwingbar und pickt bei der Vorwärtsbewegung die
vorderste Zwecke in der Gleitrinne auf und drückt sie in .das offene Ende des Schlitzes
39 hinein. Eine weitere Vor-12 wärtsbewegung der Platte 38 zwingt die Zwecke durch
den Schlitz 39 in ,die Erweiterung
39' hinein, wobei ihr Kopf auf
der Oberfläche der Platte 38 aufliegt. Während dieser Bewegung führt ein kurzer
Schlitz 45, der in einem Teil des Blockes 36 unmittelbar über der Platte 38 angebracht
ist, .den Kopf .der Zwecke vom Ende der Gleitrinne 27 in das obere Ende eines Zweckenablieferungskanals
43, welcher senkrecht durch einen Teil 42 .des Blockes 36 hindurchgeht. Die Erweiterung
39' tritt in die Verlängerung .dieses Kanals, wenn der Abteilblock am Ende seines
Hubes anlangt. Dieser Kanal liegt in der Verlängerung einer kurzen Öffnung
44 in der Platte 29, und die letztere Öffnung führt zu einer Leitung 83,
durch welche die Zwecke dem Zwekkeneintreibmechanismus zugeleitet wird. Bei der
vorliegenden Maschine wird die Zwecke einem Zweckenblock überliefert, der sie für
die Einwirkung des Treibers zurechtstellt.
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Unmittelbar über dem Schlitz 45 ist ein Stöpsel 46 angebracht, welcher
zwecks Besichtigung entfernt werden kann .und- einen rechtwinklig geformten Durchgang
47 besitzt. Dieser verbindet das obere Ende 45' des Kanals 43 mit einem Luftkanal
48, welcher mit einem ähnlichen Kanal 54 in dem Stift 33 in Verbindung steht. Der
Kanal 54 ist im Teil 31 rechteckig abgebogen und führt zu. einer Öffnung in der
Umfangsfläche: Ein anderer Luftkanal 55, der unmittelbar mit einer Druckluftquelle
verbunden ist, ist ähnlich wie der Kanal 54 indem Teil 31 angeordnet, liegt aber
unter dem Kanal 54 und! besitzt 'einen Ausgang, der dicht neben idem Ende des letzteren
Kanals liegt. Die beiden Ausgänge werden gewöhnlich durch den Block 32 geschlossen,
aber wie aus Abb. 4 deutlich ersichtlich ist, können sie durch eine Aussparung oder
Höhlung in der inneren oder Tragfläche des Blockes 32 miteinander in Verbindung
gebracht werden. Dieser Teil des Abteilblockes bildet somit einen Drehschieber,
welcher den Fluß .der Luft id:urch die Kanäle 55, 54, 48 und 47 zu einem Punkt steuert,
welcher unmittelbar hinter der oberen Mündung .des Kanals 43 liegt, an welcher die
Zwecken von dem Abteiler abgeliefert werden. Die Bohrung 56 ist natürlich so schmal,
daß sie den Luftdurchgang erst in .dem Augenblick ermöglicht, in welchem,der Abteilblock
.die Ablieferung einer Zwecke von der Gleitrinne zu dem Kanal 43 vollendet hat.
Jede Abteilvor- j richtung ist in dieser Weise konstruiert, um die Zuführung von
Luft zu ermöglichen, welche die Zwecken wegzublasen gestattet: Die drei Abteilvorrichtungen
für die drei Gleitrinnen sind in gleicher Weise konstruiert.
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Die Pumpe zur Lieferung der Druckluft f besitzt einen festen Zylinder
98 (s. Abb. 7). Der Zylinderkopf 99 besitzt einen Einlaß ioo i finit einem nicht
gezeichneten Hahn und einen I Auslaß loi mit einem Kugelventil io2. Der Kanal ioi
ist durch ein Rohr von geeigneter Länge mit .den Luftkanälen 55 der Abteiler verbunden.
