DE35492C - Thürschliefser - Google Patents

Thürschliefser

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Publication number
DE35492C
DE35492C DENDAT35492D DE35492DA DE35492C DE 35492 C DE35492 C DE 35492C DE NDAT35492 D DENDAT35492 D DE NDAT35492D DE 35492D A DE35492D A DE 35492DA DE 35492 C DE35492 C DE 35492C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
lock
barrel
latch
cable
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT35492D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. WALZER in Chaux-de-fonds, Schweiz
Publication of DE35492C publication Critical patent/DE35492C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F3/00Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices
    • E05F3/16Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices with friction brakes

Landscapes

  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
Thürschlierser.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. August 1885 ab.
Der vorliegende Thürschliefser ist in der Weise mit einem Schlofs combinirt, dafs die schiefsende Falle desselben nur in dem Augenblick aus dem Schlofs hervortritt, wo sie sich der für dieselbe in der Schliefskappe befindlichen Oeffnung gegenüber befindet.
Eine mit dieser Zusammensetzung versehene Thür schliefst vollständig; die Schnelligkeit des Schliefsens kann nach Belieben regulirt werden.
Der Thürschliefser kann entweder als Thürschliefser mit Schlofs oder als einfacher Thürschliefser constrain werden; in letzterem Falle wird der Mechanismus, der auf die Schiefsfalle einwirkt, weggelassen.
In den beiliegenden Zeichnungen stellt Fig. 1 die Ansicht des inneren Mechanismus des Thürschliefsers mit Schlofs im Aufrifs und im Schnitt nach X-Y dar. Fig. 2 ist ein Querschnitt nach Y- Z, Fig. ι. Fig. 3 ist eine Ansicht im Aufrifs und Fig. 4 ein Grundrifs des an einer Thür befestigten Thürschliefsers mit Schlofs.
In allen Figuren bezeichnen die gleichen Buchstaben die gleichen Theile.
In dem Gehäuse A des Schlosses sind zwei Stege B befestigt, welche den Mechanismus des Thürschliefsers tragen. Derselbe besteht aus einem Federhause C, einem Rad D, dessen Triebrad in die Verzahnung des Federhauses eingreift, und einem Schwungrad E, welches durch das Rad D angetrieben wird. Der Umfang des Federhauses ist rinnenförmig ausgedreht und in der Rinne ein kleines Drahtkabel F aufgerollt, dessen Ende am Federgehäuse mittelst einer Schraube F1 befestigt ist, während das ändere in eine Schleife G endigt.
Eine scharnierartig an dem am Thürpfeiler aufgeschraubten Träger / befestigte Stange H tritt durch eine seitliche Oeffnung in das Gehäuse A ein und trägt an ihrem Ende einen Haken /, der die Schleife G des Kabels F aufnimmt. Die mit einer Sperrvorrichtung L M versehene Achse K des Federhauses C dient der Triebfeder als Stütze. Die Sperrvorrichtung erlaubt es, der Triebfeder mehr oder weniger Spannung zu geben, was je nach dem Umstand, ob der Apparat an einer mehr oder weniger schweren Thür angebracht werden soll, zu geschehen hat.
Wird die Thür aufgemacht, so wird das Kabel F durch die Stange H abgerollt, wobei das Federhaus C umgedreht und die Triebfeder aufgezogen wird. Sobald nun die Thür losgelassen wird, bewirkt die Triebfeder eine Rückwärtsdrehung des Federhauses, wobei das Kabel, das sich auf den Haken J der Stange H stützt, wieder aufgerollt wird, was das Schliefsen der Thür bewirkt.
Währenddessen bewirkt das Federhaus C die Drehung des Rades D und des Schwungrades E. Eine Feder N, welche durch die Schraube O mehr oder weniger stark angezogen werden kann, trägt einen Bremsklotz P, welcher entweder, wie in der Zeichnung dargestellt, rollenförmig oder von jeder anderen passenden Form sein kann. Dieser Bremsklotz stützt sich gegen die Peripherie des Schwungra'des E und regulirt dessen Umdrehungsgeschwindigkeit.
