DE356157C - Gondel fuer Luftfahrzeuge - Google Patents

Gondel fuer Luftfahrzeuge

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DE356157C
DE356157C DEL49458D DEL0049458D DE356157C DE 356157 C DE356157 C DE 356157C DE L49458 D DEL49458 D DE L49458D DE L0049458 D DEL0049458 D DE L0049458D DE 356157 C DE356157 C DE 356157C
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DE
Germany
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gondola
flaps
aircraft
nacelle
envelope
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Expired
Application number
DEL49458D
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KARL BEUERLE
Luftschiffbau Zeppelin GmbH
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KARL BEUERLE
Luftschiffbau Zeppelin GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64BLIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
    • B64B1/00Lighter-than-air aircraft
    • B64B1/58Arrangements or construction of gas-bags; Filling arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

  • Gondel für Luftfahrzeuge. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gondelausführung für Luftfahrzeuge, welche die Frage_ der leichten Zugänglichkeit des Gondelinneren verbunden mit für die Fahrt kleinstem Widerstand löst.
  • Um bei besonderen Anlässen, z. B. bei Wiederinstandsetzungsarbeiten, während der Fahrt in den Motorgondeln genügend Raum zu haben, war es bisher nötig, solche Gondeln verhältnismäßig geräumig auszuführen, denn es kann während der Fahrt nicht etwa die Umkleidung der Gondel, wie dies bei dem in Ruhe befindlichen Fahrzeug der Fall ist, teilweise oder ganz abgenommen werden.
  • Die vorliegende Erfindung beseitigt diese Schwierigkeit, indem sie die Gondel so ausbildet, daß ein oder mehrere Teile der Umhüllung zwecks besserer Zugänglichkeit des Gondelinneren entgegen der Richtung des Fahrwindes aufklappbar sind. Dabei können diese Teile natürlich auch noch völlig ablösbar sein, um bei am Boden befindlichem Fahrzeug das Gondelinnere gänzlich freizulegen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt Abb. i zeigt eine Motorgondel etwa eines Luftschiffes in Seitenansicht, Abb. 2 eine Ansicht in Fahrtrichtung von der Propellerseite aus gesehen, Abb. 3 zu Abb. i gehörigen Grundriß, Abb. q. im Schnitt nach a b der Abb. i in etwas größerem Maßstab das Beispiel einer Feststellvorrichtung.
  • Die für einen günstigen Luftabfiuß geformte Umhüllung der Gondel ist mit i bezeichnet. Sie besitzt Klappen 2, die um vorn liegende Scharniere 3 entgegen der Fahrtrichtung, die durch den Pfeil q. angegeben ist, aufklappbar sind. Auf der Steuerbordseite ist die Wand 2 in aufgeklappter Lage 2' gezeichnet. Zu beiden Seiten der Gondel befindet sich außenbords je ein kleiner Laufboden s, der gleichzeitig auch einen Teil der Feststellvorrichtung trägt. Er ist zu diesem Zweck mit Löchern 6, versehen in die, ebenso wie das an der Oberkante der Klappen 2 angeordnete Querstück 7, Bolzen 8 eingreifen. Die Bolzen stehen unter Wirkung von Druckfedern 9 und können entgegen dieser durch zwei Seilzüge io durch Drehen eines Griffs ii aus den Löchern 6 herausgezogen werden.
  • Durch das Aufklappen der Wände kann der Innenraum der Gondel so vergrößert werden, daß es möglich ist, etwa seitlich oder von unten an sonst schwer zugängliche Teile des Motors zu gelangen. Dabei behält die Gondel trotzdem noch eine verhältnismäßig windschnittige Form, so daß die Fahrt nicht wesentlich beeinträchtigt wird.
  • An Stelle nur einer Feststellvorrichtung entsprechend dem Ausführungsbeispiel, bei welcher das Aufklappen dann von Hand unmittelbar erfolgen muß, können auch an dem Querstück 7 und innerhalb der Gondel Seilrollen angebracht und das Aufklappen dann durch Seilzüge mittels einer Windetrommel, die mit einer Sperrklinke versehen ist, erfolgen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gondel für Luftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Teile der windschnittigen Umhüllung zwecks besserer Zugänglichkeit des Gondehnneren entgegen der Richtung des Fahrwindes aufklappbar. sind und an solchen Stellen der Umhüllung angeordnet sind, daß wenigstens bei nur geringem Ausschwenken der Klappen der günstige Luftabfiuß nicht erheblich gestört wird.
  2. 2. Gondel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappen in einer oder mehreren Lagen feststellbar sind:
  3. 3. Gondel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufklappen der beweglichen Teile auch von einer von den Klappen entfernten Stelle aus erfolgen kann.
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