Innerhalb des Zylinders befindet sich ein Kolben 103 auf einer Kolbenstange io4,
die durch eine Öffnung 105 eines Gliedes io6 hindurchgeführt ist. Letzteres
ist am Zylinder befestigt und besitzt eine Gleitfläche 107 und eine Führungswand
io8 für einen am Ende der Kolbenstange angebrachten Gleitblock. Dieser Gleitblock
besitzt zwei Flächen i io und i i i, die mit zwei Daumen 112 und 113 auf einer Scheibe
114 zusammen:wirken, welche auf einer angetriebenen Welle der Maschine angebracht
ist. Eine Feder io4' umgibt die Kolbenstange und drückt an einem Ende gegen .das
Glied io6 und am anderen Ende gegen den Kolben. Die Pumpe wird in der Weise betätigt,
daß beim Umlauf der Scheibe 114 in der Richtung des in Abb.7 angebrachten Pfeiles
der Daumen i12 zuerst gegen die Fläche iio des Blockes iog trifft und die Kolbenstange
nach abwärts drückt, so daß Luft eingesaugt wird. Nach einem gewissen Hub wird die
Abwärtsbewegung durch .den Daumen 113, der auf die Fläche i i i wirkt, vollendet.
Wenn der Daumen 113 von der Fläche i i i abgleitet, wird die Rückbewegung des Kolbens
durch die Feder 104' bewirkt. Die Kompression der Luft ist daher unabhängig von
der Geschwindigkeit der Maschine, und der der Zwecke erteilte Stoß wird durch Änderungen
in der Umlaufszahl der Maschine nicht beeinflußt. Die Daumen 112 und 113 und die
damit zusammenwirkenden Flächen no .und i i i sind angewandt, um eine gleichmäßig
große Hebelübersetzung auf den Kolben während des ganzen Hubes hervorzubringen,
um ,das von der Maschine erforderte Drehmoment gleichmäßiger zu machen und die Drehung
mit der Hand für den Fall der Not zu ermöglichen.
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Ein einziger Mechanismus wird angewandt, um alle Gleitrinnenabteiler
in Tätigkeit zu setzen. Dieser Mechanismus .gestattet Einstellung gegenüber den
Abteilern, damit jeder beliebige in Tätigkeit gesetzt werden kann, ohne die übrigen
zu beeinflussen. Zu diesem Zweck sind die Abteiler mit Hebeln 59; 6o und 61 versehen
(Abb. i). Jeder Hebel ist mit einem beweglichen Block 32 des zugehörigen Abteilers
durch einen Gelenkzapfen 62 (s. Abb. i) verbunden. Die Abteiler sind in etwas verschiedenen
Höhenlagen angeordnet, so daß die Hebel 59, 6o und 61 übereinander angeordnet sein
können. Die freien Enden dieser drei Hebel sind zwischen zwei Wandungen 63, 64 in
der Konsole 30 eingefügt. Der untere Hebel 61 ruht auf der Konsole und der
obere Hebel 59 liegt unmittelbar über
zwei überhängenden Rippen
65 und 66 (s. Abb. 2), welche zusammen mit der Konsole 30 eine senkrechte
Verstellung der Hebelenden verhindern. Diese Hebelenden sind (vgl. Abb. 2) so gestaltet,
daß jedesmal eins mit den Enden eines von zwei Armen 67 und 68 zusammentreffen kann,
welche an einer Muffe 69 hervorragen. Diese bilden den Antrieb für die Hebel und
infolgedessen für die Abteiler. Die Hebel werden unter gewöhnlichen Umständen in
solcher Lage gehalten, daß sie durch einen der Arme 67 oder 68 getroffen werden,
und zwar durch eine Torsionsfeder 50, mit welcher jeder Abteiler ausgestattet ist.
