DE355992C - Selbstfahrer - Google Patents

Selbstfahrer

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DE355992C
DE355992C DEN19404D DEN0019404D DE355992C DE 355992 C DE355992 C DE 355992C DE N19404 D DEN19404 D DE N19404D DE N0019404 D DEN0019404 D DE N0019404D DE 355992 C DE355992 C DE 355992C
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Germany
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DEN19404D
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NAAMLOOZE VENNOOTSCHAP AKT GES
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D9/00Bending tubes using mandrels or the like
    • B21D9/16Auxiliary equipment, e.g. machines for filling tubes with sand
    • B21D9/165Machines for filling tubes with sand

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Non-Mechanical Conveyors (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 14. JUU 1922
REICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
~ M 355992 KLASSE 20b GRUiTE 18
(N 19404IIj 20 b)
Naamlooze Vennootschap (Akt-Ges.) Nederlandsche Gist- en Spiritusfabriek und Hermanus Gerardus Monkhorst in Delft, Holland.
Selbstfahrer.
Zusatz zum Patent 339260.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. August 1920 ab. Längste Dauer: 2. Oktober 1934.
Die Erfindung betrifft einen Selbstfahrer
mit einer magnetischen Klemmvorrichtung, mittels deren seine Läufer, ζ. Β. Laufrollen, an ihre Lauffläche angepreßt werden können, und bezweckt, die bei Selbstfahrern dieser
Art erzeugte magnetische Anpressung an den betreffenden Gegenstand bedeutend zu verstärken.
Nach der Erfindung werden zu diesem Zweck ein oder mehrere Läufer des Wagens
als eine oder mehrere im magnetiscihen Kreise liegende, vom Motor angetriebene endlose Ketten ausgebildet.
Jede Kette verläuft in der Längenrichtung im wesentlichen parallel zur Hauptrichtung der Lauffläche und weist der üblichen Laufrolle gegenüber den \rorteil auf, daß die Anpressung, der weit größeren Berührungsfläche entsprechend, wesentlich· . verstärkt
ίο wird. Man hat es jetzt vollständig in der Hand je nach den vorliegenden Verhältnissen durch Verlängerung oder Verkürzung der endlosen Kette oder Ketten die Anpressung' zu steigern oder zu verringern. Der Antrieb
kann in einfachster Weise von der Motorwelle aus mittels eines geeigneten Zahnradgetriebes erfolgen. Die Verstärkung der Anpressung ist besonders vorteilhaft in Fällen, wo der Wagen sich auf einer senkrecht stehenden Schiene oder auf einer wagerechten Schiene nach unten hängend fortbewegen soll.
Zur Erläuterung der Erfindung soll im
nachstehenden an Hand der Zeichnung ein Apparat beschrieben werden, der zum selbsttätigen Klopfen von mit Sand gefüllten Eisen- oder Stahlröhren dienen soll, welche gegebenen!alls' nach Erhitzung ohne Faltenbildung in einer Biegemaschine oder von Hand gebogen werden sollen. Bekanntlich kommt es hierbei darauf an, daß die Sandkörner mit möglichst kleinen gegenseitigen Zwischenräumen zu liegen kommen.
Im Gehäuse 1 der Vorrichtung ist ein- elektrischer Motor untergebracht, auf dessen Welle ein Ritzel 2 befestigt ist. Mittels einer Anzahl zwischengeschalteter Zahnräder wird ■iie Drehbewegung der Motonwelle im geeigneten \rerhältnis verlangsamt, auf eine Achse 3 übertragen, deren aus dem Gehäuse ragendes Ende eine Kurbelscheibe 4 mit Kurbelzapfen 5 trägt.
Mittels dieses Kurbelzapfens· 5 wird die Drehbewegung der Motorachse in an sich bekannter Weise durch ein Gestänge in eine hin und her gehende Bewegung eines Klopfers 6 umgewandelt.
Am Gehäuse 1 ist ein Elektromagnet 7 befestigt, dessen Hufeisettkern 8 an dem einen Ende mit einer Laufrolle 9 versehen, am anderen Ende durch einen hufeisenförmigen Arm 10 verlängert ist. Dieser Arm 10 dient zur Lagerung zweier Kettenrollen 11, welche je zwei Kettenräder 12 zur Führung von zwei endlosen Ketten 13 besitzen. Aus der Zeichnung ist nur die eine Seite dieser j Kettenrollen und dementsprechend nur eine j Kette ersichtlich. Die Achse der oberen • Kettenrolle 11 trägt ein fest darauf sitzendes ! Zahnrad 14, welches durch ein Zahnrad 15 von einem Zahnrad 16 auf einer Achse 17 ; getrieben werden kann. Auf die Achse 17 ist ein Schneckenrad 18 aufgekeilt, welches mit einer Schnecke 19 auf der Achse 3 zusammenarbeitet.
: Im Arm 10' des Kernes 8 ist in den beiden Außenenden ein Schlitz 21 ausgespart, damit . die untere Kettenrolle 11 nachgespannt wer- ; den kann.
Der Stromwender des Elektromotors 1 besitzt einen Hebel 20, mittels dessen die Drehrichtung· des Motors umgekehrt werden kann; in der einen äußersten Lage ist dieser Hebel schräg aufwärts, in der anderen schräg abwärts gerichtet.
Falls man die beschriebene Vorrichtung benutzen will, schließt man den Motor und den Elektromagnet mittels einer Leitungsschnur an eine elektrische Leitung ao. Drückt man nun die Vorrichtung von außen gegen ein Eisenrohr und schließt man den Strom für den Elektromagneten, so werden der Kern 17, die Kettenrollen 11 sowie die im maignetischen Kreis liegenden endlosen Ketten 13 magnetisch-, so daß die Vorrichtung durch magnetische Anziehung zwischen der Rolle und den Ketten einerseits und dem Rohr anderseits fest an letzteres angedrückt bleibt.
Die beschriebene Vorrichtung ist nur als Beispiel dargestellt. Im allgemeinen wird man bei Verwendung· der magnetischen Ketten nach der Erfindung das Übertragungsgestänge, das den Zapfen 5 mit dem Klopfer 14 verbindet, derart gestalten, daß die Ketten nach unten eine zweckdienliche Länge erhalten können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbstfahrer mit einer magnetischen Klemmvorrichtung nach Patent 339260, dadurch gekennzeichnet, daß-, zum Zweck, den Selbstfahrer nach dem bekannten Prinzip der Raupenketten auszubilden, der Kern eines Elektromagneten an einer oder beiden Seiten durch einen Arm (10) i°5 verlängert ist, in welchem zur Führung und Antrieb der die Läufer des Fahrers bildenden endlosen, im magnetiscihen Feld liegenden Ketten (13) dienende Kettenräder (12) gelagert sind. no
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEN19404D 1920-08-11 1920-08-11 Selbstfahrer Expired DE355992C (de)

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