DE3528C - Spannrahmen für Stickmaschinen - Google Patents

Spannrahmen für Stickmaschinen

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DE3528C
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DE
Germany
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Application number
DENDAT3528D
Other languages
English (en)
Original Assignee
R. SEIM in Kändler bei Limbach i. S
Publication of DE3528C publication Critical patent/DE3528C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C1/00Apparatus, devices, or tools for hand embroidering
    • D05C1/02Work frames

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
Klasse 25.
ROBERT SEIM in KÄNDLER bei LIMBACH i. S. Spannrahmen für Stickmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. April 1878 ab.
Diese Verbesserungen bezwecken eine vorteilhafte Verwendung der grofsen Plattstich-Stickmaschinen zum Sticken der elastischen Wirkwaaren und bestehen zunächst in der Einrichtung des grofsen Maschinenrähmens, von welchem in Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung ein Seitenstab b und je ein Stück des oberen und unteren Querstabes α und c angegeben ist. Dieser Rahmen abc wird in der Stickmaschine in gewöhnlicher Weise gehalten und geführt, um die in ihm hängenden Waarenstücken oder Gegenstände gegen die Sticknadeln zu verschieben. Diese Waaren werden aber nicht direct in "den grofsen Maschinenrahmen abc eingespannt, sondern man legt in letzteren zunächst so viele eigentliche Waaren- oder Stoffrahmen e hf und ^1 hx f, als die Maschine Nadelreihen enthält.
Diese Stoffrahmen sind ebenso lang, als die Maschinenrahmen, aber schmal, so wie es nach der Gröfse der zu stickenden Flächen erforderlich scheint. Sie hängen an jeder Seite mit zwei Zapfen e2 /2 in folgender Weise in dem Maschinenrahmen abc: Die beiden Seitenstücke b des letzteren enthalten auf ihrer ganzen Länge Schraubengewinde und tragen eine Anzahl Muttern d, je mit vier Haken di versehen. Jeder Zapfen e% f2 wird nun in einen solchen Haken dx eingelegt und durch Anstofsen der Stellringe g an andere Haken dt kann der Stoffrahmen e hf im Maschinenrahmen abc festgeklemmt werden. Da die Muttern d auf dem Stabe b gedreht werden können, so ist es auch leicht, die Stoffrahmen genau horizontal zu stellen, man braucht nur ihre Zapfen esf2 in den einen oder anderen Haken O1 einzulegen, welche immer um eine Vierteldrehung von einander entfernt sind; jeder Vierteldrehung entspricht aber eine Höhenverstellung um eine Viertel - Schraubenganghöhe. Es sind ferner mehrere solcher Muttern d angebracht (auch mehr als in der Zeichnung angegeben),, um beim Einhängen verschieden breiter Rahmen ehf schnell an geeigneter Stelle die Hakenmuttern d zu treffen und sie nicht erst weit hinauf oder herunter schrauben zu müssen.
Im Maschinenrahmen abc ist nur die untere Querstange c fest mit den seitlichen Säulen b verbunden, durch die obere Querstange α gehen dieselben aber frei hindurch, sie werden auf ihr von je einem als Schraubenmutter dienenden Handrade at gehalten. Durch Drehen der beiden Handräder ^1 kann man nun die beiden Stäbe b und die untere Querstange c mit allen daran hängenden Stoffrahmen heben und senken und genau die zu stickenden Flächenstücke in die Höhe der Nadelreihen bringen, und sie schnell um einen bestimmten Betrag heben und senken, wenn man die eingespannten Waaren in verschiedenen Horizontalreihen zu sticken hat. Der Maschinenrahmen wird dabei also durch seine obere Traverse a hindurchgeschoben.
Der Stoffrahmen e hf oder <?, /U1 f besteht aus zwei Schienen e f oder ^1 /i, welche durch zwei andere, h oder hx, verbunden sind und in beliebiger Entfernung von einander liegen können. In dem Rahmen werden eine Anzahl Waarenstücke, z. B. Strumpf längen η op q u. s. w. neben einander befestigt und straff ausgespannt. Die Längsschienen ef sind zu diesem Zwecke ihrer ganzen Länge nach und auf ein Stück i ihrer ganzen Breite geriefelt, d. h. es sind Nuthen eingehobelt, Fig. 3, von feinerer oder stärkerer Theilung, je nachdem man feine oder starke Waare zu sticken hat, bis zu. dem in Fig. 4 gezeichneten Falle, dafs man nur eine Nuth mit Feder k verwendet. Auf die Stellen i passen Klemmstücke k, welche in gleicher Weise wie i geriefelt oder gefurcht sind; diese Stücke k werden durch je zwei Federn / / auf die Schienen ef gedrückt, nachdem vorher zwischen beide der Stoff eingelegt worden ist. Die Federn /, Fig. 3, sind so gebogen, dafs sie mit einem Ende auf k drücken, wenn man ihr anderes Ende an die Schienen ef festschraubt. Jedes Waarenstück wird nun an der richtigen Stelle auf e festgeklemmt, dann lang ausgezogen und auf / durch k I befestigt. Dabei dienen die Oeffhungen r, welche um die Nadeltheilung von einander entfernt angebracht sind, als Maafs für das Einlegen der Waaren. Die seitliche Spannung der letzteren erreicht man dadurch, dafs man je zwei benachbarte Stücke 11 0 und/ q durch einige Drahthäkchen m, Fig. 1 und 5, mit einander verbindet, wobei man die Stücke gegen einander hinzieht. Für das erste und letzte Stück sind Häkchen am Rahmen oder an einem angebundenen Bande befestigt.
Jeder Rahmen e hf wird aufserhalb der Stickmaschine mit Waaren bespannt und dann erst in den Maschinenrahmen eingelegt, die Arbeit des Stickens erleidet also nur kurze Unterbrechungen für das Einhängen oder Herausheben der Stoffrahmen. Die neue Art des Einspannens zerstört die Fadenlage der Waare nicht, so wie es die bisher bekannten Methoden durch Häkchen oder Anheften an Rolltücher thun, endlich wird eine vollkommene glatte gleichmäfsige Lage der Waare in der Ebene ii, Fig. 3, ermöglicht.
An Stelle der Kopfschrauben s zur Befestigung der Federn / kann man Flügelschrauben, direct mit der Hand zu drehen, benutzen.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Die Befestigung der Waarenstücke oder Gebrauchsgegenstände in besonderen Stoff- oder Waarenrahmen
    und Federn.
    durch Nuthenschienen
  2. 2. Die Anordnung der breiten Stoffrahmen für viele Gebrauchsgegenstände neben einander.
  3. 3. Die Aufhängung dieser Stoffrahmen in den Maschinenrahmen mittelst Zapfen, welche in Haken von Schraubenmuttern gelegt werden.
  4. 4. Die Einrichtung des Maschinenrahmens mit Schraubenspindeln als seitlichen Stäben und verstellbaren Hakenmuttern auf denselben.
  5. 5. Die Verkürzung oder Verlängerung des Maschinenrahmens durch Heben und Senken seiner Seitenstäbe und seiner unteren Querschiene gegen die obere Tragschiene.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT3528D Spannrahmen für Stickmaschinen Active DE3528C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1685139B1 (de) * 1967-08-22 1970-07-16 Zangs Ag Maschf Schnellspannrahmen fuer Mehrkopf-Stickmaschinen

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