Diese Feder wirkt auf zwei Stifte 49 und 51 und hält den Abteilblock unter gewöhnlichen
Umständen an der hinteren Grenze seines Hubes (s. Abb. 6).
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Die Betätigungsvorrichtung für die Abteiler schließt außer der Muffe
69 eine Welle 7o ein, auf welcher die Muffe verkeilt ist, derart, daß sie achsial
verschiebbar ist, sich aber mit der Welle dreht. Auf der Welle ist ein Arm 71 befestigt
(s. Abb. i), welcher mit einer Reibrolle 72 gegen eine Kurvenfläche 73 drückt. Eine
Torsionsfeder 74 drückt die Reibrolle gegen die Kurvenfläche, die auf der Hauptwelle
der Maschine befestigt ist. Die Feder 74 gestattet, die Rolle außer Berührung mit
der Kurvenfläche zu halten, und zwar durch einen nicht gezeichneten Keil, welcher
durch den Mechanismus betätigt wird, der die Hilfsstoffschieber, die bei solchen
Maschinen beim Einbinden der Schuhspitze benutzt werden, in Tätigkeit setzt. Infolgedessen
wird während dieses Teiles der Maschinentätigkeit die Zufuhr der Befestigungsmittel
unterbrochen.
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Die Kurvenfläche 73 läuft bei jedem Arbeitskreislauf der Maschine
um und bewegt denjenigen der Abteiler, welcher bei einem bestimmten Arbeitskreislauf
wirksam werden soll, weit genug, um das Abteilen der Zwecke in ungefähr dem ersten
Zwölftel einer Umdrehung der Hauptwelle zu vollenden. Dann bleibt noch genügend
Zeit zur Übertragung der Zwecke von dem Abteiler zum Eintreibmechanismus verfügbar,
ehe der Treiber in einem späteren Teil dieses Kreislaufes niederfährt. Die Rückbewegung
des Abteilers kann naturgemäß jederzeit erfolgen. Um die Hublänge des Abteilblockes
32 zu begrenzen, ist dieser Block mit einem Schwanzstück 52 versehen, und das Ende
53 dieses Stückes trifft am Ende der Abteilbewegung gegen einen nicht dargestellten
festen Anschlag.
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Wenn irgendeiner der Abteiler durch das Zusammentreffen eines der
Arme 67 oder 68 mit dem Ende eines der Hebel 59, 6o oder 61 in Tätigkeit gesetzt
wird, so liefert der so be- i tätigte Abteil--r eine Zwecke an den zugehöri ;en
Kanal 43 ab und läßt, wie oben beschrie-2n Druckluft zu einem Punkte oberhalb des
Kopfes der Zwecke zutreten, so daß der Luftstoß die Zwecke durch den Kanal 43 in
einen der Kanäle 83 hineinbläst. Die Kanäle vereinigen sich zu einem gemeinschaftlichen
Kanal 95 (s. Abh. i i und 1z), durch welchen die Zwecke dem Zweckenblock 5 zugeleitet
wird. Die Auslaßenden .der drei Kanäle 83 sind in eine Platte 84 eingesetzt, welche
abnehmbar an einem Teil der Konsole 3o durch eine Klemme 85 befestigt ist. Kanäle
86, 87 und 88 in der Platte 84 bilden Fortsetzungen der Kanäle 83, und an der Verbindungsstelle
jedes Kanalpaares ist eine Zunge 9o angebracht, welche um einen Zapfen 9i schwingt,
so daß sie jeden Kanal öffnen oder schließen kann. Ein Luftstoß durch einen der
Kanäle 83 öffnet die Zunge 9o, welche .diesen Kanal geschlossen hat, und macht die
Bahn für die von dem Luftstoß getragene Zwecke frei. Gleichzeitig werden dadurch
die anderen Kanäle abgeschlossen, so daß die Luft nur auf die gerade zur Ablieferung
kommende Zwecke einwirken kann.