Der soeben beschriebene Mechanismus bildet den Thürschliefser. Derselbe kann jeder mit beliebigem Schlofs versehenen Thür angepafst
werden. In dieser Form ist er aber mit dem Uebelstande behaftet, dafs die Feder so stark angezogen (d. h. der Thür- eine genügende Geschwindigkeit gegeben) werden mufs, dafs der Widerstand überwunden wird, welchen die schiefsende Falle der Schliefsung in dem Augenblicke entgegensetzt, in welchem sie gegen die Schliefsklappe anschlägt.
Die nachstehend angegebene Zusammensetzung des oben beschriebenen Mechanismus mit dem des Schlosses hilft diesem Uebelstande ab.
Das Federhaus C ist mit einem Aufsatz C, auf welchen der Arm Q. des Riegels R sich stützt, versehen. So lange der Arm Q. sich auf die Unterlage C stützt, ist die schiefsende Falle R im Innern des Gehäuses A zurückgehalten; sobald er jedoch in den in der Unterlage C angebrachten Ausschnitt C" eintritt, wird die Falle durch die an der Wand des Gehäuses A befestigte Feder 5 aus letzterem herausgedrängt.
Ist die Thür geschlossen, so befindet sich der Arm Q. in dem Einschnitt C" des Aufsatzes C und die Falle R ist in die correspondirende Oeffnung der Schliefskappe eingelassen. Durch Herabdrücken des Griffes T, der auf der Achse U befestigt ist, zieht man zu gleicher Zeit den Arm Q. aus dem Einschnitt C" und die Falle R aus der Schliefskappe; die Thür kann alsdann leicht geöffnet werden. Hierbei gleitet die Stange H, die sich gegen den Träger I stemmt, in das Gehäuse A und dreht das Federhaus, indem sie das Kabel F abwickelt, was den Aufsatz C zu gleicher Zeit derart versetzt, dafs der Arm Q und die Falle R in der gezeichneten Stellung festgehalten werden. Arm Q. und Falle R verbleiben in dieser Stellung, bis die Thür wieder vollständig geschlossen und das Kabel F von neuem aufgerollt ist. Der Arm Q. fällt alsdann wieder in den Ausschnitt C" und die Falle gleitet in die Schliefskappe, wie dies in der Zeichnung punktirt dargestellt ist.
Da es infolge einer Ungenauigkeit in der Befestigung des Mechanismus oder infolge Abnutzung des Mechanismus vorkommen könnte, dafs die Falle, bevor sie genau der correspondirenden Oeffnung der Schliefskappe gegenübersteht, aus dem Gehäuse A heraustritt, construire ich die Falle in der in Fig. 4 dargestellten Weise, d. h. derart, dafs sie sich ein wenig vor dem Augenblick des vollständigen Schliefsens der Thür einer metallischen Oberfläche gegenüber befindet und gegen diese letztere gleitet, bis der Fallenkopf in die genannte Oeffnung fällt.
Der Raum in dem Gehäuse A zwischen dem Riegel R, dem Arm Q. und dem Triebwerk eignet sich zur Aufnahme eines Nachtriegels.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ein Thürschliefser, bestehend aus dem Federhause C der am Träger / scharnierförmig befestigten Stange H zum Zwecke des Aufrollens eines Kabels oder einer Kette F in Verbindung mit einer Bremsvorrichtung, bestehend aus einem Schwungrad E mit Feder N und Bremsklotz P mit oder ohne Einschaltung eines Zwischengetriebes D.
  2. 2. In Verbindung mit dem unter 1. genannten Thürschliefsmechanismus die Anordnung eines Schlosses, dessen schiefsende Falle R mittelst des auf dem Aufsatz C des Federhauses C ruhenden Kniehebels Q. im Innern des Schlosses zurückgehalten wird, so lange die Falle nicht der entsprechenden Oeffnung der Schliefskappe gegenüberliegt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT35492D Thürschliefser Expired - Lifetime DE35492C (de)

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