DE167950C - - Google Patents

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DE167950C
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DENDAT167950D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F11/00Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
    • E05F11/02Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights
    • E05F11/04Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights with cords, chains or cables

Landscapes

  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description

•'tkh
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Erfindungsgegenstand bezieht sich auf solche Verschlüsse für Oberlichtfenster mit nur einer Schnur und drehbar gelagertem Schnurzughebel, bei welchen der ■ letztere bei seiner Drehung durch den Schnurzug bei geschlossenem Fenster einen Abdrückschieber zwangläufig vortreibt. Gemäß der Erfindung wird durch den Zug an der Schnur der Schnurzughebel bei geschlossenem Fenster
ίο nach der einen Richtung gedreht und dadurch zunächst der Sperrhebel (Schnepper) ausgelöst und hierauf der Fensterflügel durch den Abdrückschieber aus seinem Rahmen herausgeführt. Ist das Fenster genügend weit geöffnet, so tritt die Zugschnur auf die andere Seite der Hebelachse, dreht nun den Schnurzughebel nach der entgegengesetzten Richtung bis zu einem Anschlag und bewirkt nun bei eingezogenem Abdrückschieber auf die Schließung des Fensters.
Der Schnurzughebel wird dabei durch zwei entgegengesetzt wirkende Federn aus seinen beiden Arbeitsstellungen in die Ruhelage zurückgeführt.
In beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die Vorrichtung bei abgenommenem Verschlußkasten in Oberansicht in der Schließlage,
Fig. 2 bei abgenommenem Verschlußkasten in Oberansicht während des Öffnens,
Fig. 3 bei abgenommenem Verschlußkasten in Oberansicht in der Öffnungslage und
Fig. 4 bei abgenommenem Verschlußkasten in Oberansicht während des Schließens.
Fig. 5 ist die Vorrichtung mit aufgesetztem Verschlußkasten.
α ist der Futterrahmen, b der Rahmen des Oberlichtfensters. Am Futterrahmen α ist der Schließkloben c. befestigt, dessen Kopf vorteilhaft die Form eines Kugelsegmentes besitzt.
Am Rahmen b des Oberlichtfensters ist die Schließvorrichtung befestigt. Dieselbe besteht aus einem Kastenblech d, auf welchem bei e drehbar ein Hebel/ gelagert ist, der eine Nase g besitzt und durch eine Feder h, wie in Fig. 1 gezeigt ist. in der Schließlage gehalten wird, in welcher die Hebelnase g hinter den Kopf des Schließklobens greift. Unterhalb des Hebels f ist auf dem Kastenblech d ein Schieber i gelagert, welcher mittels eines Führungsschlitzes j über dem Lagerstift e des Hebels f geführt wird und mittels einer Zugfeder k in der Ruhelage gehalten wird. An der gegen das Innere des Kastenbleches b gewendeten Seite ist der Schieber i mit Zähnen I versehen, in welche entsprechend gestaltete Zähne m eines Kreissektors eingreifen, welcher mit einem auf dem Kastenblech d drehbar gelagerten Hebel 0 aus Ganzem besteht. Dieser Hebel 0 wird durch eine auf seinem Lagerstift ν aufgewickelte, in der Zeichnung nicht sichtbare, auf Linksdrehung des Hebels 0 wirkende Spiralzugfeder in der in Fig. 1 und 3 gezeigten Ruhelage gehalten, und das freie Hebelende ist mit der Zugschnur ρ verbunden, welche in der üblichen Weise über Rollen q r am Futterrahmen α geführt ist.
Schließlich ist in bekannter Weise am Kastenblech d noch ein unter der Wirkung einer Feder s stehender Hebel ί drehbar gelagert, dessen anderes Ende gegen den Futterrahmen α drückt.
Die Wirkungsweise des vorliegenden Oberlichtfensterverschlusses ist die folgende:
Z'ür Öffnung des Verschlusses übt man auf die einzige Schnur oder Kordel ρ eine
ίο Zugkraft aus.