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Das kurze Mundstück oder der Kanal 95, in welches die anderen Kanäle
leiten, ist auf einem Block 94 artgebracht, der mittels eines Stiftes 92 in einem
Auge der Platte 84 drehbar ist. Eine Feder 97 wirkt auf diesen Block, um ihn normalerweise
gegen einen Anschlag 96 zu halten, gestattet aber eine genügend große Schwingbewegung
des Blockes, um das Mundstück 95 aus der Bahn des Zweckenblockes 5 herauszubewegen.
Diese Schwingbewegung in Verbindung mit der Winkelstellung des Mundstückes 95 gegenüber
der Bewegung .des Zweckenblockes gestattet ein Nachgeben des Mundstücks, falls sich
eine Zwecke zwischen dem Ende des Mundstücks und dem 7weckenblock festklemmt.
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Die verschiedenen Kanäle sind, wie ersichtlich, leicht zugänglich,
so daß eine etwa festgeklemmte Zwecke leicht entfernt werden kann. Beispielsweise
macht die Entfernung des Stöpsels 46. die Öffnungen 45', 39' und den Kanal
43 zugänglich, und durch Lösung der Klemme 85 kann die Platte 84 von der Konsole
30 entfernt werden, so daß die Kanäle 83 und das Mundstück 95 zugänglich werden.
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Wie erwähnt, wird der Mechanismus zum Abtrennen der Zwecken durch
eine Auswahlvorrichtung gesteuert, welche denjenigen Abteiler bestimmt, der während
eines bestimmten Arbeitskreislaufes wirksam wird und daher die Art der dem Eintreibemechanismus
zugeführten Zwecken beeinflußt. Dieser Mechanismus umfaßt einen Winkelhebel 8o,
der 12
auf einer Welle 78 (s. Abb. i und 2) angebracht. ist und dessen einer
Arm mit einer
Rolle 76 in einen Schlitz 75 der Muffe 69 eingreift.
Der andere Arm 79 liegt an der Seite eines Stellbogens 81 mit einer Reihe von Löchern.
Ein Paar von V orsteckern 82, 82' gestattet die Lage des Winkelhebels zu bestimmen
oder .die Bewegung zu begrenzen. Durch Einstellung .des Armes 79 nach vorwärts oder
rückwärts gegenüber dem Stellbogen 81 wird die Muffe 69 gehoben oder gesenkt und
dadurch die Arme 67 und 68 einem oder dem anderen der Hebel 59, 6o und 61 gegenüber
gebracht. Die Arme können auch gänzlich von den Hebeln wegbewegt werden.
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Die Löcher des Stellbogens 81 sind so angeordnet, daß, wenn das Ende
79 des Hebels zwischen dem ersten und zweiten Loch von links aus steht (s. Abb.
1), die Muffe 69 so tief steht, daß beide Arme 67 und 68 unter den Enden der Hebel
59, 6o und 61 liegen. Eine Schwingung der Arme durch die Kurvenfläche 73 bleibt
daher ohne Einwirkung auf die Zweckenzuführung. Steht das Ende 79 zwischen dem zweiten
und dritten Loch, so trifft der Arm 67 gegen das Ende des Hebels 61, und der entsprechende
Abteiler wird betätigt. Befindet sich das Ende 79 zwischen dem dritten und vierten
Loch, so trifft der Arm 67 gegen den Hebel 6o, während bei der in Abb. i gezeichneten
Lage -der Arm 67. in Berührung mit dem Hebel 59 tritt. Bewegt man das Ende 79 in
die nächste Stellung rechts, so kommt der Arm 67 außer Eingriff .mit den Hebeln
59, 6o und 61, und der Arm 68 nimmt seine Stellung ein. In dieser Weise ist die
Möglichkeit verschiedener Einstellung geschaffen.
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Es ist klar, daß der Auswahlhebel 8o mit der Hand eingestellt werden
kann, aber es ist zuweilen erwünscht, diese Einstellung selbsttätig vorzunehmen,
je nach der Stelle des zu bearbeitenden Werkzeugs. Zu diesem Zweck ist die Welle
78 mit dem Schuhanschlag 3 in solcher Weise verbunden, daß bei einer Zurückziehung
des letzteren, beispielsweise, wenn der Gelenkteil des Schuhes bearbeitet wird,
die Welle in der einen Richtung gedreht wird, während bei der Vorwärtsbewegung,
beispielsweise, wenn die Ferse oder die Spitze des Schuhes bearbeitet wird, die
Welle in entgegengesetzter Richtung schwingt. Es ist eine Reibungsverbindung .zwischen
dem Anschlag .und der Welle 78 angewandt, welche dafür sorgt, daß dann, wenn die
Vorstecker 82, 82' die in Abb. i gezeichnete Lage haben, oder wenn sie nur so weit
auseinandergesetzt sind, daß der zulässige Hub des Armes 79. des Hebels 8o geringer
ist als derjenige, welcher den Bewegungen der Welle 78 entspricht, keine Beschädigung
ider Teile eintritt. Die Welle 78 ist (s. Abb. 14, 17 und 18) mit einem Arm 115
versehen, welcher durch eine Reibungskupplung mit ihr verbunden ist. Diese besteht
aus einem Kragen 116 (s. Abb. 13), einem Ring 117 aus Leder oder anderem geeignetem
Material und einer Feder 118, die den Arm 115 gegen den Ring drückt. Der untere
Teil des Armes 115 trägt den Anschlag 3 in einem Block 121 mittels einer Gleitbahn
und einer Klemmschraube 12-(s. A.bb. 13 und 14).
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Man erkennt, daß durch Einstellung der Vorstecker in .die richtigen
Löcher des Bogens 81 die Zweckenzufuhr gänzlich abgestellt werden kann ohne Rücksicht
auf die Lage des Schuhanschlags, daß aber die Zwekkenzufuhr beschränkt werden kann
auf eine beliebige der drei Sorten. Durch genügendes Auseinandersetzen der Vorstecker
kann die Bewegung des Schuhanschlags nach vorn oder hinten benutzt werden, um das
Ende 79 in verschiedene Stellungen zu bringen, welche den verschiedenen Zweckensorten
entsprechen. Beispielsweise ist die dargestellte Maschine fähig, Zwecken entweder
für durchgenähte Arbeit oder für Rahmenarbeit zu verwenden. Der Hebel 59 bewirkt
.die Zufuhr von langen und der Hebel 61 von kurzen Zwecken für durchgenähte Arbeit,
und der Hebel 6o die Zufuhr von Rahmenzwecken. Wenn man den Vorstecker 82 in das
zweite Loch von rechts im Stehbogen 81 einsetzt, so werden lange Zwecken zugeführt,
wenn .der Schuhanschlag nach vorwärts bewegt ist, d. h. wenn die Spitze bzw. der
Absatz bearbeitet werden, während kurze Zwecken für die Fersenteile des Schuhes
verfügbar sind, wobei der Schuhanschlag zurückgezogen ist und der Arm 68 mit dem
Hebel 61 in Berührung kommt. Um die Maschine für Rahmenarbeit einzustellen, braucht
man nur den Vorstecker 82 in das letzte Loch von rechts einzufügen. Wenn dann der
Schuhanschlag vorn ist, so werden lange Zwecken für .den Absatz zugeführt, wenn
der Schuhanschlag zurückgeschoben ist, werden Rahmenarbeitszwecken für das Gelenk
und den Ballen zugeführt, während, wie oben beschrieben, die Einschaltung der Hilfsstoffschieber
beim Einbinden der Schuhspitze die Zweckenzufuhr völlig unterbricht.