Der Hebel ο wird dabei aus der in Fig. ι gezeigten in die in Fig. 2 dargestellte Lage gedreht. Dabei wälzen sich die Zähne m des Kreissektors η auf den Zähnen / des Schiebers i ab, und dieser wird, wie in Fig. 2 gezeigt ist, entgegen der Wirkung der Feder k und unter Entspannung der auf den Hebel 0 wirkenden Feder gegen den Futterrahmen α hin verschoben. Dabei legt sich die Schiebernase gegen die Widerlagsscheibe des Schließklobens c bezw. gegen den Futterrahmen a an, nachdem die Nase einen Stift u an der Unterseite des über dem Riegel drehbaren Sperrhebels/ seitwärts gedrängt und dadurch den Hebel in die in Fig. 2 gezeigte Lage übergeführt hat, in welcher der Haken g außer Eingriff mit dem Kopf des Schließklobens c gesetzt ist.
Nachdem so die Schließvorrichtung vom
Kloben c freigewbrden ist, wird sie und mit ihr das Oberlichtfenster durch den Schieber i vom Futterrahmen α weggedrückt und das Oberlichtfenster unter der Wirkung des bekannten Abdrückhebels t in die in Fig. 3
gezeigte Öffnungslage übergeführt, in welcher ■ die Arbeitsteile wieder die Ruhelage einnehmen.
Soll das Oberlichtfenster geschlossen werden, so muß es vorher so weit geöffnet sein, daß die Schnur von der äußeren Seite der Dreh- : achse ν auf deren innere Seite tritt (Fig. 3), so daß nun beim Anziehen der Schnur ρ der Hebel 0, der Wirkung seiner Feder entgegen, rechts herumgedreht wird, und zwar in die in Fig. 4 gezeigte Lage, in welcher sich die Anschlagfläche w desselben gegen den innersten Zahn der Zahnstange i anlegt und eine Weiterdrehung des Hebels verhindert. Hierauf wird das Oberlichtfenster gegen den Futterrahmen α hingezogen, bis die Hebelnase g hinter den Schließkloben c tritt.
Die Schnur ρ bewirkt mithin das Öffnen des Oberlichtfensters sowohl wie das Schließen, und zwar geschieht beides mit großer Leichtigkeit, da die Federkraft des Abdrückhebels t eine nur geringe zu sein braucht, weil beim Öffnen das Abdrücken des Oberlichtfensters aus seinem Futter, also die Hauptdruckkraft, von dem von der Schnur vorgedrückten Schieber i bewirkt wird.
Die gesamte Vorrichtung ist, wie in Fig. 5 in Vorderansicht dargestellt, von einem Kasten umschlossen, aus welchem nur der Hebel 0 und der Hebel t herausragen. Die Vorrichtung ist gegen das Eindringen von Staub gesichert.
Der bekannte federnde Hebel t kann auch durch eine mit der Schere des Oberlichtfensters verbundene Feder ersetzt sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verschluß für Oberlichtfenster mit nur einer Schnur und einem drehbar gelagerten, auf einen Abdruckschieber wirkenden Schnurzughebel, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnurzughebel (0) bei geschlossenem Fenster unter dem Schnurzug sich nach der einen Richtung dreht und der Abdrückschieber (i) zunächst den Sperrhebel (Schnepper) (f g) auslöst und hierauf das Fenster aus seinem Rahmen herausführt, während durch Öffnen des Fensters die Schnur auf die andere Seite der Achse (v) des Schnurzughebels gelangt und daher beim Schließen des Fensters auf diesen nach der entgegengesetzten Drehrichtung wirkt, so daß eine Widerlagsfläche des Hebels sich gegen das Abdrückmittel anlegt und die Schließung des Fensters bei zurückgezogenem Abdrückschieber bewirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in der Reichsdruckerei.
DENDAT167950D Active DE167950C (de)

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DE (1) DE167950C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1953320A1 (de) * 2007-02-01 2008-08-06 Alessandro Cirilli Vorrichtung zum Öffnen und Schließen von Oberlichtfenstern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1953320A1 (de) * 2007-02-01 2008-08-06 Alessandro Cirilli Vorrichtung zum Öffnen und Schließen von Oberlichtfenstern

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