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Der Arm 115 ist ferner durch einen Zapfen 123 (s. Abb. 14) mit einer
Stange 124 verbunden, welche durch eine Muffe r25 hindurchgeht. Diese ist gelenkig
mit einem Zapfen 126 verbunden, der an einer Kurbelscheibe i27 auf einer Welle 128
sitzt. Die Stange 124 besitzt einen Kragen 129, um ihre Bewegung zu begrenzen; und
ist mit einer Nut versehen, in welche eine federbelastete Klinke 13o einfällt. Letztere
ist um den Zapfen IV an der Muffe 25 drehbar: Der hintere Teil
des
Randanschlages 4 wird durch eine im Maschinenrahmen befestigte Blattfeder
132
(Abb.14) gestützt und ist durch Einstellschrauben'133, 133' mit
einer Stange 134 verbunden, die durch eine Muffe 135 hindurchgeht, welche an einem
Exzanterbügel 136 angebracht ist. Der Exzenterbügel umfaßt ein Exzenter 137 auf
der Scheibe 127. Die Stange 134 ist :in ähnlicher Weise wie die Stange 124 genietet
und wird durch eine Sperrklinke 138 erfaßt. Die Klinken 130 und l38 gestatten
Bewegungen des Schuhanschlages und des Randanschlages von Hand und unabhängig von
der Welle 128.
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Die Welle 128 wird mit dem Mechanismus, welcher selbsttätig wirkt,
durch Niederdrücken eines Hebels 139 (s. Abb. 13) verbunden. Dieser besitzt eine
schräge Fläche 140, die der Arbeiter mit der Hand oder dem Werkstück erfassen kann,
um :den Schuhanschlag zurückzuziehen und den Randanschlag vorzuschieben oder umgekehrt.
Durch Bewegung des Armes 115 kann er eine Änderung der Zwekkenzufuhr und unter gewissen
Umständen eine Änderung des Treiberhubes hervorbringen.
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Der Hebel 139 ist auf einer Welle 14o', die in einem Teil 141 des
Maschinenrahmens angebracht ist (s. Abb. 15), drehbar. Das Ende des Hebels trägt
einen Anschlag 142, der in einen oder den anderen zweier Ausschnitte einfallen kann,
die in einer auf der Welle 128 befestigten Scheibe angebracht sind. Um den Anschlag
142 in Eingriff mit der Scheibe 143 zu halten, dient eine Feder 144. Eine Torsionsfeder
146, welche das treibende Element für die Welle 128 bildet, ist an einem Ende durch
einen Stift 147 mit dem Innern der Exzenterscheibe 143 und am anderen Ende .durch
einen Stift 148 mit einer auf der Welle 128 lose drehbaren Scheibe 149 verbunden.
Die Scheibe 149 besitzt zwei Ausschnitte an ihrem Umfang, mit deren einer oder anderen
eine Federklinke 15o (Abb. 15), die am Maschinengestell um einen Zapfen 151 drehbar
ist, in Eingriff kommen kann. Am Umfang der Scheibe 149 sind; ferner zwei Abflachungen
152, 152' angebracht, und ein Glied 153, welches um einen festen Zapfen 154 drehbar
ist, kommt, wenn es durch eine Feder 155 nach aufwärts gedrückt wird, mit einem
Schwanzstück 156 in die Bahn des Umfangs der Scheibe 149. Das Glied 153 besitzt
ferner einen Vorsprung 157, welcher in die eine oder andere der Ausschnitte am Umfang
der Scheibe 143 eingreift. Die Scheibe 149 trägt ferner in einer Höhlung eine Klinke
158, die durch eine Feder 159 in Berührung mit einer Scheibe 16o gehalten wird,
welche zwei Ausschnitte besitzt, in deren einen oder anderen die Klinke 158 einfallen
kann. Die Scheibe 16o ist gleichfalls auf der Welle 128 lose und an einem Ende einer
Muffe 161 angebracht, die eine Verzahnung i62 besitzt, welche mit einem Zahnbogen
163 in Eingriff steht, welcher frei auf einer Welle 164 drehbar ist. Diese ist in
einem Lager 165 des Maschinengestells drehbar und wird bei jedem Arbeitskreislauf
der Maschine einsmal von der Hauptwelle aus hin und her geschwungen. Mit der Welle
164 ist ein Kragen 166. verbunden, dessen abwärts ragender Teil 167 eine Schulter
168 bildet, welche gegen den Zahnbogen 163 bei der einen Schwingungsrichtung der
Welle 164 trifft; bei der entgegengesetzten Schwingung kann eine zweite Schulter
169 (Abb. 13) das eine Ende einer Klinke 170 erfassen, welches auf einem Zapfen
171 des Zahnbogens 163 drehbar ist. Die Klinke 17o kann außerhalb der Bahn der Schulter
169 gehalten werden, und zwar gegen die Wirkung einer Feder 172. Dies geschieht
durch das Zusammentreffen ihres anderen Endes mit einem Arm eines Gliedes 173, welches
auf einem Zapfen 174 des Maschinenrahmens drehbar ist. Der andere Arm dieses Gliedes
wird durch eine Feder 175 in Berührung mit einem Ende einer Stange 176 ;gehalten,
welche im Maschinenrahmen verschiebbar ist. Das andere Ende der Stange 176 drückt
gegen eine Kurvenfläche an dem Scheibenglied 143. Die Wirkungsweise der soweit beschriebenen
Teile ist folgende: Sobald der Hebel 139 bewegt wird, um den Anschlag 142 aus dem
Ausschnitt in der Scheibe 143 herauszuheben, bewirkt die Feder 146 eine Drehung
der Scheibe und damit der Welle 128 und bringt auf diese Weise durch das beschriebene
Exzenter eine Rückbewegung des Schuhanschlags 3 und eine Vorwärtsbewegeng des Randanschlags
4 hervor oder umgekehrt. Der Vorsprung 157 der Klinke 156 verhindert, daß die Scheibe
143 mehr als eine halbe Umdrehung bei jeder Niederdrükkung des Hebels 139 hervorbringt.
Aus Abb. 15 erkennt man, daß der Vorsprung 157 etwas weniger als 18o' vor dem Ende
des Anschlags 142 liegt, so daß dann, wenn dieser Anschlag mit einem der Ausschnitte
der Scheibe 143 in Eingriff ist, der Vorsprung 157 außer Eingriff mit dem entgegengesetzten
Ausschnitt ist. Infolgedessen, wenn die Scheibe 143 in der Richtung gegen den Uhrzeiger
schwingt (s. Abb. 15), so trifft der zuerst von dem Anschlag 142 erfaßte Ausschnitt
mit dem Anschlag l57 zusammen, wenn die Scheibe nahezu eine halbe Umdrehung gemacht
hat, und der andere Ausschnitt liegt dann gerade vor dem Anschlag 142. Wenn die
Scheibe 149 einen Augenblick später gedreht wird, um .die Feder 146 zu spannen,
so wird einer der Vorsprünge
zwischen den Abflachungen 152 und 152'
die Klinke 156 niederdrücken und die Scheibe 143 von dein Vorsprung 157 herausbringen.
Dies bringt nur eine geringe Drehbewegung der Scheibe hervor, ehe sie mit dem Anschlag
142 wieder in Berührung kommt.
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Das Spannen der Feder 146 wird in folgender Weise von der Welle 164
aus bewirkt. jede Drehung der Scheibe 143 bewirkt, daß eine daran angebrachte Kurvenfläche
die Stange 176 in der Längsrichtung verschiebt. Dadurch wird das Glied 173 geschwungen,
so daß die Klinke 17o freigegeben wird und sich unter dem Einfluß ihrer Feder
17:2 in Eingriff mit der Schulter 169 bewegen kann. Die nächste Bewegung
der Schulter 169 entgegengesetzt dem Uhrzeiger (s. Abb. 13) durch die Welle 164
bringt .daher eine Bewegung des Zahnbogens 163 finit der Welle hervor. Diese Bewegung
dreht die Muffe 161 entgegengesetzt dem Uhrzeiger, und diese Drehung wird durch
die Klinke i_58 auf die Welle 149 übertragen, so daß die Feder 156 aufgewunden wird.
Die Klinke 150 verhindert jede Rückbewegung der Scheibe 149-Die Rückbewegung der
Welle 164 führt den Zahnbogen 163 durch Berührung der Schulter 168 mit dem Zahnbogen
in die Anfangslage zurück. Dabei ist das Glied 173 in seine Anfangssage hinter der
Klinke 170
zurückgekehrt und :die letztere außer Eingriff finit der Schulter
169 gebracht. Die Klinke 158 erlaubt eine Drehung -der Scheibe 16o in der Richtung
des Uhrzeigers während der Rückbewegung der Welle 164.
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Der Arm 115 besitzt eine Schrägnut 12o (Abb. 17 und 18), welche eine
Änderung des Treiberhubes in folgender Weise hervorbringen kann. Die Treiber- oder
Hammerstange 177 gleitet in einer festen Führung 178 und; ist in gewöhnlicher Weise
mit dem durch Feder 18o belasteten Antriebshebel 179 verbunden. Auf der Treiberstange
ist eine Platte 182 angebracht, welche einen mit Zinnen oder Zähnen versehenen unteren
Rand besitzt. An diesen Zähnen sind schräge Flächen 183 angebracht. Diese Platte
ruht auf einer ähnlich geformten Platte an der Führung 178 und bildet einen Anschlag,
welcher durch Zusammentreffen mit dem Kopf 184 .der Treiberstange die Abwärtsbewegung
des Treibers begrenzt. Eine Drehung der Platte 182 bringt somit eine Aufwärtsbewegung
der Platte hervor -und verringert den Treiberhub, wie es notwendig ist, wenn bei
Rahmenarbeit die Zwecken nur teilweise in das Werkstück eingetrieben werden sollen.
Diese Drehbewegung der Platte 182, wird durch eine Verbindung mit .der Schrägnut
12o am Glied 115 hervorgebracht.
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In festen Lagern 185, 185' ist eine Welle 186 drehbar, die am oberen
Ende einen Kurbelarm 187 und einen Kurbelstift 188 trägt. Letzterer faßt in einen
Ausschnitt oder Platte 182, ein. Am unteren Ende ist die Welle mit einem Arm 189
fest verbunden (s. Abb. 1g), der eine zvlindrische Bohrung 19o besitzt. Auf dem
unteren Ende der Welle wird frei drehbar durch einen Kragen 19i ein Winkelhebel
gehalten, dessen einer Arm 19o in der Nut 12o liegt, und dessen anderer Arm 193
eine Kammer 194 für einen Kolben 195 besitzt. Letzterer wird durch eine Feder 196
in die Bohrung 19o des Armes 189 hineingedrückt. Der Kolben ist mit einem gerändelteri
Kopf 197 versehen, der .die Rückwärtsbewegung gestattet, und trägt ferner einen
Stift 199, welcher aus einem Schlitz 198 herausgezogen werden kann und, sich auf
die untere Kante des Armes 193 auflegend, den Kolben nach unten hält. Wenn durchgenähte
Arbeit aufgezwickt werden soll, wird der Arm 192 in dieser Weise von der Vorrichtung
zur Änderung des Treiberhubes gelöst, so daß eine Änderung in der Stellung des Schuhanschlags
den Treiberhub nicht beeinflußt. Wenn jedoch Rahmenarbeit hergestellt werden soll,
so werden die Arme 189 und 192 gekuppelt, so daß eine Rückwärtsbewegung des Schuhanschlags
den Treiberhub verkürzt.